DE584251C - Glasblasemaschine - Google Patents

Glasblasemaschine

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DE584251C
DE584251C DEH117970D DEH0117970D DE584251C DE 584251 C DE584251 C DE 584251C DE H117970 D DEH117970 D DE H117970D DE H0117970 D DEH0117970 D DE H0117970D DE 584251 C DE584251 C DE 584251C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B9/00Blowing glass; Production of hollow glass articles
    • C03B9/20Blowing glass; Production of hollow glass articles in "vacuum blowing" or in "vacuum-and-blow" machines
    • C03B9/22Rotary-table machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Glasblasemaschine Die Leistungsfähigkeit einer Flaschenblasemaschine ist im wesentlichen abhängig von der Umdrehungszahl, mit welcher sie umläuft, und der Anzahl von Arbeitsstationen, welche sie besitzt. Zum Zwecke der Leistungssteigerung sind beide Mittel bereits angewendet worden. Man kennt Maschinen, die bis zu fünfzehn Arme besitzen. Diese Maschinen werden naturgemäß außerordentlich schwer und sehr kostspielig. Ihre große Masse wirkt dem Bestreben, die Umdrehungszahl der Maschine zu steigern, entgegen. Dazu kommt aber, daß die Maschine um so größere Durchmesser erhalten muß, je größer die Anzahl der Arbeitsstationen ist. Aus der Vergrößerung des Durchmessers folgt aber eine Steigerung der Umfangsgeschwindigkeit der Formen, so daß auch aus diesem Grunde die Umdrehungszahl der Maschine nicht sehr erheblich gesteigert -werden darf.
  • Bisher pflegte man die Maschine in der Weise aufzubauen, daß in der Mitte eine kräftige Säule angeordnet wurde, um welche die gesamte Maschinenanlage umläuft. Die Vorrichtungen zur Betätigung der einzelnen Teile, insbesondere die Kurven zum Öffnen und Schließen und Bewegen der Formen in senkrechter Richtung, sind gewöhnlich um diese Zentralsäule herum angeordnet. Die Kurven liegen also nach außen, die von ihnen betätigten Hebel greifen von außen her an. Da nun die Übergänge an den Kurven nicht zu steil ausgebildet sein dürfen, weil sonst die an den Kurven auf und ab laufenden Maschinenteile, besonders bei höherer Umdrehungszahl, sofort anfangen zu schlagen, mithin also die Steuerungskurven, in umfänglicher Richtung gemessen, immer eine gewisse Länge aufweisen müssen, so ergibt sich bei der bisherigen 'Bauweise, besonders bei Maschinen mit vielen Stationen, z. B. acht-, zehn- und fünfzehnarmigen Maschinen, ein verhältnismäßig großer Durchmesser für die mittlere Säule bzw. die mit dieser Säule verbundenen Kurvenzylinder oder Kurvensegmentträger. Diese Beeinträchtigung der Konstruktionsfreiheit muß bei allen Karussellflaschenblasemaschinen so lange bestehen, als die Kurven zur Steuerung der verschiedenen Hebelwerke derart angeordnet sind, daß sie hinter den Werkzeugen liegen, welche sie steuern, und etwa in gleicher Höhe wie diese.
  • Die Erfindung beseitigt diesen Mangel dadurch, daß diejenigen Kurven, welche die mechanisch bewegten Teile der umlaufenden Flaschenblasemaschine beeinflussen, in eine Zone verlegt werden, in welcher sie hinsichtlich ihrer Ausbildung und Anordnung von den von ihnen zu steuernden Maschinenteilen nicht beeinflußt werden können. Eine solche Zone ist gegeben z. B. im Fundamentrahmen bzw. im unteren Teil der Maschine. Gemäß der Erfindung werden also diejenigen Kurven, welche die mechanisch gesteuerten Teile beeinflussen, insbesondere die Kurven zum Öffnen und Schließen der Kopfform, Vorform und Fertigform, zum Heben und Senken der Kopfform, zum Heben und Senken der Fertigform, zum Öffnen und Schließen der Druckluft- und Unterdruck-, Einlaß- und Auslaßorgane, in den unteren Teil des Maschinengestelles verlegt. Das zweckmäßig fahrbare Fundament der Maschine wird dabei gemäß der Erfindung als ein kräftiger Rahmen ausgebildet, der im wesentlichen ringförmige Gestalt hat, so daß. in seinem Innern ein weiter zylindrischer Raum frei bleibt. An den Innenwandungen dieses Zylinderraumes im Fundamentrahmen werden überwiegend alle Steuerungskurven angebracht, und zwar vorzugsweise in solcher Gestalt, daß die von den Kurven beeinflußten Hebel, Rollen usw. an den Kurven nicht von außen anliegen, sondern von innen.
  • Eine so ausgebildete Maschine gestattet es, in dem weiten zylindrischen Raum die Steuerkurven auf einem so großen Kreise anzuordnen, d. h. sämtliche Kurven so lang zu bauen, daß die Übergänge weich und stoßfrei erfolgen. Da nun durch diese Anordnung die Kurven vollständig aus dem Höhenbereich herausgenommen sind, in welchem die Werkzeuge, Formen, Öffnungs- und Schließgetriebe und sonstigen Maschinenteile angeordnet sind, so ergibt sich jetzt die Möglichkeit, die einzelnen Arbeitsstationen der Maschine auf einem wesentlich kleineren Umfang anzuordnen, als dies bisher möglich war; denn dem Hineinverlegen der einzelnen Arbeitsstationen nach dem jetzt freien Maschineninnenraum hin stehen ja jetzt nicht mehr die Kurven bzw. die Kurventräger im. Wege. Die Maßnahme also, die Steuerungskurven aus dem Höhenbereich der eigentlichen Maschinenwerkzeuge herauszunehmen und sie in eine Zone zu verlegen, die, in radialer Richtung gesehen, nicht hinter den zu bewegenden Maschinenteilen liegt, insbesondere weiter die Kurven in dieser Zone so zu legen, daß die von ihnen gesteuerten Hebel oder Rollen an den Kurven von innen, statt wie bisher von außen anliegen, bedingt eine vollkommen neue Konstruktionsmöglichkeit, insbesondere aber eine wesentliche Verringerung des gesamten Maschinendurchmessers. Daraus ergibt sich aber wiederum die Möglichkeit, die Umdrehungszahl der Maschine zu steigern, ohne daß ein zu hartes Arbeiten der kurvengesteuerten Maschinenteile oder eine unzulässige Steigerung der Umfangsgeschwindigkeit der Formen befürchtet werden müßte. Dieselben Vorteile werden natürlich erreicht, wenn die Kurven statt im unteren Maschinengestell im oberen Teil der Maschine, also oberhalb der Formeneinheiten angeordnet werden, sofern sie nur außerhalb des Höhenbereiches der von innen zu steuernden Maschinenteile liegen. jedoch ist die Anordnung im Fundamentrahmen vorzuziehen, weil hier der erforderliche Raum zur Verfügung steht. Dabei, ergibt sich noch der weitere Vorteil, daß von einer im Werkstattboden unterhalb des Maschinengestells angeordneten Grube aus ein Bedienungsmann von unten her bequem an die Kurven heran kann und eine etwaige Auswechslung von Kurven oder ihre Einstellung während des Betriebes leicht vornehmen kann. Im unteren Teil liegen ferner die Kurven kühl, da die von der Wanne auf die Maschine strahlende Hitze bekanntlich nach oben abzieht. Wird also im Betrieb eine Arbeit an den Kurven notwendig, dann kann diese sofort vorgenommen werden, da die Kurven kühl sind, im Gegensatz zu den bekannten Karussellflaschenblasemaschinen, wo sie unmittelbar hinter den der Hitzeeinstrahlung ausgesetzten Formen liegen und selbst so heiß sind, daß sie nur unter den größten Schwierigkeiten oder erst nach Verlauf einer gewissen Abkühlungszeit verstellt werden können.
  • Die Übertragung der von den Kurven ausgelösten Bewegungen auf die im oberen Maschinengestell gelagerten einzelnen Formwerkzeuge usw. erfolgt gemäß der Erfindung durch senkrechte Wellen oder Schäfte, die verhältnismäßig kleine Durchmesser haben und daher bequem unterzubringen sind. Es kommt, wie bereits bemerkt, die überaus massige Mittelsäule mit dem schweren Zylindersegment in Fortfall. Die Maschine wird dadurch nicht nur sehr viel leichter und daher in der Arbeit schneller, sondern auch billiger und haltbarer, da die ganze Maschine im oberen Teil für Luft zugänglicher ist und daher sich nicht so stark erhitzen kann wie eine Maschine mit zentraler Säule.
  • Da der ganze Mittelraum oberhalb des Fundamentrahmens jetzt frei ist, so können die einzelnen Arbeitsstationen unter dem Gesichtspunkt konstruiert werden, daß ihre radiale Ausdehnung größer ist als die umfängliche Ausdehnung. Dadurch wird die einzelne Station schmaler, und die Stationen können auf einem kleinen Umfang zusammengebaut werden. Ferner gestattet der freie Raum die Anordnung von in radialer Richtung nach innen gehenden, außerordentlich kräftigen Schließfedern, mit deren Hilfe die Vorformen bzw. Fertigformen geschlossen werden.
  • Auf den sicheren Schluß der Formen kommt es bei den Flaschenblasemaschinen in erster Linie an, und es bestand bei den bisherigen Bauarten immer die Schwierigkeit, genügend kräftige Schließfedern anzuordnen. Dazu kommt, daß diese Schließfedern, tief im Innern der Maschine liegend, vor der unmittelbaren Einstrahlung der Wannenhitze einigermaßen geschützt liegen und daher lange nicht so schnell erlahmen wie die Federn bei den bisherigen Bauarten, die bekanntlich in unmittelbarer Nähe der Formen und damit der Wanne liegen.
  • Der freie Innenraum gestattet aber auch Reparaturen von innen. heraus sowie ferner die bequeme Anordnung einer zentralen Kühlung.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen Abb. i und 2 dargestellt, die eine Maschine im senkrechten Mittelschnitt zeigen. In Abb. i ist eine Station der Maschine .gezeigt, die gerade auf der der Vorwanne abgekehrten Seite des Maschinenrahmens liegt. Deshalb ist hier auch die Wanne mit Vorwanne nur gestrichelt dargestellt. In Wirklichkeit ist sie auf der rechten Seite der Abb. i stehend zu denken.
  • i ist die Außenmauerung der Wanne, in welcher das geschmolzene Glas sich befindet. 2 ist eine mit dem Wanneninnern in Verbindung stehende Vorwanne, durch welche die Vorformen 3 hindurchgehen und eintauchen und aus. welcher sie während des Durchganges Glas entnehmen.
  • Die Maschine selbst ist in folgender Weise aufgebaut: Das Maschinenfundament ist ein ringförmiger Rahmen 4, der in bekannter Weise auf vier Rädern 5 ruht und auf den Schienen 5' verfahrbar ist.
  • Auf dem Maschinenfundament liegt mit einem unteren Ringansatz 7, in einer Kreisnut 6 des Fundamentrahmens geführt, ein ebenfalls ringförmiger Körper 8, der im folgenden als Fundamentring bezeichnet wird. Er ist zur Verminderung seines Gewichtes hohl ausgebildet und besitzt im dargestellten Ausführungsbeispiel rechteckigen Querschnitt.
  • Dieser Fundamentring 8 bildet die Grundlage für den um die Mittelachse x-x sich drehenden Maschinenoberteil. Auf ihm sind ebenso viele Vertikalgestelle g (Abb. 2) aufgesetzt, wie die Maschine Arbeitsstationen hat, z. B. bei einer zehnarmigen Maschine zehn Stück.
  • Jedes Vertikalgestell besteht in seinem unteren Teil aus einem Kasten io mit einer darauf angeordneten senkrechten Führung für die Formschlitten, die aus zwei senkrechten prismatischen Teilen ii und 12 besteht. An diese senkrechte Schlittenführung schließt sich oben ein Verbindungsstück 13 an, das mit einem im oberen Maschinengestell angeordneten zentralen Haltering 14 verbunden ist. Jedes Vertikalgestell trägt sämtliche Teile einer Arbeitsstation, nämlich i. je einen Tisch 15 zur Aufnahme der Fertigform 16, die zur Öffnung und Schließung der Fertigformhälften erforderlichen Maschinenteile und Antriebsmittel, 2. je einen Vorformschlitten 17 mit den Vorformen 3 und den zur Aufundniederbewegung dieses Schlittens und zur Öffnung und Schließung der Vorformhälften erforderlichen Antriebsmittel, 3. je -einen Kopfformschlitten ig mit den Kopfformhälften 126, 127 und den zur Aufundniederbewegung dieses Schlittens sowie zur Öffnung und Schließung der Kopfform erforderlichen Teile, 4. je ein Ahschneidemesser 2o und die zu seiner Betätigung erforderlichen Maschinenteile. Bei der neuen Maschine sind die Steuerkurven gemäß der Erfindung in einer von der bisher üblichen Bauart völlig abweichenden neuen Weise angeordnet. Es sind folgende Kurven gezeigt: i. Die Kurve 207, 207', welche die Aufundniederbewegung des Kopfformschlittens beeinflußt, 2. die Kurve 121 und i21', welche die Offnuhgs- und Schließbewegung der Vorformen bewirkt, 3. die Kurve 2o8, 2o8', welche die Abschneidebewegung des Messers betätigt, 4. die Kurve 40, 40', mit deren Hilfe die Öffnungs- und Schließbewegung der Fertigform bewirkt wird, 5. die Kurve Zog, mit deren Hilfe der Einlaß von Druckluft in die Vorform während der Vorblaseperiode gesteuert wird, 6. die Kurve 3o7, auf welcher die Rolle 3o6 läuft. Sie bewirkt durch die mit der Rolle 3o6 verbundene Schubstange 85 die Aufundniederbewegung des Vorformschlittens 8o, 81.
  • Alle diese Kurven sind gemäß der Erfindung vollkommen aus dem Höhenbereich der eigentlichen Maschine fort verlegt nach unten in das Maschinenfundament 4. Die Kurven 207, 121, 2o8, 40 und Zog sind auf einem gemeinsamen Zylindermantelsegment 2io angebracht, und zwar können sie, wie in der Zeichnung dargestellt, mit ihm aus einem Stück bestehen oder auch auf ihm auswechselbar befestigt sein, z. B. durch Stifte, Schrauben und ähnliche bekannte Mittel.
  • Das Segment 2io ist in "dem an der zylindrischen Innenwandung des im Maschinenfundamentrahmen 4 frei bleibenden Mittelraumes 211 so gelagert, daß es sich in umfänglicher Richtung drehen kann.
  • Die Hinundherverschiebung am Umfange geschieht dadurch, daß das Segment einen Ringflansch 212 besitzt, der außen eine Verzahnung trägt, in die ein Zahnrad 213 eingreift, das seinerseits wieder durch das Handrad 214 und die Kegelräder 215, 216 in Umdrehung versetzt wird.
  • Die Verstellbarkeit der Kurven hat den Zweck, mit einem einzigen Handgriff, nämlich durch Drehung des Handrades 214, sämtliche Kurven auf einmal zu verstellen, um auf diese Weise die Zeiträume, welche zwischen der Ansaugperiode und der Überführung des Külbels aus der Vorform in die Fertigform liegt, zu verkürzen oder zu verlängern.
  • Die den gemeinsam verstellbaren Kurven 207, 121, 2o8 und 4o entsprechenden Kurventeile 2o7', 121', 2o8', 40' sind ebenfalls auf einem Segment, das mit 217 bezeichnet ist, befestigt, das seinerseits wieder im Maschinenfundament 4 fest angeordnet . ist. Die Kurven 2o7', 121', 2o8', 40' können aber auch unmittelbar an der Innenfläche des Raumes 211 am Maschinenfundamentrahmen 4 befestigt bzw. einstellbar festgeschraubt werden. Jedenfalls bleiben diese Kurven, nachdem sie einmal eingestellt sind, im wesentlichen in ihrer Lage unverändert. Die Verstellbarkeit der Kurven ist vorstehend der Vollständigkeit halber beschrieben worden, ist jedoch nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
  • Die Kurve 207, 207' hebt oder senkt den Schubstangenkopf 25, der mit Hilfe der senkrechten Stange 2q.6 und des Hebelsystems 239, 245, 243, 242, 24I, 238, 237 und der daran angelenkten Zugstange 128 die Aufundniederbewegung des Kopfformschlittens ig bewirkt.
  • Die Kurve 121, 121' beeinflußt die Rolle i2o, die mittels des Hebels iig die senkrecht nach oben gehende Steuerwelle 118 dreht, .durch deren Bewegung die Öffnung und Schließung der Vorformarme bewirkt wird.
  • Die Kurve 2o8, 2o8' betätigt eine Rolle 218, die in einem Gabelhebel 2ig liegt. Dieser ist fest verbunden mit einer Welle 22o, die senkrecht durch die hohle Welle 118 nach oben geführt ist, hier mit Hilfe eines Winkelhebels 22o' an einer Stange 221 angreift, die durch den Winkelhebel 222 den Schaft 223 des Abschneidemessers 2o hin und her dreht.
  • Auf der Kurve 4o bzw. 40' liegt eine im Hebel 3g befestigte Rolle. Der Hebel 39 bewirkt durch eine nach oben gehende, hinter der Welle 118 zu denkende Welle beim Hinundherbewegen durch die Kurve 4o bzw. 40' die Offnungs- bzw. Schließbewegung der Fertigformen.
  • Von der Kurve Zig wird ein Winkelhebel 224 betätigt, der um ein Lager 225 (Abb. i a) -drehbar ist. Dieses Lager befindet sich an einem an dem Kasten 22 angegossenen Arm 226. Der Winkelhebel betätigt eine Stoßstange 227, durch deren Aufundniederbewegung die in einem Kasten 228 liegenden Ventile für Blasluft und Unterdruck betätigt werden. Mit dem Ventilkasten 228 ist durch ein biegsames Rohr 229 die hohle Zugstange 128 verbunden, an der der Vorformschlitten ig hängt.
  • Zum Verständnis der Erfindung genügt es, die Lage der Kurven mit Bezug auf die Gesamtmaschinenanordnung zu beschreiben und darzustellen und die senkrechten Elemente zu kennzeichnen, durch deren senkrechte oder drehende Bewegung die verschiedenen Arbeitsvorgänge in den Stationen ausgelöst werden. Auf die Einzelheiten der Kopfform, Vorform und Fertigform ihrer Schlitten und die Sonderausführung der Öffnungs- und Schließvorrichtung kommt es nicht an.
  • Das Wesentliche ist nur, daß diejenigen Steuerkurven, durch welche mechanisch bewegte Teile beeinflußt werden,. aus dem Raum hinter den Arbeitsstationen weggenommen werden und in eine Zone verlagert werden, die oberhalb des Höhenbereiches der Arbeitsstationen liegt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Glasblasemaschine mit einem um eine senkrechte Mittelachse umlaufenden, die Formen tragenden Drehgestell, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehgestell von einem Fundamentrahmen getragen ' wird, an welchem die die einzelnen Arbeitsvorgänge beeinflussenden Steuerkurven außerhalb des Höhenbereiches der einzelnen Arbeitsstationen der Maschine angeordnet sind.
  2. 2. Glasblasemaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die einzelnen Arbeitsvorgänge beeinflussenden Steuerkurven an der Innenwandung eines im Fundamentrahmen vorgesehenen zylindrischen Raumes so angeordnet sind, daß sie die von ihnen betätigten Steuerungselemente, in radialer Richtung gesehen, von außen beeinflussen.
  3. 3. Glasblasemaschine nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungen für die einzelnen Arbeitsvorgänge von den Steuerungskurven durch Hebel über senkrecht angeordnete drehbare Wellen (37, 118) auf die Arbeitsstationen übertragen werden.
  4. 4. Glasblasemaschine nach Anspruch i oder 2; dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungen für die einzelnen Arbeitsvorgänge von den Steuerkurven (z. B. 2o7) über Rollen durch nahezu senkrechte Stangen (246) übertragen werden.
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