DE575741C - Vorrichtung an einer Sickenmaschine fuer Blechbehaelter - Google Patents
Vorrichtung an einer Sickenmaschine fuer BlechbehaelterInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D15/00—Corrugating tubes
- B21D15/04—Corrugating tubes transversely, e.g. helically
- B21D15/06—Corrugating tubes transversely, e.g. helically annularly
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AIB
2. MAI 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 7c GRUPPE 4o6
Vereinigte Stahlwerke Akt.-Ges. in Düsseldorf*)
Vorrichtung an einer Sickenmaschine für Blechbehälter
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. September 1930 ab
Es sind Sickeiimaschinen für Blechbehälter
bekannt, auf denen in sich geschlossene, kreisförmige Wulste oder Siefeen in die Behälterwandungen
mittels auf parallelen WeI-len angeordneter Formrollen 'eingewalzt werden.
Um die Wulste symmetrisch zur Behältermitte in der Behälterwandung zu erzeugen,
was besonders dann erforderlich ist, wenn die Ränder des Behälters später noch umgebördelt
werden sollen, wird der Behälter vor Beginn des Walzens so über die 'eine der
beiden, die Formrollen tragenden Wellen geschoben, daß seine Mitte mit der Mitte zwisehen
den FormroJlen zusammenfällt.
Trotzdem ist es möglich, daß der Behälter z. B. infolge nicht überall gleicher Werkstoffbeschaffenheit
oder -stärke oder infolge äußerer Kräfte während des Einwalzens der Wulste das Bestreben hat, sich axial zu verschieben.
Das würde jedoch eine unsymmetrische Lage der erzeugten Wulste zur Mitte des Behälters zur Folge haben.
Durch die Erfindung soll diese Möglichkeit durch Anordnung einer oder mehrerer, etwa
der Länge des zu wulst enden Behälters entsprechender glätter Stützrollen für den mit
Sicken oder Wulsten zu versehenden Behälter ausgeschaltet werden, deren Achsen während
des Walz Vorganges zu der Achsrichtung der die Formrollen tragenden Wellen neigbar und
beliebig einstellbar ist, wodurch ein axiales Verschieben des Behälters während des WuI-stens
ermöglicht wird.
Es sind Sickenmaschinen mit einem Profilrollenpaar bekannt, bei denen zum Zwecke
der Herstellung von gewindeähnlich verlaufenden Sicken das Arbeitsstück von Unterstützungsrollen
geführt wird, die gegenüber der Achse der Profilrollen geneigt eingestellt skid. Bei derartigen Maschinen wäre aber
das Ausweichen des Arbeitsstückes in einer Längsrichtung beim Herstellen in sich geschlossener
Sicken nicht möglich.
Der Erfindungsgedanke läßt sich in der verschiedensten Weise hinsichtlich der Zahl,
der Anordnung und Ausbildung der Stützrollen ausführen. Die Rolle kann z. B. mit
ihrer Achse etwa in Höhe des waagerechten Durchmessers des zu wulstenden Behältermantels
oder auch unterhalb oder oberhalb davon angeordnet sein. Ihre Achse kann in
einer Ebene neigbar sein, die senkrecht zu der Ebene steht, die durch die Achsen der die
Formrollen tragenden Wellen gebildet wird. Sie kann aber auch in 'einer Parallelebene
zu der durch Arbeitswalzen gebildeten Ebene verstellbar sein.
Zweckmäßig erfolgt die Verstellung der Stützrolle derart, daß sie um das eine feststehende
Ende geschwenkt wird. Dementsprechend ruht das eine Ende verschwenkbar in
einem feststehenden Lager, während das andere Ende von einem etwa senkrecht zur
") Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Josef Bahner in Attendorn i. W.
Stützrollenächse verschiebbaren Lager aufgenommen,
wird. Dieses, soll also in einer Ebene,
die senkrecht zur Achse der Stützrolle steht, verschoben werden können. Ist die Stützrolle
nun beispielsweise mit ihrer Achse etwa in der Höhe des waagerechten Durchmessers des
Behältermantels angeordnet, so wird das verstellbare Lager, um eine Beeinflussung des
Behältermantels zu erreichen, in einer waagerechten Ebene verschoben, und zwar auf die
beiden die Formrollen tragenden Wellen hin. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele
der Erfindung dargestellt.
Gemäß den Abb. ι und 2 ist die Stützrolle an beiden Enden gelagert, während
sie gemäß den Abb. 3 und 4 in der Mitte in einer Gabel ruht.
Mit ι und 2 sind die beiden "Wellen bezeichnet, die die Formrollen 3 und 4 zur
Herstellung der Wulsten und Erhebungen bzw. Aussparungen 5 und 6 zur gleichzeitigen
Erzeugung von Verstärkungssicken tragen;. Der in Abb. 1 teilweise im Schnitt dargestellte
Behälter 7 ist so über die Welle 2 geschoben, daß seine Mitte mit der Mitte zwischen den
Formrollen 3 und 4 zusammenfällt.
Um eine axiale Verschiebung des Behälters 7 während des Walzvorganges zu verhindern
bzw. eine bereits erfolgte Verschiebung wieder auszugleichen, ist vor der Wulstvorrichtung
eine an der Behälterwandung anliegende Stützrolle 8 angeordnet. Ihre Achse verläuft parallel zu denen der Wellen 1 und 2
und liegt in Höhe des waagerechten Durchmessers des Behälters 7. Gelagert ist die
Stützrolle 8 zwischen zwei Körnerspitzen in den Lagern 9 und 10, die auf 'einem gemeinsamen
Bett 11 ruhen. Während das Lager 9 feststeht, kann das Lager 10 durch Drehen
des Handrades 12 in den Führungen 13 senkrecht zu der durch die Wellen 1 und 2 gebildeten
Ebene verschoben werden. Eine Verschiebbarkeit beider Lager 9 und 10 ist nicht
erforderlich; denn wenn der Behälter aus der in Abb. 2 dargestellten Lage, bei der die
Stützrolle 8 parallel zu den Walzen 1 bzw. zu dem Behälter 7 liegt, das Bestreben hat,
nach links auszuweichen, so ist es nicht 'erforderlich, das linke Lager 9 auf den Behälter
hin zu verschieben, sondern es genügt, das Lager 10 in entgegengesetzter Richtung,
also vom Behälter weg, zu verschieben, wodurch die Stützrolle 8 eine schräge Lage zum
Behälter 7 einnimmt, derart, daß sie ihn nur an dem äußersten linken Ende berührt. Diese
einseitige Berührung genügt, wie die Praxis gezeigt hat, um den Behälter 7 wieder nach rechts
in die gewünsclite Mittellage laufen zu lassen.
Gemäß- den Abb. 3 und 4 ist die Stützrolle 8 in einer Gabel 14 gelagert, die mit einem Zapfen
15 drehbar in dem Bett 16 ruht. Wird das
Handrad 17 gedreht, so dreht sich mit Hufe
der Kegelräder 18 die Gabel 14, wodurch die
Stützrolle 8 in der 'einen oder anderen Richtung geschwenkt wird.
Claims (6)
- Patentansprüche:I. Vorrichtung an einer Sickenmaschine . für Blechbehälter, auf der in sich geschlossene, kreisförmige Wulste oder Sicken in die Behälterwandungen mittels auf parallelen Wellen angeordneter Formrollen eingewalzt werden, gekennzeichnet durch eine oder mehrere etwa der Länge des zu wulstenden Behälters entsprechende glatte Stützrollen für den mit Sicken oder Wulsten zu versehenden Behälter, deren Achse während des Walzvorganges zu der Achsrichtung der die Formrollen tragenden Wellen neigbar und beliebig !einstellbar ist, wodurch eine etwaige axiale Verschiebung des Behälters während des Wulstens wieder ausgeglichen wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß· die in ihrer Neigung einstellbare Stützrolle mit ihrer Achse etwa in Höhe des waagerechten Durchmessers des zu wulst enden Behältermantels oder unterhalb oder oberhalb desselben angeordnet ist.
- 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse d.er Stützrolle in' einer Ebene neigbar ist, die senkrecht zu der Ebene steht, die durch die Achsen der die Formrollen tragenden Wellen gebildet wird.
- 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse in einer Parallelebene zu der Ebene neigbar ist, die durch die Achsen der die Formrollen tragenden Wellen gebildet wird.
- 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende der Stützrolle verschwenkbar in einem feststehenden Lager gelagert ist, während das andere Ende der Stützrolle von einem etwa senkrecht zur Stützrollenachse verschiebbaren Lager aufgenommen wird.
- 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützrolle iri 'einer Gabel gelagert ist, deren senkrecht, schräg oder waagerecht stehender Stiel in einer Lagerung drehbar angeordnet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE575741T | 1930-09-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE575741C true DE575741C (de) | 1933-05-02 |
Family
ID=6569796
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930575741D Expired DE575741C (de) | 1930-09-26 | 1930-09-26 | Vorrichtung an einer Sickenmaschine fuer Blechbehaelter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE575741C (de) |
-
1930
- 1930-09-26 DE DE1930575741D patent/DE575741C/de not_active Expired
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