DE566100C - Einphasenwechselstrommotor nach dem Ferrarisprinzip - Google Patents

Einphasenwechselstrommotor nach dem Ferrarisprinzip

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DE566100C
DE566100C DEB148523D DEB0148523D DE566100C DE 566100 C DE566100 C DE 566100C DE B148523 D DEB148523 D DE B148523D DE B0148523 D DEB0148523 D DE B0148523D DE 566100 C DE566100 C DE 566100C
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Germany
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iron
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motor
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/04Asynchronous induction motors for single phase current
    • H02K17/08Motors with auxiliary phase obtained by externally fed auxiliary windings, e.g. capacitor motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Einphasenwechselstrommotoren nach dem Ferrarisprinzip, bei denen ein Läufer zwischen einem dreischenkeligen Eisenkern und einem in derselben Ebene liegenden Eisenrückschluß drehbar angeordnet ist. Bei einer bekannten Ausführung ist innerhalb des Läufers ein dreischenkeliger Eisenkern angeordnet, dessen Mittelschenkel eine Erregerspule trägt, während außerhalb des Läufers ein bewickelter Eisenrückschluß sitzt. Um eine günstige Verschiebung der wirksamen Flüsse zu erreichen, haben die äußeren Schenkel des innenliegenden Eisenkerns Polschuhe, die als magnetische Nebenschlüsse dienen. Diese Ausführung hat den Nachteil, daß der Durchmesser des Läufers bei einem gegebenen, für den Motor verfügbaren Raum durch den bewikkelten Eisenschluß stark beschränkt ist, was für die Erzeugung des Drehmoments ungünstig ist, und daß der dreischenkelige Eisenkern durch die notwendigen Polschuhe in der Herstellung teuer und der Wickelraum schlecht ausgenutzt wird.
Gemäß der Erfindung werden die Polschuhe des Eisenkerns und die Wicklung auf dem Eisenrückschluß entbehrlich, indem alle drei Schenkel des Eisenkerns vom Netz gespeiste Wicklungen tragen und die Spule des mittleren Schenkels unmittelbar, die beiden äußeren, in Reihe oder parallel geschalteten Spulen dagegen unter Vorschaltung eines Kondensators an das Netz angeschlossen sind.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung ein Motor für Sprech- 3^ maschinen dargestellt, und zwar zeigt
Abb. I eine Draufsicht auf den Motor, in welcher das Tragkreuz des Läufers weggeschnitten ist,
Abb. 2 die Seitenansicht eines Schnittes längs der Linie A-A in Abb. 1.
Der Läufer des Motors besteht in bekannter Weise aus einem Metalltopf, zweckmäßig aus Kupfer oder Aluminium, dessen Umfang eine zylindrische Trommel 1 bildet und dessen **· Boden 2 an einer Welle 3 befestigt ist. Diese Welle ist neben dem Trommelboden in einem Halslager 4 und in weiterem Abstand auf derselben Trommelseite in einem Trag- und Stützlager 5 gelagert. Das den Lagern abgekehrte Ende der Trommelwelle ist verlängert in einem Zapfen, der den Plattenteller und die Platten führt.
Innerhalb dieser Trommel sind die Triebmagnete des Motors angeordnet, die in bekannter Weise aus zwei auf einem Durchmesser liegenden dreizackigen Magnetkernen bestehen, deren Jochteile in der Motormitte vereinigt sind und hier eine Bohrung 6 für den Durchtritt der Welle 3 haben. Die Mittelzacken 7, 7 der beiden Magnetfelder und die Seitenzacken 8,8 sind erfindungsgemäß auf
ihrer ganzen Länge bewickelt; dabei sind die beiden Spulen 8", 8a der Zacken 8, 8 unter sich in Reihe geschaltet, und sie liegen unter Vorschaltung eines Kondensators io parallel zu der Spule 7" des Mittelzackens. Den Enden der Magnetschenkel 7, 7 und 8, 8 liegt außerhalb der Trommel öin unbewickelter Eisenschluß 9 in Ringsektorform gegenüber, der ebenso stillsteht wie die Schenkel des Ma- »° gnetfeldes.
Durch geeignete Bemessung der Wicklungen und des Kondensators nach bekannten Regeln ergibt sich ein Motor, der bequem das für Sprechmaschinen nötige Drehmoment X5 bei der üblichen Drehzahl bei einem Außendurchmesser abgibt, der unter dem für kleinere Plattenteller verwendeten von 25 cm bleibt.
Der von der Spule 7° des mittleren Zakkens 7 hervorgerufene Kraftfluß verläuft gemäß den gestrichelten Linien der Abb. 1 und hat in einem gegebenen Augenblick eine Richtung, die durch die Pfeile in der gestrichelten Linie angegeben ist. Der von den Spulen a5 8«, 8° erregte Fluß verläuft längs der strichpunktierten Linie und hat die Richtung der in diese Linie eingetragenen Pfeile. Während sich also die beiden Flüsse in rechten Seitenzacken und in der rechten Hälfte des Joches 9 summieren, wirken sie im linken Seitenzacken und in der linken Hälfte des Joches einander entgegen. Man kann demnach, um Eisen oder Raum zu sparen, dem linken Zacken einen kleineren Querschnitt geben *als dem rechten.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    ι. Einphasenwechselstrommotor nach dem Ferrarisprinzip, bei dem ein aus unmagnetischem Material bestehender Lauf er zwischen einem dreischenkeligen Eisenkern und .einem in derselben Ebene liegenden Eisenrückschluß drehbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Eisenrückschluß unbewickelt ist, wogegen alle drei Schenkel des Eisenkerns vom Netz gespeiste Wicklungen tragen, von denen die Spule des mittleren Schenkels unmittelbar, die beiden äußeren, in Reihe oder parallel geschalteten Spulen dagegen unter Vorschaltung eines Kondensators an das speisende Netz angeschlossen sind.
  2. 2. Motor gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnitte der beiden äußeren Zacken verschieden sind entsprechend dem Unterschied der in beiden resultierenden Flüsse.
  3. 3. Motor gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Läufer trommeiförmig ist und der Dreizack innerhalb der Trommel, der Eisenschluß außerhalb der Trommel angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB148523D 1931-02-21 1931-02-22 Einphasenwechselstrommotor nach dem Ferrarisprinzip Expired DE566100C (de)

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DEB148523D DE566100C (de) 1931-02-21 1931-02-22 Einphasenwechselstrommotor nach dem Ferrarisprinzip
GB2310/32A GB373956A (en) 1931-02-21 1932-01-26 Improvements in or relating to electric motors more particularly for talking machines
FR730792D FR730792A (fr) 1931-02-21 1932-02-01 Moteur à courants de foucault
US592156A US1925626A (en) 1931-02-21 1932-02-10 Eddy current electric motor

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DE (1) DE566100C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE956078C (de) * 1952-02-17 1957-01-10 Siemens Ag Ferrarismotor fuer selbstabgleichende Messgeraete
DE1081966B (de) * 1956-06-30 1960-05-19 Albert Spoerel Fa Gekuehlter Schlupfmotor
DE1220341B (de) * 1960-03-22 1966-06-30 Reactor Centrum Nederland Gaszentrifuge
DE1231347B (de) * 1958-09-22 1966-12-29 Licentia Gmbh Wechselstromzaehler, insbesondere Scheinverbrauchs- oder Amperestundenzaehler
DE1272435B (de) * 1955-12-15 1968-07-11 Sonceboz Sa Selbstanlaufender Synchronmotor

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