DE577018C - Fahrtrichtungsanzeiger fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Fahrtrichtungsanzeiger fuer Kraftfahrzeuge

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DE577018C
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Application number
DE1930577018D
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Riemann Fa Herm
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q1/00Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
    • B60Q1/26Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic
    • B60Q1/34Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic for indicating change of drive direction
    • B60Q1/36Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic for indicating change of drive direction using movable members, e.g. arms with built-in flashing lamps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

  • Fahrtrichtungsanzeiger für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf Fahrtrichtungsanzeiger für Kraftfahrzeuge mit feststehender Magnetspule, bei denen der Zughebel des Winkarmes in einen Schlitz des Magnetkernes eingreift und sich auf einer Rolle des Kernes abwälzt.
  • Die bekannten Fahrtrichtungsanzeiger dieser Art haben den Nachteil, daß beim Abwärtsgang ,des Magneten starke seitliche Kräfte auftraten, die oft zu Klemmungen und Störungen führen. Auch seitliche Reibungskräfte Treten auf, und von der Zugkraft des Magneten kann nur ein Teil zum Ausschwenken des Winkarmes ausgenutzt werden.
  • Die Reibungen und Klemmungen haben weiter den Nachteil, daß das Zurückkehren des Winkarmes in die Ausgangslage oft behindert wird, besonders dann, wenn die Bewegung des Winkarmes an sich durch andere Umstände, z. B. durch Gegenwind oder durch die Fliehkraft beim Drehen des Wagens, gehemmt wird. Der Winkarm bleibt dann hin und wieder in ausgeschwenkter Schräglage stehen, was unter allen Umständen unerwünscht ist.
  • Erfindungsgemäß sind diese Übelstände dadurch behoben, daß der Zughebel des Winkarmes als sichelartiger Schwingdaumen ausgebildet ist, so daß die Rolle des Magnetkernes an der kurvenförmigen Führungsfläche des Zughebels angreift. Die Führungsfläche ist so gebogen, daß die von der Rolle des Magneten auf den Zughebel,ausgeübte Kraft in jeder Arbeitsstellung des Magnetkernes: nur eine in Richtung der Kernachse liegende Kraftkomponente besitzt. Hierdurch wird erreicht, daß die volle Zugkraft des Magneten zum Anheben des Winkarmes ausgenutzt wird, daß ferner die seitlichen Kräfte, die zu einem Klemmen des Magnetkernes in der Hülse führen können, verschwinden und endlich infolge Fortfalles der seitlichen Reibungskräfte die Rückkehr des Winkarmes in senkrechte Ausgangslage in jedem Fall sichergestellt wird.
  • Erfindungsgemäß ist ferner die Einrichtung getroffen, daß der Magnetkern der Längsrichtung nach geschlitzt ist und in demselben der Zughebel des Winkarmes und die Rückholfeder für den Kern geführt sind. Es sind also Kern, Schwingdaumen und Rückholfeder ineinandergeschachtelt und ineinandergeführt. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, daß unter erheblicher Verringerung des Raumbedarfes eine wesentlich bessere Führung durch gegenseitige Abstützung der drei ineinandergreifenden Bauteile erreicht wird. Gleichzeitig ist auch die Feder gegen seitliches Ausweichen geschützt und kann dabei gleichzeitig im Schlitz des Kernes bzw. des Zughebels sich ausreichend auf und ab bewegen. .
  • Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt. Abb. i ist ein senkrechter Schnitt durci, den Fahrtrichtungsanzeiger.
  • Abb. a eine Ansicht senkrecht zu Abb. i in Pfeilrichtung der Abb. i gesehen. Am Winkarmgehäuse z ist die Spule 2 befestigt, in der der Eisenkern 3 beweglich ist. Dieser ist im unteren Teil bis zur Linie A-B massiv, im oberen Teil geschlitzt. In den Schlitz greift der Zughebel 4. des Winkarmes ein, welcher auf der Achse 6 drehbar gelagert ist. Der Zughebel q. ist gleichfalls geschlitzt, wie Abb. 2 in Ansicht erkennen läßt, und in diesem Schlitz liegt eine Feder 7, deren Ende bei 8 am Winkarm befestigt ist. Das der Längsrichtung nach geschlitzte Kernende des Magneten, der Zughebel q. und die Rückholfeder 7 sind also ineinandergeschachtelt und ineinander geführt. Die Feder selbst kann sich zwischen den Seitenwänden des Zughebels 4. elastisch nach oben und unten bewegen. Der Magnetkern trägt am oberen Ende eine Rolle 9, die in den Schlitz des Kernes hineingreift und diesen ausfüllt. Die Rolle bildet einerseits das Widerlager für die Feder 7, andererseits dient sie dazu, beim Abwärtsgang des Kernes mit der kurvenförmigen oberen Fläche q.a des Zughebels in Berührung "zu kommen und sich auf dieser abzurollen, so daß in jeder Stellung des Zughebels die Kraft des Magneten senkrecht zur Wirkung kommt.
  • Um den Winker in Ruhestellung gegen unbeabsichtigtes Ausschwenken bei den Wendungen des Kraftfahrzeuges zu sichern, ist am Winkerarm ein Blättchen io befestigt, dessen End- oder Sperrfläche ioa in der Ruhelage des Winkarmes am Eisenkern unmittelbar anliegt. Der Winkarm kann sich daher erst bewegen, wenn nach Einschalten des Stromes für die Spule 2 der Eisenkern sich abwärts bewegt und das Blättchen io freigegeben hat.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fahrtrichtungsanzeiger für Kraftfahrzeuge mit feststehender Magnetspule, bei denen der Zughebel des Winkarmes in einen Schlitz des Magnetkernes eingreift und sich auf einer Rolle des Kernes abwälzt, dadu-xch gekennzeichnet, daß die Rolle (9) des Magnetkernes (3) an einer kurvenförmigen Führungsfläche (qa) des Zughebels (q.) angreift.
  2. 2. Fahrtrichtungsanzeiger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der im Kernschlitz ausschwenkbar gelagerte Zughebel des Winkarmes geschlitzt ist und zwischen seinen Seitenwänden die den Kern anhebende, unter die Rolle des Kernes greifende Feder (7) geführt ist.
  3. 3. Fahrtrichtungsanzeiger nach Anspruch :2, dadurch gekennzeichnet, daß das der Längsrichtung nach geschlitzte Kernerde, Zughebel (q.) und Rückholfeder (7) ineinandergeschachtelt und ineinandergeführt sind.
DE1930577018D 1930-07-04 1930-07-04 Fahrtrichtungsanzeiger fuer Kraftfahrzeuge Expired DE577018C (de)

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