DE58395C - Kuppelung mit Spannhebel an Mittelbuffern - Google Patents
Kuppelung mit Spannhebel an MittelbuffernInfo
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- DE58395C DE58395C DENDAT58395D DE58395DA DE58395C DE 58395 C DE58395 C DE 58395C DE NDAT58395 D DENDAT58395 D DE NDAT58395D DE 58395D A DE58395D A DE 58395DA DE 58395 C DE58395 C DE 58395C
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- Germany
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- coupling
- frame
- lever
- slide
- head
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G1/00—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
- B61G1/02—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
- B61G1/06—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis and coupling when the coupling halves are pushed together
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eirenbahnbetrieb.
(Grafschaft York, England).
Der in Fig. 1 und 2 dargestellte Bufferkopf A
ist zur selbsttätigen Kuppelung mit einem Gegenbuffer ähnlicher Art oder auch mit
anderen gebräuchlichen Kuppelungen verschiedener Art eingerichtet; nach dem Eingriff der
Kuppelungstheile kann die. Kuppelung in der nachbeschriebenen Weise angezogen oder gespannt
werden. Der Bufferkopf kann auch, an Stelle der selbstthätigen Wirkung, von Hand
mit fast allen bekannten Kuppelungen oder mit anderen Bufferkuppelungen in Eingriff gebracht
und dann ebenfalls angezogen oder gespannt werden.
α ist . das Kuppelungsgelenk, welches in
Fig. 3 und 4 für sich dargestellt ist; dasselbe ist mittelst eines durch den Bufferkopf A
quer hindurchgehenden Bolzens al drehbar gelagert und wird durch einen am Ende dieses
Bolzens drehbaren Querriegel α2, Fig. 2, an einem unbeabsichtigten Herausgleiten aus der
Bohrung verhindert. Das Gelenk α kann um den Bolzen a1 eine beträchtliche Drehung
machen, ist aber nach unten in dieser Bewegung durch einen Ansatz az begrenzt, welcher
am hinteren Ende zu beiden Seiten nach unten vorspringt und sich unter die Seiten des
Bufferkopfes legt (Fig. 1).
b ist ein herabhängender Riegel, welcher bei bl an einem mittelst Drehzapfen c1 beweglichen
Deckel c befestigt ist. Dieser Riegel b wird so weit, als erwünscht, zurückbewegt,
um die beiden in Eingriff getretenen Küppelbuffer gegen einander . anzuziehen und die
Kuppelung zu spannen. Um dies zu bewirken, ist der Deckel c mittelst Drehzapfen c1
an einem Schlitten oder Rahmen d befestigt, der in den Wangen des Bufferkopfes A verschiebbar
und in Fig. 5 und 6 für sich dargestellt ist. An die Querstäbe dl liegt der
Riegel b an, wenn dieser sich in seiner tiefsten Stellung befindet. Der Zwischenraum der
beiden Querstäbe d1 ist so weit, daß das Kuppelungsgelenk a mit Spielraum hindurchgeht.
In den Wangen des Bufferkopfes A sind der Länge nach gerade Schlitze e und in jeder
der Seitenwände d des 'Schlittens ist ein viereckiger Ausschnitt d3 angebracht. Durch diese
.Ausschnitte dB und Schlitze e sind Bolzen j
hindurchgesteckt, deren Köpfe f1 in die Versenkung
der Ausschnitte da passen, während der in den Schlitzen e liegende Theil f2 der
Bolzen vierkantig ist. Der Schlitten d mit seinen Druckflächen d1 d1, dem Deckel c und
Riegel b ist also in dem Bufferkopf in der Längenrichtung verschiebbar eingesetzt.
Um diesen Schlitten d rückwärts oder vorwärts zu bewegen, ist ein gegabelter Hebel g
zu beiden Seiten des Bufferkopfes A um einen Drehzapfen g2 drehbar gelagert; am unteren
Ende der Hebelseiten ist je ein Ausschnitt gl angebracht, der den Bolzen f umfafst. Die
Drehzapfen g* sind zweckmäfsig mit Schraubengewinde
in die Bufferkopfwangen eingesetzt und die Bolzen/ mit aufgeschnittenen stählernen
Klemmmuttern f3 gesichert. Wenn der Hebel g auf seinen Drehzapfen g2 vor- oder zurückgedreht
wird, schieben sich die Bolzen f und . durch diese der Schlitten oder Rahmen d mit
Claims (1)
- Deckel c und Riegel b entsprechend vor oder zurück; die Bolzen f haben hierbei in den Ausschnitten gl der Hebelseiten den erforderlichen Spielraum. Die Verbindung der Hebel g mit einander wird durch einen Rahmen h bewirkt, dessen Seitentheile hl röhrenartig ausgebohrt sind und auf den Hebelseiten g sich auf- und niederschieben. An jeder Seite des Rahmens h ist ein vorspringender ■ Griff /z4 angebracht, um den Rahmen vor- und rückwärts zu bewegen und ihn zu heben oder zu senken. Der Hebel g mufs natürlich, nachdem die Kuppelung je nach Bedarf mehr gespannt oder nachgelassen worden ist, in der entsprechenden Stellung festgelegt werden können. Zu diesem Zwecke ist am oberen Rande der beiden Bufferkopfwangen je eine bogenförmige Zahnstange i angebracht, die den Drehpunkt g·2 des Hebels zum Mittelpunkt hat; der Rahmen h ist zu beiden Seiten bis auf diese Zahnbogen i verlängert und greift mit entsprechend gestalteten Verzahnungen he in diese Zahnbogen i ein. Die Arme fr5 des Rahmens sind an dem verzahnten unteren Ende verbreitert und ebenso die Verzahnung der Bogen z, so dafs eine grofse Berührungsfläche zwischen den Verzahnungen /j6 und i stattfindet, um einem auf das Kuppelgelenk α und den Riegel b wirkenden Zuge zu widerstehen. Beim Heben des Rahmens h kommt die Verzahnung he aufser Eingriff mit dem Zahnbogen i, und der Rahmen kann dann frei nach der einen oder anderen Seite hin gedreht werden, um die Kuppelung entweder fester anzuziehen oder nachzulassen. Die Feststellung des Rahmens durch die in einander greifenden Zahnbogen h6 i kann nicht allein an den Endpunkten des Hebelausschlages, sondern auch in jeder beliebigen Zwischenstellung stattfinden.Die selbsttätige Kuppelung zwischen den beiden gegenüberstehenden Bufferköpfen voll-, zieht sich in folgender Weise: Wenn die beiden Wagen mit ihren Kopfseiten gegen einander stofsen, so wird dasjenige Kuppelgelenk a, dessen äufserstes freies Ende, wenn auch noch so wenig, höher steht als das gegenüberliegende, an der oberen Fläche des letzteren hinaufgleiten (welches dabei durch die Ansätze a3 gestützt wird) und, zwischen den Querstäben d1 des Rahmens d hindurchgehend, den Riegel b heben. Sobald das geschlossene Ende des Gliedes α unter diesem Riegel b hindurch ist, fällt letzterer sofort durch eigene Schwere in das Innere des Gliedes und durch dasselbe hindurch und stellt somit augenblicklich die Kuppelung her. Um diese nun straffer anzuziehen, wird der Rahmen h angehoben und der Griff /i4, wie beschrieben, bewegt, wodurch der Riegel b mit dem Schlitten d zurückgeschoben wird; dann läfst man den Rahmen h mit seinen Verzahnungen /t6 in "die Zahnbogen i herab und stellt dadurch die Kuppelung auf dem gewünschten Punkte fest ein.Die Aufsenfläche des unteren Querstabes dl des Schlittens d, Fig. 5 und 6, ist bogenförmig ausgehöhlt, entsprechend der Rundung des Kuppelgliedes a, so dafs die Vorwärtsbewegung des Schlittens d nicht gehemmt wird. Auch dient diese Aushöhlung als Widerhalt für das Glied a, wenn der Schlitten in seiner äufsersten Stellung nach vorn sich befindet.Zum Loskuppeln der Wagen dient eine Kette, welche mittelst des Gelenkes c1 an dem Deckel c befestigt ist. Durch Anziehen dieser Kette wird der Deckel c gehoben und der an ihm im Gelenk befestigte Riegel b senkrecht aus dem Kuppelglied α ausgehoben.Patenτ-Anspruch:Eine Kuppelung an Mittelbuffern, bei welcher behufs Anspannens und Auslassens ein Spannhebel (g) benutzt, und welche durch folgende Einrichtungen in Verbindung mit einander gekennzeichnet wird:a) einen in Führungen '(e) im Buffer- oder Kuppelkopfe gleitenden. Schlitten (if, Fig. 2, 5 und 6), welcher einen mit ihm gelenkig verbundenen Deckel (c) und einen an diesem scharnierartig sitzenden Kuppelungsriegel b trägt;b) eine an dem Buffer- oder Kuppelkopf angebrachte und mit dem gezahnten Ende (hs) des Hebels (g) in Eingriff stehende kreisförmige Zahnstange (i), um den Hebel am äufsersten Ende jeden Hubes oder in einer beliebigen Zwischenstellung festzulegen, undc) ein am Buffer- oder Kuppelungskopf drehbar hängendes Kuppelungsglied (a), welches mit unter den Kopfseiten vorbeigeführten Ansätzen (a?) versehen ist, wodurch das Kuppelungsglied in einer solchen Stellung gehalten wird, dafs beim Zusammenschieben zweier Wagen das Kuppelungsglied des einen auf das des anderen hinaufgleiten kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE58395C true DE58395C (de) |
Family
ID=332701
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT58395D Expired - Lifetime DE58395C (de) | Kuppelung mit Spannhebel an Mittelbuffern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE58395C (de) |
-
0
- DE DENDAT58395D patent/DE58395C/de not_active Expired - Lifetime
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