DE57381C - Hydraulische Schutzvorrichtung an Schleifsteinen - Google Patents
Hydraulische Schutzvorrichtung an SchleifsteinenInfo
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- DE57381C DE57381C DENDAT57381D DE57381DA DE57381C DE 57381 C DE57381 C DE 57381C DE NDAT57381 D DENDAT57381 D DE NDAT57381D DE 57381D A DE57381D A DE 57381DA DE 57381 C DE57381 C DE 57381C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B55/00—Safety devices for grinding or polishing machines; Accessories fitted to grinding or polishing machines for keeping tools or parts of the machine in good working condition
- B24B55/04—Protective covers for the grinding wheel
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
PATENTAMT.
KAISERLICHES
PATENTSCHRIFT
KLASSE β7: Schleifen und Poliren.
Patentlrt Im Deutschen Reiche vom 3. November 1890 ab.
Die in der Industrie zur Verwendung gelangenden
Vorrichtungen, welche1 den Schleifer vor den Wirkungen eines aus irgend welcher
Ursache zerspringenden Schleifsteines schützen sollen, sind unvollkommen. Es ist wohl versucht
worden, durch Schutzhauben aus ver-' schiedenem Material und ähnliche Einrichtungen
den Schleifer zu sichern. Die geschofsartige Wirkung eines zerreifsenden Steines ist jedoch
eine so starke, dafs keine Schutzhaube, und ware sie noch so kräftig construirt, Garantie^
für die Vermeidung von Unglücksfällen bieten kann.
Von dem Gedanken ausgehend, dafs die Kraft eines zerspringenden Steines dadurch unschädlich
gemacht werden könnte, dafs man sie sofort in Arbeit umsetzt, wurde nachstehende
Schutzvorrichtung construirt, bei welcher der zerspringende Stein gröfsere Quantitäten Wasser
oder andere Flüssigkeiten verdrängt und aus einer oder mehreren kleinen Oeffnungen herausprcfst,
'um durch hydraulische Wirkungen seine Energie zu verbrauchen.
Eine .Schulzhaube aus Eisenblech, welche
auf die gebräuchliche Wcise an dem Untergestell
der Schleifmaschine befestigt ist, bildet einen in zwei Theile A und A1 getrennten
Wasserkasten,, der wasserdicht gearbeitet ist. Das Wasser oder die sonst in dem Kasten befindliche
Flüssigkeit (welche auch Quecksilber sein kann) bedeckt eine Anzahl schwimmender
Gefüfsc B, am besten aus Blech; die untere
Fläche derselben ist zweckmäßig am oberen Thcil der Haube gerade, an dcni hinteren
Theil der Haube conccntrisch mit dem Raddurchmesser geformt. Indefs sei bemerkt, dafs
diese Schwimmer an keine bestimmte Form und keinen bestimmten Stoff zu ihrer Herstellung
gebunden sein sollen. Auch können die Schwimmer aus massiven Körpern bestehen.
Es ist auch nicht unbedingt nöthig, dafs die Flüssigkeit in A und A1 die Schwimmer B
direct bespült, vielmehr kann sie von letzteren >..
durch einen Zwischenraum getrennt sein, der. durch Luft oder durch Körper beliebiger Be-,
schaffenheit ausfüllbar ist. Die Haube trägt ein oder mehrere ins Freie führende offene
Röhrchen C, Die Röhrchen können auch durch eine oder mehrere Oeffnungen an
den Wandungen des Kastens ersetzt werden,';.! welche Oeffnungen mittelst durchlöcherter
Bleche, Drahtgeflechte, auch Pfropfen etc., nach Bedarf verschliefsbar sind.
In dem Augenblick, in welchem sich während der Drehung des Schleifsteines einzelne '■
Bruchstücke vom Radkörper lostrennen, (reffen, dieselben die Schwimmer B mit grofser Gc- ;
wait. Die Schwimmer B pressen das Wasser (oder die sonst benutzte Flüssigkeit) zusammen,
indem sie den von demselben eingenommenen Raum einzunehmen bestrebt sind, und treiben
es aus dem ins Freie führenden Röhrchen C der Haube A heraus. Bei dieser Arbeit wird :
die Flugkraft der . Bruchstücke absorbirt und
jede von denselben zu bewirkende uncontrolirbare Kraftüufserung (das Verletzen von Personen,
das Zerschmettern von in der Nähe befindlichen Gegenständen etc.) ist ausgeschlossen.
Claims (2)
- Patent-Anspruch:Eine hydraulischeSchutzvorrichtungan Schleifmaschinen, bestehend aus:
i.-einem das Schleifrad als Schutzhaube umgebenden, mit einer Flüssigkeit gefüllten Kasten A und A1 mit einem oder mehreren ins Freie führenden offenen Röhrchen C oder Oeffnungen an seinen Wandungen, und . - 2. den von der Flüssigkeit des Kastens bespülten oder von letzterer durch einen mit Luft oder anderen Körpern ausgefüllten Zwischenraum getrennten hohlen oder massiven Schwimmern B aus beliebigem Material und von beliebiger Form, welche die von dem zerspringenden Stein geüble Kraftwirkung auf die Flüssigkeit übertragen, wodurch letztere zusammengeprefst und bei genügender Kraftentwickelung ins Freie getrieben wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE57381C true DE57381C (de) |
Family
ID=331752
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT57381D Expired - Lifetime DE57381C (de) | Hydraulische Schutzvorrichtung an Schleifsteinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE57381C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3129537A (en) * | 1961-07-31 | 1964-04-21 | Norton Co | Protective device for grinding machines |
| US3638364A (en) * | 1970-02-19 | 1972-02-01 | Cincinnati Milacron Inc | Guard device for machine tools |
-
0
- DE DENDAT57381D patent/DE57381C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3129537A (en) * | 1961-07-31 | 1964-04-21 | Norton Co | Protective device for grinding machines |
| US3638364A (en) * | 1970-02-19 | 1972-02-01 | Cincinnati Milacron Inc | Guard device for machine tools |
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