DE578113C - Einrichtung, insonderheit an Rundschleifmaschinen, zum Ballig- oder Hohlschleifen von Walzen o. dgl. - Google Patents

Einrichtung, insonderheit an Rundschleifmaschinen, zum Ballig- oder Hohlschleifen von Walzen o. dgl.

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DE578113C
DE578113C DER84398D DER0084398D DE578113C DE 578113 C DE578113 C DE 578113C DE R84398 D DER84398 D DE R84398D DE R0084398 D DER0084398 D DE R0084398D DE 578113 C DE578113 C DE 578113C
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grinding
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spindle
hollow
grinding spindle
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DER84398D
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J E REINECKER AKT GES
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J E REINECKER AKT GES
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24—GRINDING; POLISHING
    • B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B5/00—Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor
    • B24B5/02—Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor involving centres or chucks for holding work
    • B24B5/16—Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor involving centres or chucks for holding work for grinding peculiarly surfaces, e.g. bulged
    • B24B5/167—Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor involving centres or chucks for holding work for grinding peculiarly surfaces, e.g. bulged for rolls with large curvature radius, e.g. mill rolls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description

Bur. Ind. Eigendom
19 JUL. 1933
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung an Rundschleifmaschinen zum Ballig- oder Hohlschleifen von Walzen oder iihiilichen Werkstücken.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß, wie in den Abb. 1 bis 4 dargestellt, die Schleifspindelachse schräg zur Werkstückachse gelegt wird, und daß während des Vorschubes (Relativverschiebung zwischen Schleifscheibe und Werkstück, vornehmlich in Richtung der Werkstückachse) die Schleifscheibenspindel mit der Schleifscheibe in Richtung ihrer Rotationsachse in Abhängigkeit vom Vorschub verschoben und damit die Schleifscheibe dem Werkstück gesetzmäßig und stetig genähert oder von ihm entfernt wird.
In Abb. I bis 4 ist der Erfindungsgegenstand dargestellt.
ao Abb. ι zeigt im Grundriß (Draufsicht) die Darstellung des Erfindungsgegenstandes, wenn Werkstückachse und Schleifspindelachse sich unter dem Winkel α schneiden.
Abb. 2 zeigt die Stellung der Schleifscheibe nach Abb. 1 im Aufriß (Ansicht von vorn).
Abb. 3 zeigt im Aufriß die Stellung der Schleifscheibe, wenn die Schleifspindel nicht horizontal, sondern vertikal um den Winkel β geschwenkt wird. Werkstück- und Schleifspindelachse liegen in diesem Fall in zwei parallelen Vertikalebenen.
Abb. 4 zeigt den allgemeinsten Fall der Stellung der Schleifscheibe, d. h. die Schleifspindelachse ist gegenüber der Werkstückachse sowohl horizontal (Winkel α) als auch vertikal (Winkel ß) geschwenkt, .
Dazu ist anzuführen, daß die Schrägstellung der Schleifspindel in der Horizontalen (Winkel α) bekannt ist. Es ist auch schon vorgeschlagen worden, das Werkstück in der Vertikalebene gegenüber der Schleifspindel zu schwenken (Winkel ß), so daß beide Achsen sich kreuzen. Bekannt ist weiterhin, die Schleifspindel in ihren Lagern in axialer Richtung während des Schleifens zu verschieben. Nicht bekannt ist dagegen die Kombination der vorstehend angeführten Merkmale, die eine Ballig- oder Hohlschleifeinrichtung ergibt, die gestattet, durch die verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten für die Schleifspindelachse eine vorhandene Kurvenform derart zu variieren, daß die empirische Angleichung an eine geforderte Kurve schwacher Krümmung weitest gehend g5 möglich ist. Weiterhin wird durch die Art der Ausbildung des Einstellmechanismus erreicht, daß die Beistellkräfte konstant und klein und die Beistellwege verhältnismäßig groß werden, wodurch die Beistellung stetig
und sicher erfolgen kann, was für Einrichtungen beschriebener Art von ausschlaggebender Bedeutung ist.
Es ist leicht ersichtlich, daß in der Schleifspindellagerung bei den hohen Umlaufszahlen der Schleifspindel Flüssigkeitsreibung herrscht, der Reibungswiderstand gegen das axiale Verschieben der Schleifspindel bei dem verhältnismäßig geringen Gewicht der ίο verschobenen Teile also klein, konstant und genau erfaßbar ist. Demzufolge sind auch die elastischen Formänderungen im Beistellmechanismus klein und konstant, wodurch Schwingungen im Beistellmechanismus, die zu sprungweiser Beistellbewegung führen, nicht auftreten können. Die Schräglage der Schleifscheibenspindel ermöglicht zudem, relativ große Beistelhvege zu wählen, da für die Zustellung nur eine kleine radiale Komponente des axialen Verschiebungsweges verbleibt, wodurch auch der Einfluß unvermeidlicher Fehler in der Verschiebung der Schleifscheibenspindel auf die Beistellung auf einen Bruchteil vermindert wird. 25. Die Verschiebung der Schleifspindel kann mit den üblichen Mitteln auf verschiedene Weise erfolgen. In Abb. 1 erfolgt die Verschiebung beispielsweise durch eine Kurvenscheibe 6, die abhängig von dem Teil angetrieben wird, der beim Schleifen die Vorschubbewegung ausführt (Tisch oder Schleifbock). Die Bewegung wird dann durch den Hebel 7 und die Feder 8 auf die Schleifspindel und damit auf die Schleifscheibe 3 übertragen.
Die Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes sei an Hand der Abb. 1 erklärt.
Die Schleifscheibe 3 befinde sich in der gezeichneten Stellung. Bewegt sich jetzt der Tisch nach rechts bzw. der Schleifbock nach links, so soll beispielsweise die Kurvenscheibe 6 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn gedreht werden, wodurch die Schleifspindel 1 mit der Schleifscheibe 3 nach links bewegt und damit dem Werkstück genähert wird. Nachdem der linke Teil des Werkstückes 4 überschliffen ist, werden sämtliche Bewegungen umgekehrt und der linke Teil nochmals geschliffen. Sobald die Schleifscheibe die gezeichnete Mittelstellung wieder erreicht hat, berührt der Hebel 7 den höchsten Punkt der Kurvenscheibe 6, so daß bei Weiterdrehung der Kurvenscheibe die Richtung der Verschiebung der Schleifspindel umgekehrt wird. Während also der Tisch bzw. der Schleifbock in der gleichen Richtung weiterläuft, wird die Schleifscheibe dem Werkstück wieder genähert und somit der rechte Teil des Werkstückes 4 geschliffen.
Das von der Kurvenscheibe Gesagte gilt ganz entsprechend auch für ein Schablonenlineal, das am hin und her gehenden oder auch ortsfesten Tisch angebracht sein kann. Will man hohl schleifen, so braucht man nur die Richtung der Verschiebung der I Schleifspindel entsprechend zu wählen, was j in der gezeichneten Anordnung durch Verdrehen der Kurvenscheibe 6 um i8o° gej schiebt. Ebenso kann das Kurvenlineal um i8o° in der Längsrichtung gedreht werden.
Eine weitere Möglichkeit, hohl zu schleifen, j ist, den Einstellwinkel α spiegelbildlich zur ersten Lage zu wählen, wodurch auch die Schleifspindel in die spiegelbildliche Lage zur ursprünglichen Lage kommt. Auf jeden Fall ist es möglich, mit den beiden Einstelj lungsarten mit der gleichen Schablone die j genaue spiegelbildliche Form zur vorherj gehend geschliffenen Form zu schleifen.
Nach dem Gesagten ist es verständlich, daß man mit der Einrichtung nach Abb. 1 bis 4 innerhalb gewisser Grenzen auch Werkstücke mit beliebiger Form schleifen kann, z. B. flache Kegel usw.
Die Größe des Hohl- oder Balligschliffes kann in der Anordnung nach Abb. 1, 2 durch Vergrößern oder Verkleinern des Einstellwinkels α oder des Verschiebeweges χ für die Schleifspindel geändert werden.
Eine Änderung in der Größe des Hohl- 90' oder Balligschliftes wird auch dadurch erreicht, daß man die Achse der Schleifspindel nicht in der horizontalen Ebene (Abb. 1, 2, Winkel α), sondern in einer vertikalen Ebene schwenkt, die parallel zu der vertikalen Ebene durch die Werkstückachse liegt. In diesem Fall pendelt die Schleifscheibe um die gezeichnete Mittelstellung (Abb. 3) nach rechts J oben und links unten.
j Durch Anwendung beider Einstellmöglichkeiten für die Schleifspindel, wie in Abb. 4 gezeigt, ist es möglich, die verschiedenartigsten gesetzmäßigen Beistellungen zu erzielen.
Zu bemerken ist, daß in der Anordnung i°5 nach Abb. 1, 2 Werkstück- und Schleifspindelachse sich schneiden, während sich diese Achsen in den Anordnungen nach Abb. 3 und 4 kreuzen.
In der Anordnung nach Abb. 1 verschiebt sich der Schleifberührungspunkt in Richtung des Schleifberührungspunktes allmählich von der Werkstückmittelebene um die doppelte Exzentrizität nach der Seite. Da die Werkstücklänge stets ein hohes Vielfaches der nur wenige Millimeter betragenden Exzentrizität beträgt, so ist diese Verschiebung praktisch bedeutungslos. Es kann natürlich ohne weiteres eine entsprechende Korrektur an der Schablone vorgenommen werden, die diese Verschiebung ausgleicht.
Bei der Anordnung nach Abb. 3 entsteht
eine konkave Erzeugende am Werkstück, die symmetrisch zur Mittelebene des Werkstückes liegt.
Die Kurvenscheibe 6 ist nur beispielsweise angeführt worden. Es ist ohne weiteres angängig, dieselbe durch ein Schablonenlineal am hin und her gehenden oder ortsfesten Tisch zu ersetzen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Einrichtung, insonderheit an Rundschleifmaschinen, zum Ballig- oder Hohlschleifen von Walzen o. dgl., bei der die Abstandsänderung zwischen Werkstück und Werkzeug (Bei- und Abstellung) in Abhängigkeit rom Arbeitsvorschub erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsänderung durch axiale Verschiebung der zur Werkstückachse (schwach) geneigt angeordneten Schleifspindel in ihrer Lagerung erfolgt, so daß nur eine kleine radiale Komponente des axialen Verschiebungsweges der schrägen Schleifspindel für die Beistellung verbleibt unter Erhöhung der Präzision der Abstandsänderung.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gegeneinander in dem einen Sinne geneigten Achsen so angordnet. sind, daß sie sich, wie an sich bekannt, kreuzen (nicht schneiden), um durch Änderung sowohl der 'ersten Neigimg (α) als auch, des Kreuzungswinkels (ß) der beiden Achsen die Profilbildungen in weiten Grenzen beeinflussen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DER84398D 1932-03-19 1932-03-19 Einrichtung, insonderheit an Rundschleifmaschinen, zum Ballig- oder Hohlschleifen von Walzen o. dgl. Expired DE578113C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2939757A1 (de) * 1978-10-02 1980-04-10 Canon Kk Verfahren zur herstellung von walzen mit negativer balligkeit
DE19817632C1 (de) * 1998-04-21 1999-11-11 Man B & W Diesel Ag Verfahren zur balligen Verformung einer Fläche auf einem Werkstück im Bereich einer seitlichen Kante der Fläche und ein im Bereich einer seitlichen Kante einer Fläche verformtes Werkstück
DE102009037379A1 (de) * 2009-08-13 2011-02-17 Man Diesel & Turbo Se Verfahren zur balligen Verformung einer Werkstückoberfläche

Cited By (4)

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DE102009037379A1 (de) * 2009-08-13 2011-02-17 Man Diesel & Turbo Se Verfahren zur balligen Verformung einer Werkstückoberfläche
DE102009037379B4 (de) * 2009-08-13 2017-02-23 Man Diesel & Turbo Se Verfahren zur balligen Verformung einer Werkstückoberfläche und zugehöriges Werkstück

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