DE584111C - Verfahren zur Herstellung von Acylaminoanthrahydrochinonalkylaethern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Acylaminoanthrahydrochinonalkylaethern

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DE584111C
DE584111C DES94589D DES0094589D DE584111C DE 584111 C DE584111 C DE 584111C DE S94589 D DES94589 D DE S94589D DE S0094589 D DES0094589 D DE S0094589D DE 584111 C DE584111 C DE 584111C
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acylaminoanthrahydroquinone
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alkyl ethers
ether
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C233/00Carboxylic acid amides

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Alkyläthern der Leukoverbindungen von Acylaminoanthrachinonen und ihren Derivaten..
Es ist bereits bekannt, /?-Acylamino-9, io-anthrahydrochinonderivate dadurch herzustellen, daß man ein /Ϊ-Acylaminoanthrachinon.in dem die Acylgruppe den Rest einer aliphatischen Carbonsäure darstellt, in Lösung oder Suspension, gegebenenfalls in Gegenwart von Alkali, mit Wasserstoff unter Druck und bei niedriger Temperatur unter Verwendung eines wasserstoffeinführenden Metallkatalysators behandelt, worauf man das erhaltene Erzeugnis in einen Äther überführt. Nach der Erfindung werden derartige Äther nach einem einfacheren Verfahren hergestellt. Ferner können nach der Erfindung andere /J-Acylaminoderivate und et-Acylaminoderivate verarbeitet werden.
Der besondere Vorteil, den das Verfahren der Erfindung gegenüber diesem bekannten Verfahren hat, besteht darin, daß es die Verwendung einer Wasserstoffdruckapparatur und von Nickelkatalysatoren nicht nötig hat.
Es ist auch schon bekanntgeworden,
2 - Formylaminoanthrahydrochinon - 9, 10 - dimethyläther dadurch herzustellen, daß man 2-Formylaminoanthrachinon mit Alkali und Hydrosulfit in der Kälte verküpt und das erhaltene Erzeugnis mit methylierenden Mitteln nachibehandelt. Dabei soll offenbar ohne Anwendung einer Druckapparatur gearbeitet werden.
Gegenüber diesem bekannten Verfahren zeigt das im folgenden beschriebene Verfahren nach der Erfindung den Vorteil, daß es eine sehr viel größere Ausbeute ergibt.
Die Erfindung besteht nun darin, daß Acylaminoanthrachinone oder ihre Derivate mit sauren Reduktionsmitteln, z. B. mit Zink und einer Säure, zweckmäßig Essigsäure, behandelt werden, wobei die Reduktion vorzugsweise in einem alkoholischen Medium ausgeführt wird, und daß darauf das erhaltene Erzeugnis, gegebenenfalls nach vorheriger Isolierung, in einen Äther übergeführt wird.
Die folgenden Beispiele veranschaulichen die Ausführung der Erfindung. Teile bedeuten Gewichtsteile.
Beispiel 1
26,5 Teile 2-Acethylaminoanthrachinon werden in fein verteiltem Zustande in 200 Teilen Alkohol zusammen mit 24 Teilen Zinkstaub suspendiert. Die Mischung wird in einer Stickstoffatmosphäre gerührt. Es werden
2o Teile Essigsäure allmählich zugesetzt. Die Temperatur wird ι Stunde lang auf 25 bis 300 erhalten, bis die Umsetzung zur Leukoverbindung anscheinend vollständig ist. Die abgeschiedene Leukoverbindung wird durch Zusatz von 250 Teilen io°/0iger Natronlauge in Lösung gebracht. Zu der so erhaltenen Lösung werden bei 150C 32 Teile Dimethylsulfat zugesetzt. Die Temperatur . wird 2 Stunden lang auf 15 bis 200 C erhalten. Der Dimethyläther des 2-Acetylaminoanthrahydrochinons scheidet sich ab und wird abfiltriert. Er ist als Farbstoffzwischenprodukt nützlich. Die Zinkrückstände können in irgendeiner geeigneten Weise abgeschieden werden, z. B. dadurch, daß man den Dimethyläther in einem Lösungsmittel löst.
Beispiel 2
32,7 Teile 2-Benzoylaminoanthrachinon werden zusammen mit 24 Teilen Zinkstaub und 300 Teilen . Alkohol sowie 19 Teilen Essigsäure behandelt. Man erhält eine Suspension der Leukoverbindung. Diese wird mit 216 Teilen einer io°/0igen wässerigen Natronlauge und einer Lösung von 46,5 Teilen des Methylesters der p-ToluoIsulfonsäure in 50 Teilen Alkohol behandelt. Die Mischung rührt man 1 Stunde lang bei 300 C. Der Dimethyläther des 2-Benzoylaminoanthrahydrochinons scheidet sich aus und wird abfiltriert. Er ist ein zitronengelb gefärbter fester Stoff, der im übrigen fast gleiche Eigenschaften wie das entsprechende Acetylderivat hat. Er ist als Farbstoffzwischenprodukt gut verwendbar.
Beispiel 3
53 Teile i-Acetylaminoanthrachinon, 320 Teile Äthylalkohol und 26 Teile Zinkstaub werden in einer Stickstoffatmosphäre unter allmählicher Zugabe von' 20 Teilen Essigsäure bei Zimmertemperatur gerührt. Nach. 1 Stunde setzt man 435 Teile ioo/oiger Natronlauge unter Kühlen zu und darauf 63 Teile Dimethylsulfat. Die Bildung des Äthers ist in ungefähr 1 Stunde beendet. Man gibt dann 50 Teile Salzsäure zu. Nach Lösung des Zinks und der Zinkverbindungen wird der Dimethyläther des i-Acetylaminoanthrahydrochinons abfiltriert.
Beispiel 4
30 Teile i-Chlor-2-acethylaminoanthrachinon werden nach Suspension in 240 Teilen Alkohol wie im vorhergehenden Beispiel mit 13 Teilen Zinkstaub und 20 Teilen Essigsäure reduziert. Wenn die Reduktion beendet ist, werden 220 Teile io°/0iger Natronlauge und darauf bei 20° 31,5 Teile Dimethylsulfat zugesetzt.
Der ι - Chlor - 2 - acetylami noanthrahydrochinondimethyläther wird wie in Beispiel 2 isoliert.
Beispiels 6s
30 Teile 2-Acetylamino-3-chloranthrachinon werden in 280 Teilen Alkohol suspendiert und mit 24 Teilen Zinkstaub und 20 Teilen Essigsäure reduziert. Die Methylierung wird wie im vorhergehenden Beispiel durchgeführt.
'Beispiele
Dieses Beispiel stimmt im ersten Teil mit dem Beispiel 5 überein. Jedoch wird nach Beendigung der Reduktion das sich abscheidende Erzeugnis abfiltriert und mit Wasser ausgewaschen. 30 Teile dieses reduzierten Körpers werden dann in 500 ecm eines 5o°/0igen Alkohols gelöst, der 12 Teile Natronlauge enthält. Darauf werden 31,5 Teile Dimethylsulfat zugesetzt und das Ganze ungefähr 2 Stunden lang gerührt. Dann wird der Äther abfiltriert.
Die Erfindung ist nicht auf die oben angegebenen Beispiele beschränkt. Auch können an Stelle von Methylgruppen andere Alkylgruppen, wie Äthyl- oder Propylgruppe'n, in das betreffende Farbstoffmolekül eingeführt werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Acylaminoanthrahydrochinonalkyläthern, dadurch gekennzeichnet, daß man Acylaminoanthrachinone oder ihre Derivate mit sauren Reduktionsmitteln, z. B. mit Zink und einer Säure, zweckmäßig Essigsäure, in alkoholischem Medium behandelt und die erhaltene Leukoverbindung, gegebenenfalls nach ihrer Isolierung, in einen Äther überführt.
DES94589D 1928-11-27 1929-10-27 Verfahren zur Herstellung von Acylaminoanthrahydrochinonalkylaethern Expired DE584111C (de)

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