DE570385C - Schaltungsanordnung fuer Wechselstromwahl mit Impulskorrektion, insbesondere fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Wechselstromwahl mit Impulskorrektion, insbesondere fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb

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DE570385C
DE570385C DEM110854D DEM0110854D DE570385C DE 570385 C DE570385 C DE 570385C DE M110854 D DEM110854 D DE M110854D DE M0110854 D DEM0110854 D DE M0110854D DE 570385 C DE570385 C DE 570385C
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DE
Germany
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alternating current
series
impulses
current
contact
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DEM110854D
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Mix und Genest AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q5/00Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange
    • H04Q5/02Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange with direct connection for all subscribers, i.e. party-line systems
    • H04Q5/14Signalling by pulses
    • H04Q5/16Signalling by pulses by predetermined number of pulses

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

Zur Übertragung von Stromstößen über zweiadrige Verbindungsleitungen benutzt man bekanntlich, sofern es sich um Überbrückung einer größeren Entfernung oder um von Starkstrom beeinflußte induktiv gekoppelte Leitungsabschnitte handelt, die Wechselstromwahl, welche auch unter den geschilderten Betriebsverhältnissen eine einwandfreie Übertragung der Stromstöße ermöglicht und
ίο unter gewissen Umständen eine Impulskorrektur gestattet.
Die Übertragung der Stromstöße über die Verbindungsleitungen kann dabei entweder in der Weise geschehen, daß der über die Leitungen gesandte Wechselstrom unmittelbar von dem Nummerscheibenkontakt der Nebenstelle abhängig gemacht wird. Die unmittelbare Beeinflussung des an die Leitungen angeschalteten Wechselstromes durch den
ao Nummernscheibenkontakt läßt jedoch eine insbesondere bei längeren Leitungen erforderliche Impulskorrektur vermissen.
Eine andere Anordnung, welche für Gesellschaftsleitungen entwickelt worden ist (Patent 366850 nebst Zusatzpatent 386229), sieht eine Impulskorrektur in der Weise vor, daß durch den Nummernscheibenkontakt an der rufenden Stelle zunächst Gleichstromstöße erzeugt werden. Diese werden von einer Speichereinrichtung aufgenommen und erst nach Empfang einer vollständigen Stromstoßreihe als Wechselstromstöße in beliebig abgeänderter Form über die Verbindungsleitung weitergegeben. Diese Verzögerung in der Weitergabe der Stromstöße läßt diese Einrichtung für gewöhnliche Verbindungsleitungen ungeeignet erscheinen, da über solche Leitungen im allgemeinen mehrere Stromstoßreihen nacheinander gegeben werden und nach jeder ausgesandten Stromstoßreihe seitens des Rufenden eine Pause gemacht werden müßte, um in dieser Zeit die Weitergabe der korrigierten Stromstoßreihe zu ermöglichen.
Die vorliegende Erfindung bietet neben den bekannten Vorteilen der Überbrückung größerer Entfernungen die Möglichkeit geuauester Impulskorrektur sowie weitestgehender Veränderung des Impulsverhältnisses (Öffnung zu Schließung) und gegebenenfalls einer Vermehrung oder Verminderung der Impulszahl bei sofortiger Weitergabe der vom Rufenden gesandten Stromstöße. Dies wird dadurch erreicht, daß die an der sendenden Stelle erzeugte Gleichstromimpulsreihe als impulsloser Wechselstromfluß, dessen Dauer im wesentlichen durch die Dauer der ursprünglich erzeugten Impulsreihe bestimmt ist, über die Verbindungsleitung gesandt wird. Solange dieser Wechselstrom an die Verbindungsleitung angeschaltet bleibt, betätigt er synchron laufende Schaltwerke, wie solche z. B. in Gesellschaftsleitungen mit Wechselstromwahl Anwendung gefunden haben.
Nachstehend soll ein Ausführungsbeispiel für die neue Anordnung erläutert werden. Es sei die Übertragung von Wahlimpulsen zur Einstellung von Wählern in einer entfernten Stelle zugrunde gelegt. Selbstverständlich kann die gleiche Anordnung auch anderen Zwecken nutzbar gemacht werden, z. B. der Weiterleitung von Wechselstromimpulsen, der Einsschaltung von Signalen usw. ίο Es bezeichnet A ein Relais mit zwei Kontakten a, a', dessen Wicklung in dem Stromkreise einer nicht gezeigten Sprechstelle des Wählerbetriebes liegt, B ein Relais, das für verzögerten Abfall seines Ankers eingerichtet ist und vier Kontakte b, V, b", b1 hat, D das Triebwerk eines Drehwählers, der zwei Arme d1, dr hat. Deren Welle beherrscht einen Kontakt d', welcher nur in der Grundstellung des Wählers offen ist. d" bedeutet den Selbstunterbrecherkontakt des Schrittschaltwerkes D. Ferner bezeichnet W das Triebwerk eines Wechselstromschaltwerkes, das einen Arm w hat, X ein zweites mit dem ersteren synchron laufendes Werk, das mit einem Drehann χ versehen ist. Die Welle des Werkes W beherrscht einen Kontakt w', der nur in der Ruhestellung des Armes offen ist. Die Feldkontakte des Armes χ wechseln mit toten Kontakten ab. Der erste, mit e bezeichnete Kontakt dient zum Schließen der Impulsschleife. U bedeutet einen Übertrager, Y eine Wechselstromquelle. Mit /, P sind zwei Relais bezeichnet. Das Relais / hat einen Kontakti, das RelaisP einen Kontakt/). Der Kontakt i beherrscht den Stromkreis des Antriebes nichtgezeigter Wähler. Die gesamten Teile sind in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise zusammengeschaltet. Die gezeichnete Stellung der Kontakte ist ihr Ruhezustand. Wenn eine Sprechstelle eingeschaltet wird, spricht das in ihrem Stromkreis liegende Relais A an. Der Kontakt α schließt daher den Stromkreis des Relais B. Beim Ablaufen der Nummernscheibe, die in bekannter Weise zum Wählen der gewünschten Sprechstelle dient, wird das Triebwerk D abwechselnd ein- und ausgeschaltet über
+, b, a', D, —.
Die Arme d1, d" werden daher schrittweise bewegt, und. der Arm d1 schließt durch den ersten Schritt den sekundären Stromkreis des Übertragers U. Infolgedessen werden jetzt auch die Arme w, χ weiterbewegt. Die Arme d1, dr sind ihnen dabei um einen der Dauer des ersten Impulses (Unterbrechung und Schließung) entsprechenden Zeitraum voraus. Der Arm di bleibt auf einem bestimmten Feldkontakt stehen, sobald die durch das Ablaufen der Nummernscheibe erzeugte Impulsreihe beendet ist. Der Arm w dagegen wird weiterbewegt und schaltet beim Auftreffen auf das Segment, welches mit dem Bankkontakt des Schrittschaltwerkes D verbunden ist, auf den der Arm d2 durch die Impulsreihe eingestellt wurde, das Relais P ein über
+, V, dr, w, P, —,
so daß der Kontakt p den Stromkreis der Werke W, X unterbricht. Der Arm χ bleibt also ebenfalls stehen, er hat das Relais / abwechselnd ein- und ausgeschaltet, wobei das Impulsverhältnis, bezogen auf die an der sendenden Stelle erzeugten Impulse durch entsprechende Ausbildung der Kontaktsegmente (Breite, Abstand) genauestens korrigiert werden kann. Es besteht sogar die Möglichkeit, durch Veränderung der Geschwindigkeit des Armes χ bzw. auch w, die Zahl der Impulse zu erhöhen oder zu vermindern. Das als Stromstoßrelais arbeitende Relais / stellt somit durch Betätigung des Kontaktes i die Wähler ein.
Beim Ausschalten der Sprechstelle, die zum Anrufen gedient hat, wird das Relais^ aberregt, das Relais B also gleichfalls ausgeschaltet. Die Welle der Arme d1, d2 hat bei ihrem ersten Schritt den Kontakt d' geschlossen. Ebenso ist der Kontakt w' durch die Welle des Armes w geschlossen worden. Der Kontakt b schließt daher, sobald das Relais B in seinen Ruhestand zurückkehrt, den Stromkreis
+, b, d", d', D1 —.
Das Werk D dreht mithin die Arme d1. d2 weiter, so daß diese wieder in die gezeigte Stellung gelangen. Ferner schaltet bei der Aberregung des Relais B der Kontakt b1 die Werke W, X wieder ein, nämlich über w'. Die Arme w, χ werden infolgedessen gleichzeitig mit den Armen d1, ds in die Ruhelage weitergedreht. An der durch .. . angedeuteten Stelle zwischen Erde und dem Arm χ können dabei Schaltmittel als wirksam angenommen werden, welche jetzt das Pluspotential von dem Arm χ abschalten, um eine erneute Impulsgabe zu verhindern. Hat dann der Arm χ die Nullstellung erreicht, so wird auch das Relais / endgültig stromlos. Das Relais P hat der Kontakt V sofort bei der Aberregung des Relais B ausgeschaltet. Die Anlage ist hiermit in ihren Ruhezustand zurückgekehrt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Schaltungsanordnung für Wechselstromwahl mit Impulskorrektion, insbesondere für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, dadurch gekennzeichnet, daß die an der sendenden Stelle erzeugte Stromstoßreihe (Gleich- oder Wechselstrom) auf der Sendeseite in.einen ununter-
    brochenen Wechselstromfluß beliebiger Frequenz umgewandelt wird, dessen Beginn und dessen relative Dauer durch die zur Aussendung kommende Stromstoßreihe bestimmt ist und der auf der Empfangsseite eine Schaltvorrichtung (A') wirksam werden läßt, welche diesen, nur durch seine Dauer charakterisierten Wechselstromfluß in eine Stromstoßreihe zurückverwandelt, die gleich oder verschieden von der an der sendenden Stelle erzeugten Stromstoßreihe ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der erste von der rufenden Stelle gesandte Stromstoß die Anschaltung des für die Übertragung benötigten Wechselstroms an die Verbindungsleitung bewirkt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEM110854D 1929-06-30 1929-06-30 Schaltungsanordnung fuer Wechselstromwahl mit Impulskorrektion, insbesondere fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb Expired DE570385C (de)

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DE570385C true DE570385C (de) 1933-02-15

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DE (1) DE570385C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE749627C (de) * 1937-06-20 1944-11-27 Einrichtung zur Fernsteuerung einer Mehrzahl von Empfangsrelais

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE749627C (de) * 1937-06-20 1944-11-27 Einrichtung zur Fernsteuerung einer Mehrzahl von Empfangsrelais

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