DE566335C - UEbertragungsanordnung mit mechanischen Filtern - Google Patents

UEbertragungsanordnung mit mechanischen Filtern

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DE566335C
DE566335C DEI26514D DEI0026514D DE566335C DE 566335 C DE566335 C DE 566335C DE I26514 D DEI26514 D DE I26514D DE I0026514 D DEI0026514 D DE I0026514D DE 566335 C DE566335 C DE 566335C
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vibrations
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mechanical
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DEI26514D
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International Standard Electric Corp
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International Standard Electric Corp
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H9/00Networks comprising electromechanical or electro-acoustic elements; Electromechanical resonators
    • H03H9/46Filters
    • H03H9/48Coupling means therefor
    • H03H9/50Mechanical coupling means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)

Description

  • Übertragungsanordnung mit mechanischen Filtern Die Erfindung bezieht sich auf eine Übertragungsanordnung mit mechanischen Filtern, die mit Schwingungsquellen in Verbindung stehen und je eine bestimmte Frequenz übertragen.
  • Verschiedene Arten mechanischer Wellensiebketten und bestimmte Anwendungen derartiger Siebketten auf Trägerwellensignalanlagen sind schon in Vorschlag gebracht worden. So wurde beispielsweise vorgeschlagen, eine Anzahl derartiger Siebketten zu einem gemeinsamen abschließenden Gliede zusammenzuordnen, das beispielsweise der empfangende Teil einer Multiplexsignalanlage sein kann.
  • Es ist ein besonderer Zweck der Erfindung, im Ruhezustand festgehaltene Teile der mechanischen Wellensiebketten zur Übertragung der Schwingungen freizugeben und dann eine Umwandlung der Schwingungen in elektrische Schwankungen zu schaffen.
  • Nach einer besonderen, noch zu beschreibenden Ausführungsform der Erfindung sind mehrere mechanische Schwinger von je verschiedener Frequenz über geeignete mechanische Siebketten an eine gemeinsame Umsetzungsvorrichtung angeschlossen, die zur Umwandlung aller der mechanischen, selektiv an sie weitergegebenen Schwingungen in elektrische Schwankungen zum Zwecke der Übermittlung dient. Eine neuartige Gattung von Modulierungsanordnung ist vorgesehen, so daß die mechanischen Schwingungen entsprechend auszusendenden Signalen gesteuert «-erden. In der beiliegenden Zeichnung ist als Beispiel das Sendeende einer Multiplexträgertelegraphenanlage nach der Erfindung dargestellt.
  • Die dargestellte Anlage veranschaulicht zwei telegraphische Trägerverkehrswege, die sich in jeder Hinsicht mit Ausnahme der benutzten Trägerfrequenz gleichen. Es kann natürlich jede beliebige Anzahl zusätzlicher Verkehrswege dadurch vorgesehen werden, daß die dargestellten verdoppelt werden, mit der Ausnahme, daß die Trägerfrequenzen der verschiedenen Verkehrswege aus klarliegenden Gründen alle verschieden sein müßten.
  • Die beiden Verkehrswege bestehen aus den mechanischen Schwingern V1, Y2, den entsprechenden mechanischen Siebketten F1 und F2 und dem Umsetzer T zur Umwandlung der mechanischen Schwingungen in elektrische Schwankungen, die über einen beliebigen Stromkreis L, der die übliche Multiplextelegraphenleitung sein kann, übermittelt werden können. Ein Verstärker A, der eine beliebige Anzahl oder Anordnung von Vakuumröhren enthält, kann nach Belieben eingefügt sein.
  • Die Schwinger hl und h-2 sind als Ausführungsbeispiel in der Form von Kastenscheiben dargestellt, die an einer vom Motor 2 getriebenen Welle i befestigt sind. Die Erfindung ist nicht auf die im Ausführungsbeispiel gezeigte Schwingerform beschränkt. Die Trägerfrequenz für jeden Verkehrsweg wird durch die Umlaufgeschwindigkeit der Welle t und durch die Anzahl von Rasten in den Scheiben bestimmt, so daß durch Anbringung verschiedener Rastenanzahlen uf den verschiedenen Scheiben verschiedene Trägerfrequenzen hergestellt werden. Mit den Rasten in den Scheiben arbeiten .die Glieder 3 und 4 zusammen, die durch den Umlauf der Scheiben in Schwingung versetzt «erden. Die Glieder 3 und 4 dienen dazu, an die Siebketten F' und F2 die durch die Schwinger Z'' und V2 erzeugten mechanischen Schwingungen anzulegen. ' "' Die Siebketten F' und F2 sind das Gegenstück der elektrischen Bandsiebkette, die aus einer Reihenkapazität und einem -'L\Teberischlußzweig besteht, der Induktänz, un#I, L1,apazität im Nebenschluß zueinander enthält.
  • In der Zeichnung stellen die Zickzacklinien Elastizitäten und die kleinen Kugeln Massen dar. Die abschließenden Kuppelfedern und Massen haben die Werte 2k bzw. ztn, obgleich die entsprechenden Glieder der Zwischenabschnitte der Siebketten die Werte k bzw. zfa haben.
  • Die Reihenelastizitäten K usw. entsprechen den Reihenkapazitäten in dem- elektrischen Gegenstück. Es ist bekannt, daß durch richtige Bemessung der Werte dieser Glieder die Siebketten derart hergestellt werden können, daß sie praktisch ohne Schwächung Schwingungen von allen Frequenzen zwischen zwei vorher bestimmten Grenzen übertragen und Schwingungen aller anderen Frequenzen hochgradig schwächen und praktisch verlöschen lassen. Die Konstanten der Siebkette F' lassen sich auf diese Weise derart bemessen, daß die Siebkette Schwingungen der bei Toi erzeugten Frequenz weitergibt und auch ein ausreichend breites Band von Frequenzen zu einer oder beiden Seiten der Trägerfrequenz übermittelt, damit sich ein Signalgeben bei der gewünschten Geschwindigkeit durchführen läßt.
  • Die Konstanten der Siebkette F2 sind gegenüber denjenigen der Siebkette F' unterschiedlich bemessen, so daß die Siebkette F2 Schwingungen der gleichen Frequenzen, wie Siebkette F' überträgt. nicht weitergibt, sondern selektiv die bei h2 erzeugten Schwingungen und solche anderen Frequenzen weitergibt, wie sie zur Übertragung von Signalen auf dem entsprechenden Verkehrsweg benötigt werden.
  • Die Umsetzungsvorrichtung 77 schließt die Stange 5 und den Elektromagneten 6 ein. Der Stange 5 lassen sich Schwingungen in der Drehrichtung um die Achse 7, 7 durch die Ausgangsglieder 8 und g der betreffenden Siebketten F' und F2 mitteilen. Die Stange 5 übernimmt deshalb Schwingungen von allen durch die Siebketten übermittelten Frequenzen. Beim Schwingen veranlaßt die Stange 5 den Anker#io des Elektromagneten 6 in der Nähe des Magnetpoles zu schwingen und so entsprechende elektromotorische Kräfte in der Wicklung des Magneten zu induzieren. Die Wicklung hat einen Dauermagneten als 'c`rn, um ein Ruhefeld herzustellen. Die in der Wicklung 6 erzeugten elektromotorischen Kräfte werden dein Eingangskreis des Verstärkers A zugeführt, und die verstärkten Wellen werden Tier Leitung L aufgedrückt.
  • Die Endabschnitte der Siebketten F' und F = sind an die Stange 5 in Reihe angeschlossen, was dadurch angedeutet ist, daß die Ausgahgseridabschnitte beider Siebketten die gleiche Bewegung haben wie der Strom durch die Endabschnitte elektrischer Siebketten, die so geschaltet sind. Um die Endimpedanz der Siebketten dieser Anschlußart besser anzupassen, werden die Siebketten durch eine Mitte-Nebenschluß-Schaltung abgeschlossen, d. h. die Endkuppelrnasse und Elastizität haben je die doppelten Werte der Zwischenabschnitte der Siebketten. Auf Wunsch können die Siebketten mit ihren Endabschnitten parallel miteinander und gemeinsam mit der Umsetzungsvorrichtung verbunden werden, in welchem Falle die Siebketten durch eine Mitte-Reiheschluß-Anordnung abgeschlossen werden: Wenn bei den beschriebenen Anordnungen der Motor 2 mit der richtigen konstanten Geschwindigkeit in Umlauf gesetzt wird, werden Schwingungen der betreffenden verschiedenen Frequenz von den Schwingern V' und V 2 aus beständig über die Siebketten F' und F= auf die Stange 5 übertragen. Um diese Schwingungen entsprechend telegraphischen Signalen, die gesendet werden sollen, zu steuern, sind Anschläge i i und 12 zur Beeinflussung eines Bestandteiles der betreffenden Siebkette vorgesehen. Diese Anschläge sind für gewöhnlich durch die Federn 13 und 1.4 schräg gestellt"so daß sie auf den mittleren Reihengliedern der Siebkette unter hinreichendem Druck aufliegen, um die Bewegung dieses Gliedes zu hindern. Solange also entweder der Anschlag i z oder 1,2 nur dem Einfluß der schräg stellenden Feder unterliegt, wird das mittlere Glied der entsprechenden Siebkette ortsfest gehalten, und es werden keine Schwingungen durch die Siebkette auf die Stange 5 übertragen. Die Übermittlung von Schwingungen in jedem Verkehrswege läßt sich deshalb durch umschichtige Entfernung des entsprechenden Anschlages aus der Berührung mit dem Siebkettengliede und dadurch steuern, daß man den Anschlag abwechselnd auf dem Siebkettengliede aufruhen läßt. Die Mittel zur Steuerung der Anschläge sind auf der Zeichnung als Elektromagneten 15 oder 16 dargestellt, die mit Tasten 17 oder i8 in einen örtlichen Stromkreis eingeschlossen sind. Beim NTiederdrül;-ken der Taste 17 z. B. wird der Magnet 15 erregt, hebt den Anschlag aus dem Eingriff n fit dem Siebkettengliede und läßt die Schwingungen frei durch die Siebkette F1 nach der Stange 5; gehen. Wenn Taste 17 losgelassen wird und der Elektromagnet 15 abfällt, kommt der Anschlag i i zur Anlage auf dein Siebkettengliede, läßt dessen Schwingung aufhören, und die entsprechenden Schwingungen werden von der Stange 5 ferngehalten. Anschlag 12 kann in gleicher Weise durch Elektromagnet 16 und Taste 1ä gesteuert werden, um die Übermittlung von Schwingungen durch Siebkette F= zu regeln.
  • Für die Anschläge i i und i-2 können andere Steuervorrichtungen Verwendung finden.

Claims (1)

  1. PATJINTA\SPRLCHE: i. Übertragungsanordnung mit mechanischen Filtern (Fl, F'), die mit Schwingungsquellen (I'', h') in Verbindung stehen und eine vorher festgesetzte 1,requenzreihe übertragen, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Filter Mittel (1i, 15, 17, i-2, 16, 1S) für die Einführung einer veränderlichen mechanischen Impedanz zwischen bestimmten Teilen des Filters enthält, die die Amplituden der diese Teile passierenden Schwingungen zu steuern gestattet, und daß dann die mechanischen Schwingungen für die Übertragung über einen gemeinsamen Übertragungsweg (I_) in elektrische Schwingungen umgeformt werden (durch eine Einrichtung 5, i o, 6). _ 2. Anordnung nach Anspruch i, bei ,velcher die Filter mit einer gemeinsamen Schwingungsquelle (2) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß diese Quelle eine rotierende Welle (z) mit einem gezahnten Rad (V1, h2) für jedes der Filter (F', F=) besitzt. 3. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuermittel ein elektromagnetisches Relais (t5, 16) umfassen, das auf ein Halteglied (i i, 12) einwirken kann, und daß das Halteglied zur Steuerung der Schwingungen in dem entsprechenden Filter (F', F=) dient.
DEI26514D 1925-08-08 1925-08-08 UEbertragungsanordnung mit mechanischen Filtern Expired DE566335C (de)

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