DE566860C - Leitungszufuehrung fuer schlagwettergeschuetzte Apparate - Google Patents

Leitungszufuehrung fuer schlagwettergeschuetzte Apparate

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Publication number
DE566860C
DE566860C DES96776D DES0096776D DE566860C DE 566860 C DE566860 C DE 566860C DE S96776 D DES96776 D DE S96776D DE S0096776 D DES0096776 D DE S0096776D DE 566860 C DE566860 C DE 566860C
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DE
Germany
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sockets
housing
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clamping bolts
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Expired
Application number
DES96776D
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Stadthaus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02Details
    • H02G3/06Joints for connecting lengths of protective tubing or channels, to each other or to casings, e.g. to distribution boxes; Ensuring electrical continuity in the joint
    • H02G3/0616Joints for connecting tubing to casing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Installation Of Indoor Wiring (AREA)
  • Cable Accessories (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 24. DEZEMBER 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 566860 KLASSE 21 c GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Februar 1931 ab
Die Leitungszuführung für schlagwettergeschützte Apparate, welche im Innern eines dichten Gehäuses eingeschlossen sind, erfolgt häufig mittels eines durch die Wand des Apparategehäuses geführten Klemmbolzens. Dieser Bolzen ist isoliert durch eine Bohrung in der Gehäusewand geführt. Der Anschluß der Leitungen erfolgt außerhalb und innerhalb des Apparategehäuses mit Hilfe von Klemmschrauben oder in sonst bekannter Weise. Es ist nun bereits vorgeschlagen worden, die spannungführenden Anschlußteile und Anschlußschrauben, welche außerhalb des schlagwettergeschützten Gehäuses liegen,
lg so anzuordnen, daß sie ebenfalls luftdicht abgeschlossen sind. Hierdurch wird erzielt, daß auch Explosionen außerhalb des Gehäuses, beispielsweise von Gasen oder von öl dämpfen, die aus dem Apparategehäuse
ao etwa durch die Durchführungsstelle des Klemmbolzens ausströmen, vermieden werden. Derartige Gase können entweder durch Funken, die beim Bewegen von nicht fest angeklemmten Leitungen an den Klemmstellen
a5 entstehen, oder, wenn sie leitend sind, wie z. B. öldämpfe, durch einen an den Klemmstellen zum geerdeten Apparategehäuse entstehenden Lichtbogen entzündet werden. Bildet man die Leitungszuführung derart aus, daß der zur Stromzuleitung dienende Klemmbolzen, welcher in das Innere des Apparategehäuses geführt ist, in einer Aussparung im Schaltergehäuse angeordnet ist, die vergossen wird, so werden zwar die erwähnten Nachteile vermieden, jedoch bietet der Anschluß der Leitungen sowie das Einbringen der Vergußmasse, durch welche die Anschlußteile der Leitung gegen die Außenluft dicht abgeschlossen werden, unter Umständen erhebliche Schwierigkeiten. Durch die Erfindung soll eine besonders einfache und zweckmäßige Befestigung der Leitungen an schlagwettergeschützten Apparaten ermöglicht werden, bei der diese Schwierigkeiten vermieden sind.
Erfindungsgemäß sind die Klemmbolzen, *5 an welche außerhalb des schlagwettergeschützten Gehäuses die Leitungen angeschlossen sind, in Buchsen angeordnet, welche in die Gehäusewand eingelassen sind. Dabei sind die im Innern eines nach außen offenen Hohlraumes der Buchsen liegenden Klemmstellen mit einer Vergußmasse vergossen.
Die Buchsen sind dabei aus Isoliermaterial oder Metall hergestellt und in Bohrungen in der Gehäusewand eingepreßt. Mit Vorteil werden die Buchsen durch besondere Sicherungsschrauben festgehalten.
In der Zeichnung ist eine Leitungszuführung nach der Erfindung als Ausführungsbeispiel dargestellt. Mit 1 ist die Gehäusewand eines schlagwettergeschützten Apparategehäuses bezeichnet. In eine Bohrung 2 dieses Ge-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Paul Stadthaus in Berlin-Siemensstadt.
häuses ist eine Buchse 3, beispielsweise aus Hartpapier, eingelassen. Die Buchse schließt auf der Außenseite des schlagwettergeschützten Gehäuses einen großen Hohlraum 4 ein Eine Bohrung 5 von geringerem Durchmesser verbindet diesen Hohlraum 4 mit dem Innenraum des schlagwettergesehützten Gehäuses. Durch diese Bohrung ist, im vorliegenden Fall unter Zwischenschaltung weiterer Isolierstoffteile 7, der als Klemmbolzen 8 ausgebildete Stromführungsteil eingeführt. Durch im Innern des schlagwettergesehützten Gehäuses liegende Muttern 9 wird dieser Klemmbolzen fest in der Buchse 3 eingespannt. . Die Befestigungsmuttern 9 können gleichzeitig noch zum Anklemmen des Leiters 10 verwendet werden, welcher zu den im Gehäuse liegenden, nicht dargestellten Apparaten geführt ist.
An den Klemmbolzen 8 ist nun das Kabel 11 angeschlossen, das den Strom zu den im schlagwettergesehützten Gehäuse untergebrachten Apparaten leitet. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist einfach das ag Ende 12 des Kabels, von dem die Isolierung entfernt ist, in eine Bohrung 13 im Klemmbolzen 8 eingelassen und dort verlotet. Die den Klemmbolzen 8 enthaltende Buchse 3 ist durch eine Schraube ·ΐ4 in der Gehäusewand festgehalten. Der Hohlraum 4 innerhalb der Buchse ist mit einer Vergußmasse, beispielsweise aus Asphalt o. dgl., vergossen. Durch diese Vergußmasse wird verhindert, daß Gase oder Dämpfe an die spannungführenden Klemmstellen des Klemmbolzens 8 gelangen können. Außerdem wird durch die Vergußmasse erzielt, daß das Kabel 11 sich gegenüber dem Stromzuführungsbolzen 8 nicht bewegen kann und die Verbindung zwischen Bolzen und Kabelende sich nicht lockern kann. Um zu vermeiden, daß innerhalb der Aussparung in der Buchse die Isolation vom Kabel 11 losgerissen wird und abblättert, ist dieses mit einer Schnur 15 umwickelt, durch die zugleich bei Zugbeanspruchungen des Kabels die in der Bohrung liegenden Klemmstellen von Zugbeanspruchungen entlastet werden.
Die Erfindung kann in verschiedener Weise abgeändert werden, beispielsweise können mehrere Klemmbolzen in einer Buchse vorgesehen sein.
Durch die Erfindung wird eine besonders einfache und leichte Herstellung der Stromzuleitung in das Innere der Gehäuse schlagwettergeschützter Apparate ermöglicht. Dabei werden nur einfache und leicht herstellbare Teile verwendet. Die Anschlußstellen der Leitungen außerhalb der schlagwettergesehützten Gehäuse sind gegen die Atmo-Sphäre durch eine Vergußmasse abgeschlossen. Die Verbindung kann bequem hergestellt werden, ohne daß das gesamte Schaltergehäuse bewegt werden muß.

Claims (5)

  1. 65 Patentansprüche:
    i. Leitungszuführung für schlagwettergeschützte Apparate, insbesondere Schalter, deren Leitungen an durch die Gehäusewand durchgeführte Klemmbolzen angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbolzen in teilweise hohlen, in die Gehäusewand eingelassenen, aus gegen Erwärmung und atmosphärische Einflüsse widerstandsfähigem Material bestehenden Buchsen eingepaßt sind und daß die mit Vergußmasse umgebenen Klemmstellen in den Höhlungen der Buchse liegen.
  2. 2. Leitungszuführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchsen in die Gehäusewand eingepreßt sind.
  3. 3. Leitungszuführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchsen durch Sicherungsschrauben festgehalten sind.
  4. 4. Leitungszuführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbolzen durch Schraubenverbindungen an den Buchsen befestigt sind, die zugleich zur Befestigung der angeschlossenen Leitungen dienen.
  5. 5. Leitungszuführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Klemmbolzen in einer Buchse angeordnet sind.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen
DES96776D 1931-02-12 1931-02-12 Leitungszufuehrung fuer schlagwettergeschuetzte Apparate Expired DE566860C (de)

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