DE567743C - Schleifmaschine mit Schwingbett - Google Patents
Schleifmaschine mit SchwingbettInfo
- Publication number
- DE567743C DE567743C DEH90784D DEH0090784D DE567743C DE 567743 C DE567743 C DE 567743C DE H90784 D DEH90784 D DE H90784D DE H0090784 D DEH0090784 D DE H0090784D DE 567743 C DE567743 C DE 567743C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- bed
- support
- lever
- arrangement according
- swinging
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000001404 mediated effect Effects 0.000 claims 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 claims 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B3/00—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Schleifmaschine, mit der unzylindrische Formkörper verschiedener
Art, z. B. Gewindebohrer, geschliffen werden können, und besteht in der durch die Ansprüche gekennzeichneten Anordnung.
Durch die eigenartige Abstützung des die Schwingung vermittelnden Hebels mittels
dreier Elemente ist eine weitgehende Verwendungsmöglichkeit der Maschine gesichert. So
ίο kann z. B. die eine Steuerscheibe als Schablonenscheibe
in Abhängigkeit von der Leit- und Werkstückspindel gesteuert werden, während die andere Steuerscheibe zum Ausrücken des
Werkstückes nach Beendigung der jeweiligen Arbeit verwendbar ist. Daneben kann mittels
der in ihrer Länge veränderlichen Abstützstange z. B. die Einstellung des Werkstückes
zu Beginn der Arbeit oder der Vorschub bewirkt werden.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt; es zeigen:
Abb. ι eine Endansicht von rechts,
Abb. 2 eine Aufsicht,
Abb. 3 eine Schnittansicht nach 5-5 der Abb. 2, in der Pfeilrichtung gesehen,
Abb. 4 eine Schnittansicht' nach 6-6 der Abb. 2, in der Pfeilrichtung gesehen.
Auf dem feststehenden Bett α sind Schneiden 5, 5 als Lager für ein vorn gelagertes
schwingendes Bett b angeordnet. Am linken Ende des schwingbaren Bettes b ist ein nach
rückwärts sich erstreckender Arm c vorgesehen, welcher einen Getriebekasten d trägt.
Mit dem Arm c ist eine Einrichtung verbunden, die dazu dient, das Ausschwingen des
Bettes b in seinen Lagern zu bewirken.
Aus den Abb. 2, 3 und 4 ist ersichtlich, daß der Vorderteil des schwingbaren Bettes b sich
fast über die ganze Breite des Gestelles erstreckt und, mit Ausnahme des nach rück- 4«
wärts sich erstreckenden Armes c, verhältnismäßig schmal, aber trotzdem breit genug ist,
um den Werkstückhalter /" in der Längsrichtung zu führen. Dieser besteht aus einem
Schlitten g, in den die Leitspindel h der Maschine eingeschraubt ist, und einem zum
Schlitten g einstellbaren Hilfsschlitten i. Auf dem Hilfsschlitten i sind die Spindelstöcke k
und / angeordnet, von denen einer, z. B. der Spindelstock /, ebenfalls einstellbar ist.
Am rechten Ende der Maschine befindet sich ein Schlitten m, der sich vom vorderen
Ende der Maschine bis zum hinteren Ende derselben erstreckt und das Lagergehäuse η
für das Werkzeugt, z.B. eine Schleifscheibe, trägt.
Das schwingbare Bett b führt nur eine schwingende Bewegung auf den Schneiden
5, 5 aus; ferner gleitet der gesamte Werkstückhalter / in der Längsrichtung auf dem
ausschwingbaren Bett unter der Führung der Leitspindel h. Der Werkzeugschlitten wird
von der Vorderseite aus durch ein Handrad ο oder von der Rückseite der Maschine aus
567 74B
durch ein Handrad o' bewegt, u ist eine
Vorschubwelle, die entweder vom Handrad ν oder selbsttätig durch die allgemein bei τ«.'
(Fig. 2 und 4) angedeutete Einrichtung betätigt wird.
Auf dem hinteren Ende des Armes c ist ein Lagerbock 10, 11 vorgesehen, in welchem
eine Gewindebüchse 12 angeordnet ist, an deren unterem Ende ein Schneckenrad 13
sitzt, welches in eine Schnecke (Abb. 4) am Ende der Vorschubwelle u eingreift. Die Gewindebüchse
kann sich im Schneckenrad 13 bewegen. 14 ist eine in die Büchse eingeschraubte
Schraubenspindel, die bei 15 in dem Gehäuse verkeilt ist, so daß sie sich
nicht drehen kann; ihr unteres Ende liegt auf einem Kopf 16 des Maschinenbettes auf. Am
oberen Ende der Büchse sitzt ein Zapfen 17, der zweckmäßigerweise nicht drehbar ist und
ao sich gegen das kurze Ende eines auf dem Lager 10 drehbar angeordneten Hebels 20
legt. Das schwingbare Bett wird von dem Kopf 16 mittels der Schraube 14, der Mutter
12 und des Stiftes 17 gestützt, auf welchem der Hebel 20 aufliegt. Wenn das Werkzeug
nicht mit dem Werkstück in Eingriff ist und ein neuer Schnitt; ausgeführt werden soll,
wird die Vorschubwelle u so gedreht, daß die Mutter 12 sich auf der Schraube 14 nach abwärts
bewegt. Dadurch wird der Abstand zwischen dem Kopf 16 und dem Hebel 20
verringert, und infolgedessen senkt sich der Arm c etwas, so daß das Bett b beim Schwingen
auf den Schneiden 5, 5 das Werkstück näher an das Werkzeug heranbringt. s Angenommen, das Werkzeug soll aus der
Endstellung in die Ausgangsstellung zurückgeführt werden, so muß zweckmäßig das Werkzeug während der Rückbewegung vom
Werkstück frei sein. Zu diesem Zweck wirkt eine Steuerscheibe 25 einer entsprechend angetriebenen
Welle 26 bei der Beendigung des Schleifens auf das lange Ende des Hebels 20 und hebt diesen an. Da das kurze Ende
dieses Hebels durch die veränderliche Verbindung sich auf den Kopf 16 stützt, wird
das Lager 10 und der sich nach rückwärts erstreckende Arm c angehoben werden, sobald
die Hubscheibe das lange Ende des Hebels 20 anhebt. Das Bett b wird geschwenkt, wodurch
das Werkstück vom Werkzeug fortbewegt wird. Bei' dieser Umkehrbewegung
bewegt sich die Gewindebüchse 12 im Schneckenrad 13.
Wenn das Werkstück z. B. ein abgesetzter Zapfen ist, kann auf einer in geeigneter
Weise angetriebenen Welle 28 eine Schablonenscheibe 27 aufgesetzt werden, deren Umfang dem Umriß des zu bearbeitenden
Werkstückes entspricht. Auf dem Rand der Schablonenscheibe 27 liegt ein am unteren
Ende des Hebels 20 angeordneter Schuh 29 auf. Sobald die Schablonenscheibe sich dreht,
wird der Hebel 20 um seinen Drehpunkt an dem Ende des Zapfens 17 schwingen und den
Arm c anheben bzw. senken, wodurch ein Schwingen des schwingbaren Bettes b zum
Werkzeug verursacht wird; das Werkzeug folgt somit der Form des Werkstückes. Bei
dieser Bewegung muß natürlich der Lagerbock 11 ein wenig auf der Gewindebüchse 12
auf und ab gleiten.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Schleifmaschine mit einem die Schleifscheibe tragenden festen Träger und einem einen Schlitten mit Spindel und Reitstock tragenden schwingenden Bett in der Anordnung, daß die Schwingbewegung vermittelt wird durch einen an einem verhältnismäßig langen Arm (c) des Schwingbettes (b) gelagerten Hebel (20), dessen eines Ende sich mit einer in der Länge veränderbaren und längsverschieblichen Stange auf das Maschinenbett stützt, während das andere Ende durch eine von zwei gesteuerten Formscheiben gegen das Schwingbett abgestützt ist.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im Lagerbock (10, 11) am Trägerarm (c) notwendig verschiebliche Gewindebüchse (12) für die unver drehbar gelagerte Schraubenstützspindel (14) vom Arbeitsstand aus verdrehbar ist.
- 3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Abstützung des einen Endes des Hebels (20) dienenden Teile aus zwei auf parallelen Wellen (26 und 28) vorgesehenen Steuerscheiben bestehen, von denen die eine (27) eine Schablonenscheibe und die andere (25) eine Ausrückhubscheibe ist.
- 4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwingbett (b) auf Schneiden (5) des festen Trägers gelagert ist.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH90784D DE567743C (de) | 1922-08-09 | 1922-08-09 | Schleifmaschine mit Schwingbett |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH90784D DE567743C (de) | 1922-08-09 | 1922-08-09 | Schleifmaschine mit Schwingbett |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE567743C true DE567743C (de) | 1933-01-11 |
Family
ID=7165974
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH90784D Expired DE567743C (de) | 1922-08-09 | 1922-08-09 | Schleifmaschine mit Schwingbett |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE567743C (de) |
-
1922
- 1922-08-09 DE DEH90784D patent/DE567743C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE403973C (de) | Universal-Werkzeugmaschine mit Handbetrieb | |
| DE2616401A1 (de) | Vorrichtung zum schleifen der schneidmesser einer tabakschneidmaschine | |
| DE591024C (de) | Maschine zum Fraesen spiralfoermiger Nuten in Steuernocken mittels Fingerfraesers | |
| DE721508C (de) | Einspindlige, selbsttaetige Sonderdrehbank | |
| DE351514C (de) | Maschine zum Schleifen von nach Raumkurven verlaufenden Schneiden an Messerblaettern | |
| DE748138C (de) | Fraesmaschine mit feststehendem Bett, bei welchter dem am Ende des Gegenhalters angeordneten Fraesdornalger eine heb- und senkbare, senkrecht verlaufende Stuetze zugeordnet ist | |
| DE145771C (de) | ||
| DE934321C (de) | Werkzeugmaschine zur Bearbeitung der Seitenflaechen von Rohbloecken im Hobel- oder Raeumverfahren | |
| DE68999C (de) | Copirmaschine zum Graviren und Profiliren | |
| DE8711407U1 (de) | Drechselbank | |
| DE807880C (de) | Kopierwerkzeugmaschine mit mehreren Fuehlfingern | |
| DE502383C (de) | Vorrichtung zum unrunden Abdrehen unrunder Werkstuecke | |
| DE265869C (de) | ||
| DE186965C (de) | ||
| DE524048C (de) | Maschine zur selbsttaetigen Herstellung von Werkstueckabschnitten, insbesondere Rollenbolzen aus Stangenmaterial | |
| DE754609C (de) | Drehbank mit zwei uebereinander auf einem Laengsschlitten angeordneten Querschlitten | |
| DE608933C (de) | Maschine zum gleichzeitigen Schleifen der beiden entgegengesetzt schraeg zueinander verlaufenden Schneiden der Zaehne von Messerleisten fuer Maehmaschinen | |
| DE490390C (de) | Maschine zum Bearbeiten, insonderheit Schleifen von Rotationskoerpern mit ungerader Mantellinie | |
| DE450633C (de) | Vorrichtung zum Fuehren und Fortschalten des hin- und hergehenden Werkstuecks bei Schleif- und Fraesmaschinen | |
| DE415112C (de) | Zapfenschneidmaschine | |
| DE626282C (de) | Selbsttaetige Drehbank | |
| DE696014C (de) | Kopierfraesmaschine fuer Werkstuecke grosser Baulaenge | |
| DE367189C (de) | Vorrichtung zum Aushobeln des achsial und radial sich verengenden Kalibereinganges an Walzen zum Walzen nahtloser Rohre | |
| DE378071C (de) | Reisserwerk zum Erzeugen von Kreis- und Laegenteilungen | |
| AT104099B (de) | Vorrichtung zum Führen und Fortschalten des Werkstückes bei Schleif-, Fräs-, Bohr- und ähnlichen Werkzeugmaschinen. |