DE566324C - Schaufelrad mit zwanglaeufig gefuehrten Bechern - Google Patents

Schaufelrad mit zwanglaeufig gefuehrten Bechern

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DE566324C
DE566324C DER84745D DER0084745D DE566324C DE 566324 C DE566324 C DE 566324C DE R84745 D DER84745 D DE R84745D DE R0084745 D DER0084745 D DE R0084745D DE 566324 C DE566324 C DE 566324C
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65G2814/00Indexing codes relating to loading or unloading articles or bulk materials
    • B65G2814/03Loading or unloading means
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    • B65G2814/0326General arrangements for moving bulk material upwards or horizontally
    • B65G2814/0328Picking-up means
    • B65G2814/0337Paddle wheels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Schaufelrad mit zwangläufig geführten Bechern Die Erfindung bezieht sich auf die besondere Führung der Becher eines rotierenden Rades, wobei die Becher zwischen den beiden Scheiben des Rades pendelnd aufgehängt sind. Die Entleerung der Becher erfolgt in bekannter Weise mittels Nocken und Anschläge. Das Neue besteht in der besonderen zwanglä uiigen Führung der Becher beim Aufnehmen des Fördergutes, die dem Becher außer seiner gleichförmigen Kreisbewegung zusätzliche Bewegungen erteilt, die den natürlichen Bewegungen einer von Hand betätigten Schaufel nahe kommen.
  • Wie die Erfahrung beim Schaufeln von Hand lehrt, wird der Widerstand, den das Ladegut dem Eindringen der Schaufel entgegensetzt, geringer, wenn die Schaufel gleichzeitig mehreremal leicht angehoben wird. Weiter kann man beobachten, daß bei diesen Bewegungen das Ladegut nach hinten rutscht, so daß die Schaufel gut gefüllt wird.
  • Derselbe Grundgedanke wird durch die Erfindung auf die Becher einer rotierenden Ladeschaufel übertragen. Die den Bechern durch entsprechend geformte Führungen erteilten Bewegungen sorgen einmal durch Auflockern des Fördergutes für geringen Schöpfwiderstand und zweitens für eine gute Füllung der einzelnen Becher.
  • Diese Vorteile wirken sich um so mehr aus, je grobkörniger und sperriger das aufzuladende Gut ist. Die einzelnen Bewegungsvorgänge sind in den Abb. i und 2 dargestellt und im folgenden beschrieben.
  • Das in bekannter Weise in einem Gerüst verlagerte und mechanisch angetriebene Becherrad besteht aus zwei Scheiben i, die entweder vollwandig ausgebildet werden können oder aus einzelnen Speichen mit verbindendem Kranz bestehen. Diese beiden Scheiben werden untereinander durch Ouerverbindungen ausgesteift.
  • Die Becher 2 sind auf einem Bolzen 3 aufgenietet, der mit seinen Endzapfen in den Scheiben des Becherrades verlagert ist. so daß die Becher zwischen den beiden Scheiben frei ausschwingen können.
  • Auf diesem Bolzen ist nun einerseits eine Scheibe 4 aufgebracht, die mit Aussparungen versehen ist, und anderseits ein Hebel 5 mit einer Führungsrolle 6. Diese beiden Teile regeln in Verbindung mit den Anschlägen 7 und 8 und den Rollenführungen g bis i i diejenigen Bewegungen der Becher, die sie außer der kreisförmigen Bewegung, die ihnen von dem Becherrad mitgeteilt wird, zum zweckmäßigen Laden bzw. Abwerfen des Fördergutes ausführen sollen.
  • Die Anschläge 7 und 8 und die Führungen sind an dem Gerüst io befestigt.
  • Abb. i zeigt einen Becher in den verschiedensten Stellungen während des Ladevorganges. Beim Aufschaufeln des Fördergutes erhält der Becher durch die im unteren Teil wellenförmig angeordnete Führung 9 zusätzliche Aufundabbewegungen, die ähnlich wie beim Aufladen mit der Schaufel von Hand das Eindringen des Bechers in das Ladegut erleichtern und für eine gute Füllung sorgen (Stellung I).
  • Der weiter aufgehende Becher wird so geführt, daß er seinen Inhalt behält (Stellung 1I bis zur Stellung III).
  • Die Entleerung erfolgt in an und für sich bekannter Weise, indem die Scheibe 4. durch den Anschlag 7 festgehalten und der Becher infolge der Hebelwirkung zum Auskippen gebracht wird. Beim Herumfallen legt sich das Rückenblech des Bechers auf die Abwurfschurre 12, so daß das Gut mit Sicherheit ausgeworfen wird. -= Die Endstellung des Abwurfvorganges zeigt IV. Hier bewirkt der Nocken 8 im Verein mit der Scheibe q. ein Zurückschnellen des Bechers in die Lage V, wodurch die den normalen Durchgang verhindernde Abwurfschurre i2 umgangen wird. Die Führungen i o und i i bringen im weiteren Verlauf des Bewegungsvorganges den Becher über die Stellung VI wieder in- die Anfangsstellung I zurück.
  • In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Führungsbahnen bzw. die Anschläge nur einerseits des Becherrades angebracht. Sie können natürlich, ebenso wie der Antrieb, beiderseits angebracht werden, wodurch die Stabilität und die Betriebsfähigkeit des Schaufelrades erhöht wird.

Claims (1)

  1. hATLN'rANS1'1C11C11: Mechanisch angetriebenes Schaufelrad mit pendelnd zwischen zwei Scheiben angebrachten Bechern, die mittels seitlich am festen Gerüst angebrachten Bahnen, Anschläge und Führungsrollen zwangläufig geführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Führungsbahnen (9) wellenförmig ausgebildet sind, so daß jeder Becher beim Schöpfen des Fördergutes Aufundabbewegungen ausführen muß, die den Bewegungen einer von Hand betätigten Schaufel nahe kommen.
DER84745D 1932-04-28 1932-04-28 Schaufelrad mit zwanglaeufig gefuehrten Bechern Expired DE566324C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3919467A1 (de) * 1989-06-14 1990-12-20 Hackmack Alfred Schaufelrad mit nach aussen klappbaren schaufeln

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