DE570629C - Kuenstlicher Fischkoeder in Krebsform - Google Patents
Kuenstlicher Fischkoeder in KrebsformInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K85/00—Artificial bait for fishing
- A01K85/16—Artificial bait for fishing with other than flat, or substantially flat, undulating bodies, e.g. plugs
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- Environmental Sciences (AREA)
- Marine Sciences & Fisheries (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM
18. FEBRUAR 1933
18. FEBRUAR 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 570 KLASSE 45 h GRUPPE 30
Stanley Malcolm Wright und Andrew Douglas McGiIl in Denver, Colorado, V. St. A.
Künstlicher Fischköder in Krebsform
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. März 1930 ab
Die Erfindung betrifft einen Fischköder in Krebsform, dessen Körper aus leicht formbarem
Material hergestellt und mit einer den Körper durchsetzenden drahtartigen Metalleinlage
versehen ist, auf deren Enden Metallösen zur Befestigung der Angelschnur und eines Hakens schraubbar sind. Das Neue besteht
darin, daß die Metallösen nicht nur zum Befestigen der Angelschnur und des Hakens,
sondern auch zur Befestigung zusätzlicher Teile dienen, welche im Körderkörper eingebettet
bzw. an der Außenseite desselben befestigt sind. Hierdurch wird die Herstellung von Ködern der genannten Art wesentlich
vereinfacht und verbilligt. Nach der Erfindung ist eine nach dem Schwanzende zur
Bauchfläche des Köders durchtretende Metalleinlage mit winklig zueinander stehenden
Schenkeln versehen, von denen an dem einen
ao eine im Schwanzende eingebettete Versteifungsplatte rechtwinklig befestigt, ist, während
am anderen, an der Bauchfläche liegenden Schenkelende eine an dieser Fläche angebrachte,
an sich bekannte Gliedmaßen darstellende Platte aus elastischem Material durch die aufgeschraubte Metallöse festgehalten wird. Ferner wird zwecks Verbesserung
des Auftriebes des Köders die Metalleinlage vorzugsweise aus einem Rohrstück hergestellt, dessen offene Enden durch die
Metallösen luftdicht verschließbar sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des neuen Köders dargestellt.
Abb. ι ist eine Draufsicht auf den Köder;
Abb. 2 und 3 sind Ansichten des Köders von unten bzw. von der Seite;
Abb. 4 ist ein Längsschnitt nach Linie 4-4 der Abb. 1, und
Abb. 5 zeigt schaubildlich das in den Körper eingebettete metallische Verstärkungsglied.
Gemäß der Erfindung besteht der Köderkörper 10 aus irgendeinem leicht formbaren
Material, welches um eine drahtartige Metalleinlage 11 herum angeordnet wird. Die
äußersten Enden der Metalleinlage 11 sind mit Gewinde versehen, um zum Aufschrauben
von Metallösen 12 und 13 zu dienen, an welchen die Angelschnur bzw. ein Angelhaken
befestigt wird. Die Metalleinlage 11 ist im
Innern des Körpers 10 rechtwinklig nach abwärts gebogen, so daß die öse 13 aus dem
Bauchteil des Köderkörpers herausragt.
Wenn sich ein Fisch an dem Haken gefangen hat, dann wird beim Anziehen der
Angelschnur die Spannung durch die Metalleinlage 11 auf den Haken übertragen, während
auf den Körper selbst keine schädlichen Beanspruchungen weitergeleitet werden.
Die Metalleinlage 11 kann entweder aus
einem soliden Drahtstück oder einem Rohr bestehen. Wenn man ein Drahtstück ver-
wendet, dann müssen die ösen 12 und 13 mit
einem mit Innengewinde1 versehenen Sockel versehen sein, die auf die Enden des Drahtes
aufgeschraubt werden. Vorzugsweise wird S jedoch die Metalleinlagen aus einem Rohr
hergestellt, und zwar aus mehreren Gründen. Einmal kann man die gewöhnlichen, aus
einem Stück Draht gebogenen Ösen ohne weiteres in die Enden des Rohres hineinschrauben,
und ferner kann man bei Verwendung eines Rohres den Köderkörper ganz dicht an die Enden des Rohres herumformen,
so daß keine Gefahr besteht, daß Wasser in das Innere des Körpers eindringt. Endlich
«S entsteht durch den Hohlraum im Rohr eine Luftkammer des Körpers 10, welche-den Auftrieb
des Köders erhöht.
Die Beine 16 des krebsartigen Köders werden durch geeignete Beschneidung des Randes
einer flachen Platte 14 hergestellt, die aus Gummi oder ähnlichen biegsamem Material
besteht, so daß alle Beine an einem einzigen Stück Material sitzen. Diese Platte 14 wird
an dem Bauchteil des Körpers 10 befestigt, indem man unter der Platte 14 eine passend
geformte metallische Scheibe 17 anordnet. Die öse 13 wird durch die Scheibe 17 und die
Platte 14 hindurchgesteckt und in das Rohr 11 hineingeschraubt, und dadurch werden
gleichzeitig die Teile 14 und 17 an dem Körper befestigt. Die Öse 13 dient also zu
zweierlei Zwecken, sie bildet einmal eine Vorrichtung zur Befestigung des Hakens und
gleichzeitig dient sie als Befestigung der Beine 16 an dem Körper 10.
Von besonderer Bedeutung ist die Versteifung des Schwanzes 18 des Köders. Der
Schwanz erstreckt sich unmittelbar von der Längsachse des Körpers nach abwärts und
erstreckt sich ferner von jeder Seite des Körpers nach auswärts.
Im Innern des Schwanzes 18 ist eine Verstärkungsplatte
20 angeordnet, welche auf das Rohr 11 bei 21 aufgesteckt ist, um einen
rechten Winkel mit diesem Rohr zu bilden. Die Platte 20 hat ungefähr die Gestalt des
Schwanzes 18 und ist bei dem fertigen Köder vollständig in dem Material desselben eingebettet,
wie die Abb. 4 zeigt.
Die Verstärkungsplatte 20 dient ferner als Kiel oder als Ausgleichsgewicht, um den
Schwerpunkt des Köders tiefer zu verlegen, so daß der Köder beim Schwimmen stets eine
aufrechte Stellung einnimmt.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Fischköder in Krebsform, dessen Körper aus leicht formbarem Material hergestellt und mit einer den Körper durchsetzenden drahtartigen Metalleinlage versehen ist, auf deren Enden Metallösen zur Befestigung der Angelschnur und eines Hakens schraubbar sind, gekennzeichnet durch eine von der Fläche des Schwanzendes zur Bauchfläche des Köders durchtretende Metalleinlage (11) mit winklig zueinander stehenden Schenkeln, dessen am Schwanzende befindliches Schenkelende eine im Schwanz angeordnete, rechtwinklig auf diesen Schenkel aufgesteckte Versteifungsplatte (20) tragt und dessen an der Bauchfläche liegendes Schenkelende eine an dieser Fläche angebrachte, an sich bekannte Gliedmaßen darstellende Platte (14) aus elastischem Material und eine auf diese gelegte Unterlegscheibe aus Metall durchdringt, derart, daß beide Platten (20, 14) von den auf die Schenkelenden geschraubten ösen festgehalten sind.
- 2. Fischköder in Krebsform nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine in an sich bekannter Weise aus einem Rohrstück bestehende Metalleinlage, deren öffnungen durch die Metallösen luftdicht verschließbar sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE570629T | 1930-03-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE570629C true DE570629C (de) | 1933-02-18 |
Family
ID=6568629
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930570629D Expired DE570629C (de) | 1930-03-25 | 1930-03-25 | Kuenstlicher Fischkoeder in Krebsform |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE570629C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102023113250B3 (de) * | 2023-05-22 | 2024-10-10 | Johann Karg | Kunstköder |
-
1930
- 1930-03-25 DE DE1930570629D patent/DE570629C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102023113250B3 (de) * | 2023-05-22 | 2024-10-10 | Johann Karg | Kunstköder |
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