DE577270C - Einrichtung zur Erleichterung der Zuendung von Quecksilberdampfgleichrichtern - Google Patents

Einrichtung zur Erleichterung der Zuendung von Quecksilberdampfgleichrichtern

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DE577270C
DE577270C DE1930577270D DE577270DD DE577270C DE 577270 C DE577270 C DE 577270C DE 1930577270 D DE1930577270 D DE 1930577270D DE 577270D D DE577270D D DE 577270DD DE 577270 C DE577270 C DE 577270C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M7/00Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
    • H02M7/02Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal
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    • H02M7/12Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode
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Description

Es ist bekannt, daß bei Gleichrichtern mit die Anoden umgebenden langen Hülsen oder stark sperrenden Gittern vor den Anoden der Vorwärtsstrom der Anoden nur sdhwer 5 oder gar nicht einsetzt. Beim Zurückgehen der Gleichrichterbelastung auf kleinere Ströme zeigt es sich, ferner, daß die Anoden unregelmäßig zünden oder der Lichtbogen abreißt. Es ist bekannt, die Unregehnäßigkeit des Zündens dadurch zu beseitigen, daß die Gitter bzw. Gitter und Hülse zum Zünden des Hauptlichtbogens an gegenüber der Kathode positive Spannungen gelegt werden. Diese positiven Spannungen werden vielfach einer separaten Gleich- oder Wechselstromquelle entnommen. Die Verwendung einer besonderen Stromquelle ist nachteilig, weil die Gleichrichteranlage dadurch verteuert wird.
Es sind ferner Einrichtungen bekannt, bei denen die den Anoden vorgelagerten Gitter mit den Anoden, gegebenenfalls über in das Gleichrichterinnere eingebaute Widerstände verbunden sind, so daß unter Umständen' besondere Stromdurchführungen _ durch das Gleichrichtergehäuse für die Gittersteuerung nicht vorgesehen sind. Die Verbindung der Gitter mit den Anoden mit oder ohne Widerstände hat aber den Nachteil, daß das Gitter während der Sperrzeit ebenso stark negativ aufgeladen wird wie die zugehörige Anode. Es treten deshalb während der Sperrperiode Zündungen auf dem Gitter ein, die die Vantilwirkung der Anode aufheben.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine Einrichtung zur Erleichterung der Zündung von Quecksilberdampfgleichrichtern, bei der die den einzelnen Anoden zugeordneten Gitter entsprechend der Zahl der Ermagertransformatorphasen und entsprechend ihrer Zugehörigkeit zu zeitlich beim Zünden aufeinanderfolgenden Anoden zu Gruppen zusammengefaßt über Widerstände mit der zur Zeit der Zündung ihrer Anoden positiven Erregeranode verbunden sind.
Der Vorteil der Verwendung der Erregeranoden als positive Spannungsquelle für die Gittersteuerung besteht gegenüber den bisher bekannten Einrichtungen darin, daß besondere Stromquellen für die Gittersteuerung außerhalb des Gleichrichters vermieden werden, ohne daß aber die Nachteile jener bekannten Anordnungen auftreten, bei denen die Gitter mit den Anoden in leitender Verbindung stehen. Nebenbei ist noch der Vorteil vorhanden, daß Einführungen in das Gleichrichtergehäuse für die Gitterspeiseleitungen erspart oder ihre Zahl wesentlich verringert wird, so daß· für einen Gleichrichter mit sechs Anoden nur zwei Einführungen erforderlich werden, falls die Gitter zu Anzapfungen von im Erregerkreis liegenden Widerständen außerhalb des Gleichrichtergehäuses geführt sind.
Der mit der Erfindung erzielte Vorteil gegenüber dem Bekannten ist also dadurch' bedingt, daß als Spannungsquelle für das positive Potential, das zur Erleichterung der Zündung

Claims (3)

  1. an die Gitter der Anoden gelegt wird, die für die Erregeranoden vorhandene Spamnungsquelle mitbenutzt wird.
    Die Erregung des Gleichrichters erfolgt meistens von einem zwei- oder dreiphasigen Transformator aus. Die Brenndauer einer Erregeranode ist also im Minimum 180 bzw. 120° elektrisch. Wenn nun die Gitter der beim Zünden aufeinanderfolgenden Anoden ίο über Widerstände mit der während dieaer Zeit positiven Erregeranode verbunden sind, so werden die Gitter positiv aufgeladen und die Anoden können zünden. Die Erregertransformatorspannung muß' natürlich synehr on mit der Anodenspannung laufen. In Fig. ι ist die Spannungsfolge der Anoden mit U, V, W und die Spannungen der Erregerphasen mit u und ν bezeichnet. Die Erregerphase κ kann gegenüber der Anodenspannung U um ο bis 300 elektrisch nacheilend sein. Wenn also die Gitter der den Phasen U, Z, V zugeordneten Anoden mit der Erregerspannung«, die der Phasen X, W, Y mit derjenigen von ν verbunden werden, so erkennt man, daß alle Gitter zur Zeit des Zündens jedes der drei Hauptlichtbqgen positiv aufgeladen sind.
    Eine Schaltung zur Ausführung der Erfindung ist in Fig. 2 schematisch dargestellt. Mit h ist ein Gleichrichter mit den Anoden« und der Kathode/ bezeichnet. Den Anoden vorgelagert sind die Gitter b. Die Anoden werden aus der Sekundärwicklung e des Gleichrichterspeisetransformators gespeist. Mit d sind Erregeranoden bezeichnet, die aus dem zweiphasigen Erregertransformator g über Widerstände / gespeist werden. Die Gitter b sind über Widerstände C mit Anzapfungen der Widerstände/ im Erregerkreis verbunden. Anstatt mit den Widerständen/ können die Gitter über die Widerstände c auch unmittelbar mit den Erregeranoden verbunden sein. Die verfügbare positive Spannung ist naturgemäß höher bei Anlegen der Gitter an den Widerstand im Erregeranodenkreis. .Werden die den Gittern vorgeschalteten Widerstände in an sich bekannter Weise in das Gleichrichtergehäuse eingebaut und die Gitter mit den Widerständen im Erregerkreis verbunden, so sind für sämtliche Gitter nur zwei Isoliereinführungen erforderlich, bei Anlegen der Gitter an die Erregeranoden selbst dagegen fallen Isoliereinführungen zu den Gittern überhaupt weg.
    An Stelle eines Zweiphasentransformators für die Erregung kann ohne weiteres auch ein Dreiphasentransformator verwendet werden, wobei dann die Gitter eines Sechsphasengleichrichters in drei Gruppen unterteilt sein müssen. ε0
    PATJiN ϊΛ NSX'KÜ CHE :
    ι. Einrichtung zur Erleichterung der Zündung von Quecksilberdampfgleichrichtern mit den Anoden zugeordneten Lichtbogenführungshülsen bzw. S teuer gittern, denen zur Zündung der zugehörigen Anoden positive Spannungen aufgedrückt werden, sowie mit aus einem synchron mit dem Gleichrichterspeisetransformator laufenden Hilfstransformator gespeisten Erregeranoden, dadurch gekennzeichnet, daß die den 'einzelnen Anoden zugeordneten Gitter entsprechend der Zahl der Erregerstromtransformatorphasen und entsprechend ihrer Zugehörigkeit zu zeitlich beim Zünden aufeinanderfolgenden Anoden zu Gruppen zusammengefaßt über Widerstände mit der zur Zeit der Zündung e0 ihrer Anoden positiven Erregeranode verbunden sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß· die Gitter zu Anzapfungen von im Erregerstromkreis liegenden Widerständen geführt sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch, gekennzeichnet, daß die den Gittern vorgeschalteten Widerstände im Gleichrichtergehäuse untergebracht sind. go
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930577270D 1930-12-23 1930-12-23 Einrichtung zur Erleichterung der Zuendung von Quecksilberdampfgleichrichtern Expired DE577270C (de)

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