DE576146C - Oberflaechenvergaser - Google Patents

Oberflaechenvergaser

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DE576146C
DE576146C DEL78638D DEL0078638D DE576146C DE 576146 C DE576146 C DE 576146C DE L78638 D DEL78638 D DE L78638D DE L0078638 D DEL0078638 D DE L0078638D DE 576146 C DE576146 C DE 576146C
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DE
Germany
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carburetor
fuel
air
cavity
needle
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DEL78638D
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Lorenzen Turbinen A G
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Lorenzen Turbinen A G
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M1/00Carburettors with means for facilitating engine's starting or its idling below operational temperatures
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M2700/00Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
    • F02M2700/43Arrangements for supplying air, fuel or auxiliary fluids to a combustion space of mixture compressing engines working with liquid fuel
    • F02M2700/4302Arrangements for supplying air, fuel or auxiliary fluids to a combustion space of mixture compressing engines working with liquid fuel whereby air and fuel are sucked into the mixture conduit
    • F02M2700/4361Mixing chambers
    • F02M2700/4371Mixing chambers with fuel atomization from a fuel film dispersed over a surface

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)

Description

  • Oberflächenvergaser Die Erfindung bezieht sich auf einen Oberflächenvergaser mit einem tellerförmigen Luft- -ventil, welches eine Brennstoffnadel trägt. Es ist insbesondere bei Spritzvergasern bekannt, durch die Brennstoffnadel die aus einem Fallbehälter zufließende Brennstoffmenge zu steuern.
  • Der Zweck vorliegender Erfindung ist, einen Vergaser zu schaffen, der sowohl als Oberflächenvergaser als auch als Spritzvergaser wirkt. Dieses wird durch die Erfindung dadurch erreicht, däß die bei. geringem Ventilhub durch die Nadel dosierte Brennstoffmenge in den Hohlraum des Ventiltellers hineinsickert und sich hier derart ausbreitet,- daß sie sich . mit der ausschließlich durch den Hohlraum streichenden Verbrennungsluft vermischt, so daß der Vergaser bei Leerlauf bzw. kleinerer Belastung der Maschine als Oberflächenvergaser wirkt. - Bei größerer Last dagegen und weiterer Freigabe der Durchtrittsöffnung wird . der Brennstoff durch die Wirkung der mit ä großer Geschwindigkeit vorbeistreichenden Mischluft herausgerissen, so, daß er in den hohlen Ventilteller hineinspritzt und durch Abheben des Tellerrandes. von seinem Sitz auch Luft um. den Teller herum strömt und sich vor den Austrittsöffnungen des Hohlraumes mit dem in diesen gebildeten Primär- ` gemisch vermengt, wobei die Zusatzluft auf den Gemischinhalt des Hohlraumes eine derartige Unterdruckwirkung ausübt, daß bei der zweiten Gemischbildung am Tellerumfang eine Spritzvergaserwirkung stattfindet. Hieraus ist ersichtlich, daß der Brennstoff im Spritzvergaserbereich zweimal der Saugwirkung der vorbeiströmenden Luft unterworfen wird, wodurch der schwimmerlose Vergaser sehr unempfindlich gegen Niveauschwankungen im Hauptbrennstoffbehälter wird.
  • Wie aus den Abbildungen ersichtlich, besitzt der Vergaser einen Zerstäuberkopf, der auch die Dosierungsnadel für den flüssigen Brennstoff trägt, wobei das Ganze als ein an einer Feder aufgehängtes einziges Rückschlagventil angesehen werden kann, welches sowohl Luft als auch Brennstoff beim Stillstand der Maschine vollkommen abschließt, so daß ein Schwimmer nicht erforderlich ist; diese Eigenschaft macht es möglich, den Vergaser in normaler als auch in entgegengesetzter Lage zur üblichen an der Maschine anzubauen, d. h. der ganze Vergaser kann sozusagen auf den Kopf gestellt werden und das Brennstoffzuführungsrohr von oben an den Vergaser angeschlossen und der Brennstoffzufluß für die Vergasung im Gegensatz zu den - bekannten down-draft carburetters ebenfalls von oben her mit Druck erfolgen.
  • Die Erfindung ist in den beiliegenden Abb. i bis 5 bildlich dargestellt. Abb. z zeigt den Zerstäuberkopf deutlichkeitshalber in vergrößertem Maßstab. Hieraus ist ersichtlich, daß der Zerstäuberkopf ei annähernd über seinen ganzen Durchmesser hohl gebaut ist, wobei dieser Hohlraum p als Mischraum für die erste Luftzufuhr dient. Der Vorgang hierbei ist folgender: Die bedeutende Federspannung, mit welcher der Zerstäuberkopf ei als Rückschlagventil auf seinen Sitz gepreßt wird, bringt es mit sich, daß nach Überwindung dieser Federspannung lt durch die Saugwirkung der Maschine der Luft- und Brennstoffaustritt mit erheblicher Geschwindigkeit erfolgt. Der Brennstoff stößt hierbei auf den konischen Sitzteil q der Dosierungsnadel d und wird radial im ganzen Kreis verteilt; hierbei prallt er auf die gegenüberliegende Wand y des Zerstäuberkopfes e1, dabei eine mit zunehmendem Durchmesser entsprechend zunehmende feinere Verteilung annehmend. Es sind Anordnungen bekannt, bei denen ebenfalls eine Feder angewandt wird, um den Brennstoffzufluß zu regulieren, jedoch findet bei diesen bekannten Anordnungen der Brennstoffaustritt in einem besonderen, vom Mischraum getrennten Raum statt, von wo aus er in Tropfenform oder als feiner Strahl in den Mischraum gelangt, und zwar an einer Stelle, wo die Geschwindigkeit der eintretenden Mischluft schon verlorengegangen ist, während bei der vorliegenden Erfindung der Zutritt der Mischluft ringförmig bei s um den Brennstoffstrahl erfolgt und infolge des geringeren spezifischen Gewichtes der Luft eine weit höhere Geschwindigkeit hat, mit der die Mischluft gegen die fein verteilte Brennstoffschicht anprallt. Hierbei wird die Mischluft rechtwinklig oder annähernd radial über den ganzen Kreis hinweg abgelenkt. Da aber der Mischraum p innerhalb des Zerstäuberkopfes e1 größer als der Lufteintrittsquerschnitt s ist, so findet beim Anprall auf die Zerstäuberwand y bzw. Brennstoffschicht eine erhebliche Wirbelbildung statt, die sich in Wärme umsetzt, was den Vergaservorgang bedeutend unterstützt.
  • Die Konstruktion des Vergasers bringt es mit sich, daß nur eine Brennstoffzuflußöffnung t vorhanden ist, so daß beim Leerlauf der Durchtritt für die erforderliche geringe Brennstoffmenge durch die geringe Bewegung der konischen Nadel d derartig gedrosselt ist, daß die Austrittsgeschwindigkeit infolge auftretender Reibung im schmalen Spalt nur sehr gering ist. Die Folge davon ist, daß der Zerstäubungsprozeß hierunter leidet.
  • Wird nun der Vergaser gemäß der Erfindung so eingebaut, daß der Brennstoff am Konus vorbei durch sein Schwergewicht von oben auf die horizontale oder annähernd horizontale Wand r im Zerstäuberkopf sickert und diese auf seiner ganzen oder annähernd ganzen Fläche befeuchtet, und streicht hierüber der ringförmig eintretende Luftstrahl hinweg, so findet eine vollkommene Verdunstung des Brennstoffs und zugleich eine innige Mischung mit der Luft statt, wodurch ein äußerst gleichmäßiges Arbeiten der Maschine erzielt wird. Die praktischen Ergebnisse haben den einwandfreien Beweis erbracht, daß man auf dem direkten Gang, den der Wagen bei Vollast über xoo km/Std.-Geschwindigkeit hat, dauernd bis auf 3 km/Std.-Geschwindigkeit herabgehen kann, ohne das geringste Stottern der Maschine befürchten zu müssen.
  • Dies gute Ergebnis wird auch zum Teil durch folgende Ausführung des Vergasers unterstützt. Um einen sicheren Brennstoffabschluß beim Stillstand der Maschine zu erzielen, wird der konische Sitz q der Dosierungsnadel d allein dazu verwandt, um die Hubbewegung des Zerstäuberkopfes ei in der Abschlußrichtung zu begrenzen, während der Zerstäuberkopf ei in seiner letzten Hubbewegung den Luftdurch= tritt kolbenartig in einen zylindrischen Teil des Hauptluftweges absperrt, so daß im Leerlauf, wenn die Hubbewegung des Zerstäuberkopfes gering ist, die gesamte für die , Verbrennung dienende Luft in Ringform um den austretenden Brennstoff strömt und über die vom Brennstoff angefeuchtete Wand im Zerstäuberkopf streicht und damit den Brennstoff verdünstet, so daß man den Vergaser in diesem Arbeitsbereich als Oberflächenvergaser bezeichnen muß. Wird" nun die Maschine belastet, was durch weiteres Öffnen der Drosselklappe k geschieht, so hebt resp. senkt sich der Zerstäuberkopf ei entsprechend. Der Spalt für den Durchtritt des Brennstoffes wird vergrößert, so daß die Reibung annähernd verschwindet und der Brennstoff niui radial über den Konus q der Dosierungsnadel d gegen die Zerstäuberwand y spritzt, wo er vom ringförmig eintretenden Luftstrahl s erfaßt und der Hauptverbrennungsluft in fein zerstäubtem Zustande durch eine große Anzahl Düsen zugeführt wird, so daß eine Kombination von Oberflächen- und Spritzvergaser entsteht.
  • Versuche mit diesem neuartigen Vergaser haben ergeben, daß bei gegebenen Durchtrittsöffnungen für Brennstoff und Luft eine Gemischanreicherung stattfindet, wenn die Federspannung h erhöht wird, die den Luft- und Brennstoffaustritt erschwert. Anderseits ist es allgemein bekannt, daß bei erhöhter Lufttemperatur, wie es z. B. im Sommer gegenüber den Wintermonaten eintritt, ebenfalls eine Gemischanreicherung stattfindet, so daß bei Vergasern mit kalibrierten Düsen beim Jahreswechsel vielfach ein Umtausch solcher Düsen vorgenommen werden muß.
  • Die zuerst erwähnte Erkenntnis wird nun dazu benutzt, um Unregelmäßigkeiten der zweiten zu beheben. Zu diesem Zwecke ist der fixierte Punkt r der Feder h für den Zerstäuberkopf e1 bei w und w1 einstellbar angeordnet (s. hierzu Abb. i und 3), so daß die Feder je nach Jahreszeit mehr oder weniger angespannt werden kann, wodurch eine stets gleichmäßige Gemischzusammensetzung erzielt wird.
  • Diese Anordnung ist auch dann von Vorteil und kann zur Einregulierung des Vergasers dienen, wenn z. B. in dem einen Wagen Fallbenzin, in dem andern dagegen Saugbenzin dem Vergaser zufließt. Im ersten Fall wird die Federspannung etwas geringer, im zweiten etwas erhöht ein gleichmäßiges Gemisch liefern, ohne sonstige Änderungen im Vergaser vornehmen zu müssen.
  • Abb. q. zeigt eine andere Möglichkeit der Brennstoffzuführung von oben, und zwar mit seitlicher Anordnung der Benzinleitung.
  • Es ist selbstverständlich, daß man diesen neuen Vergaser auch mit einem Schwimmergehäuse, wie in Abb.5 dargestellt, versehen kann, wenn der Brennstoffzufluß von oben erfolgt und man die geringen Schwankungen, die durch wechselnden Niveaustand im Hauptbrennstoffbehälter auftreten, vermeiden will.
  • Bei einem Vergaser der vorstehenden Bauart hat sich in der Praxis die folgende Wirkung ergeben: Bei jeder Drosselklappenstellung, außer bei voll geöffneter Drosselklappe, stellt sich ein größeres oder geringeres Vakuum zwischen Drosselklappe und Maschine ein. Soll nun eine Beschleunigung der Maschine erfölgen, nachdem sie in gedrosseltem Zustande eine geringere Arbeit abgegeben hat, so hat die Betätigung der Drosselklappe zur Folge, daß das bestehende Vakuum schlagartig auf den Zerstäuberkopf wirkt. Hierdurch wird der Zerstäuberkopf, welcher bekanntlich in seiner jeweiligen Läge durch eine Feder und die bestehende Druckdifferenz gehalten wird, einen bedeutenden Ausschlag ausüben. Letzterer geht wesentlich über die Stellung hinaus, die der Zerstäuberkopf nach erfolgtem Druckausgleich wieder einnimmt und die der Lage der neuen Drosselklappenstellung entspricht.
  • Von dieser auftretenden Wirkung wird gemäß der Erfindung nun dahingehend Gebrauch gemacht, daß sie zur Beschleunigung der Maschine bzw. des Fahrzeuges durch Gemischanreicherung herangezogen wird. Die Anordnung, nach welcher der Brennstoff von oben unter Druck dem Vergaser zufließt, bringt es mit sich, daß der Zerstäuberkopf, wenn er den Ausschlag vollführt und hierbei die Dosierungsnadel für den flüssigen Brennstoff mit sich reißt, ein größeres Quantum flüssigen Brennstoffes in den Zerstäuberkopf befördert. Die Maschine selbst mit ihrer Belastung kann infolge ihres weit größeren Trägheitsmomentes als das des Feder belasteten Zerstäuberkopfes nicht annähernd so schnell ihre Drehzahl erhöhen, als dies bei konstantem Lauf sonst der Stellung des Zerstäuberkopfes entsprechen würde. Hierbei wird der Luftzutritt im Vergaser nur dem Lauf der Maschine entsprechen, während der Brennstoff infolge des Überdruckes, wie bereits gesagt, hineinspritzt. Die Unterdrucksetzung des Brennstoffes kann in beliebiger Art erfolgen, z. B. dadurch, daß man den Schwimmer, wenn ein solcher angewandt wird, räumlich vom Vergaser trennt und höher legt, oder es kann eine Brennstoffpumpe zur Anwendung kommen, resp. man kann einen Luftdruck auf den Benzintank schaffen o. dgl. mehr. Erforderlich ist nur, daß der Brennstoff durch sein Schwergewicht bei Freigabe oder Vergrößerung der Durchtrittsöffnung in den Zerstäuberkopf hineinspritzt, auch wenn hier kein Unterdruck herrscht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRLCIIE: i. Oberflächenvergaser mit einem tellerförmigen Luftventil, das eine Brennstoffregelnadel trägt, die den aus einem Fallbehälter zufließenden Brennstoff steuert, dadurch gekennzeichnet, daß die bei geringem Ventilhub durch die Nadel dosierte Brennstoffmenge in den Hohlraum des Ventiltellers hineinsickert und sich hier derart ausbreitet, daß sie sich mit der-ausschließlich durch den Hohlraum streichenden Verbrennungsluft vermischt, so daß der Vergaser bei. Leerlauf bzw. kleinerer Belastung der Maschine als Oberflächenvergaser wirkt, bei größerer Last dagegen und 'weiterer Freigabe der Nadel der Brennstoff in den hohlen Ventilteller hineinspritzt und durch Abheben des Tellerrandes von seinem Sitz auch Luft um den Teller herum strömt und sich vor den Austrittsöffnungen des Hohlraumes mit dem in diesen gebildeten Primärgemisch vermengt, wobei die Zusatzluft auf den Gemischinhalt des Hohlraumes eine derartige Unterdruckwirkung ausübt, daß bei der zweiten Gemischbildung am Tellerumfang eine Spritzvergaserwirkung stattfindet. z. Oberflächenvergaser nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß durch Anwendung von nur einer Brennstoffdüse und Regelnadel für beide Arbeitsmethoden des Vergasers in Verbindung mit einer niedrigen Federkonstante für das Ventil bei Beschleunigung der Maschine automatisch eine reichere Brennstoffzufuhr eintritt. 3. Oberflächenvergaser nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Federspannung durch willkürliche Veränderang des Aufhängepunktes der Feder eine Veränderung in der Gemischzusammensetzung ergibt. q.. Oberflächenvergaser nach Anspruch!, dadurch gekennzeichnet, daß der Zerstäuberkopf den Luftzutritt kolbenartig in einem zylindrischen Teil des Luftweges absperrt, wobei dieses Absperren auch während der ersten Hubbewegung bestehen bleibt, wenn die Maschine im Leerlauf oder mit geringer Belastung und der Vergaser als Oberflächenvergaser arbeitet.
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