DE580363C - Schwelofenbeheizung mit Rueckstaenden - Google Patents

Schwelofenbeheizung mit Rueckstaenden

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DE580363C
DE580363C DEF62841D DEF0062841D DE580363C DE 580363 C DE580363 C DE 580363C DE F62841 D DEF62841 D DE F62841D DE F0062841 D DEF0062841 D DE F0062841D DE 580363 C DE580363 C DE 580363C
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furnace
smoldering
grate
firing
hot
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DEF62841D
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RICHARD FEIGE
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B1/00Retorts
    • C10B1/02Stationary retorts
    • C10B1/04Vertical retorts

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

  • Schwelofenbeheizung mit Rückständen Bei Vorfeuerungen, die mit minderwertigem Brennstoff betrieben werden, ist bereits vorgeschlagen worden, die Brennstoffsäule; ehe sie auf dem eigentlichen Rost zur Verbrennung gelangt, durch die unmittelbare Einwirkung eines vor den eigentlichen Feuerzügen abgezweigten Heizgasstromes vorzubehandeln. Andererseits ist bei unmittelbar beheizten Schwelanlagen auch die Erzeugung der Heizgase aus dem anfallenden Schwelkoks bekannt. Zur Erzeugung der Heizgase dient in diesem Falle ein Generator, der sich direkt an den Schwelofen anschließt und eine bauliche Einheit mit ihin bildet.- Dem Generator ist eine vom Schwelofen und vom Generator getrennte Mischkammer für die zur Verwendungkommenden Heizgase nachgeschaltet. Da der Generator mit hohem Druck betrieben werden muß und die erzeugten Generatorgase nicht in den Schwelofen zurück, sondern in die Misch- und Verbrennungskammer eintreten sollen,- so ist bei diesem Verfahren eine Abschlußvorrichtung zwischen Schwelofen und Generator erforderlich und ein kontinuierlicher Betrieb nicht oder nur mit besonderen Schwierigkeiten durchführbar. Demgegenüber bezieht sich die vorliegende Erfindung auf eine raumsparende und wärmewirtschaftlich vorteilhafte Bauart eines indirekt beheizten stehenden Schwelofens, dessen Feuerungsanlage und Beheizungssystem dadurch vereinfacht und zugleich vervollkommnet wird, daß die Feuerung des stehenden Schwelofens in baulichem Zusammenhang mit dem eigentliehen Schwelofen, unmittelbar unter dem Schwelraum, derart angeordnet ist, daß- die festen Schwelrückstände unter an sich bekannter Zwischenentnahme des zur Schwelofenbeheizung nicht erforderlichen Schwelkokses in heißem Zustand direkt ausgetragen werden, während die in der Feuerung entstehenden heißen Gase unmittelbar in den Schwelofen gelangen.
  • Ausführungsbeispiele der Einrichtungen gemäß der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. z zeigt einen Schwelofen mit darunter angeordneter Feuerung, bei welcher der heiße Schwelkoks auf trichterförmigen Ringen verbrennt.
  • Die Abb.2 bis q. zeigen Ausführungsformen der Feuerungsringe.
  • Abb. 5 stellt eine Feuerung dar, bei welcher die inneren Ringe durch eine Wand aus feuerfestem Baustoff ersetzt sind, Abb. 6 eine Feuerung mit Polygon.r ost. Aus dem unteren Teil z des Schwelofens gelangt der Schwelkoks durch die Austragrohre 2 in heißem Zustand zu der Feuerungsanlage 23. Absperrorgane 5 gestatten die Regelung der für die Schwelofenbeheizung notwendigen Koksmenge, während ein anderer Teil des Schwelkokses durch die Rohre g für andere Zwecke abgezogen werden kann.
  • Gemäß Abb. r besteht die Feuerung aus einem aus Schamottesteinen gebauten äußeren Mantel 6, in dem sich ringförmige Rosteinbauten 7 befinden. Die konischen äußeren Ringe 24 und die itaneren Ringe 25 begrenzen zwischen sich trichterförmige Räume,- die nacheinander vom Brenngut durchwandert werden, wobei die durch regelbare Öffnungen 15 bzw. den Ringkana18 hinzutretende Verbrennungsluft mit dem Brennstoff in innige Berührung kommen.
  • Verschiedene Ausführungsformen der Ringe 24 und. 25 gehen aus den Abb. 2 bis 4. hervor. Gemäß Abb.2 sind die konischen Ringe gleichartig und in gleicher Höhe ausgebildet. Gemäß Abb. 3 sind sie gegeneinander versetzt und die äußeren- Ringe größer gehalten als die inneren.
  • Gemäß Abb. 4 sind die inneren Ringe nach oben versetzt und im unteren Teil in jalousieartige Flächen aufgelöst. Die gleiche Ausbildung können auch- die äußeren Ringe 24 erhalten. Der Hauptteil der Verbrennungsluft wird durchs den Ringkanal 8 zugeführt, steigt durch den Ringraum 9 hoch und durchströmt in wesentlich radialer Richtung das von den höheren zu den tieferen Ringen wandernde Brenngut. Hierbei findet eine rasche Verbrennung des Schwelkokses statt, der bereits im Schwelofen eine hohe Temperatur angenommen hat. Die Abgase sammeln sich in dem inneren Raum io und strömen durch das Heizrohr i r dem Schwelofen zu. Um die Heizgastemperatur beeinflussen zu können, sind zwischen dem Abgaskanal 17 und dem Frischgaskanal i i zweckmäßig verschließbare Verbindungskanäle i6 angeordnet, durch die kältere Abgase den -heißen Verbrennungsgasen zugeführt werden können. Die Asche gelangt durch den Trichter 12 und kann durch die Austragevorrichtung 13 in den Aschkanal 14 abgelassen werden.- Durch die regelbaren Öffnungen 15 des Mantels 6 kann Sekundärluft zugeführt und die Verbrennung beobachtet «erden: Die Ausgestaltung der Einbauten 24, 25 sichert das Herabwandern des Gutes in dünner Schicht und daher eine innige Berührung mit der Verbrennungsluft und rasche Verbrennung.
  • Gemäß Abb. 5 sind die inneren Ringe durch einen Zylinder 18 aus feuerfestem Material ersetzt, der Schlitze oder Kanäle i9 besitzt, durch die die Verbrennungsgase in den Heizkanal i i gelangen.
  • Abb. 6 zeigt eine Feuerungsanlage, die statt der Einbauten 24,2-5 einen Polygontreppenrost 28 besitzt, über den der Brennstoff herabrieselt. Der äußere Mantel 29 ist in diesem Falle aus Metall und; besitzt gleichfalls durch Klappen verschließbare Öffnungen 20 zur Sekundärlüftzuführung und Beobachtung des Rostes. lin Bedarfsfälle kann auch Druckluft zugeführt «-erden. Die Neigung der Rostflächen kann durch an sich bekannte Vorrichtungen veränderbar sein, um der Beschaffenheit des Brennstoffes Rechnung zu tragen.
  • Zwecks Vermeidung mehrerer Zuführungsrohre 2 kann der Polygontreppenrost drehbar gelagert sein, so daß seine einzelnen Teile abwechselnd an der Brennstoffzuführungsöffnung vorbeiwandern. Es genügen dann nur eine oder wenige Brennstoffumleitungen 2 zur gleichmäßigen Beschickung des Rostes.
  • Um das Verschlacken des Rostes zu verhindern und die Verbrennung günstig zu beeinflussen, können auch einzelne Roststäbe, z. B. jeder zweite, beweglich gemacht werden, während der übrige Rost feststeht. Diese Roststäbe können dann umlaufen oder auch eine hin und her gehende Bewegung bzw. eine Rüttelbewegung ausführen.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE; i. Stehender .Schwelofen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Außenbeheizung des Schwelofens eine Feuerung unmittelbar unterhalb des Ofens angeordnet ist, in die der feste -Schwelrückstand unter Zwischenentnahme des zur Schwelofenbeheizung nicht erforderlichen Schwelkokses in heißuni Zustand direkt ausgetragen wird und aus- der die gebildeten heißen Gase unmittelbar in den- Schwelofen gelangen. -
  2. 2. Feuerung für -die Schwelofenbeheizung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbrennung des heißen Rückstandes äuf übereinander angeordneten konischen Ringen (24,25) erfolgt, die zwischen sich trichterförmige Räume bilden.
  3. 3. Feuerung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet; daß die äußeren und inneren Ringe (24,'25) gegeneinander versetzt sind.
  4. 4. Feuerung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe (24,25) vorzugsweise in ihren unteren Teilen jalousieartig unterteilt sind.
  5. 5. Feuerung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß statt der inneren Ringe eine feuerfeste Wand (18) mit Schlitzen (i9) den Verbrennungsrauen begrenzt. ,
  6. 6. Feuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einem an sich bekannten Treppenrost (28) ausgestattet ist.
  7. 7. Feuerung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet; daß der Treppenrost als Polygonrost ausgebildet ist. B.
  8. Feuerung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Treppenrost drehbar gelagert ist. g.
  9. Feuerung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne Roststäbe, z. B. jeder zweite Roststab, drehbar oder schwenkbar ist, während der übrige Teil des Rostes feststeht. io.
  10. Anordnung nach Anspruch i, d=adurch gekennzeichnet, daß in dem Weg der heißen Rückstände zwischen dem Schwelraum und der Feuerung regelbare Absperrorgane (5) eingeschaltet sind. i i.
  11. Feuerung nach Anspruch 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie @-on einem Mantel (6) umgeben ist, der verschließbareÖffnunge:n (15) für die Zufuhr von -Sekundärluft und Beobachtung der Verbrennung besitzt.
  12. 12. Feuerung nach Anspruch 2 bis i r, dadurch gekennzeichnet. daß Verbindungskanäle (16) zwischen dem Abgaskanal (17) und dem Weg der frischen Verbrennungsgase vorgesehen sind, die eine Zumischung von kalten Abgasen zu den heißen Verbrennungsgasen erm<3glichen.
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