DE574256C - Verfahren zur Herstellung von Krarupbaendern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Krarupbaendern

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DE574256C
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    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/28—Applying continuous inductive loading, e.g. Krarup loading

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Heat Treatments In General, Especially Conveying And Cooling (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)
  • Metal Extraction Processes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Krarupbändern, nach, dem die weichgeglühten Drähte des Belastungsmaterials vor dem Walzen einer oberflächliehen mechanischen Härtung, z. B. durch einen Ziehprozeß, unterworfen werden.
Es ist bekannt, die Belastungsbänder für Krarupadern aus Runddrähten bestimmter Stärke herzustellen, indem man sie durch ein
ίο Kaltwalzverfahren in Bandform bringt. Um den Draht leichter walzen zu können, wird dieser in weichgeglühtem Zustande verwendet. Bei dem Walzen dieser weichgeglühten Drähte ist es aber nun nicht möglich, Bänder gleichmäßiger Gestalt zu erhalten.
Nach der Erfindung wird bei Verwendung eines weichgeglühten Materials Gleichmäßigkeit der Gestalt des gewalzten Bandes dadurch erreicht, daß der weichgeglühte Draht vor dem Walzen in Bandform einer mechanischen Oberflächenhärtung unterzogen wird. Bei einer solchen oberflächlichen Härtung kann die gehärtete Schicht so dick gewählt werden, daß bei den Drucken, die beim WaIz-Vorgang auftreten, ein Hindurchfließen des weicheren Kernes durch den gehärteten Mantel verhindert wird. Andererseits kann die gehärtete Schicht dünn genug gehalten werden, um die Vorteile des weichen Drahtes für die Walzbearbeitung nicht zu verringern. Für Drähte aus Eisen, Siliciumeisen oder Eisen-Niokel-Legierungen mit den bekannten Zusätzen von Kobalt, Chrom, Silicium, Kupfer, Aluminium usf. genügt es meist zur Erzielung der erwünschten oberflächlichen Härtung, die weichgeglühten Drähte vor dem Walzen einem Ziehprozeß zu unterwerfen, bei dem die Abnahme des Durchmessers weniger als 7 0/0 beträgt.
Die Oberflächenhärtung, die auch durch Hämmern erzielt werden kann, erfolgt am besten in Verbindung mit dem ersten Stich des Walzprozesses.
Die Abbildung zeigt schematisch ein solches Herstellungsverfahren. Von der Ablauftrommel 1 gelangt der vorgeglühte weiche Draht durch einen Ziehstein Z, durch den die gewünschte Querschnittsreduktion vorgenommen wird. Darauf geht der so oberflächlich gehärtete Draht in die Walzen W, die natürlich aus mehreren Gängen bestehend gedacht werden können, und zur Aufwickeltrommel 2. Das genaue Maß der Härtung bzw. der erforderlichen Reduktion beim Ziehen ist von dem speziell angewendeten magnetischen Material Und von der vorhergehenden' Glühbehandlung abhängig.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Krarupbändern, dadurch gekennzeichnet, daß die weichgeglühten Drähte des Belastungsmaterials vor dem Walzvorgang einer oberflächlichen mechanischen Härtung, z. B. durch Ziehen, unterworfen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ziehprozeß im ersten Stich des Walzvorganges unmittelbar vor der ersten Walze vorgenommen -wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, j0 dadurch gekennzeichnet, daß durch den Ziehprozeß bei Eisen, Eisen-Silicium- und Eisen-Nickel-Legierungen der Drahtdurchmesser um weniger als 7 0/0 abnimmt.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Franz Noil in Berlin-Siemensstadt.
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