DE582995C - Form zur Herstellung von Kunststeinen mit besonders genauen Abmessungen und ganz ebenflaechigen Aussenwaenden - Google Patents
Form zur Herstellung von Kunststeinen mit besonders genauen Abmessungen und ganz ebenflaechigen AussenwaendenInfo
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- DE582995C DE582995C DESCH97329D DESC097329D DE582995C DE 582995 C DE582995 C DE 582995C DE SCH97329 D DESCH97329 D DE SCH97329D DE SC097329 D DESC097329 D DE SC097329D DE 582995 C DE582995 C DE 582995C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B7/00—Moulds; Cores; Mandrels
- B28B7/0029—Moulds or moulding surfaces not covered by B28B7/0058 - B28B7/36 and B28B7/40 - B28B7/465, e.g. moulds assembled from several parts
- B28B7/0035—Moulds characterised by the way in which the sidewalls of the mould and the moulded article move with respect to each other during demoulding
- B28B7/0041—Moulds characterised by the way in which the sidewalls of the mould and the moulded article move with respect to each other during demoulding the sidewalls of the mould being moved only parallelly away from the sidewalls of the moulded article
-
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Description
- Form zur Herstellung von Kunststeinen mit besonders genauen Abmessungen und ganz ebenflächigen Außenwänden Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung einer Form nach dem Patent 566983, das selbst eine Weiterausgestaltung des Patents 564857 ist. Durch die Hauptpatente werden Formen zur Herstellung von Kunststeinen mit besonders genauenAbmessungenund ganz ebenflächigen Außenwänden geschützt, die für die Herstellung von Außenmauerwerk dienen, bei dem die Steine ohne Vermörtelung lediglich durch Verspannungsschrauben an ihren Berührungsflächen zusammengehalten werden. Es kommt daher auf besonders sichere und gute Versteifung der Längswände während des Stampfens und des Abbindens der Formmasse an. Zu diesem Zweck ist bei einem Ausführungsbeispiel für die durch das Zusatzpatent 566 983 geschützte Form vorgeschlagen worden, daß die Längswändevon ihrer Durchbiegungsneigung abhängigen Abständen durch sie selbst und die Formmasse durchsetzende Schraubenanker gegen ihren genauen Abstand bestimmende Rohre gepreßt werden, durch welche die Schraubenankerebenfallshindurchgehen. DieseMaßnahme ist besonders zum Erreichen des erstrebten Zieles geeignet, nur erlaubt die dort verwendete Eckverbindung der Längs- und Außenwände durch je bis in halbe Höhe reichende Schlitze in Verbindung mit besonderen, von außen her gegen die Querwände angesetzten Spannkeilen kein so schnelles Zusammensetzen und Auseinandernehmen der Form, wie es zum Zwecke einer Massenerzeugung der Kunststeine aus Kostengründen zweckmäßig erscheint.
- Gemäß der Erfindung wird dieser Zweck dadurch erreicht, daß die Stirnwände und die Längswände mit derartig gerichteten Schrägflächen zusammenstoßen, daß die Stirnwände beim Anziehen der auf den die Formmasse durchsetzenden Schraubenankern sitzenden Schraubenmuttern gegen die Böden von Schrägnuten in den Längswänden gedrängt werden und so ihre ganz bestimmte Stellung einnehmen, ohne daß es besonderer Keile bedarf. Eine solche Form bietet weiterhin insbesondere den Vorteil, daß bald nach dem genügend weit fortgeschrittenen Abbinden der Formmasse durch Lösen der Schraubenverbindungen die Form geweitet und entfernt werden kann, ohne ihrenZusammenhang zu lösen und ohne die Wandflächen des Formlings zu beschädigen. Infolgedessen kann die Form sofort an anderer Stelle wieder von neuem benutzt werden. Dabei wird zweckmäßigerweise von bekannten Maßnahmen mit Gebrauch. gemacht, nämlich der Sicherung der Eckverbindung der Formwände durch leicht lösbare Schrauben und dem Anbringen von mit den Wänden fest verbundenen, rechtwinklig auf der Formunterlage aufsitzenden Ansätzen, die beim Lösen bzw. Weiten der Form das Umfallen der Wände verhindern, von denen ausdrücklich bemerkt sei, daß für sie allein kein , Schutz begehrt wird.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Aufsicht auf die Form, Fig. 2 eine Seitenansicht derselben und Fig. 3 eine Formfläche, auf der die Formen benutzt werden.
- Die Längswände i und die Stirnwände 2 berühren sich in Schrägflächen 3 von Nuten, die, quer verlaufend, an den Längswändenenden angeordnet sind. Die Schraubenanker 5 gehen durch die Rohre 6 hindurch, welche den Abstand der Längswände sichern und diese versteifen. Werden die Muttern 7 auf den Schraubenankern 5 angezogen, so wird gleichzeitig die Stirnwand 2 in ihre Arbeitslage, d. h. an die Nutenböden q., gedrängt. Die Steigung der Schrägflächen muß natürlich entsprechend gewählt werden. Ist die Form so vorbereitet, so können die Eckverbindungen noch durch-Sicherungsschrauben 8, welche durch Ansätze der Stirnwand 2 und die Längswände i hindurchtreten, besonders gesichert werden. Alsdann kann das Formen der Kunststeine in der üblichen Weise erfolgen. Sobald der Formling in genügendem Maße angebunden hat, werden die Schrauben 8 und die Muttern 7 gelöst und herausgezogen. Man kann nun die Längs- und Stirnwände von den Wänden des Formlings abrücken, ohne sie zu beschädigen und ohne daß der Zusammenhang der Form ganz gelöst wird, und sie sofort an anderer Stelle weiterverwenden. Das Umfallen der Wände wird durch die Anordnung von außen liegenden fest verbundenen und rechtwinklig auf der Formunterlage aufsitzenden Ansätzen g verhindert.
- Zur Massenherstellung eignet sich besonders ein Formboden io mit Formbänken ija, 1,b, iic, die mit langen ebenflächigen Metallplatten belegt sind. Man kann die Form, sobald ein Formling auf der Formbank, z. B. iiz, hergestellt ist, auf der gleichen Formbank daneben zur Herstellung eines weiteren Formlings weiterverwenden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Form zur Herstellung von Kunststeinen mit besonders genauen Abmessungen und ganz ebenflächigen Außenwänden nach Patent 566 983, bei der die Längs- und Stirnwände durch leicht lösbare Schrauben gesichert sind und außen fest verbundene, rechtwinklig auf der Formunterlage aufsitzende, beim Lösen der Form das Umfallen verhindernde Ansätze tragen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnwände (2) und die Längswände (i) mit derart gerichteten Schrägflächen (3) zusammenstoßen, daß die Stirnwände (2) beim Anziehen der auf den die Formmasse durchsetzenden Schraubenankern (6) sitzenden Schraubenmuttern (7) gegen den Nutenboden (q.) gedrängt werden.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DESCH83563D DE564857C (de) | 1927-08-18 | 1927-08-18 | Form zur Herstellung von Kunststeinen mit besonders genauen Abmessungen und ganz ebenflaechigen Aussenwaenden |
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Applications Claiming Priority (2)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE582995C true DE582995C (de) | 1933-08-28 |
Family
ID=32657646
Family Applications (1)
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| DESCH97329D Expired DE582995C (de) | 1927-08-18 | 1932-03-27 | Form zur Herstellung von Kunststeinen mit besonders genauen Abmessungen und ganz ebenflaechigen Aussenwaenden |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE582995C (de) |
-
1932
- 1932-03-27 DE DESCH97329D patent/DE582995C/de not_active Expired
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