DE578064C - Zum Einbau in kombinierte Kohlegasherde an Stelle der Gasbrenner geeignete elektrische Kocheinrichtung - Google Patents

Zum Einbau in kombinierte Kohlegasherde an Stelle der Gasbrenner geeignete elektrische Kocheinrichtung

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DE578064C
DE578064C DEB151549D DEB0151549D DE578064C DE 578064 C DE578064 C DE 578064C DE B151549 D DEB151549 D DE B151549D DE B0151549 D DEB0151549 D DE B0151549D DE 578064 C DE578064 C DE 578064C
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    • F24C7/00—Stoves or ranges heated by electric energy
    • F24C7/08—Arrangement or mounting of control or safety devices
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F24C—DOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C1/00—Stoves or ranges in which the fuel or energy supply is not restricted to solid fuel or to a type covered by a single one of the following groups F24C3/00 - F24C9/00; Stoves or ranges in which the type of fuel or energy supply is not specified
    • F24C1/02—Stoves or ranges in which the fuel or energy supply is not restricted to solid fuel or to a type covered by a single one of the following groups F24C3/00 - F24C9/00; Stoves or ranges in which the type of fuel or energy supply is not specified adapted for the use of two or more kinds of fuel or energy supply
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine zum Einbau in kombinierte Kohlegasherde an Stelle der Gasbrenner geeignete Kocheinrichtung, die aus einer oder mehreren elektrischen Kochplatten mit der zugehörigen Schaltvorrichtung besteht und als einheitliches Ganzes in den Herd eingesetzt wird.
Nach einem bekannten Vorschlag wurde die elektrische Kocheinrichtung in die ringförmigen Ausnehmungen der Herdplatte eingesetzt, welche normalerweise durch Ringe oder Scheiben verschlossen werden. Die elektrische Kocheinrichtung mußte deshalb der Größe der ringförmigen Ausnehmungen in der Herdplatte angepaßt sein, und außerdem konnten immer nur einzelne elektrische Kochplatten verwendet werden. Dieser bekannte Vorschlag ist in der Praxis im übrigen schwierig durchführbar, weil die mit der Heizplatte verbundene Regulierschaltvorrichtung
ao unterhalb der Herdplatte liegt und nur dann zugänglich ist, wenn zwischen Herdplatte und Herdrahmen ein offener Spalt von genügender Breite besteht und außerdem der Abstand von der Mitte der Ausnehmung bis zum Herdrand dem Abstand zwischen der Mitte der Kochplatte und dem Schalter der Schalteinrichtung entspricht. Diese Bedingungen werden in der Praxis nur in den allerwenigsten Fällen bestehen, so daß es meistens erforderlich ist, die Regulierschaltvorrichtung unabhängig von der elektrischen Heizplatte anzubringen und^ erst nachträglich an die Heizplatte anzuschließen.
Diese Nachteile des bekannten Vorschlages sind im Sinne der vorliegenden Erfindung dadurch vermieden, daß die· mit dem elektrischen Einbauherd starr verbundene Regulierschaltvorrichtung senkrecht nach oben ragt und mit dem Anschluß für das Stromnetz versehen ist.
Dank dieser Anordnung ist ohne weiteres die Möglichkeit gegeben, eine Mehrzahl von Kochplatten zu einem einheitlichen Einbauherd zusammenzufassen und für alle Heizplatten eine gemeinsame Regulierschalteinrichtung vorzusehen.
Eine besonders vorteilhafte Ausbildung des Einbauherdes besteht darin, daß die Kochplatten auf einem Hohlrost befestigt sind, der an einer zweckmäßig an der Wandseite des Herdes liegenden Seite senkrecht nach oben geführt ist und hier die Schalter trägt, während die Leitungen in den Hohlraum des Rostes und seiner senkrechten Verlängerung verlegt sind.
Um den Einbauherd für verschieden große Herdmulden verwenden zu können, empfiehlt es sich, denselben mittels einstellbarer Winkel zu befestigen. Etwa entstehende Lücken in der Herdfläche können durch Abdeckplatten nachträglich verschlossen werden.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt; es zeigt
Abb. i einen senkrechten Schnitt durch den Herd mit eingebauter elektrischer Beheizungseinrichtung,
Abb. 2 eine der Abb. ι entsprechende Draufsieht,
Abb. 3 einen senkrechten Schnitt durch die in einer Herdmulde eingebaute Beheizungseinrichtung in anderer Ausführung, Abb. 4 eine der Abb. 3 entsprechende Drauf sieht.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 1 und 2 ist der Herd 1 mit einer Vertiefung 2 versehen, in der eine Mulde 3 angeordnet ist. In die Mulde 3 ist eine aus zwei Kochplatten 4 und 5 bestehende elektrische Beheizungseinrichtung eingebaut. Die beiden Kochplatten 4 und 5 sind durch ein hohles Zwischenstück 6 miteinander verbunden. An die Kochplatte 4 ist über die ebenfalls hohle Verbindung 7 eine senkrechte aus der Mulde herausragende Rohrsäule 8 angeschlossen, die die Regulierschalteinrichtung 9 trägt. Dieselbe ist mit zwei Schaltern 10 und 11 versehen, und zwar dient der Schalter 10 zur Bedienung der Kochplatte 4 und der Schalter 11 zur Bedienung der Kochplatte 5. An der Schalteinrichtung 9 ist außerdem die biegsame Leitung 12 mit Stecker 13 angeschlossen. Die von den Schaltern 10 und 11 zu den Kochplatten führenden Leitungen sind in der Rohrsäule 8 und den Verbindungsstücken 6 und 7 durch Steatitrohre isoliert verlegt, so daß ein zuverlässiger Berührungsschutz gewährleistet ist.
Wie die Zeichnung zeigt, sind die Kochplatten 4 und 5 und die Schalteinrichtung 9 zu einer Konstruktionseinheit vereinigt, so daß die gesamte Beheizungseinrichtung als Ganzes in die Mulde 3 eingesetzt und aus derselben wieder herausgenommen werden kann, ohne daß, abgesehen von dem Stecker 13, besondere Anschlüsse gelöst werden müßten. Die zwischen den Kochplatten 4, 5 und dem Muldenrand bestehenden Zwischenräume können in einfacher Weise durch Abdeckplatten 14, 15 verschlossen werden.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Herd mit Gasanschlüssen 16 versehen, so daß die elektrische Beheizungseinrichtung jederzeit durch Gasbrenner ersetzt werden kann. Umgekehrt können vorhandene Gasbrenner durch die beschriebene und dargestellte elektrische Beheizungseinrichtung ersetzt werden, wobei eine Entfernung der Gasarmaturen nicht erforderlich ist, sondern die um den Herd herumgeführte Gasleitung 17 als Schutzgeländer dienen kann.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 und 4 besteht die Beheizungseinrichtung aus drei Kochplatten 18, 19, 20, die, wie Abb. 4 zeigt, hintereinander angeordnet sind. Die Kochplatten sind hierbei auf einem Hohlrost 21 befestigt, und zwar mittels der Schraube 22 und den Jochstücken 23, die unter die seitlichen Ränder des Rostdeckels 24 greifen.
An der Wandseite des Herdes ist der Hohlrost 23 mit einer senkrechten Verlängerung 25 versehen, an der die Schalter 26 der Kochplatten 18, 19, 20 befestigt sind. Die von den Schaltern 26 zu den Kochplatten 18, 19, 20 führenden Leitungen sind in dem Hohlraum der Verlängerung 25 und des Rostes 21 verlegt.
Die Befestigung des Rostes 23 in der Herdmulde geschieht mittels Haltewinkel 27, die mit Längsschlitzen 28 versehen und durch Klemmschrauben 29 auf dem Rost 23 befestigt sind. Infolge dieser Ausbildung der Haltewinkel 27 können dieselben beliebig eingestellt werden, so daß der elektrische Einbauherd in Mulden eingebaut werden kann, die hinsichtlich ihrer Abmessungen mehr oder weniger von einander abweichen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Zum Einbau in kombinierte Kohlegasherde an Stelle der Gasbrenner geeignete elektrische Kocheinrichtung, die aus einer
"oder mehreren elektrischen Kochplatten mit der zugehörigen Schaltvorrichtung besteht und als einheitliches Ganzes in den Herd eingesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem elektrischen Einbauherd starr verbundene Regulierschaltvorrichtung senkrecht nach oben ragt und mit dem Anschluß für das Stromnetz versehen ist.
2. Einbauherd nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kochplatten auf einem Hohlrost befestigt sind, der an einer zweckmäßig an der Wandseite des Herdes liegenden Seite senkrecht nach oben geführt ist und hier die Schalter trägt, während die Leitungen in dem Hohlraum des Rostes und seiner senkrechten Verlängerung verlegt sind.
3. Einbauherd nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß er mittels ein- lt>5 stellbarer Tragwinkel befestigt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB151549D 1931-08-11 1931-08-11 Zum Einbau in kombinierte Kohlegasherde an Stelle der Gasbrenner geeignete elektrische Kocheinrichtung Expired DE578064C (de)

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