DE565903C - Doppelgleisige Hochbahn auf staehlerner Fachwerkbruecke mit unterer Fahrbahn und oberer Stuetzschiene je Gleise - Google Patents

Doppelgleisige Hochbahn auf staehlerner Fachwerkbruecke mit unterer Fahrbahn und oberer Stuetzschiene je Gleise

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DE565903C
DE565903C DE1930R0038130 DER0038130D DE565903C DE 565903 C DE565903 C DE 565903C DE 1930R0038130 DE1930R0038130 DE 1930R0038130 DE R0038130 D DER0038130 D DE R0038130D DE 565903 C DE565903 C DE 565903C
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ERNST K ROSCHER DIPL ING
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B25/00Tracks for special kinds of railways
    • E01B25/08Tracks for mono-rails with centre of gravity of vehicle above the load-bearing rail

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

  • Doppelgleisige Hochbahn auf stählerner Fachwerkbrücke mit unterer Fahrbahn und oberer Stützschiene je Gleise Der Bau von Schnellbahnen hat mit Rücksicht auf sicheren Betrieb normalerweise zur Voraussetzung, daß der Bahnkörper in einer vom übrigen Verkehr gänzlich unbehinderten Zone verlegt wird. Außerhalb der Städte geschielt dieses meist in der Form eines erhöhten Bahndammes mit Überbrückung der Landstraßen, während in den Städten häufiger ein stählernes Hochbahnfahrgerüst verwandt wird.
  • Wegen der hohen Kosten eines solchen Hochbahnfahrgerüstes ist es bisher praktisch nicht ratsam gewesen, dasselbe auch auf lange Strecken zu verwenden, trotzdem es den großen Vorteil hat, nur wenig Fundierungsgel.inde zu benötigen, Niveauunterschiede im Gelände leicht zu überbrücken und vor allem jegliche Verkehrsbehinderung auf dem darunterliegenden Gelände vermeidet. Abgesehen von den Anlagekosten, ist es daher technisch der z@veclcinäßigste Bahnkörper.
  • Die Kosten eines Hochbahngerüstes, das im freien Gelände geführt wird, sind unmittelbar abhängig von den schwersten Zugeinheiten, die über die waagerecht verlaufenden Brückenträger zwischen den Stützpfeilern bewegt werden. Diese Gewichte sind bei den heute von Lokomotiven schwerster Bauart gezogenen Zügen sehr bedeutend.
  • 1@'enn es dagegen gelingt, die Gewichte der Fahreinheiten beträchtlich herabzusetzen und trotzdem einem großen Verkehrsbedürfnis zu genügen, wird das stählerne Hochbahnfahrgerüst für den Langstreckenverkehr mit den bisherigen Bahndämmen und den damit verbundenen Schwierigkeiten vorteilhaft in Wettbewerb treten.
  • Diese leichten Fahreinheiten sind heute möglich, insbesondere in der Form leichter Eisenbahntriebwagen für Personenverkehr, die zwischen unteren Tragschienen und über dem Wagenkörper verlaufenden Stützschienen mittels Trag- bzw. Stützrädern geführt werden, und deren Gewicht mit dem Gewicht von Flugzeugen oder Automobilen verglichen werden kann.
  • Insbesondere für derartige schmalspurige, am besten auf einer Schiene laufende Fahrzeuge mit zusätzlicher oberer Führungsschiene ist die Konstruktion der vorliegenden Erfindung eines Fahrgerüstes für eine Hochbahn gedacht.
  • Die Schienenanordnung bei den zur Zeit üblichen Hochbahngerüsten ist so getroffen, daß die Wagen bzw. Züge sich entweder über den Brückenträger fortbewegen oder zwischen den kastenförmig gestalteten Brückenträger hindurchgeführt werden oder als Schwebebahn unter demselben hängen.
  • Alle drei Könstruktionen sind für eine leichte und daher preiswerte Bauweise wenig geeignet.
  • Im ersten Falle wird die Trägerhöhe schlecht ausgenutzt, und der Schwerpunkt der bewegten Last liegt sehr hoch, wenn unter der Fahrbrücke noch genügend lichte Höhe verbleiben soll. Bei der üblichen Kastenbrücke und zweispuriger Gleisanordnung wird der Brückenträger verhältnismäßig breit und hoch, um für die Durchfahrt der Fahrzeuge Platz zu schaffen.
  • Bei der -Schwebebahn muß das Gewicht des Brückenträgers hoch über dem Niveau angeordnet werden, wenn die unter der Brücke hängenden Wagenkörper für den darunter befindlichen Verkehr genügend lichte Höhe frei lassen sollen.
  • Alle beschriebenen Brücken mit den vorgesehenen Gleisanlagen haben weiter den Nachteil, daß sie trotz großen Eigengewichtes nur eine beschränkte Geschwindigkeit der Fahrzeuge erlauben. Das Gesamtgewicht der Tragkonstruktion ist außerdem so groß, daß man bisher nicht daran gedacht hat, die Schienen für die Aufnahme der Längsbeanspruchungen der Tragbrücke mit heranzuziehen.
  • Die vorliegende Erfindung vermeidet die Nachteile der beschriebenen Konstruktionen dadurch, daß sie zunächst für jede der beiden Spuren je eine untere Tragschiene und eine obere Führungsschiene vorsieht, @ die an den beiden Außenseiten neben dem Brückenträger entlang geführt sind, und zwar so, daß die unteren beiden Schienen etwa in Höhe der unteren Gurtung, die oberen etwa in Höhe der oberen Gurtung des Brückenträgers geführt sind.
  • Dadurch wird erreicht, daß bei niedriger Schwerpunktslage der bewegten Last und auch der Brücke selbst günstige Bedingungen für Bodenfreiheit erzielbar sind, daß der Brückenträger schmal und daher von unnötigen Gewichten entlastet wird, daß leichteste Konstruktion der Fahrkörper möglich wird und schließlich, daß die oberen und unteren Schienen zur Aufnahme der Längsbeanspruchungen des Brückenträgers selbst vorteilhaft herangezogen werden können.
  • Eine besonders vorteilhafte Werkstoffausnutzung bei Anwendung der vorstehenden Grundgedanken ergibt sich, wenn die den Verkehr vermittelnden Fahrzeuge im unteren Teil besonders schmal sind und eine Trägerkonstruktion gewählt wird, deren Querschnittsansicht die Form eines mit der Spitze nach oben gerichteten Dreiecks zeigt (Fig. i), auf dessen nach den Seiten verlängerter unterer Basis i die Tragschienen :2 für die Schnellbalinwagen angeordnet sind. Die Stützschienen 3 werden dabei im richtigen Abstand gehalten durch einen über die Spitze des Dreiecksrahmens gelegten Querträger 4, der mit ersterem kräftig verbunden ist.
  • Diese O_uerschnittsform der Brücke hat den Vorteil großer Steifheit in allen Richtungen, insbesondere auch gegen Verdrehungsbewegungen, da bei weiterer Anwendung der starren Diagonalen 14 (siehe Seitenansicht der Brücke in Fig. 5) Winkeländerungen an allen Eckverbindungen des Trägers ausgeschaltet sind. Weitere Vorteile sind, daß die untere, von den Schienen gebildete Gurtung dicht an die Spreizholme 5, d. h. den Trägersteg, herangelegt werden kann, und daß auch der Aufbau eines solchen Gerüstes im offenen Gelände besonders einfach und sicher durchzuführen ist.
  • Falls darauf verzichtet wird, die oberen Stützschienen 3 als Längsverband im größeren Umfange heranzuziehei, kann die obere Gurtung in Form eines besonderen Profils 6 über die Spitzen der Dreiecksrahmen hinweggeführt werden, liegt also an der denkbar günstigsten Stelle gegenüber der Stegkonstruktion.
  • In den Fig. z und 3 sinn einige Varianten der in Fig. i dargestellten Grundform gezeigt. Die Stützkonstruktion hat hier die Form eines Doppel-T bzw. eines doppelten Kreuzes, bei welchem an Stelle der bei der Querschnittsforin nach Fig. i starren Glieder 1, 4. und 5 Dreiecksverspannungen 7, 8, g bzw. i o, i i, 12 zur Anwendung gebracht sind. Die zugehörigen Seitenansichten der Brückenträger zeigen die Fig. 6 und 7.
  • Fig. 6 läßt ferner erkennen, daß hier die obere Hauptgurtung in Form eines Bogens 17 verläuft, wobei sie mit gleichbleibendem Querschnitt, d. h. günstigster Werkstoffausnutzung, ausgeführt werden kann.
  • Es ist natürlich auch denkbar, daß die in Fig. z und 3 dargestellten schrägen Verspannungen 8 und i i durch lotrechte Verspannungen ersetzt werden, die außerhalb der beiden Wagenkörper den unteren und oberen Querträger verbinden, wobei dann die Schienen näher an den mittleren lotrechten Hauptbrückenträger 13 herangelegt we>;den können. Die Steifheit der Konstruktion hängt dabei hauptsächlich von der seitlichen Widerstandsfähigkeit der Mittelspreize 13 und den nicht gezeigten, aber selbstverständlichen waagerechten Diagonalverspannungen zwischen den Schienen ab.
  • In Fällen, wo z. B. ein vorhandener Bahndamm ausgenutzt werden soll oder von der Führung einer Hochbahn abgesehen werden kann, eignen sich die dargestellten Querträgerkonstruktionen gemäß den Fig. 1, z und 3 auch zur Verlegung von unteren und oberen Schienensträngen auf solchen Bahndämmen, Pfahlunterbauten, u. dgl., weil auch hier sowohl der Schienenabstand als auch die lotrechte Lage der oberen Schienen gegenüber den unteren Schienen möglichst starr gesichert sein muß.
  • Die Heranziehung der Schienen für die Längsbeanspruchung des Brückenkörpers wird erleichtert durch die Anbringung von Spreizen und Verspannungen (Sprengwerke), die unter bzw. über ihnen zwischen den Stützpunkten 15 bzw. 16 (Fig.5) an den Querträgern i bzw. q. (Fig. i) vorgesehen sind und Biegebeanspruchungen bei der Durchfahrt von Fahrzeugen gering halten.
  • Einen besonders festen und zugleich bequem aufzubauenden Stützpfeiler für die Fahrbrücke zeigt die Fig.4 in Form eines A-förmigen Trägers, dessen Gestalt gewissermaßen aus dem dreieckigen Querschnitt des zwischen solchen Stützen verlaufenden Brükkenträgers herauswächst. Wie ersichtlich, werden bei diesen Stützpfeilern die Wagenkörper auch außerhalb derselben seitlich vorbeigeführt, wodurch sie auf das Mindestmaß ihrer Länge abgekürzt werden können im Gegensatz zu den dreieckigen Stützpfeilern bei Hängebahnen, wo die Fahrzeuge zwischen den Stützpfeilern hindurchfahren.
  • Natürlich kann auch eine andere Stützenform in Verbindung mit Tragbrücken gemäß dieser Erfindung zur Anwendung gelangen.
  • Um Biegebeanspruchungen in dem Brückenträger zwischen den Stützen 18 (Fig.8) gering zu halten, wird man zweckmäßig die Brücke über ein oder zwei Stützen hinweg als durchlaufenden Träger konstruieren.
  • Bei größeren Spannweiten läßt sich die vorbeschriebene Fahrbrückenkons truktion v orteilhaft verbinden mit einem durchhängenden Tragseil i9 (Fig. 9) bzw. einer durchhängenden Tragkette, die zwischen erhöhten Stützpfeilern 2o ausgespannt ist und an dem bzw. an der die eigentliche Fahrbrücke aufgehängt ist. Seitliche Schwingungen der Fahrbrücke werden dabei durch besondere Spreizen oder Halteseile auf einfache Weise ausgeschaltet. Auch für diesen Fall spielt die Steifheit des Dreiecksträgers eine bedeutsame Rolle.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Doppelgleisige Hochbahn auf stählerner Fachwerkbrücke mit unterer Fahrbahn und oberer Stützschiene je Gleise, zwischen welchen die Fahrzeuge geführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß je eine der beiden Fahrbahnen auf jeder Seite an der Außenkante des Brückenkörpers auf seitlichen Verlängerungen der Brückenquerträger angeordnet ist. z. Doppelgleisige Hochbahn nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der tragende Brückenkörper als dreikantiger und dreiwandiger Fachwerkträger ausgebildet ist, dessen Ouerschnittsansicht die Form eines mit der Spitze nach oben gekehrten gleichschenkligen Dreiecks zeigt. 3. Doppelgleisige Hochbahn nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen und unteren Gurtungen der Fachwerkbrücke durch eine Anordnung von Spreizen bzw. Wandgliedern gegeneinander abgesteift sind, die in Querschnittsansicht des Brückenkörpers die Form eines umgekehrten T oder eines Doppel-T bzw. eines Doppelkreuzes zeigen. ... Doppelgleisige Hochbahn nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß - unter Ausnutzung eines im unteren Teil schmalgehaltenen Fahrzeugquerschnittesdie Fahrbahnen als Einschienen- oder Schmalspur besonders dicht an die Wandglieder des tragenden Brückenkörpers herangelegt sind.
DE1930R0038130 1930-12-23 1930-12-23 Doppelgleisige Hochbahn auf staehlerner Fachwerkbruecke mit unterer Fahrbahn und oberer Stuetzschiene je Gleise Expired DE565903C (de)

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