DE574649C - Pinsel zum Auftragen von Klebstoff - Google Patents
Pinsel zum Auftragen von KlebstoffInfo
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- DE574649C DE574649C DEB154782D DEB0154782D DE574649C DE 574649 C DE574649 C DE 574649C DE B154782 D DEB154782 D DE B154782D DE B0154782 D DEB0154782 D DE B0154782D DE 574649 C DE574649 C DE 574649C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A46—BRUSHWARE
- A46B—BRUSHES
- A46B11/00—Brushes with reservoir or other means for applying substances, e.g. paints, pastes, water
- A46B11/001—Brushes with reservoir or other means for applying substances, e.g. paints, pastes, water with integral reservoirs
- A46B11/002—Brushes with reservoir or other means for applying substances, e.g. paints, pastes, water with integral reservoirs pressurised at moment of use manually or by powered means
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- Coating Apparatus (AREA)
Description
- Pinsel zum Auftragen von Klebstoff Es ist bereits eine Vorrichtung zum Auftragen von Klebstoff bekannt, bei welcher der in dem hohlen Pinselgriff befindliche Klebstoff mittels einer Platte durchgerührt wird, wobei gleichzeitig eine mit der Platte verbundene Gewindespindel eine Druckplatte in Längsrichtung verschiebt und den Klebstoff durch den Auslaufhals an die Pinselborsten drückt. Bei dieser Ausführung besteht der Nachteil, daß die Gewindespindel und die Druckplatte durch den Klebstoff baldigst verkrusten und sich nicht mehr bewegen lassen, wodurch die Vorrichtung unbrauchbar wird.
- Die Erfindung unterscheidet sich von dieser Vorrichtung dadurch vorteilhaft, daß auf dem konischen Boden des hohlen Griffes oberhalb der Aüsflußöffnung eine Scheide- und Abstreichwand befestigt ist, welche eine auf die Ausflußöffnung zu offene Aussparung besitzt und seitlich der Griffwandung mit abgeschrägten Kanten versehen ist. Dieser Wand ist ein von Hand aus lose verschiebbarer Druckstempel für die Griffüllung angepaßt, welcher sich in seiner unteren Stellung der Wand anpaßt und auf seinem Umfange mit nach unten gerichteten Zähnen versehen ist. Hierdurch wird einerseits ein völliger Verbrauch der Griffüllung verhindert, während zwecks Neufüllung des Griffes der Stempel vor dem Herausziehen durch Drehung auf der Scheidewand von dem anhaftenden Klebstoff gereinigt wird, so daß Verunreinigungen durch den herausgezogenen Stempel vermieden werden. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in einem - Längsschnitt dargestellt.
- Es ist d der als Zylinder ausgebildete Pinselgriff, auf welchen der trichterartige Boden b mit dem Mundstück c aufgesetzt ist. Auf das Mundstück c ist eine am Umfange gerändelte Mutter d aufgeschraubt, in die die Borsten e eingesetzt sind. Auf das vordere etwas verjüngte Mundstückende f ist ein bis fast zu den Borstenspitzen g ragender Gummischlauch lz aufgezogen, so daß die Pinselgrifffüllung bei ihrem Ausdrücken aus dem Pinselgriff nur an die Borstenspitzen gelangt und ein vollständiges Verschmieren und Verkrusten der Borsten mit späterer umständlicher Säuberung möglichst vermieden wird. Als Kappe für die Borsten dient bei Nichtgebrauch des Pinsels ein am Pinselgriffboden b beispielsweise mittels Bajonettverschlusses i abnehmbarer massiver Sockel k, in dessen Höhlung »a' die Borsten e hineinragen, um den Luftzutritt und damit ein Verkrusten der Borsten zu verhindern. Die Innenfläche des Bodens b trägt eine Scheidewand m, welche über der Stutzenbohrung n eine Aussparung o zeigt und in Gestalt eines Trapezes p mit abgeschrägten Ecken q in den Griff a. hineinragt. Infolgedessen ergeben sich zwischen den Seitenkanten des Trapezes p und der Zylinderwandung Zwischenräume y. Zum Ausdrücken. des Griffinhaltes .dient ein hohler Stempel s mit gezahnter Wandung t. Die Stempelhöhlung ist hierbei derart, daß sie sich der Trapezform p anschmiegt, d. h. sie hat einen den abgeschrägten Trapezecken q entsprechenden Bodenrand, und die Zähne t füllen den Zwischenraum r aus. An Stelle einer Scheidewand m können auch zwei sich kreuzende oder mehrere sternförmig vorgesehen sein. Die Scheidewand m, p verhindert, daß der jeweilige Behälterinhalt völlig verbraucht wird. Der Griff a bleibt vielmehr stets bis zur Oberkante von p gefüllt. Damit dann zwecks Neufüllung beim Herausziehen des Stempels s an dessen Innenboden Paste nicht haftenbleibt, welche zu Verunreinigungen Anlaß geben könnte, ist der Stempel durch Drehen auf der Scheidewand von Paste zu reinigen. Bei dieser Drehbewegung wird nämlich die Paste von der Stempelhöhlung nicht nur durch die Scheidewand abgestrichen, sondern gewissermaßen an diese gepreßt, während bei Nichtvorhandensein der Scheidewand der Pastenrest mit dem Stempel aus dem Griff wieder herausgezogen würde. Durch das Drehen des Stempels werden ferner die Zwischenräume r gereinigt, so daß an diesen Stellen die Paste nicht verkrusten kann. Die Aussparung o .in der Scheidewand m unterstützt noch das Haftenbleiben der Paste an dieser. Selbstverständlich läßt sich der Erfindungsgegenstand auch zum Auftragen anderer Stoffe und ebenso an Bürsten verwenden. Die Zahnung der Wandung t des hohlen Stempels s känn beliebig sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Pinsel zum Auftragen von Klebstoff, bei dem der hohle Pinselgriff als Klebstoffbehälter ausgebildet ist, wobei ein Druckstempel für die Klebstoffzuführung dient, dadurch ,gekennzeichnet, daß auf dem konischen Boden (b) des hohlen Griffes (a) oberhalb der Ausflußöffnung (sa) eine Scheide- und Abstreichwand (m) befestigt ist, die eine in der Mitte liegende auf die Ausflußöffnung (n) zu offene Aussparung (o) und zur Griffwandung abgeschrägte Kanten (q) hat, hinter denen sich der diesen entsprechend geformte und gezahnte Druckstempel (s) mit schräg nach unten auslaufenden Zähnen (t) einschiebt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB154782D DE574649C (de) | 1932-03-13 | 1932-03-13 | Pinsel zum Auftragen von Klebstoff |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB154782D DE574649C (de) | 1932-03-13 | 1932-03-13 | Pinsel zum Auftragen von Klebstoff |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE574649C true DE574649C (de) | 1933-04-19 |
Family
ID=7003132
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB154782D Expired DE574649C (de) | 1932-03-13 | 1932-03-13 | Pinsel zum Auftragen von Klebstoff |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE574649C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0284166A3 (en) * | 1987-03-25 | 1989-12-27 | Multigood B.V. | A brush |
| US4964745A (en) * | 1989-08-03 | 1990-10-23 | Rosemary Deitz | Container for storing and dispensing semi-soft sticklike food products |
-
1932
- 1932-03-13 DE DEB154782D patent/DE574649C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0284166A3 (en) * | 1987-03-25 | 1989-12-27 | Multigood B.V. | A brush |
| US4964745A (en) * | 1989-08-03 | 1990-10-23 | Rosemary Deitz | Container for storing and dispensing semi-soft sticklike food products |
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