DE568712C - Abhebe- und Feststellvorrichtung fuer oberschalige Tafelwaagen - Google Patents
Abhebe- und Feststellvorrichtung fuer oberschalige TafelwaagenInfo
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- DE568712C DE568712C DE1930568712D DE568712DD DE568712C DE 568712 C DE568712 C DE 568712C DE 1930568712 D DE1930568712 D DE 1930568712D DE 568712D D DE568712D D DE 568712DD DE 568712 C DE568712 C DE 568712C
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- G01G23/02—Relieving mechanisms; Arrestment mechanisms
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Description
- Abhebe- und Feststellvorrichtung für oberschalige Tafelwaagen Die Erfindung betrifft eine oberschalige Tafelwaage mit selbsttätiger Lastausgleichs-und Anzeigevorrichtung, bei der zwangläutig nacheinander die Lastschalenträger, der Waagebalken sowie das Neigungspendel von ihren Schneiden bzw. Pfannen abgehoben und durch Anpressen gegen feste Widerlager festgeklemmt werden und somit gegen Beschädigung beim Wechsel des Standortes geschützt sind.
- Die bisher zum Abheben und Festklemmen vorgeschlagenen Einrichtungen erforderten eine Reihe von- besonderen Abhebegliedern und waren infolgedessen für den praktischen Gebrauch wenig geeignet. Diesen Einrichtungen gegenüber wird eine Vereinfachung der Entlastungsvorrichtung dadurch erreicht. claß bei an sich bekannter Anordnung von in das Anzeigegehäuse zwecks Parallelführung hochgeführten Lastschalenstützarmen diese derart mit seitlichen Vorsprüngen versehen sind, daß sie beim Drehen einer das 'Neigungspendel in bekannter Weise abhebenden -Nockenwelle durch einen auf dieser angebrachten besonderen Nocken miteinander gekuppelt und dann gemeinsam angehoben werden und dabei mittels an ihren Enden unter den Schneiden des Waagebalkens angebrachter Kappen auch diesen mitnehmen.
- Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Seitenansicht der Waage, in der (las gesamte Hebelwerk sich in der abgehobenen Stellung befindet, Fig. 2 einen Querschnitt durch eine Lagerstelle nach dem Abheben, Fig. 3 die Waage in Wiegestellung, Fig. .4 einen Schnitt durch eine Lagerstelle wie in Fig.2, jedoch in Wiegestellung, Fig. 5 die Darstellung einer Mitnehmerkappe in vergrößertem Maßstabe, Fig. 6 und ; den abgehobenen bzw. aufgesetzten Neigungshebel in Seitenansicht.
- Fig. 8 und 9 sind entsprechende Querschnitte.
- Der Lasthebel i ist mit der Schneide 2 in üblicher Weise in Pfannen 3 des Sockels q. gelagert. der Neigungshebel 5 mittels der Schneide 6 in den Lagerpfannen 7 am oberen Ende des Gehäuses B. Die üblichen zur Parallelführung dienenden Lastschalenstützarme 9, ro liegen in Wiegestellung mittels Schneiden i i und Lagerpfannen 12 auf dem Lasthebel i auf.
- Zur Außerbetriebsetzung der Waage dient ein Handgriff 13, der auf einer in Lagern 14 drehbaren Welle 15 befestigt ist, die in der Nähe des Neigungshebels 5 angeordnet ist (s. Fig.6 und 7). Im Betriebszustand der Waage befindet sich dieser Hebel 13 in der strichpunktiert in Fig.3 dargestellten Lage. Wird er nach rechts in die Lage nach Fig. 6 (Abhebestellung) gedreht, so greift ein mit der Welle 15 verbundener Exzenternocken 16 unter einen am Führungsgestänge 9 befestigten Vorsprung 17 und hebt dieses so weit empor, bis es mit einem Vorsprung 1; in eine, Rast_ eines entsprechenden Vorsprunges i8 am Führungsgestänge io eingreift, das sich beim Anheben des Gestänges 9 senkt.
- Wenn durch den Abhebevorgang die beiden Vorsprünge 17 und 18 zusammengeführt sind, hat die Waage ihre Nullage erreicht. Nur in dieser Lage kann das eigentliche Abheben erfolgen. Es ist deshalb ein unbedingt zuverlässiges Zurückbringen des Mechanismus aus jeder Wiegestellung in die Nullage erforderlich. Der Exzenternocken 16 untergreift deshalb den Vorsprung 17 bereits bei Beginn des Abhebevorganges und beeinflußt den gesamten :Mechanismus derart, daß dabei die beiden sich entgegengesetzt bewegenden Teile 17 und 18 zusammengebracht werden.
- Wird der Griff 13 jetzt weiter gedreht, so werden die beiden jetzt durch 17, 18 verbundenen Führungsgestänge 9 und io gemeinsam gehoben, wobei sich-die Lagerpfannen 12 mit den Lastschalenträgern 2o von den Schneiden i I des Lasthebels i trennen. An den Enden der Gestänge 9 und io sind Stoßwinkel 24 befestigt, die nach kurzem Abheben mit einem schalenartigen Stück 22 den entsprechend gewölbten Rücken der Schneiden i i Untergreifen. Der Lasthebel i wird durch die Mitnehmerkappen 24 an beiden Enden gleichmäßig nach oben bewegt, so daß die Lastschneide z ebenfalls aus der Lagerpfanne 3 abgehoben und mit ihrem Rücken, wie der der Schneiden i i, an einem Stoßwinkel 23 angedrückt wird.
- Gleichzeitig hat ein Nocken 25 der Welle 15 einen bei 26 drehbar gelagerten Sperrhebel i9 angehoben und dessen nockenartigen Vorsprung @@ in eine Rast 28 am Neigungshebel 5 eingedrückt und auch diesen angehoben, bis er mit einer Rastkerbe 29 auf einen am Gehäuse 8 festsitzenden Raststift 21 trifft. Der Neigungshebel ist dann zwischen den Teilen 27 und :21 unbeweglich festgespannt, und seine Schneide 6 ist durch das Anheben aus der Pfanne 7 abgehoben, also gegen Beschädigung gesichert.
- Somit ist nunmehr der gesamte Wiegemechanismus -unter Ausschluß jeder Pendelbewegung starr festgestellt. Bei Rückdrehung des Griffes 13 in die Ausgangsstellung vollziehen sich die Vorgänge in umgekehrter Folge, und die Waage wird dadurch wieder entsichert.
Claims (1)
- PATEN TAN $PRU CI3 Oberschalige Tafelwaage mit selbsttätiger Lastausgleichs- und Anzeigevorrichtung, bei der zwangläufig nacheinander die Lastschalenträger, der Waagebalken sowie das Neigungspendel von ihren Schneiden bzw. Pfannen abgehoben und durch Anpressen gegen feste Widerlager festgeklemmt werden, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung von in das die selbsttätige Lastausgleichs- und Anzeigevorrichtung enthaltende Gehäuse (8) zwecks Parallelführung hochgeführten Lastschalenträgern (9, io) diese derart mit seitlichen Vorsprüngen (17, 18) versehen sind, daß sie beim Drehen einer das Neigungspendel (5) in bekannter Weise abhebenden Nockenwelle (iS) durch einen auf dieser angebrachten besonderen Nocken (16) miteinander gekuppelt und dann gemeinsam angehoben werden und dabei mittels an ihren Enden unter den Schneiden (ii) des Waagebalkens (i) angebrachten Kappen diesen mitnehmen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE568712T | 1930-09-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE568712C true DE568712C (de) | 1933-01-23 |
Family
ID=6568167
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930568712D Expired DE568712C (de) | 1930-09-30 | 1930-09-30 | Abhebe- und Feststellvorrichtung fuer oberschalige Tafelwaagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE568712C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE877503C (de) * | 1935-05-18 | 1953-05-26 | Luteraan Sa Des Ets | Optische Waage |
-
1930
- 1930-09-30 DE DE1930568712D patent/DE568712C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE877503C (de) * | 1935-05-18 | 1953-05-26 | Luteraan Sa Des Ets | Optische Waage |
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