DE577509C - Einrichtung zur Bewegung und Sicherung des Riegels in Schloessern - Google Patents

Einrichtung zur Bewegung und Sicherung des Riegels in Schloessern

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DE577509C
DE577509C DEK121025D DEK0121025D DE577509C DE 577509 C DE577509 C DE 577509C DE K121025 D DEK121025 D DE K121025D DE K0121025 D DEK0121025 D DE K0121025D DE 577509 C DE577509 C DE 577509C
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KARL KALBITZER
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KARL KALBITZER
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung sind weitere Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung nach Patent 575 166.
Bei der Bewegung des Riegels in zwei zueinander senkrechten Richtungen ist es möglich, statt eines Riegels einen Schieber in zwei verschiedenen Richtungen, waagerecht und senkrecht, durch die beiden Kurven der Breitscheibe zu bewegen und dessen beide Bewegungen durch entsprechend angebrachte ungleicharmige Hebel oder Winkelhebel vergrößert auf den eigentlichen Riegel zu übertragen.
Abb. ι zeigt ein Ausführungsbeispiel dieser Art. Das Treibstück α greift mit seinen Antriebskurven b, b1 über die am Schieber I angebrachten Zapfen i, i1. Antriebskurve b ist in der ersten Hälfte steigend, in der letzten Hälfte dagegen so geführt, daß der Zapfen i
so bei der Aufwärtsbewegung des Schiebers I in ihr nicht behindert wird. Bei Antriebskurve b1 verhält es sich umgekehrt. Es ist eine halbe Drehung des Treibstücks vorgesehen. Der Schlüsselausschnitt d ist daher entsprechend ausgeführt. Wird nun das Treibstück α in der Pfeilrichtung um eine Vierteldrehung um seine Achse k gedreht, so bewegt zunächst die Antriebskurve b den Schieber / nach rechts, wobei die Führung durch passend angebrachte Führungselemente, hier FührungsscMitze, h, hx und h2 in Verbindung mit Achse k und den Führungsstiften/1 und /2 erreicht wird. Der um den Zapfen u drehbare Hebel q greift mit seinem Zapfen s in den Schlitzn2 im Schieber/ und mit seinem Zapfen r in den Führungsschlitz η im Riegel g. Durch die waagerechte Bewegung des Schiebers/ wird gleichzeitig der Hebelq und damit in entsprechend vergrößertem Maße der Riegel^· ebenfalls waagerecht nach links bewegt. Die Führungsschlitze n1 am Riegel g und ns am Schieber / sind dem Betrag der vergrößerten Bewegung entsprechend verlängert. Der Riegel g muß sicher geführt werden. Hier dienen diesem Zweck der Aus- *5 schnitt am Schloßgehäuse e, ferner der Führungsstift f* und der Hebel q1, der mit seinem Zapfen r1 in dem Führungsschlitz n1 des Riegels g gleitet. Die Antriebskurve b1 verläuft in ihrer letzten Hälfte steigend. Hierdurch wird nunmehr der Schieber I zu einer senkrechten Bewegung nach aufwärts gezwungen. Gleichzeitig aber wird der Hebel q1 bewegt. Dieser greift mit seinem Zapfen s1 in den Schlitz n3 des Schiebers Z und mit seinem. Zapfen r1 in den Schlitz n1 des Riegels g. Durch seine Drehung muß also der Riegel g in entsprechend vergrößertem Maße in senkrechter Richtung abwärts bewegt werden. Schieber / und Riegel g· müssen bei der senk-
rechten Bewegung sicher geführt werden. Hier dienen diesem Zweck für den Schieber Z die Führungsschlitze h, hl und h2 in Verbindung mit Achse k, Führungsstifte/1 und /2J für den Riegel g Führungsschlitz h? mit Führungsstift /3 sowie Führungsschlitz η mit Zapfen r am Hebel q.
Das Schloß ist nach einer halben Umdrehung des Treibstücks α in der Pfeilrichtung geschlossen. Wird nun das Treibstück α in umgekehrter Richtung gedreht, so wiederholen sich die Vorgänge in umgekehrter Richtung:; der Riegel wird erst senkrecht nach oben und anschließend waagerecht nach rechts bewegt, wodurch das Schloß- geöffnet wird.
Es ist ferner möglich, den Riegel in einer Richtung unmittelbar durch eine Antriebskurve, in der anderen Richtung hingegen mittels eines Schiebers und ungleicharmigen Hebels oder Winkelhebels zu bewegen. In Abb. 2 ist ein Ausführungsbeispiel dieser Art .dargestellt. Es ist eine Dreivierteldrehung des Treibstücks α zum Schließen bzw. Öffnen des Schlosses angenommen. Der Schlüsselausschnitt d ist dementsprechend als Viertelkreis geführt. Die Antriebskurve b verläuft während einer halben Drehung des Treibstücks a steigend, im letzten Teil so, daß der Zapfen i während der senkrechten Bewegung des Riegels g in ihr nicht behindert wird. Die Antriebskurve b1 verläuft dagegen während der ersten halben Drehung konzentrisch und im letzten Teil steigend. Zapfen/ ist am Riegel g, Zapfen i1 am Schieber I angebracht. Wird nun das Treibstück α in der Pfeilrichtung gedreht, so erfolgt während der ersten halben Umdrehung (i8o°) eine waagerechte Bewegung des Riegels g nach links. Der Schieber / bleibt während dieser Drehung stehen, weil die Antriebskurve b1 in diesem Teil konzentrisch verläuft. Wird die Drehung des Treibstücks nun fortgesetzt, so wird der Schieber / zu einer senkrechten Bewegung nach oben gezwungen, weil Antriebskurve bl im letzten Teil steigend verläuft. Durch die Bewegung des Schiebers / wird aber auch wieder der Hebel q gedreht, und dieser überträgt die Bewegung des Schiebers / in entsprechend vergrößertem Maße auf den Riegel g und zwingt diesen zu einer senkrechten Bewegung nach abwärts. Das Schloß ist nun geschlossen. Zur öffnung des Schlosses wird das Treibstück a in umgekehrter Richtung gedreht, wobei sich die Vorgänge in umgekehrter Richtung wiederholen, d. h. der Riegel g geht erst senkrecht nach oben und dann waagerecht nach links.
Die vorbeschriebenen Anordnungen lassen sich auch bei sonstigen Riegelyerschlüssen anwenden.
Selbstverständlich können auch hier zur Erreichung eines Sicherheitsschlosses mehrere Treibstücke übereinander angeordnet sowie zwischen diese feststehende Zwischenstücke angebracht werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Einrichtung zur Bewegung und Sicherung des Riegels in Schlössern und sonstigen Riegelverschlüssen nach Patent 575 166, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Antriebskurven (&; b1) eines Treibstücks (a) auf einen nacheinander in zwei verschiedenen Richtungen verlaufenden Schieber (/) einwirken, der seine Bewegungen in bekannter Weise durch ungleicharmige Hebel oder Winkelhebel vergrößert auf den nacheinander in zwei verschiedenen Richtungen verlaufenden Riegel (g) überträgt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, da-' durch gekennzeichnet, daß bei Anwendung von zwei Antriebskurven {b, b1) in einem Treibstück (a), eine Bewegungsart des Riegels (g), z. B. waagerecht, unmittelbar durch eine Antriebskurve (b), und die andere Bewegungsart des Riegels (g), z. B. senkrecht, durch Einwirkung der Antriebskurve (b1) auf einen nur in einer Richtung beweglichen Schieber (/) gesteuert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK121025D 1931-06-28 1931-06-28 Einrichtung zur Bewegung und Sicherung des Riegels in Schloessern Expired DE577509C (de)

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