DE572009C - Spuelverfahren zur Foerderung von Schuettgut - Google Patents

Spuelverfahren zur Foerderung von Schuettgut

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DE572009C
DE572009C DEH125551D DEH0125551D DE572009C DE 572009 C DE572009 C DE 572009C DE H125551 D DEH125551 D DE H125551D DE H0125551 D DEH0125551 D DE H0125551D DE 572009 C DE572009 C DE 572009C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B65G53/30Conveying materials in bulk through pipes or tubes by liquid pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

  • Spülverfahren zur Förderung von. Schüttgut Es sind zahlreiche Formen für die Ausführung von Spülförderungen für Schüttgüter bekannt. Soweit es sich dabei um die Förderung in offenen Rinnen handelt, scheiden sie für die nachfolgende Betrachtung aus, denn sie ermöglichen nur eine nach abwärts gerichtete Förderung unter Ausnutzung des Gefälles.
  • Sobald mit der Förderung auch eine Hebung des Fördergutes und der Flüssigkeit bezweckt wird, muß sie in geschlossenen Rohren erfolgen, und der Strömungsvorgang muß künstlich aufrechterhalten werden unter Verwendung von Kolben-, Kreisel- oder Strahlpumpen.
  • Erfolgt der Einsatz dieser Pumpe vor der Zugabe des Fördergutes nach der prinzipiellen Skizze in Abb. i, dann besteht an der Aufgabestelle ein Überdruck, welcher zur Anbringung besonderer Zuführungsvorrichtungen nötigt. Dazu finden Zellenräder, Wechselklappen und ähnliche bewegte Vorrichtungen Verwendung. Sie bilden eine,unerwünschte Erschwerung und sind, da sie in dem Schüttgut arbeiten, vielfachen Störungen unterworfen.
  • Aus dem gleichen Grunde ist die häufig gewählte Anordnung der Pumpen in dem Förderweg selbst nach Abb. z mit großen Nachteilen behaftet, 'wenngleich sie eine viel einfachere Ausbildung der Aufgabevorrichtung gestattet.
  • Die dritte bekannte Form solcher Förderanlagen bedient sich geschlossener Behälter, in denen durch Absaugen der Luft ein Vakuum erzeugt wird, in welches dann die Förderflüssigkeit nachströmt, wie schematisch in Abb. 3 dargestellt ist. Dabei werden die Nachteile der beiden vorgenannten Ausführungen vermieden; es wird aber in Kauf genommen, daß nunmehr nur noch ein absatzweises Arbeiten möglich ist, denn nach jedesmaligem Füllen muß der Behälter entleert, die Förderung also unterbrochen werden Diese Ausführungsform findet daher nur dort Anwendung, wo ein absatzweises Arbeiten möglich ist, vorwiegend bei kleinen Fördermengen und Schlammförderung.
  • Die vorliegende Erfindung knüpft an das letztbeschriebene Verfahren ,an mit der Zielsetzung, es zu einem kontinuierlich arbeitenden auszubilden. Auch bei ihr wird in bekannter Weise die Förderflüssigkeit mit dem Fördergut in einen geschlossenen Behälter eingesaugt. Die Materialaufgabe erfolgt offen, d. h. bei dem gleichen Außendruck, unter dem das zulaufende Gut steht. Der geschlossene Behälter ist nun gleichzeitig als Absetzbehälter ausgebaut, in welchem dem Fördergut Gelegenheit gegeben ist, sich aus der Flüssigkeit auszuscheiden. Gleichzeitig erfolgt die Erzeugung des Druckunterschiedes zwischen dem Behälterinnern und der Aufgabestelle nicht mehr durch Absaugung von Luft, sondern durch die Entnahme von gereinigter Flüssigkeit aus dem Behälter mittels einer Pumpe verschiedener Art, beispielsweise Kreisel-, Strahl-, Plunger- oder Kreiskolbenpumpe.
  • Dadurch wird es möglich, die Förderung kontinuierlich zu gestalten. Sie wird damit für die Bewältigung großer Fördermengen geeignet; es bleibt aber die fördernde Pumpe von der Berührung mit dem Fördergut befreit, und ebenso kann die Aufgabe des Fördergutes in einfachster Weise bewirkt werden. Die Erfindung besitzt einen weiteren Vorteil in der sofortigen Wiederverwendungsmöglichkeit der Flüssigkeit, von welcher mithin nur sehr geringe Mengen, welche mit dem Fördergut abgehen, ersetzt zu werden brauchen, ohne Aufstellung einer besonderen Pumpe. Auch kann das vorhandene Gefälle von dem Absetzbehälter zur Aufgabestelle nutzbringend zurückgewonnen werden. Die Pumpe hat dann nur die Reibungs- und Förderverluste, nicht jedoch die Hubarbeit für die Flüssigkeit zu leisten, von der nur ein untergeordneter kleiner Prozentsatz an der Aufgabestelle verlorengeht.
  • Die Erfindung vereinigt also in sich die Vorzüge verschiedener bekannter Spülförderweisen, ohne deren Mängel zu besitzen. Sie bedeutet somit'einen wesentlichen technischen und wirtschaftlichen Fortschritt.
  • Die Abb. q. erläutert an einem Schema das Verfahren. Aus dem Vorratskasten a fällt das zu fördernde Gut der Aufgabestelle b zu, mischt sich dort mit der Förderflüssigkeit und wird von dieser durch die geschlossene Förderleitung c dem Absetzbehälterd zugetragen. Dort sammelt sich das Material in dem unteren Absetzraum. Die gereinigte Flüssigkeit wird von der Pumpe e abgesaugt und der Aufgabestelle b erneut zugeführt. Es besteht mithin ein System kommunizierender Röhren, dessen Nullpunkt bei b liegt und in welchem Gleichgewicht herrscht, solange der Fördervorgang besteht.
  • Durch Anordnung entsprechender Hähne wird in an sich bekannter Weise Vorsorge getroffen, daß bei Stillstand keine unbeabsichtigte Entleerung der Leitungen eintritt. Auch ist es dem Fachmann an sich geläufig, durch entsprechende Umstelleinrichtungen eine beliebige Anzahl Aufgabestellen an eine Anlage zur gleichzeitigen oder wechselweisen Förderung anzuschließen oder mehrere derartiger Anlagen ganz oder teilweise in Wechselwirkung zueinander zu bringen.
  • Bei der in Abb. 4 punktiert eingezeichneten Anordnung ist ein Zwischenbehälter f angeordnet, in welchen die Flüssigkeit des Absetzgefäßes d abgelassen wird vor der Materialentnahme. Durch Umstellung der beiden Dreiweghähne g kann das Wasser dann wieder in das Absetzgefäß zurückgepumpt werden.
  • Die an sich bekannte Ausbildung des Absetzbehälters als Transportmittel kann auch bei der vorliegenden Erfindung zweckmäßige Anwendung finden.
  • Durch das Fördergut wird in vielen Fällen auch eine kleine Menge Luft oder Gas dem Absetzbehälter zugeführt: Wenn in einzelnen Fällen diese Gasmengen einen Umfang annehmen, welcher die störungsfreie Förderung bedroht, so kann diese Luft gesondert abgesaugt werden. Das gleiche gilt auch für die bei einer Arbeitsweise mit Luftzusatz in der Förderleitung zugeführte Luft.
  • Die normale Anwendung des Verfahrens wird mit einem höchsten Druckgefälle von i Atmosphäre erfolgen, dem Druck der Außenluft gegen das Vakuum des Absetzbehälters. Damit wäre die senkrechte Förderhöhe mit etwa io m begrenzt. DurchAnwendung des bereits bekannten Prinzips der Gewichtsverminderung der Flüssigkeitssäule durch den erwähnten Luftzusatz läßt sich auch eine größere Förderhöhe erzielen. Damit ist der Anwendungsbereich des Verfahrens beträchtlich erweitert. Die Expansion der eingeführten Luft nach dem Vakuum zu ergibt zudem bereits bei geringen Luftmengen eine wesentliche Steigerung der Förderhöhe.

Claims (1)

  1. hA7'ENTANSY1tÜCliE: i. Spülverfahren zur Förderung von Schüttgut mittels Flüssigkeit in geschlossenen Rohrleitungen bei Anwendung offener Materialaufgabe und eines Absetzbehälters, in dem zum Einsaugen des Flüssigkeit-Schüttgut-Gemisches Unterdruck erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterdruck im Absetzbehälter durch Flüssigkeitsentnahme aus demselben mittels einer Pumpe erzeugt wird. a. Spülverfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Flüssigkeit oder dem Schüttgut mitgeführte Luft dauernd aus dem Absetzbehälter entfernt wird. 3. Spülverfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für die Entleerungszeitdauer des Absetzbehälters die Förderflüssigkeit aus dem Absetzbehälter in einen Vorratsbehälter übergeführt wird. q.. Spülverfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderflüssigkeit zur Verminderung des Flüssigkeitsgewichtes im steigenden Förderrohrstrang in an sich bekannter Weise Luft zugesetzt wird.
DEH125551D 1931-02-14 1931-02-14 Spuelverfahren zur Foerderung von Schuettgut Expired DE572009C (de)

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DE572009C true DE572009C (de) 1933-03-09

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2793082A (en) * 1950-01-09 1957-05-21 Jr Percy S Gardner Ore hoist
DE1093727B (de) * 1958-11-03 1960-11-24 Froelich & Kluepfel Maschinenf Einrichtung zum Foerdern von Mineralien, wie Kohle, Berge od. dgl. Schuettgueter, mittels einer unter Tage befindlichen, durch einen Motor angetriebenen Fluessigkeitspumpe
DE1197019B (de) * 1963-08-24 1965-07-15 Alexander Eirich Dipl Ing Dr Verfahren zum Ein- oder Austragen von schwebenden festen Teilchen in einen oder aus einem Luftkreislauf

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2793082A (en) * 1950-01-09 1957-05-21 Jr Percy S Gardner Ore hoist
DE1093727B (de) * 1958-11-03 1960-11-24 Froelich & Kluepfel Maschinenf Einrichtung zum Foerdern von Mineralien, wie Kohle, Berge od. dgl. Schuettgueter, mittels einer unter Tage befindlichen, durch einen Motor angetriebenen Fluessigkeitspumpe
DE1197019B (de) * 1963-08-24 1965-07-15 Alexander Eirich Dipl Ing Dr Verfahren zum Ein- oder Austragen von schwebenden festen Teilchen in einen oder aus einem Luftkreislauf

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