DE583308C - Gesteinbearbeitungs-, insonderheit Gesteinbohrmaschine mit Absaugung des Gesteinkleins durch den Hohlkanal des Werkzeuges - Google Patents

Gesteinbearbeitungs-, insonderheit Gesteinbohrmaschine mit Absaugung des Gesteinkleins durch den Hohlkanal des Werkzeuges

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DE583308C
DE583308C DEB156617D DEB0156617D DE583308C DE 583308 C DE583308 C DE 583308C DE B156617 D DEB156617 D DE B156617D DE B0156617 D DEB0156617 D DE B0156617D DE 583308 C DE583308 C DE 583308C
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    • E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B21/00—Methods or apparatus for flushing boreholes, e.g. by use of exhaust air from motor
    • E21B21/16—Methods or apparatus for flushing boreholes, e.g. by use of exhaust air from motor using gaseous fluids

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Description

Bei Bohrhämmern und anderen Gesteinbohrmaschinen, bei denen das Bohrklein durch den Hohlbohrer mittels einer Saugvorrichtung abgesaugt wird, stößt die Abdichtung der im Gehäuse angeordneten Saugkammer auf Schwierigkeiten. Während man erwarten sollte, daß es sich nur darum handelt, das Eindringen von Außenluft in die Saugkammer zu verhindern, muß man beobachten, daß im Gegenteil mit Staub beladene Luft nach außen geworfen wird. Es ist das ein Vorgang, der im Rückstoß der Bohrmaschine beim Schlag des Arbeitskolbens begründet ist. Er ist vergleichbar mit der Arbeit der Förderrinne, die in einer Richtung stärkere Stöße erhält als in der entgegengesetzten. Bei Vergrößerung des Zwischenraumes zwischen den dichtenden Metallflächen wird ein Maß erreicht, bei dem überraschenderweise kein
ao Staub mehr nach außen geworfen wird. Die Außenluft befindet sich alsdann mit der in gemindertem Maße herausdrängenden staubbeladenen Luft im Gleichgewicht. Wird dieses Maß überschritten, so dringt zu viel Außenluft in die Saugkammer ein, die Saugkraft wird herabgesetzt und die Absaugung des Bohrkleins aus dem Bohrloch beeinträchtigt. Erfindungsgemäß wird der Überdruck der Außenluft ausgenutzt, um zu verhindern, daß Staub aus der Saugkammer herausgeworfen wird, oder um herausgeworfenen Staub in die Saugkammer zurückzuführen. Dazu muß im Gegensatz zu der bestehenden Meinung, die Saugkammer müsse gegen die Außenluft dicht abgeschlossen werden, eine Verbindung zwischen beiden vorgesehen sein.
Ein Ausführungsbeispiel für die Zurückhaltung des Staubes gibt Fig. 1 in einem Längsschnitt. Im Bohrhammerkopf ist eine Ringkammer 7 vorgesehen, die durch die abführende Saugleitung 22 in Unterdruck versetzt wird. In diese Ringkammer mündet die Längsbohrung 23 des Bohrers vermöge des Ouerkanals 24, so daß die Ringkammer in bekannter Weise mit der Bohrlochsohle, von der der Staub abgesogen wird, in Verbindung steht. Unter der Schlagwirkung des Kolbens 25 entsteht zwischen dem Bund ii des Bohrers und dem Bohrmaschinengehäuse ein Zwischenraum, so daß der Druck der Außenluft durch den ringförmigen Zwischenraum 19 wirken und die staubbeladene Luft der Saugkammer zurückhalten kann, indem sie sich mit ihr annähernd im Gleichgewicht befindet.
In Fig. 2 ist eine Einrichtung ähnlicher Art wie in Fig. 1 dargestellt; jedoch ist der Unterdruckkammer 7 ein Ring 12 vorgeschaltet. Dieser Ring hat gegenüber dem Bohrereinsteckende den Zwischenraum 19. Er weist aber außerdem noch eine Ringkammer 15 auf.
Sind mehrere solche Ringkammern vorhanden, so wird der Grundsatz der Labyrinthdichtung nutzbar gemacht.
Die Zurückführung herausgeworfenen Staubes in die Saugkammer zeigen die Fig. 3 und 4. In Fig. 3 ist der Satigraum 7 durch einen Ring 12 gegen die Außenluft abgeschlossen. Der Ring 12 hat eine Vorkammer 15, diese steht durch den Bohrkanal 20 mit der Saugkammer 7 in Verbindung. Andererseits kann in sie durch den Ringkanal 19 Luft von außen eindringen, wenn bei der Bohrarbeit sich der Bund 11 des Bohrers vom Bohrmaschinengehäuse lüftet, so daß aus dem Saugraum 7 herausgeschleuderter Staub durch den Bohrkanal 20 in den Saugraum zurückgeführt wird. Die Menge der Außenluft, welche in die Saugkammer eindringt, ist durch die Weite des Kanals 20 begrenzt. ao Die Fig. 4 zeigt die gleiche Anordnung der wirksamen Teile wie Fig. 3, nur sind sie nicht in einem auswechselbaren Ring, sondern im Fleisch des Bohrmaschinengehäuses ausgearbeitet. Ein Kanal 21 als ständige Verbinas dung der Vorkammer 15 mit der Außenluft ist angedeutet.
Für Schrämmaschinen und sonstige Gesteinbearbeitungsmaschinen gilt das gleiche wie für Bohrmaschinen.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    ι . Gesteinbearbeitungs-, insonderheit Gesteinbohrmaschine mit Absaugung des Gesteinkleins durch den Hohlkanal des Werkzeuges, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugraum des Maschinengehäuses mit der Außenluft derart in Verbindung gebracht wird, daß durch deren Überdruck der Staub zurückgehalten oder bereits 4» vorgedrungener Staub in den Saugraum zurückgeführt wird.
  2. 2. Gesteinbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchführungsöffnung für das Werkzeugende im Deckel des Saugraumes ringförmig erweitert ist.
  3. 3. Gesteinbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen dem Saugraum (7) und der 50 Außenluft bestehende Offenhaltung sich zu einer das Werkzeug umgebenden Kammer (15) erweitert.
  4. 4. Gesteinbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (15) noch durch einen besonderen Kanal (20) mit dem Saugraum (7) verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB156617D 1932-07-17 1932-07-17 Gesteinbearbeitungs-, insonderheit Gesteinbohrmaschine mit Absaugung des Gesteinkleins durch den Hohlkanal des Werkzeuges Expired DE583308C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE967222C (de) * 1949-03-20 1957-10-24 Hemscheidt Maschf Hermann Staubabsaugegeraet

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE967222C (de) * 1949-03-20 1957-10-24 Hemscheidt Maschf Hermann Staubabsaugegeraet

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