DE579846C - Anordnung zur Geraeuschdaempfung bei Staubsaugern - Google Patents
Anordnung zur Geraeuschdaempfung bei StaubsaugernInfo
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Description
- Anordnung zur Geräuschdämpfung bei Staubsauern Um das störende Geräusch der Staubsauger zu unterdrücken, wird der Antriebsmotor vielfach auf elastischen Mitteln gelagert, die die von den umlaufenden Teilen des Motors verursachten Schwingungen und Erschütterungen aufnehmen und deren Übertragung auf (las Staubsaugergehäuse verhindern. Es ist bekannt, den auf Federn ruhenden Staubsaugermotor mit senkrechter Welle durch an dein oberen Wellenende angreifende elastische Mittel abzustützen, die in einer zum Halten des Filters dienenden Scheibe angebracht sind. Hierdurch werden jedoch nur die seitlichen Bewegungen des federnd gelagerten ,\7otors abgedämpft, die in radialer Richtung wirkenden Schwingungen machen aber -nur einen kleinen Teil der bei Betrieb auftretenilen, (las Geräusch hervorrufenden Schwingungen aus, so daß durch diese bekannte Anot-dnung der elastischen Mittel keine nennenswerte Ger;itischdätnpfting erreicht werden kann, zumal die den Motor tragenden Federn mit ihrem unteren Ende an dein Boden des Staubtopfes befestigt sind, und die Federn bekanntlich die hochfrequenten Schwing eigen nicht völlig unterdriicken., die auf das Außenr;e.lriitise übertreten und wegen dessen -roßer Oberfläche in verstärktem Maße reflektiert werden. Durch die Erfindung wird eine wesentliche Verbesserung der bei Staubsaubern bisher verwendeten Geräuschdämpfung dadurch erzielt, daß die elastischen geräuschdämpfenden Mittel zwischen Ansiitzen des den Schwinguntren des Lagers ausgesetzten Geliiiuseteiles und Ansätzen eines ttunacligiebig gelagerten Staubsaugerteiles angeordnet sind. Es hat sich gezeigt, daß durch eine derartige Anordnung der elastischen Mittel gegenüber s:initlichen bisher bei Staubsaugern angewendeten nachgiebigen Lagerungen der Vorteil erreicht wird, daß unter Vermeidung jeglicher metallischer Berührung der einzelnen Gehäuseteile die von den umlaufenden Teilen verursachten Schwing Ingen und Erschütterungen nach allen Richtungen gleich gut abgedämpft werden. Die elastischen Mittel werden nämlich sowohl in radialer als auch in axialer Richtung nach jeder Seite hin einer Formänderung unterworfen, wodurch sämtliche Erschütterungen der umlaufenden Teile ausgeglichen werden, deren Übertritt auf das Staubsaugergehäuse somit huterdrückt wird. Außerdem hat die Erfindung den Vorteil, daß die das Geräusch hervorrufenden Erschütterungen, die haupt-S iiclilicli in dein 3"lotorl:iufcr und in (Icm Lager auftreten., in unmittelbarer \ähe des Entstehens aufgenommen werden, bevor sie auf eine größere Gebäuscoberfläche übertragen und dadurch verstärkt nach außen abgegeben werden.
- Die Anordnung elastischer Mittel zwischen Ansätzen eines den Schwingungen des 1_ager# ausgesetzten Gehäuseteiles und Ansitzen eines unnachgiebig gelagerten Gehiitiseteiles ist zwar in einem anderen Zusammenhang bekannt. Z. B. sind derartige Lagerungen bei Spinnzentrifugen vorgeschlagen worden, deren zwischen Motor und Zentrifuge befindliches Lager mittels Gummiringe in einem Gestell eingespannt ist, wodurch die durch exzentrische Belastung der Zentrifugentroniniel verursachten Stöße ausgeglichen und eine Einstellung in die freie Achse erreicht «'erden :ollen. Die bei Spinnzentrifugen verwen(lete elastische Lagerung hat also eine ganz andere Aufgabe, insbesondere dient sie nicht zur Geräuschdämpfung. Bei Spinnzentrifugen würde wegen der itn Betrieb umvermeidlichen sehr starken Unbalancen eine derartig starke Erschütterung der ganzen Maschine auftreten, (Maß kein einwandfreier Betrieb möglich ist. Die Verhältnisse liegen also bei Spinnzentrifugen grundsätzlich anders als bei Staubsaugern. bei denen im Betrieb keine Unbalancen der umlaufenden Teile auftreten.
- Die elastischen geräuschdämpfenden '-Mittel erhalten zweckmäßig die Gestalt von Umdrehungskörpern und können aus mehreren Ringen bestehen. Um dabei einen guten Sitz des Kugellagers zu erhalten, empfiehlt es sich, an den Auflagestellen der Gummiringe Vorsprünge anzuordnen, die in die elastischen Ringe eingreifen und dadurch ein Verschieben verhindern. Außerdem wird (furch diese Vorsprünge die Berührungsfläche zwischen den Gehäuseteilen und den elastischen lIitteln vergrößert und dadurch ein besserer l'bergang der auf die Gehäuseteile wirkenden Sch«-ingtlligeii atlf das elastische Mittel erreicht, «-odurch eine weitere Verbesserung der Geräuschdämpfung erhalten wird.
- Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ini Schnitt.- r ist ein tinnachäiebig belagerter Teil des Staubsaugers, z. B. des Staubsaugergehäuses. 1n 11n1 ist die Welle 2 eines Elektromotors mittels eines Kugellagers 3 gelagert. Dieses ruht nicht unmittelbar in (lern Gehäuseteil i, sondern ist @ öli einer Büchse 4 umschlossen, die zweckmäßig aus Messing besteht und an ihrer Außenseite einen ringförmigen Steg 5 hat. Die Büchse. ist von zwei Gurntniringen C und 7 umschlossen, die zwischen dem Steg 5 und dein aus den beiden Teilen S und 9 bestehenden Gehäuse gelagert sind, (las an dein Staubsaugergehäuse i befestigt ist. Der Steg 5 und die Gehäuseteile 8, 9 können auf den den Guininiringen zugewendeten Seiten mit Vorsprüngen ro versehen sein, die in die Guniniitinge eingreifen und ein Verschieben der Gummiringe verhindern. Die Erschütterungen der Welle 2 werden somit an dein l`bertreten auf das Staubsaugergehäuse i verhindert:
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Geräuschdämpfung bei Staubsaugern durch in der Nähe des Lagergehäuses des Antriel)sinotors angebrachte elastische Mittel, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen, geräuschdämpfenden Mittel zwischen Ansätzen (5) des den Schwingungen des Lagers (3) ausgesetzten Gehäuseteiles (4) und Ansätzen (S, 9) eines unnachgiebig gelagerten Staubsaugerteiles angeordnet sind.
- 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die elastischen,vorteilhaft ringförmigenI-littel tragenden Gehäuseteile an den Auflagestellen finit in die elastischen 'Mittel eingreifendenVorsprüngen versehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES90140D DE579846C (de) | 1929-02-27 | 1929-02-28 | Anordnung zur Geraeuschdaempfung bei Staubsaugern |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE690685X | 1929-02-27 | ||
| DES90140D DE579846C (de) | 1929-02-27 | 1929-02-28 | Anordnung zur Geraeuschdaempfung bei Staubsaugern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE579846C true DE579846C (de) | 1933-07-01 |
Family
ID=25946297
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES90140D Expired DE579846C (de) | 1929-02-27 | 1929-02-28 | Anordnung zur Geraeuschdaempfung bei Staubsaugern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE579846C (de) |
-
1929
- 1929-02-28 DE DES90140D patent/DE579846C/de not_active Expired
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