DE566620C - Truebglas - Google Patents

Truebglas

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Publication number
DE566620C
DE566620C DE1930566620D DE566620DD DE566620C DE 566620 C DE566620 C DE 566620C DE 1930566620 D DE1930566620 D DE 1930566620D DE 566620D D DE566620D D DE 566620DD DE 566620 C DE566620 C DE 566620C
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DE
Germany
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glasses
glass
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boric acid
clear glass
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Expired
Application number
DE1930566620D
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English (en)
Inventor
Franz Salaquarda
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WALTER SCHROEDER DR
Original Assignee
WALTER SCHROEDER DR
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C4/00Compositions for glass with special properties
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C2204/00Glasses, glazes or enamels with special properties
    • C03C2204/04Opaque glass, glaze or enamel

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Glass Compositions (AREA)

Description

  • Trübglas Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit der Herstellung von Trübgläsern, welche sich vor den bisher bekannten Trübgläsern durch eine dichtere, weißere und dem glasierten Porzellan ähnlichere Oberfläche auszeichnen. Es wurde gefunden, daß sich für derartige Glaskörper mit Vorteil Glassätze verwenden lassen, welche einen extrem hohen PbO-Gehalt (von mehr als 35 %) haben und mit den entsprechenden Trübungsmitteln getrübt sind.
  • Es sind zwar schon im Emailgebiet Deckemails mit sehr hohem Bleigehalt bekannt; aber diese Stoffe kommen natürlich ihres kurzen Schmelzintervalles wegen nicht- für die Verarbeitung zu Glaskörpern in Betracht. Glas ist ein Körper von hohem Schmelzpunkt und einem möglichst großen Temperaturintervall vom ersten Weichwerden bis zum völligen Schmelzen. Dieses große Temperaturintervall macht die Verarbeitung des Glases an der Glasmacherpfeife oder durch Pressen erst möglich. Im Gegensatz dazu läßt sich ein Email niemals durch Blasen oder Pressen verarbeiten, weil es eben sehr schnell aus dem festen in den -tropfbarflüssigen Zustand übergeht und daher nicht geformt werden kann. Es läßt sich daher nur zu überzügen verwenden, und seine Verarbeitung geschieht dadurch, daß es auf den zu überziehenden Körper aufgeschmolzen wird. Man hat daher bei den Emails dafür zu sorgen, daß sie leicht schmelzen und erreicht dies dadurch, daß man in den Emailsatz wenig Kieselsäure und viel Flußmittel, in der Hauptsache viel Borsäure einbringt. Diese bekannten, hoch bleioxydhalti.gen Deckemails bereiten beim Trübungsprozeß keine Schwierigkeiten.
  • Im Gegensatz zu den Emails behandelt die vorliegende Erfindung v erarbeitbare getrübte Gläser von mehr als 35 % Pb0-Gehalt, bei denen also das Emailflußmittel Borsäure fehlen muß und welche einen größeren Kieselsäuregehalt aufweisen müssen. Bei dem Versuch, derartige Gläser zu trüben, traten jedoch unerwartete Schwierigkeiten auf, es zeigte sich nämlich, daß solche Gläser sich mit den gewöhnlichen Trübungsmitteln, wie Fluoriden oder Phosphaten, auch bei großer Menge des angewendeten Trübungsmittels nicht trüben ließen. Diese Schwierigkeit war um so überraschender, als in der Literatur bereits Trübgläser mit einem allerdings sehr niedrigen-Bleioxydgehalt bekannt sind, die durch eines der Trübungsmittel getrübt sind. Es zeigte sich nun bei sy stematisch angestellten Versuchsschmelzen, daß von einem bestimmten Bleigehalt an die Gläser nicht mehr trübungsfähig sind, und es ist daher zu vermuten, daß bei der Trübung der Emails durch deren hohen Borsäure- und geringeren Kieselsäuregehalt andere Verhältpisse statthaben als bei der Trübung von borsäurefreien und an Kieselsäure reicheren Gläsern. Es wurde nun gefunden, daß man getrübte Gläser mit über 35 0% Pb0-Gehalt dadurch erhält, daß man bereits im Hafen einem Glas, das bei wesentlicher Freiheit von Borsäure - abgesehen vom Bleigehalt -die üblichen Glasbildner, Kieselsäure und Alkali; das teilweise durch Erdalkali ersetzt werden kann, enthält, Phosphor- und Fluorverbindungen gleichzeitig zusetzt. Unerwarteterweise erhält man hierbei sogar Gläser, die bereits während des Schmelzens getrübt sind, so daß irgendein Anlassen nicht notwendig ist. Dazu kommt als weiterer Vorteil, daß die zur Trübung ausreichende Menge der Trübungsmischung sehr klein gehalten werden kann. Man kommt bei Anwendung einer Mischung sogar mit weniger Trübungsmitteln aus, als man für ein gewöhnliches, nicht so stark bleihaltiges Trübglas der gleichen Trübtiefe mit nur einem Trübungsmittel gebrauchen würde. -Es ist bekannt, daß Gläser mit sehr hohem Bleigehalt die unangenehme Eigenschaft haben, ziemlich fleckenempfindlich zu sein. Es wird daher ein Zusatz von Cer oder Zirkon oder eine Mischung dieser beiden Substanzen in einer Menge bis etwa 30/0 vorgeschlagen, mit- dem man diesem Nachteil bekanntlich steuern kann.
  • Beispiel eines Glases nach der Erfindung
    Pb 0 . . . . . . 48010
    Ce2 O9 1,5 0/0
    Zr02 .....
    R20 . . . . . . . 7,5 0/0 (Alkalien)
    SiO2 . . . . . .. . 39 0/0
    A1F3 .... 3-%
    Ca. (P O4)2 . . . I o%
    I00 01,

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Trübglas mit mehr als 35 % PbO-Gehalt, dadurch gekennzeichnet, daß es bei wesentlicher Freiheit von Borsäure die üblichen Glasbildner, Kieselsäure und Alkali, das teilweise durch Erdalkali ersetzt werden kann, enthält und gleichzeitig mit Phosphor- und Fluorverbindungen direkt im Hafen getrübt ist.
DE1930566620D 1930-08-01 1930-08-01 Truebglas Expired DE566620C (de)

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