DE583829C - Fahrspielzeug, dessen Laufrichtung beim Auftreffen auf eine in der Fahrtrichtung tiefer liegende Stelle durch Absenken eines in der Bewegungsrichtung liegenden Unterstuetzungspunktes zwangslaeufig umgesteuert wird - Google Patents
Fahrspielzeug, dessen Laufrichtung beim Auftreffen auf eine in der Fahrtrichtung tiefer liegende Stelle durch Absenken eines in der Bewegungsrichtung liegenden Unterstuetzungspunktes zwangslaeufig umgesteuert wirdInfo
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- DE583829C DE583829C DEK125525D DEK0125525D DE583829C DE 583829 C DE583829 C DE 583829C DE K125525 D DEK125525 D DE K125525D DE K0125525 D DEK0125525 D DE K0125525D DE 583829 C DE583829 C DE 583829C
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- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H29/00—Drive mechanisms for toys in general
- A63H29/02—Clockwork mechanisms
- A63H29/04—Helical-spring driving mechanisms
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Description
- Fahrspielzeug, dessen Laufrichtung beim Auftreffen auf eine in der Fahrtrichtung tiefer liegende Stelle durch Absenken eines in der Bewegungsrichtung liegenden Unterstützungspunktes zwangsläufig umgesteuert wird Fahrspielzeuge, die beim Aufstoßen auf ein in der Fahrtrichtung liegendes Hindernis durch Umschaltung der mit dem Federtriebwerk in Verbindung stehenden Triebräder zum Rücklauf umgesteuert werden, sind bekannt. Ferner sind Fahrspielzeuge bekannt, deren Laufrichtung beim Auftreffen auf eine in der Fahrtrichtung tiefer liegende Stelle durch Absenken eines in der Bewegungsrichtung liegenden Unterstützungspunktes zwangsläufig umgesteuert wird.
- Diesen Ausführungen gegenüber besteht die Erfindung darin, daß der Wechsel der Fahrtrichtung im entgegengesetzten Sinne der Anlaufrichtung des Fahrspielzeuges erfolgt. Mit der U_m_steRerung der Laufzichtung des Fahrspielzeuges und den im unmittelbaren Anschluß hieran beginnenden Rücklauf des Fahrspielzeuges wird die jeweils abgesenkte Leitrolle wieder auf die Ebene der Laufräder des Fahrspielzeuges angehoben, worauf das Fahrspielzeug bis zum Wiederauftreten eines Hindernisses bzw. dem Absenken der an der Vorderseite des Fahrspielzeuges liegenden Leitrolle in der bei diesem Rücklauf eingenommenen Laufrichtung verbleibt.
- Ein der Erfindung entsprechendes ausgebildetes Fahrspielzeug ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zeigt die Abb. r den Rahmen des Fahrspielzeuges im verkleinerten Maßstabe in Seitenansicht, wobei dieses mit seinen Laufrädern auf einer Tischplatte ruht; die Abb. z zeigt einen Schnitt durch das Federtriebwerk sowie die mit diesem in Verbindung stehende Leitrolle, die Abb. 3 einen Schnitt durch das Federtriebwerk nach der Linie A-B, die Abb. q. eine Ansicht von der Federtriebwerkunterseite, die Abb.5 eine Seitenansicht von der dem Federwerk gegenüberliegenden Laufradseite mit vor dem Kopfstück des Rahmens liegender Leitrolle, die Abb. 6 - eine Vorderansicht dieser Leitrollenanordnung und die Abb. 7 die zur Arretierung dienende Feder der im Federtriebwerk vorgesehenen Umsteuerung.
- Wie ersichtlich, ist am Rahmen z des an sich beliebig ausgestatteten Fahrspielzeuges das Federtriebwerke a angeordnet, dessen Achse 3 in üblicher Weise mit den Laufrädern 4. versehen ist. Die Achse 3 ist in dem U-förmig gebogenen Bügel 5 gelagert, der sich um die beiderseitigen Zapfen 6 in der Federwerkpatine verschwenken läßt.
- Im Bügel 5 ist auf der Achse 3 der Trieb 7 und auf der Achse 8 der mit dem Trieb 7 kämmende Trieb 9 vorgesehen, die je nach der Lage des Bügels 5 -,wechselweise mit dem Triebrad io des Federtriebwerkes z im Eingriff stehen uni damit das Fahrspielzeug vor- oder rückwärts in Gang setzen..
- Zur Umsteuerung der Fahrtrichtng des Fahrspielzeuges dienen die über die Kopfstücke des Rahmens i 'linausragenden Leitrollen i i bzw. 2o, welche in den Hebeln 12 bzw. 21 gelagert sind. Der Hebel 12 ist mit seinem rückwärtigen Teil mittels des Zapfens 13 am Gehäuse des Federtriebwerkes 2 gelagert, und dient die Zugfeder 1q., die an der Werkpatine bzw. in den mit dem Hebel 12 in Verbindung stehenden Fortsatz 15 eingehängt ist, zur Erzielung einer ständigen Auflage der Leitrolle ii auf der Unterlage der Laufräder q..
- Sobald nun die Laufräder q. des Fahrzeuges die nach Abb.2 ersichtliche Lage erreichen, sich also der Tischkante 16 genähert haben, senkt sich die Leitrolle i i über die Tischkante. Infolge der Lageveränderung des Hebels 12 um seinen Lagerzapfen 13, mit der gleichzeitig eine Verschwenkung des Bügels 5 verbunden ist, kommt der auf der Achse 3 sitzende Trieb 7 mit dem Triebrad io bis zur nächsten Umschaltung in Eingriff und steuert damit die Laufrichtung des Fahrspielzeuges, wie dies in der Abb. 2 mit dem Pfeil angedeutet ist, im entgegengesetzten Sinn der Anlaufrichtung zwangsläufig um. Die Leitrolle i i wird beim Rückwärtslauf das Fahrspielzeuges hierbei wieder auf die Unterlage der Laufräder 4. angehoben, und das Fahrspielzeug läuft dann zur gegenüberliegenden Tischkante 17. Die Laufräder 18 der gegenüberliegenden Kopfseite i9 des Rahmens i haben nun die entgegengesetzte Laufrichtung, wie dies in der Abb. 5 eingezeichnet ist.
- Die Laufrichtung dieser Laufräder 18 und damit des Fahrspielzeuges werden in gleicher Weise von der über das Kopfstück i9 hin-. ausragenden Leitrolle 2o beeinflußt, die im Hebelei geführt wird. Der mit dem Fortsatz 26 ausgestattete Hebel 21 ist um den Zapfen 22, der im Winkelstück 23 vorgesehen ist, schwenkbar, und steht der Hebel 2,1 mit dem Zapfen 24 gleichzeitig mit der Zugstange 25 in Verbindung. Um eine zwangsläufige Absenkung der Leitrolle 20 über die Tischkante 17 herbeizuführen, steht das freie Ende des Fortsatzes 26 des Hebels 21. mit der Zugfeder 27 in Verbindung, wobei diese in der Nase des Winkelstückes 23 eingehängt ist, die vom Rahmen i abgebogen ist.
- Um mit diesem Absenken der Leitrolle 2o über die Tischkante 17 die Umsteuerung der Laufrichtung des Fahrspielzeuges zwangsläufig zu vollziehen, also beim Rückwärtsgang des Fahrspielzeuges, entsprechend der aus Abb. 5 ersichtlichen Pfeilrichtung, den Trieb 9 in Eingriff mit dem Triebrad io zu bringen, ist, wie erwähnt, am Hebel 21 die Zugstange 25 angelenkt, welche bei ihrer Verschiebung mittels der an ihrem gegenüberliegendenEnde vorgesehenen Zunge 33 die Lage der beiden Triebe 7 und 9 beeinflußt, indem der Bügel 5 um seine Lagerzapfen 6 geschwenkt wird. Mit dieser Verschwenkung des Bügels 5 kommt der auf der Achse 3 sitzende Trieb 7 außer Eingriff mit dem Triebrad io und kämmt der Trieb 9 mit dem Triebrad io, so daß das Fahrspielzeug wieder zur Tischkante 16 geführt wird, worauf sich dieser wechselnde Bewegungsvorgang des Fahrspielzeuges ständig wiederholt.
- Die an der Zugstange 25 vorgesehene Zunge 33 durchsetzt zum Schwenken des Bügels 5 die Bodenplatte desselben. Die Zunge 33 ist mittels des Stiftes 34 im Bügel 5 bzw. der Federwerkpatine gelagert. Für die zwangsläufige Bestimmung der Lage der Zugstange 25 und damit der Triebe 7 bzw. 9 zum Triebrad io, und zwar vom Links- zum Rechtslauf, dient die vom Hebel 12 abstehende Zunge 28, die an dem an der Zugstange 25 sitzenden Winkelstück 29 anliegt und damit beim Absenken der Leitrolle i i die zur Umsteuerung der Laufrichtung erforderliche .Verschiebung der Zugstange 25 vollzieht.
- Für die Arretierung der Achse 3 der Laufräder 4 dient die an der Federtriebwerkpatine angeordnete Feder 3o, deren Auge 31 bzw. 32 den Stift 34 jeweils in den beiden Kämmlagen der Triebe 7 bzw. 9 festhalten.
- Um das Fahrspielzeug, wie es auch bei anderen Fahrspielzeugen bekannt ist, beim Auftreffen auf ein Hindernis selbsttätig umzusteuern, sind an den Hebeln 12 bzw. 21 die Querhäupter 35 vorgesehen, die beim Anstoß auf ein in der Fahrtrichtung liegendes Hindernis die zwangsläufige Umsteuerung in gleicher Weise vollziehen, wie diese durch die Absenkung der Leitrollen i i bzw. 2o erfolgt..
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Fahrspielzeug, dessen Laufrichtung beim Auftreffen auf eine in der Fahrtrichtung tiefer liegende Stelle durch Absenken eines in der Bewegungsrichtung liegenden Unterstützungspunktes zwangsläufig umgesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Wechsel der Fahrtrichtung im entgegengesetzten Sinne der Anlaufrichtung des Fahrspielzeuges durch im Bereich der beiden Kopfstücke des Fahrzeugrahmens (i) liegende und mit dem Umsteuermechanismus in Verbindung stehende Leitrollen (ii bzw. 2o) erfolgt, wobei die abgesenkte Leitrolle (i i oder 2o) unmittelbar nach der Umsteuerung der mit dem Triebrad (io) des Federtriebwerkes abwechselnd kämmenden Triebe (7 bzw. 9) wieder auf die Unterlage der Laufräder (.4 bzw. 18) angehoben wird.
- 2. Fahrspielzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitrollen (ii bzw. 2ö) in den Hebeln (i2 bzw. 21) gelagert sind und die Bodenplatte des zur Lagerung für die beiden Triebe (7 und 9) dienenden, um die Zapfen (6) schwenkbaren Bügels (5) von der von der Zugstange (25) abgebogenen, mit dem Zapfen (34) im Bügel (5) gelagerten Zunge (33) durchsetzt ist.
- 3. Fahrspielzeug nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (i2) um den Zapfen (i3) schwenkbar ist und die unter dem Einfluß der Zugfeder (i4) stehende Zunge (28) in Verbindung mit dem an diesem anliegenden Winkelstück (29) die Lage der Zugstange (25) und damit die Lage des um den Zapfen (6)'schwenkbaren Bügels (5) beeinflußt.
- 4. Fahrspielzeug nach Anspruch i, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der dem Federtriebwerk (2) gegenüberliegenden Seite des Rahmens (i) des Fahrgestelles an der Zugstange (25) der zur Führung der Leitrolle (2o) dienende Hebel (2i) angelenkt ist, dessen Lage unter dem Einfluß . der Zugfeder (27) steht.
- 5. Fahrspielzeug nach Anspruch i, 2, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß für die- Festhaltung der Achse (3) der Laufräder (4) die an der Werkpatine sitzende Feder (3o) dient, deren Augen (3 i und 32) den Stift (34) und damit die Achse (3) bei ihrer Verschwenkung in den beiden Endlagen festhalten.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK125525D DE583829C (de) | 1932-05-19 | 1932-05-19 | Fahrspielzeug, dessen Laufrichtung beim Auftreffen auf eine in der Fahrtrichtung tiefer liegende Stelle durch Absenken eines in der Bewegungsrichtung liegenden Unterstuetzungspunktes zwangslaeufig umgesteuert wird |
| DEK129982D DE599677C (de) | 1932-05-19 | 1933-05-03 | Fahrspielzeug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK125525D DE583829C (de) | 1932-05-19 | 1932-05-19 | Fahrspielzeug, dessen Laufrichtung beim Auftreffen auf eine in der Fahrtrichtung tiefer liegende Stelle durch Absenken eines in der Bewegungsrichtung liegenden Unterstuetzungspunktes zwangslaeufig umgesteuert wird |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE583829C true DE583829C (de) | 1933-09-11 |
Family
ID=7245897
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK125525D Expired DE583829C (de) | 1932-05-19 | 1932-05-19 | Fahrspielzeug, dessen Laufrichtung beim Auftreffen auf eine in der Fahrtrichtung tiefer liegende Stelle durch Absenken eines in der Bewegungsrichtung liegenden Unterstuetzungspunktes zwangslaeufig umgesteuert wird |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE583829C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4666420A (en) * | 1985-05-20 | 1987-05-19 | Shinsei Kogyo Co., Ltd. | Toy car of a front wheel driving type |
-
1932
- 1932-05-19 DE DEK125525D patent/DE583829C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4666420A (en) * | 1985-05-20 | 1987-05-19 | Shinsei Kogyo Co., Ltd. | Toy car of a front wheel driving type |
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