DE582680C - Maschine fuer die Bohrung von Stollen - Google Patents

Maschine fuer die Bohrung von Stollen

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DE582680C
DE582680C DEP63222D DEP0063222D DE582680C DE 582680 C DE582680 C DE 582680C DE P63222 D DEP63222 D DE P63222D DE P0063222 D DEP0063222 D DE P0063222D DE 582680 C DE582680 C DE 582680C
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DE
Germany
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machine
tunnels
cutting tools
drilling
section
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Expired
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DEP63222D
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ARTHUR PAESLER
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ARTHUR PAESLER
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D9/00Tunnels or galleries, with or without linings; Methods or apparatus for making thereof; Layout of tunnels or galleries
    • E21D9/10Making by using boring or cutting machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Excavating Of Shafts Or Tunnels (AREA)

Description

  • Maschine für die Bohrung von Stollen Die Herstellung von Stollen, Querschlägen und Strecken in Bergwerken sowie von Tunneln im festen Gestein (Sandstein, Kalkstein, Konglomerat usw.) erfolgt mit Hilfe von Sprengarbeiten. Zu diesem Zwecke müssen Löcher gebohrt werden, die mit dem Sprengmittel zu besetzen sind. Alsdann muß die Bohrmaschine zurückgezogen und die Schüsse abgetan werden. Das dabei entstehende Haufwerk muß nunmehr entfernt werden, um die Arbeit wiederholen-zu können. Man ist also auf eine periodische Arbeitsweise angewiesen, bei der lohnverschlingende Arbeitspausen unerläßlich sind. Dazu kommt,. daß durch die Sprengungen eine Zerklüftung des Gesteins entsteht, , die 'es notwendig macht, vor Ort zunächst behelfsweise einen Ausbau vorzusehen, der -in nachrückender Weise durch den ständigen Ausbau ersetzt werden muß. Um das zu vermeiden, soll ein Bohrwagen in Anwendung genommen werden, der den ganzen Tunnelquerschnitt gleichzeitig bearbeitet und der den Schneidwerkzeugen das gehörige Widerlager bietet. Das Bohrklein wird durch ein Transportband o.,dgl. ständig abgefördert und der Bohrwagen dem Arbeitsfortschritt nachgerückt..
  • Bohrwagen dieser Art sind an sich bekannt, jedoch erfordert die gleichzeitige Bearbeitung des ganzen Tunnelquerschnitts eine derart schwere Ausführungsform, daß sie sich nicht in die Praxis einführen konnte. Der Arbeitswiderstand gegen die Schneidwerkzeuge (Picken) ist einseitig, und es treten darum Torsiönskräfte auf, die namentlich im Hinblick auf die großen Radien, die als Hebel wirken, im Maschinengestell nicht paralysiert werden können. -Demgemäß besteht die Erfindung darin, daß die die Schneidwerkzeuge tragenden Arme unterteilt und diese Teile gegenläufig bewegt werden. Dadurch wirken die Angriffskräfte in entgegengesetzter Richtung und heben sich auf, was von besonderer Bedeutung ist wegen der großen Arbeitsfläche und der dadurch gegebenen großen Hebelarme, die den Radien entsprechen.
  • Man hat zwar bereits bei Tiefbohrwerkzeugeneine ähnliche Gegenläufigkeit der Bohrerkronenteile vorgesehen, jedoch handelt es sich dabei um verhältnismäßig kleine Kräfte, die zu paralysieren sind.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Ein Maschinengestell a trägt einen Motor b, der durch ein Vorgelege c die Achse d antreibt. Das Maschinengestell ist im vorgeschrittenen Stollen durch Seitenverstrebungen o. dgl. mehr gehörig zu verankern; es besitzt ein Bette, auf dem die Vorrichtung durch einen Arretierbolzen f verstellbar festgehalten wird. Ein regelbarer PreßluftzyIinder g besorgt den Vortrieb gemäß dem Arbeitsfortschritt.
  • Auf die Achse d ist ein Armkreuz lt, hl aufgekeilt. Dieses Armkreuz ist mit pickenartigen Fräsern i besetzt.
  • Im Ausführungsbeispiel ist das Armkreuz in seiner Wirkungsweise unterteilt. Die nicht vom Arm h bearbeitete innere Fläche des Tunnelstoßes wird durch den Arm !t' bearbeitet, der gegenläufig gegen den Arm h gedreht wird, so daß auf diese Weise die Reaktionskräfte auf das Maschinengestell bis zum gewissen Grade ausgeglichen werden. ' Unter dem Maschinengestell befindet sich ein Transportband k, das gleichfalls motorisch angetrieben wird, und mit dessen Hilfe das Arbeitsklein ständig abtran§portiert wird.
  • Es ist erkennbar, daß man in der Lage ist, den Tunnel- oder Stollenbau durchgehend, also ohne Arbeitsunterbrechung, zu betreiben, wobei freilich die Verankerung des Maschinengestelles in bestimmten Abständen erneuert werden muB.
  • Man kann eine 'Sicherungsvorrichtung dahingehend einbauen, daß die Maschine selbsttätig ausgeschaltet wird, sobald die Reaktionskräfte stark einseitig werden. Die Pikken brauchen nicht fest eingesetzt zu sein, sie können auch aus scharfkantigen Rollen oder Walzen bestehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine für die Bohrung von Stollen und Tunneln in hartem Gestein mit im Kreise geführten und den ganzen Tunnelquerschnitt bearbeitenden Schneidwerkzeugen und mit das Bohrklein ständig abführenden Transportmitteln, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidwerkzeuge (Picken) auf zwei gegenläufig bewegte, sich um dieselbe Achse drehende Arme (h, h') aufgesetzt sind, deren Gesamtlänge dem Durchmesser des Tunnelquerschnitts gleichkommt. .
DEP63222D 1931-06-07 1931-06-07 Maschine fuer die Bohrung von Stollen Expired DE582680C (de)

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DE582680C true DE582680C (de) 1933-08-21

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE740809C (de) * 1941-07-29 1943-10-28 Arthur Paesler Vorrichtung zum Vortrieb von Tunneln und Querschlaegen in festem Gestein
DE930803C (de) * 1949-01-01 1955-07-25 Normag Zorge G M B H Streckenvortriebsmaschine

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE740809C (de) * 1941-07-29 1943-10-28 Arthur Paesler Vorrichtung zum Vortrieb von Tunneln und Querschlaegen in festem Gestein
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