DE573147C - Flaschenzung mit Bremsvorrichtung - Google Patents
Flaschenzung mit BremsvorrichtungInfo
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- DE573147C DE573147C DEP62940D DEP0062940D DE573147C DE 573147 C DE573147 C DE 573147C DE P62940 D DEP62940 D DE P62940D DE P0062940 D DEP0062940 D DE P0062940D DE 573147 C DE573147 C DE 573147C
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- braking device
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- roller
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D3/00—Portable or mobile lifting or hauling appliances
- B66D3/04—Pulley blocks or like devices in which force is applied to a rope, cable, or chain which passes over one or more pulleys, e.g. to obtain mechanical advantage
- B66D3/06—Pulley blocks or like devices in which force is applied to a rope, cable, or chain which passes over one or more pulleys, e.g. to obtain mechanical advantage with more than one pulley
- B66D3/10—Applications of braking or detent devices
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Flaschenzug, der insbesondere zumAufhängen
usw. von Schiffsbeibooten an den Davits bestimmt ist, aber auch für beliebige andere
Zwecke Verwendung finden kann, in denen es wichtig ist, daß beim Aufhören der Zugspannung im holenden Seilende keine
Lose eintreten kann. Um diesen Erfolg zu erreichen, schlägt die Erfindung an einem
FJaschenzuge eine neuartige Verbindung mehrerer Bremsvorrichtungen vor, die in
ihrer Zusammenwirkung völlige Sicherheit dafür schaffen, daß unter allen vorkommenden
Betriebsverhältnissen die Last zuverlässig festhängt.
Man hat bereits das Festhalten einer oder mehrerer Seilrollen mittels eines Sperrades
und einer Klinke vorgeschlagen, die die Seilrollen beim Hochziehen der Last frei
umlaufen lassen, dagegen beim Senken sperren. Hierdurch wird aber lediglich die Reibung
des Seiles in den Seilrillen vergrößert, was in allen wichtigen Fällen unzulänglich ist
und überdies einen starken Verschleiß des Seiles herbeiführt.
Es ist ferner vorgeschlagen worden, die Seitenwangen von Seilrollen mittels von
Hand zu drehender und Rechts- und Linksgewinde besitzender Bolzen zusammenzuklemmen
und dadurch von der Seite her an die Rolle zu pressen. Auch dieses Hilfsmittel genügt nur dort, wo man mit geringen
Bremswirkungen auskommt. Der starke Verschleiß der aufeinander reibenden Flächen
ist bei dieser Vorrichtung gleichfalls nachteilig.
Außerdem hat man vorgeschlagen, Seilrollen mit Hilfe von mehreren Bremsbacken,
die entweder von Hand in Wirkung gesetzt werden oder selbsttätig eingreifen, zu bremsen.
Auch diese Vorrichtungen sind hohen Anforderungen hinsichtlich der Betriebssicherheit
keineswegs gewachsen.
Schließlich sind Klemmvorrichtungen bekannt, bei denen das Zugseil oder holende
Seil an der Unterflasche eines Flaschenzuges über zwei Rollen geführt wird, die sich
gegeneinanderbewegen können. Eine am Ende eines Schwinghebels sitzende Rolle wird durch den Seilzug gegen eine an der
Unterflasche feste Rolle bewegt.
Demgegenüber begnügt sich die Erfindung nicht mit einer einzigen Bremsvorrichtung
oder mit der Vereinigung von zwei gleichartigen Bremshilfsmitteln, sondern sie ver-
einigt drei verschiedenartige Bremshilfsmittel miteinander,' von denen zwei selbsttätig
wirken, während die dritte zusätzlich von Hand eingeschaltet werden kann. Die beiden
selbsttätig wirkenden Bremsvorrichtungen
schaffen die erforderliche Sicherheit für das zuverlässige Hängen der Last unter gewöhnlichen
Betriebsverhältnissen. Bei besonders großen Lasten oder besonderen Betriebsbedingungen,
also wenn z. B. die Last unbeaufsichtigt lange Zeit hindurch hängen bleiben muß, wird die dritte Bremsvorrichtung
in Tätigkeit gesetzt.
Von den beiden selbsttätig arbeitenden ίο Bremsvorrichtungen besteht die eine aus der
bekannten Klinkensperrvorrichtung, die beispielsweise an einer Seilrolle einer dreirolligen
Unterflasche zur Anwendung kommt. Die zweite selbsttätige Vorrichtung ist eine Seilklemmvorrichtung,
bei der eine in bekannter Weise am Ende eines Schwinghebels angeordnete Rolle sich gegen eine an der Flasche
feste Rolle bewegt. Dabei ist der Abstand der schwingenden Rolle von der festen Rolle
einstellbar, so daß man gegebenenfalls Seilverdickungen oder Knoten durch Zurückstellen
der schwingenden Rolle durchlassen sowie den Abstand zwischen beiden Rollen jeder Seildicke usw. derart anpassen kann,
daß die gewünschte Klemmwirkung mit Sicherheit eintritt.
Die dritte Bremsvorrichtung, welche beim Erfindungsgegenstand Anwendung findet, ist
eine Reibungsbremse, die einerseits auf die Rolle wirkt, an der sie angebracht ist, und
andererseits auch die Zwischenwange zur Nachbarrolle durchbiegen und damit die dritte Rolle ebenfalls einer Bremswirkung
unterwerfen kann.
Die neue Vorrichtung unterliegt keinem bemerkenswerten Verschleiß, weil schon die
S icherungswirkung der beiden Klemmrollen so zuverlässig ist, daß es zu wesentlichen
Seilbewegungen überhaupt nicht kommt. Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung an der
Literflasche eines Flaschenzuges dargestellt. Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt durch
eine dreirollige Unterflasche, Fig. 2 ein Schnitt nach Linie H-II der Fig. 1,
Fig. 3 ein senkrechter Schnitt nach Linie IH-III der Fig. 1 von rechts nach links
gesehen.
Fig. 4 ist ein Grundriß der Unterflasche. Fig. 5 und 6 zeigen Einzelheiten.
Der Bügel 1 mit der öse 2 enthält die auf der Achse 6 drehbaren Seilrollen 3, 4, 5,
zwischen denen sich die Zwischenwandungen 7, 8 befinden. Das Zugseil oder das holende Ende 9 geht über die Mittelrolle 4,
deren Rille beispielsweise einen keilförmigen Querschnitt besitzt, um bei stillstehender
Rolle die Seilreibung zu verstärken.
Auf der festen Achse 10 (Fig. 2) sitzt eine
Klemmrolle 11. Um einen Zapfen 12 ist ein
Schwinghebel 13 drehbar, der an einem äußeren Ende die zweite Klemmrolle 14
trägt. Wenn das Zugseil 9 lose wird und die Last an ihm in der Richtung des Pfeiles in Fig. 2 zieht, wird die Rolle 14
durch die Seilreibung mitgenommen und das Ende 9 zwischen den Rollen 11 und 14 fest
eingeklemmt. Durch passende Einstellung des Abstandes der Rolle 14 von der Rolle 11
läßt sich die Klemmwirkung zuverlässig herbeiführen.
Gemäß Fig. 5 und 6 kann die Klemmrolle 14 mit ihretn verlängerten Drehzapfen 15 in
Schlitzen 19 der Schwinge 13 gleiten und ist in den Enden einer Gabel 16 gelagert, die
mittels Gewindespindel 17 und einer Kurbel 18 in der Schwinge entlang verschoben
werden kann. Ein verlängerter Bolzen 20 mit Abstandshülse 22 greift in Schlitze 21,
so daß die Gabel 16 an zwei Punkten geführt ist.
Die äußere Seilrolle 5 ist gemäß Fig. 3 mit Sperrzähnen 23 versehen. Auf einem
Bolzen 24 sitzen Sperrklinken 25, die durch ihr Gewicht und gegebenenfalls auch unter
Federdruck in die Sperrzähne 23 eingreifen. Beim Aufholen der Last dreht sich die
Rolle 5 in Fig. 3 linksherum und geht frei; beim Senken will sie sich rechtsherum drehen,
wird aber festgehalten.
Die von Hand zu betätigende dritte Bremsvorrichtung besteht gemäß Fig. 1 aus
einer Büchse 26, auf der die Mittelrolle 4 läuft. Die Büchse 26 geht mittels eines
Kegels in den Handhebel 27 über. Links vom Hebel 27 trägt die Büchse 26 zwei Hubsektoren 28, 29 (Fig. 1 und 2). An der
Zwischenwange 7 befinden sich entsprechende Sektoren 30, 31. Wenn man den Hebel 27
um die Achse 6 dreht, so bewirken die Sektorenpaare 28, 29 und 30, 31 eine Verschiebung
der Büchse 26 nach rechts (Fig. 1), so daß ihr Übergangskegel in den dazu
passenden hohlkegeligen Teil der Bohrung der Rolle 4 gepreßt wird. Ferner erfolgt
eine Durchbiegung der Zwischenwange 7 in ihrer Mitte, so daß sie gegen die Rolle 3
gepreßt wird und diese bremst. An der Zwischenwange 8 kann eine Reibscheibe 32 sitzen, gegen die sich die Mittelrolle 4 stützt, no
um die Bremswirkung so stark zu machen, daß auch diese Rolle feststeht.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Flaschenzug mit Bremsvorrichtung, gekennzeichnet durch die Vereinigung einer mit der Hand zu bedienenden Reibungsbremse (26, 27) für die von dem holenden Teil (9) des Seiles umschlungene Scheibe (4), einer als Sperrrad (23) und Klinke (25) ausgebildeten Arretiervorrichtung für die zweite Scheibe (5)und einer Klemmvorrichtung (ii, 14) für den holenden Seilteil, die beim Senken das Seil zwangsläufig abbremst.
- 2. Flaschenzug mit Bremsvorrichtung, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Hand zu bedienende Bremsvorrichtung gleichzeitig die dritte, frei drehbare Scheibe (3) bremst.
- 3. Flaschenzug mit Bremsvorrichtung nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Klemmrolle (14) verstellbar in _ einem Schwingarm (13) gelagert ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL573147X | 1931-02-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE573147C true DE573147C (de) | 1933-03-28 |
Family
ID=19787524
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP62940D Expired DE573147C (de) | 1931-02-10 | 1931-05-01 | Flaschenzung mit Bremsvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE573147C (de) |
-
1931
- 1931-05-01 DE DEP62940D patent/DE573147C/de not_active Expired
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