DE573171C - Einrichtung zur Ermittlung der Windkorrekturen fuer Schussdaten - Google Patents

Einrichtung zur Ermittlung der Windkorrekturen fuer Schussdaten

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DE573171C
DE573171C DEG81020D DEG0081020D DE573171C DE 573171 C DE573171 C DE 573171C DE G81020 D DEG81020 D DE G81020D DE G0081020 D DEG0081020 D DE G0081020D DE 573171 C DE573171 C DE 573171C
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DE
Germany
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wind
gear
sine
cosine
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Expired
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DEG81020D
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English (en)
Inventor
Otto Gaedke
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Gesellschaft fuer Elektrische Apparate mbH
Original Assignee
Gesellschaft fuer Elektrische Apparate mbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G3/00Aiming or laying means
    • F41G3/08Aiming or laying means with means for compensating for speed, direction, temperature, pressure, or humidity of the atmosphere

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Ermittlung der Windkorrekturen für Schußdaten Es ist eine bekannte Erscheinung, daß die Abtrift der Geschosse durch den Wind nicht nur von der Stärke, sondern auch von der Richtung des Windes gegenüber der Schußrichtung abhängig ist. Feuert man mit fester Rohrstellung und gleichbleibender Tempierung und dreht sich dabei der Wind allmählich um 36o', so liegen beim Flachschießen die Geschoßaufschläge bekanntlich auf einer Ellipse, deren große Achse mit der Schußrichtung zusammenfällt. Werden die Sprengpunkte außerhalb der Horizontalebene gelegt, dann verschwindet die elliptische Form mit zunehmender Schußhöhe immer mehr und geht beim Steilschuß, also bei einer Rohrerhöhung von go °, in einen Kreis über. Aus diesem Grunde werden in den Schußtafeln in Abhängigkeit vbn Entfernung und Höhe längs und quer zur Schußrichtung unterschiedliche Korrekturwerte für die Windstärke von z m/sec. angegeben.
  • Diese Korrekturwerte können in einem Feuerleitgerät schußtafelgetreu berücksichtigt werden, wenn die Windrichtung in einem Sinuskosinusgetriebe in die auf die Schußrichtung bezogenen Komponenten zerlegt wird und diese Komponenten alsdann in Multiplikationsgetrieben mit den längs und quer zur Schußrichtung angegebenen Werten der Schußtafel multipliziert werden. Zur mechanischen Darstellung dieser Schußtafelwerte finden entweder Kurvenkörper oder mit Kurvenscharen versehene Trommeln o. dgl. Verwendung. Es müssen in einem derartigen Feuerleitungsgerät also zwei Multiplikationsgetriebe und zwei Kurvenkörper bzw. -trommeln vorhanden sein, die einmal recht teuer sind und ferner eine besondere Bedienung erfordern.
  • Um mit nur einem Multiplikationsgetriebe und einem Kurvenkörper bzw. einer Kurventrommel auszukommen, wird in der Regel auf die genaue Windkorrektur entsprechend der elliptischen Sprengpunktverlegung verzichtet und an Stelle der Ellipse ein dieser einbeschriebener mittlerer Kreis der Ermittlung zugrunde gelegt. Man ermittelt also aus den in der Schußtafel angegebenen Werten für die Längs- und Querverlegung des Geschosses Mittelwerte, die dann auf einem einzigen Kurvenkörper bzw. auf einer einzigen Trommel aufgebracht werden können. Bei dieser Näherungsmethode treten aber Fehler in der Bestimmung der durch den Wind verursachten Geschoßabtrift ein, die bei großen Schußweiten und Windstärken mehr als =oo m betragen können.
  • Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der zuletzt erwähnten, ihrer Einfachheit wegen praktisch allein bedeutungsvollen Bestimmung der Windkorrektur, wodurch diese wieder vollkommen oder annähernd schußtafelgetreu wird.
  • Erfindungsgemäß ist zu diesem Zweck noch eine Zusatzeinrichtung vorgesehen, die entsprechend der Größe und Richtung der Abweichung des in Wirklichkeit auf einer elliptischen Kurve liegenden Geschoßverlegungspunktes von dem Punkt des der bekannten Einrichtung zugrunde liegenden Geschoßverlegungskreises einstellbar ist und die entsprechenden Zusatzkorrekturen ermittelt. Diese Zusatzeinrichtung kann getrennt von der Haupteinrichtung aufgebaut sein und ebenso wie diese beispielsweise aus einem Sinuskosinusgetriebe bestehen, oder sie kann auch unmittelbar mit der Haupteinrichtung zusammengebaut sein. Der Mehraufwand an Getrieben sowie die Bedienung der Einrichtung ist dabei kaum größer als bei der bekannten. Auch jetzt sind lediglich ein Multiplikationsgetriebe und ein einziger Kurvenkörper erforderlich.
  • Die geometrischen Verhältnisse, welche der Erfindung zugrunde liegen, sind im folgenden an Hand der Fig. x und z a der Zeichnung ausführlicher beschrieben. Die Fig. 2 und 3 zeigen schematisch Ausführungsbeispiele der Erfindung.
  • In Fig. r sei o der gewollte Treffpunkt, auf welchen aus der Richtung des Pfeiles S geschossen wird. Für die Schußentfernung ES und die Schußhöhe H des Punktes o sowie für das Kaliber und die Mündungsgeschwindigkeit des verwendeten Geschützes gibt die Schußtafel die Geschoßverlegung a in der Schußrichtung und die Geschoßverlegung b senkrecht zur Schußrichtung für die Windstärke z m/sec. an. Weht also der Wind aus der Richtung I in der Stärke von z m/sec., so muß auf den Punkt z. geschossen werden, um das Ziel im Punkte Q zu treffen. Weht der Wind dagegen aus der Richtung V, so muß das Geschütz so gerichtet werden, daß das Geschoß bei Windstille nach 5a verlegt würde, weil das Geschoß in Wirklichkeit um die Strecke 5a-0 senkrecht zur Schußrichtung abgetrieben wird. Bei winden aus den Richtungen II, III und IV, die jeweils um 22,5' voneinander abweichen, werden Windkorrekturen längs und quer zur Schußrichtung erforderlich, und zwar ist die Längskorrektur jeweils gleich a # cos ß und die Seitenkorrektur gleich b # sin ß, wobei ß der Windwinkel gegenüber der Schußrichtung ist. Errechnet man diese Werte für die einzelnen Winkel ß und trägt sie in dem rechtwinkligen Koordinatensystem X Y auf, so erhält man die Punkte 2a, 3a und 4a, nach denen jeweils geschossen werden müßte, um das Ziel o zu treffen. Wie ersichtlich, liegen diese Punkte auf einer Ellipse E mit der großen Halbachse a und der kleinen Halbachse b.
  • Um die Windkorrekturen bei beliebiger Windrichtung in einem Feuerleitungsgerät richtig zu erfassen, kann, wie bereits erwähnt, so vorgegangen werden, daß der Wind in einem Sinuskosinusgetriebe in und senkrecht zur Schußrichtung zerlegt wird und die Verlegungsstrecke in diesen beiden Richtungen durch zwei Kurvenkörper für die jeweiligen Ziellagedaten bestimmt werden. Dazu sind aber außer den beiden Kurvenkörpern auch noch zwei Multiplikationsgetriebe erforderlich.
  • Führt man dagegen, wie dies in der Regel geschieht, für alle Windrichtungen eine mittlere Geschoßverlegungsstrecke a 2 b ein, so liegen die Punkte, nach denen bei einem aus beliebiger Richtung kommenden Wind von z m/sec. geschossen werden muß, auf einem Kreis K mit dem Radius " 2 b . Nunmehr kann ein einziger Kurvenkörper o. dgl. für diesen mittleren Verlegungskreis K für alle Ziellagen-,verte und Windrichtungen die erforderlichen Korrekturen bei z m/sec. Windstärke angeben. Dieser Wert wird dann in einem Multiplikationsgetriebe mit der gemessenen Windstärke multipliziert und darauf in ein Sinuskosinusgetriebe nach zwei zueinander senkrechten Richtungen zerlegt, beispielsweise in und senkrecht zur Schußrichtung. Es entsteht dabei, wie aus Fig. x ersichtlich, jedoch ein Fehler, der durch die Verbindungsstrecken der Punkte z" und 1b, 2" und 2b usw. gemäß Größe und Richtung mit Bezug auf z m/sec. Windstärke angegeben wird. Die Größe dieses Fehlers ist konstant, was durch ein Leitlineal von der Länge a -f- b = L nachgewiesen werden kann, auf welchem die Längen a und "+ b markiert sind. Läßt man die Enden 2 dieses Lineals auf der X- und Y-Achse gleiten, so werden von den markierten Punkten die Ellipse E und der Kreis K beschrieben. Aus der gezeichneten Stellung des Lineals ergibt sich, daß der mit der X-Achse gebildete Winkel --92,5' betragen muß, da die Strecke o =- 2b gleich der Strecke vom Punkt 2b bis zum Schnittpunkt des Lineals mit der X-Achse ist. Die Größe des Fehlers, d. h. die Strecke zwischen den Punkten 2" tind 2b ist dann gleich " 2 b . Somit ergibt sich, däß der Fehler stets in der gleichen Größe auftritt, gleichviel aus welcher Richtung der Wind weht. Fernerhin ist die Richtung des auf die Schußrichtung bezogenen Fehlers gleich =8o ° - ß. Es kommen demzufolge die Geschosse auf. die Punkte I', II', III', IV' und V.' zu liegen, wenn lediglich entsprechend dem mittleren Korrekturkreis K korrigiert wird und der Wind aus den Richtungen I, II, III, IV und V weht. Diese Fehler waren bei der bisherigen kreisförmigen Windkorrektur vorhanden und werden erfindungsgemäß durch eine elliptische Korrektur berücksichtigt. .
  • In Fig. z a sind der mittlere Korrekturkreis K und die Ellipse E um den Treffpunkt o noch einmal abgebildet, und zwar nicht mehr in bezug auf die Windstärke z m/sec.; sondern in bezug auf die wirklich vorhandene Windstärke ws. Der Wind weht aus der Richtung cp", gegenüber der als Orientierungslinie gewählten Nord-Süd-Richtung NS. Es sei E die Schußentfernung und (p, die Schußrichtung. Bisher. wurde in Übereinstimmung mit Fig.2 die kreisförmige Windkorrektur, also die Verlegungsstrecke OZb so erfaßt, daß die Spindel eines nur schematisch dargestellten Sinuskosinusgetriebes i mittels der Welle 2 entsprechend der Windrichtung g7", zür Nord-Süd-Richtung geschwenkt und der Stein dieser Spindel von der Welle 4 auf den Wert ausgesteuert wurde. Der Wert wurde dann in bekannter Weise durch einen Kurvenkörper oder eine Kurventrommel gefunden und in einem Multiplikationsgetriebe mit der Windstärke w, multipliziert. Die beiden kreuzweise gelagerten Schlitten des Sinuskosinusgetriebes i, in welche der Stift @ der Spindelmutter eingreift, werden dann entsprechend den Komponenten der Strecke OZb in und senkrecht zur Nord-Süd-Richtung NS verschoben, so daß diese Werte über Kegelräder 5 und 6 weitergeleitet und in an sich bekannter Weise in einem auf die Nord-Süd-Richtung aufgebauten Feuerleitungsgerät zu den entsprechenden Komponenten der Schußentfernung addiert werden, was in der Zeichnung als nicht zur Erfindung gehörig weggelassen ist. Will man jetzt aber die Komponenten der der Ellipse E entsprechenden tatsächlichen Verlegungsstrecke O& erhalten, dann ist erfindungsgemäß nur eine Verschiebung der Spindel um den Wert und zwar in Richtung des Winkels 2 9),-99", erforderlich. In vorliegendem Falle ließe sich die korrigierte Schußrichtung und Schußentfernung aus den Komponenten ES # sin 99, + y und E,s # cos cps + x bestimmen. Natürlich lassen sich die Komponenten auch hinsichtlich jeder anderen Bezugsrichtung ermitteln. Ist das Feuerleitgerät beispielsweise auf die Visierrichtung p aufgebaut, dann müßte die Spindel des Sinuskosinusgetriebes i auf den Winkel 9p", - 99 eingestellt und nun in Richtung 2 ggs - g9,, - 99 verschoben werden. Die angegebene Verschiebung der Spindel entsprechend der Größe des Fehlers würde aber bedingen, daß der Wert ebenso wie der Wert für die mittlere Verlegungsstrecke durch einen besonderen Kurvenkörper o. dgl. fortlaufend selbsttätig bestimmt wird. Es wären demnach wiederum zwei Kurvenkörper erforderlich.
  • Untersuchungen verschiedener Schußtafeln haben nun ergeben, daß für den Fehler mit großer Annäherung der Werte gesetzt werden kann, wobei k für alle Schußentfernungen und Schußhöhen einen konstanten Wert hat. Für ein Kaliber von 7,5 cm mit einer Geschoßanfangsgeschwindigkeit von 840 m/sec. wurde beispielsweise der Wert k = 0,15 gefunden. Die Schußtafeln geben für diesen Fall bei einer Schußhöhe H = 2ooo m und Schußentfernung E,s = 7ooo m eine Geschoßverlegung in Schußrichtung a = 9,i m und quer zur Schußrichtung b = 6,6 m bei einer Windstärke von i m/sec. an. Der durch die kreisförmige Windkorrektur verursachte Fehler beträgt demnach bei einer Windstärkevon i m/sec.
  • Demgegenüber beträgt der durch die Einführung des Wertes verbleibende Fehler gemäß Fig. i nur Dieser Fehler ist also so gering, daß er auch bei großen' Windstärken und Schußentfernungen praktisch vernachlässigt werden kann. Durch die Einführung des Wertes braucht nunmehr lediglich derWert fortlaufend bestimmt werden, so daß nur hierfür noch ein Kurvenkörper oder eine Kurventrommel vorhanden sein muß.
  • Die Ermittlung der Komponenten x und y der Korrekturstrecke Za Zb (Fig. l a) geschieht in der Einrichtung gemäß Fig.2 durch ein besonderes Sinuskosinusgetriebe 7. Die Spindel dieses Getriebes stellt sich durch Einführung des Winkels 2 T, mittels der Welle 8 und durch Überlagerung des Winkelwertes der Welle 9 mittels Differentialgetriebe io auf die jeweils erforderliche Richtung der Korrekturstrecke Zb Z" ein. Der Stein dieser Spindel erhält durch die Welle ix über Kegelräder i2 eine von dem Faktor la abhängige prozentuale Einstellung der-Welle 4, indem das Übersetzungsverhältnis der Kegelräder 12 dem Faktor k angepaßt ist. Da dieser letztere Wert nur etwa 150/, des Wertes beträgt, der dem Sinuskosinusgetriebe i mittels Welle 4 zugeleitet wird, so kann das Korrekturgetriebe 7 'gegenüber dem Getriebe i bedeutend kleiner ausgeführt werden. Die Resultate der beiden Getriebe i und 7 wurden in den Differentialgetrieben 13 und 14 überlagert und von den Wellen 15 und 16 weitergeleitet, um in an sich bekannter Weise den Schußwerten hinzugefügt zü werden. Um die beschriebene Einrichtung mechanisch zu vereinfachen, können die Getriebe i und 7 kombiniert werden. Das Schwenkwerk des Sinuskosinusgetriebes i wird zu diesem Zweck auf dem Kreuzschlitten des Getriebes 7 montiert, wodurch die Differentialgetriebe 13 und 14 in Wegfall kommen.
  • Sollen die Getriebe nicht die Korrekturwerte für Komponenten, sondern direkt die Schußkorrekturen für die Entfernung und Seitenrichtung liefern, dann ist der Welle 4 zweckmäßig der Wert zuzuführen, der mittels der bekannten Einrichtungen ohne Mehraufwand erhalten werden kann. Außerdem erhält die Welle 3 laufend die Eindrehung des vom Feuerleitgerät errechneten Schußwinkels 99" von dem dann der mittels Welle 2 eingeführte Windwinkel g7", in dem Differentialgetriebe 17 subtrahiert wird. Die eine Resultatwelle 15 der Getriebe liefert dann den erforderlichen Korrekturwinkel für die Schußrichtung, während der mit dem Wert für die Schußentfernung Es noch zu multiplizierende Drehwert der anderen Resultatwelle 15 die Windkorrektur für die Schußentfernung angibt.
  • Fig.3 zeigt eine Korrektureinrichtung von besonders einfacher Bauart zur Verwirklichung der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe. Eine Glasscheibe trägt eine Schar Ellipsen von der für Fig. z beschriebenen Art, deren große Achsen die Länge w, besitzen. Für eine genaue Ermittlung ist es vollkommen ausreichend, Ellipsen für Korrekturwerte von 50: 50 m oder auch, wie es in der Zeichnung der Fall ist, von =oo : zoo m aufzutragen und diese Ellipsen entsprechend zu numerieren oder die von ihnen eingeschlossenen Felder verschiedenfarbig anzulegen. Die Scheibe 18 wird über eine an ihrem Umfang vorgesehene Verzahnung vermittels der Schnecke z9 von der Welle 2o aus entsprechend dem anderweitig ermittelten Schußseitenwinkel 99, hinsichtlich einer beliebigen Bezugsrichtung, beispielsweise gegenüber der durch den Pfeil angedeuteten Nord-Süd-Richtung, gedreht.
  • Innerhalb der Scheibe z8 ist ein elliptisches Getriebe angeordnet, das aus einem an dem Schneckenrad 2s befestigten Arm 22 mit daran drehbar gelagertem Hebel 23 besteht. Von der Welle 24 wird das Schneckenrad 21 und mit diesem die miteinander in Eingriff stehenden Zahnräder 25 und 26 entsprechend der gegenüber der Nord-Süd-Richtung gemessenen Windrichtung qp", gedreht. Das Rad 25 wälzt sich hierbei an dem Stirnrad 27 ab, das durch ein mit ihm verbundenes, nicht sichtbares Schneckenrad über Schnecke 27', Kegelräder 28 und 29 von der Welle 2o ebenfalls in den Schußseitenwinkel p, gedreht werden kann. Die Zahnräder 25 und 26 sind an dem Arm 2z gelagert. Auf der Welle des Zahnrades 26 ist der Kurbelhebel 23 befestigt. An dem Zapfen 30 des Kurbelhebels 23 ist eine Gleitführung 30' drehbar befestigt, in welcher der um den Mittelpunkt der Scheibe 18 drehbare Arm 31 liegt. Der Kurbelhebel 23 besitzt die Länge k", und die Zahnräder 27 und 25 haben ein Übersetzungsverhältnis von r : 2. Demnach wird der Kurbelzapfen, an welchem der Arm 31 geführt ist, stets eine Ellipse beschreiben, ganz gleich, ob sich der an der Welle 2o eingestellte Schußseitenwinkel oder die an der Welle 24 eingestellte Windrichtung ändert. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel bleibt der Kurbelzäpfen 30 stets in Deckung mit der Ellipse für die Korrektur »300«.
  • Für den Gebrauch der Einrichtung muß zunächst anderweitig mittels bekannter Einrichtungen wieder laufend der Wert bestimmt werden. Die Achse des Rades 26 wird dann von der Welle 24 aus in die durch den Pfeil W angedeutete Windrichtung geschwenkt, während die Scheibe 18 über die Welle 2o von dem Schußrechner dauernd in die Schußrichtung gedreht wird.
  • Zur Ermittlung der Komponenten der durch den Abstand des Schnittpunktes zwischen dem Arm 31 und der jeweils gültigen Ellipse von dem Drehpunkt der Scheibe 18 dargestellten Geschoßverlegungsstrecke sind zwei an senkrecht zueinander gelagerten Spindeln 32 und 33 geführte Drahtzeiger 34 und 35 vorgesehen, deren Schnittpunkt von den Handkurbeln 36 und 37 aus dauernd mit dem Schnittpunkt des Zeigers 31: mit der jeweils gültigen Ellipse in Deckung gehalten wird. Die Einstellwerte an den Handkurbeln 36 und 37 entsprechen dann den Geschoßverlegungsstrecken in der Ost-West- bzw. Nord-Süd-Richtung.
  • VVenn die Windkorrektur nicht als Komponenten hinsichtlich der Nord-Süd- und Ost-West-Richtung, sondern unmittelbar zur Verbesserung der Entfernung und Seitenrichtung benötigt werden, dann kommen die Achse 2o, die Kegelräder 28 und 29 und der Schneckenantrieb des Rades 27 in Fortfall; sowohl die Scheibe i als auch das Rad 27 erhalten dann eine feste Einstellung für #ps = 9o °. Die Achse 24 ist dann fortlaufend entsprechend dem Winkel gP,v - ps einzustellen, was beispielsweise dadurch erreicht werden kann, daß die Achsen 24 und 2o über ein Differentialgetriebe aneinander angeschlossen werden. Beim Indeckunghalten der Drahtzeiger 34 und 35 mit dem Schnittpunkt zwischen dem Zeiger 31 und der jeweiligen Ellipse werden dann die Korrekturwerte in und senkrecht zur Schußrichtung erhalten. Diese können in an sich bekannter Weise unmittelbar zu der Schußentfernung ünd zu der Schußrichtung addiert werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Einrichtung zur Ermittlung der auf zwei beliebige, zueinander senkrechte Richtungen bezogenen Windkorrekturen für Schußdaten durch Einstellung eines von der Windrichtung unabhängigen mittleren Wertes für die Geschoßabtrift und die Windrichtung, gekennzeichnet durch eine Zusatzrichtung, die entsprechend der Größe und Richtung der Abweichung der tatsächlich vorhandenen Geschoßabtrift (Ellipsenpunkt) von der in der Haupteinrichtung berücksichtigten mittleren Geschoßabtrift (Kreispunkt) einstellbar ist und ebenso wie die Haupteinrichtung ausgebildet sein kann.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, bei der ein Sinuskosinusgetriebe einerseits entsprechend der Windrichtung gegenüber der Nord-Süd-Richtung, Schußrichtung o. dgl. und andererseits entsprechend einer mittleren Geschoßverlegungsstrecke einstellbar ist und die Windkorrekturen hinsichtlich zweier zueinander senkrechter Richtungen ermittelt, gekennzeichnet durch ein zweites Sinuskosinusgetriebe, das zunächst dieselbe Einstellung wie das erste erhält, dessen.Schwenkarm jedoch eine zusätzliche Drehung entsprechend dem doppelten Schußseitenwinkel gegenüber einer beliebigen Orientierungsrichtung erhält und bei dem die dem Stein des Schwenkarmes zugeleitete Bewegung gegenüber derjenigen, die dem Stein des Schwenkarmes des ersten Sinuskosinusgetriebes zugeleitet wird, -beispielsweise durch ein Übersetzungsgetriebe, um einen konstanten Betrag verändert ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Resultatachsen der beiden Sinuskosinusgetriebe mit Differentialgetrieben zwecks Überlagerung der Resultatwerte in Verbindung stehen. q..
  4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwenkwerk des ersten Sinuskosinusgetriebes auf dem Kreuzschlitten des zweiten Sinuskosinusgetriebes montiert ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch =, gekennzeichnet durch eine in die Schußrichtung einstellbare Scheibe mit einer Schar Ellipsen, welche für die verschiedenen Windstärken eine konstante Geschoßabtrift angeben, und ein darüber- oder darunterliegendes elliptisches Getriebe zur Einstellung eines Zeigers in die jeweilige Windrichtung sowie durch an sich bekannte Getriebe zur Ermittlung der Komponenten des Abstandes zwischen dem Drehpunkt der Scheibe und dem Schnittpunkt des Zeigers mit der jeweils gültigen Ellipse hinsichtlich zweier beliebiger, zueinander senkrechter Richtungen.
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