DE567178C - Fluessige Desinfektionsmittel - Google Patents

Fluessige Desinfektionsmittel

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DE567178C
DE567178C DEW84590D DEW0084590D DE567178C DE 567178 C DE567178 C DE 567178C DE W84590 D DEW84590 D DE W84590D DE W0084590 D DEW0084590 D DE W0084590D DE 567178 C DE567178 C DE 567178C
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metals
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N59/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing elements or inorganic compounds
    • A01N59/10Fluorides

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Agronomy & Crop Science (AREA)
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  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description

  • Flüssige Desinfektionsmittel Die außerordentlich günstige keimtötende Wirkung des Natriumhypochlorits ist bekannt. Aus diesem Grunde finden Lösungen von Hypochlorit vielfach zur Desinfektion und Reinigung Verwendung, und zwar insbesondere von metallenen Gerätschaften, Werkzeugen und Gegenständen, wie sie in Molkerei- und Brauereibetrieben und für die Krankenpflege, besonders in Krankenhäusern, Verwendung finden. Hypochloritlauge hat jedoch den Nachteil, daß sie Metalle stark angreift und sich in Gegenwart von Metallen selbst mitunter äußerst rasch zersetzt. Hierdurch tritt nicht nur oft eine Beschädigung der Geräte auf, sondern die Lauge selbst wird infolgedessen unwirksam.
  • Um ihre Reinigungskraft und Haltbarkeit zu erhöhen und das den behandelten Gefäßen anhaftende Fett besser entfernen zu können, hat man der I-typochloritlösung Natronlauge zugesetzt. Die keimtötenden Eigenschaften einer solchen Mischung sind zwar vorzüglich; trotzdem hat sich eine derartige Lösung ebenfalls nicht bewährt, weil Metalle, insbesondere Zinn und Aluminium, durch das Chlor und die überschüssige Natronlauge so stark angegriffen werden, daß die Lebensdauer der Geräte hierdurch sehr vermindert wird.
  • Es ist nun gefunden worden, daß die günstigen Eigenschaften der Hypochloritlösung vollen Umfangs erhalten bleiben, während die geschilderten Nachteile so gut wie ganz verschwinden, wenn man sie mit einem Zusatz von Wasserglas versieht. Längere Zeit hindurch angestellte Beobachtungen haben ergeben, daß eine derartige Wasserglas enthaltende Hypochloritlösung Metalle fast gar nicht angreift und daß die mit Chlorlauge ohne diesen Zusatz beobachteten Zersetzungen nicht eintreten. Die Wirkung ist darauf zurückzuführen, daß das Wasserglas chemische Umsetzungen zwischen Metall und Chlorlauge verhindert.
  • Der Zusatz von Wasserglas, das in Form von Kalium- oder Natronwasserglas Verwendung finden kann, erfolgt zweckmäßig in solchen Mengen, daß keine Ausfällung stattfindet.
  • Feste Lösungen von Alkalihypochloriten sind bekannt, welche durch Eindampfen und Verrühren von Wasserglaslösung gewonnen werden, bis eine halberstarrte Lösung entstanden ist, zu der eine gatriumhypochloritlösung gegeben wird. Ebenso hat man bereits eine Mischung von Natriumhypochloritlösung, Wasserglas und calcinierter Soda hergestellt. Diese festen Lösungen lassen sich nur schwer wieder in Wasser lösen und greifen trotz ihrer starken Verdünnung Metalle an.
  • Ferner ist kolloidales Kieselsäuregel als Mittel zur Herstellung eines hypochlorithaltigen, sall unförmigen Antiseptikums vorgeschlagen worden. Auch in dieser Form besteht nicht die Möglichkeit zur Herstellung eines in Wasser löslichen kieselsauren Salzes. Das flüssige Desinfektionsmittel gemäß der Erfindung wird z. B. in folgender Weise hergestellt: Man bereitet eine Mischung aus 562 g Natriumhypochloritlösung vom spez. Gewicht 1,I25 und 250 g Natronlauge vom spez. Gewicht 1,383. 500 g dieser Lösung werden mit 300 g Natronwasserglas 38/40° B6 versetzt.
  • Für die Zwecke der Desinfektion findet die konzentrierte Lösung in entsprechender Verdünnung Anwendung. Zur Erreichung des gewünschten Zweckes genügen Lösungen, welche 1/4 bis 2 °/o der konzentrierten Flüssigkeit enthalten. Die schützende Wirkung von Wasserglas gegenüber Metallen kann bei der Herstellung von Desinfektionsmitteln benutzt werden, welche aus Lösungen von Alkali- oder Erdalkafihypochloriten allein oder aus Lösungen von Hypöchloriten und ätzenden Alkalien bestehen.

Claims (1)

  1. PATrNTANSI'RIJCIJ Flüssige Desinfektionsmittel, die aus Chlor abspaltenden Hypochloriten allein oder aus Hypochloriten und ätzenden Alkalien bestehen, gekennzeichnet durch einen Zusatz von Wasserglaslösung.
DEW84590D 1929-12-24 1929-12-24 Fluessige Desinfektionsmittel Expired DE567178C (de)

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DK44731D DK44731C (da) 1929-12-24 1930-11-01 Desinfektions- og Rensemiddel.
AT130241D AT130241B (de) 1929-12-24 1930-11-24 Verfahren zur Herstellung von sich nicht zersetzenden, Metalle nicht angreifenden Desinfektions- und Reinigungsmitteln.
CH151815D CH151815A (de) 1929-12-24 1930-11-27 Verfahren zur Herstellung von sich nicht zersetzenden, Metalle nicht angreifenden Desinfektions- und Reinigungsmitteln.
GB35933/30A GB365719A (en) 1929-12-24 1930-11-28 Improvements in and relating to the production of disinfectants and cleaning agents

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DK44731C (da) 1931-10-19
CH151815A (de) 1931-12-31
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