DE584237C - Einrichtung fuer die Betaetigung der Schalterachsen bei Stellwerken - Google Patents

Einrichtung fuer die Betaetigung der Schalterachsen bei Stellwerken

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DE584237C
DE584237C DEV26788D DEV0026788D DE584237C DE 584237 C DE584237 C DE 584237C DE V26788 D DEV26788 D DE V26788D DE V0026788 D DEV0026788 D DE V0026788D DE 584237 C DE584237 C DE 584237C
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DEV26788D
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Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
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Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L19/00Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
    • B61L19/06Interlocking devices having electrical operation
    • B61L19/14Interlocking devices having electrical operation with electrical locks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description

Für die Betätigung der Schalterachsen bei Stellwerken benutzt man einen Knebel, der in irgendeiner Weise mit der Schalterachse, die profiliert ist, gekuppelt wird. Gleichzeitig muß eine Vorrichtung vorhanden sein, die den Knebel bzw. die Schalterachse in den verschiedenen möglichen Stellungen festlegt. Hierzu wird ein Raststift verwendet, der in verschiedene Aussparungen einer zu diesem Zweck vorgesehenen Platte eingreifen kann. Hierbei besteht nun dasErfordernis, einesteils eine einfache Kupplung zwischen Knebel, Raststift und Schulterachse zu finden, und andererseits auch die Einrichtung so auszubilden, daß der Stellwerkwärter nicht in irgendwelchen Störungsfällen durch Abnehmen des Knebels die Schalterachse unmittelbar bedienen kann. Denn in diesem Falle würde der Raststift nicht zur Wirkung kommen, also die einzelnen Endlagen des Schalters nicht erkennen lassen.
Bei den bekannten Stellwerken ist nun der Knebel nur auf die Achse geschoben und mit zwei Schrauben befestigt. In Störungsfällen kann der Stellwerkwärter also den Knebel beseitigen und die Schalterachse mit einer Zange betätigen. Umdieszuverhindern,wirdgemäß der vorliegenden Erfindung die Befestigung zwischen Knebel und Achse dadurch erzielt, daß der Knebel nach dem Aufschieben auf die Achse vermittels einer dem Stellwerkwärter unzugänglichen Brücke unter Zwischenschaltung einer Feder befestigt wird.
Der Gegenstand der Erfindung ist in den Abbildungen beispielsweise näher erläutert.
Hierbei ist 1 die profilierte Schalterachse mit der Schaltwalze 2. Auf die Schalterachse ist ein Knebel 3 aufgesetzt, der an seinen unteren Enden einen Ansatz 4 mit dem Raststift 5 trägt. Der Knebel kann durch einen Handgriff 6 bedient werden. In einer Bohrung 7 des Knebels ist eine Spiralfeder 6 vorgesehen, die um das obere Ende 9 der Schalterachse herumgreift. Die Befestigung des Knebels mit der Schalterachse geht dadurch vor sich, daß der Knebel mit der Feder über das obere Ende der Schalterachse herübergezogen und dann eine Brücke 10 vor den Ansatz 4 geschoben wird, die an der Schalterwand durch Schrauben 11, 12 befestigt ist. Die Brücke preßt hierbei den Knebel in Richtung der Schalterachse 1, so daß die Feder 8 zusammengedrückt und der Knebel mit dem unteren Ende 13 über das profilierte Ende 14 der Achse herübergeschoben wird. Da das Innere des unteren Teils des Knebels ebenfalls profiliert ist, wird durch das Zusammenarbeiten der beiden profilierten Achsen die Verdrehung der Schalterachse mit Hilfe des Knebels ermöglicht. In der Brücke 10 kann man gleichzeitig die Aussparungen anordnen, in welche der Raststift 5 in den verschiedenen Stellungen der Schalterachse eingreift. Vor der Brücke 10 wird die Schalterwand 15 angeordnet, die plombiert sein kann, so daß man an die inneren Teile nicht gelangen kann, ohne die Plomben zu lösen. Da hierbei die Kupplung des Knebels mit der Schalterachse durch die Brücke 10 erfolgt, ist es dem Stellwerkwärter unmöglich, den Knebel herauszunehmen. Gleichzeitig ergibt sich dadurch, daß der Stift unmittelbar an dem Knebel angeordnet ist und die Brücke 10 gleichzeitig die Aussparung für den Stift trägt, eine einfachere Befestigung und eine Verringerung der Teile, diefür die Betätigung der Schalterachse erforderlich sind. Abb. 2 zeigt die Anordnung der Stellgriffe in einem Stellwerk.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Einrichtung für die Betätigung der Schalterachsen bei Stellwerken, dadurch gekennzeichnet, daß der Knebel (3), welcher für die Betätigung der Schalterachse (1) einen Raststift (5) trägt, vermittels einer Brücke (10) zweckmäßig unter Zusammendrückung einer Feder (8) über den profilierten Teil der Achse (1) geschoben wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Brücke (10) gleichzeitig die Aussparungen für den Stift (5) trägt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß vor den Befestigungsteilen eine Schalterplatte (15) vorgesehen ist, so daß erst nach Abnehmen der Schalterplatte und der Brücke (10) ein Lösen des Knebels möglich, ist.
DEV26788D Einrichtung fuer die Betaetigung der Schalterachsen bei Stellwerken Expired DE584237C (de)

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