DE569072C - Ungerichtete Antenne mit bevorzugter Bodenstrahlung - Google Patents
Ungerichtete Antenne mit bevorzugter BodenstrahlungInfo
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- DE569072C DE569072C DEL77412D DEL0077412D DE569072C DE 569072 C DE569072 C DE 569072C DE L77412 D DEL77412 D DE L77412D DE L0077412 D DEL0077412 D DE L0077412D DE 569072 C DE569072 C DE 569072C
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-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01Q—ANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
- H01Q9/00—Electrically-short antennas having dimensions not more than twice the operating wavelength and consisting of conductive active radiating elements
- H01Q9/04—Resonant antennas
- H01Q9/30—Resonant antennas with feed to end of elongated active element, e.g. unipole
- H01Q9/32—Vertical arrangement of element
- H01Q9/36—Vertical arrangement of element with top loading
Landscapes
- Support Of Aerials (AREA)
Description
- Ungerichtete Antenne mit bevorzugter Bodenstrahlung Da wegen des erforderlichen Frequenzabstandes einzelner Sender, insbesondere für Rundfunkzwecke, den einzelnen Ländern nur eine geringe Anzahl von Sendewellen zur Verfügung stehen, muß die Stärke der einzelnen Sender erhöht werden, um trotzdem weiten Kreisen einen möglichst guten Empfang möglich zu machen. Zu diesem Zwecke werden die Großsender in erster Linie= in der Nähe der Großstädte aufgestellt; jedoch ergeben sich bei den im Rundfunk verwendeten Wellen zwischen Zoo und 6oo m schon sehr nahe Zonen, in denen ein Empfang nicht mehr möglich ist. So sind z. B. bei dem angegebenen Wellenbereich in dem Bereich zwischen 75 und maximal 15o km die Empfangsverhältnisse derart ungünstig, daß kein einwandfreier und dauernder Empfang erzielt werden kann. Es treten nämlich Fadingerscheinungen auf, die durch die gleichzeitige Aufnahme von Raum- und Bodenwellen hervorgerufen werden.
- In der beiliegenden Abb. i sind die Verhältnisse näher dargestellt. Der Sender ist mit S, der Empfänger mit E bezeichnet. Als Entfernung zwischen Sender und Empfänger ist ein mittlerer Wert für das tote Gebiet von ioo km angenommen worden, wobei gleichzeitig die Höhe der Heavisideschicht H ebenfalls ioo km beträgt. Die in Abb. i dargestellte Kurve stellt die vom Sender ausgehende Bodenwelle dar. Der Empfang an der Empfangsstation E wird also ausgelöscht durch Strahlen, die von der Heavisideschicht unter einem Winkel von 6o' reflektiert werden. Je nach der Änderung der Heavisideschicht und dem Empfangsort ändert sich auch dieser Abstrahlwinkel.
- Es wird deshalb vorgeschlagen, diese Zonen schlechten Empfangs dadurch zu vermeiden, daß die Raumstrahlung, insbesondere die steil nach oben gerichtete Strahlung, möglichst unterdrückt wird, wodurch das Gebiet schlechten Empfangs weiter vom Sender weggerückt und damit im allgemeinen in Gegenden mit schwächerer Besiedelung hinausgeschoben wird.
- In der Abb. 2 ist die Energiekurve eines mit normaler Antenne arbeitenden Senders i und eines gemäß der Erfindung arbeitenden Senders 2 schematisch angedeutet. Nimmt man an, daß die ausgestrahlte Energie dieselbe ist, so müssen die schraffierten Flächen, wie in der Abbildung dargestellt, naturgemäß gleich sein. Die nach oben gerichteten Vektoren sind bei der Kurve 2 gegenüber der Kurve i verkleinert und die nach der Seite gerichteten vergrößert.
- Zur Erzielung bevorzugter Bodenstrahlung ist zwar vorgeschlagen worden, Antennengebilde zu verwenden, die ähnlich den sogenannten Beam-Antennen mit mehreren Antennengebilden übereinander ausgebildet waren, jedoch handelt es sich um Anordnungen für kurze Wellen. Bei Rundfunkwellen würden diese Gebilde sehr hoch werden, so daß sie schon wegen der dafür aufzuwendenden hohen Kosten für die Masten praktisch nicht anwendbar sind. Da bei diesen bekannten Anordnungen ein Abstand der Leiter von 1./2 vorgesehen sein soll, ergeben sich für die Rundfunkwellen Abmessungen des Antennengebildes, die eine praktische Ausführung unmöglich machen.
- Es wird daher. erfindungsgemäß vorgeschlagen, ein Antennengebilde zu verwenden, das möglichst große horizontale Ausdehnung besitzt. Es wird zweckmäßig eine Antenne nach Art einer Schirmantenne (Abb. 3) benutzt, bei der sich bei verhältnismäßig geringer Höhe der Masten besonders gute Abspannmöglichkeiten für die einzelnen Antennenleiter bieten. Wird dabei ein Durchmesser von mindestens A/a benutzt, so wird dadurch die Raumstrahlung weitgehendst unterdrückt. Zweckmäßig erfolgt die Abstimmung auf mehrere Z/2, so daß dadurch die Strahlung nach oben fast vollkommen aufgehoben wird.
- Um mit gutem Wirkungsgrad zu arbeiten, müssen die Verlängerungsmittel mit kleinerer Dämpfung als sonst üblich ausgestattet werden. Auch muß die Erde möglichst gut sein, da bei schlechter Erde nach der Sommerfeldschen Theorie die Strahlung nach oben bevorzugt wird.
Claims (1)
- PATRNTANSPRUCH: Ungerichtete Antenne mit bevorzugter Bodenstrahlung, dadurch gekennzeichnet, daß sie nach Art der Schirmantenne mit sehr großer horinzontaler Ausdehnung mindestens mit einem Durchmesser von Z,/2 ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL77412D DE569072C (de) | Ungerichtete Antenne mit bevorzugter Bodenstrahlung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL77412D DE569072C (de) | Ungerichtete Antenne mit bevorzugter Bodenstrahlung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE569072C true DE569072C (de) | 1933-01-27 |
Family
ID=7284198
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL77412D Expired DE569072C (de) | Ungerichtete Antenne mit bevorzugter Bodenstrahlung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE569072C (de) |
-
0
- DE DEL77412D patent/DE569072C/de not_active Expired
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