DE584818C - Schaufenstereinrichtung - Google Patents
SchaufenstereinrichtungInfo
- Publication number
- DE584818C DE584818C DESCH98768D DESC098768D DE584818C DE 584818 C DE584818 C DE 584818C DE SCH98768 D DESCH98768 D DE SCH98768D DE SC098768 D DESC098768 D DE SC098768D DE 584818 C DE584818 C DE 584818C
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- DE
- Germany
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- shop window
- rear wall
- shelves
- sliding
- window
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- Expired
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47F—SPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
- A47F11/00—Arrangements in shop windows, shop floors or show cases
- A47F11/02—Removable walls, scaffolding or the like; Pillars; Special curtains or the like
Landscapes
- Freezers Or Refrigerated Showcases (AREA)
Description
Bei den bisher bekannten Schaufenstereinrichtungen mit übereinanderliegenden Abstellplatten
und als Schiebetür o. dgl. ausgestalteter Rückwand sind die Abstellplatten und die
Rückwand ortsfest angeordnet. Dies hat den Nachteil, daß im Bedarfsfalle die eine oder
andere Ware nicht für sich allein besonders auffällig in das Blickfeld der Beschauer gerückt
werden kann. Ebenso ist es nicht möglich, den
ίο Schaufensterraum nach Belieben kleiner zu
machen und wieder zu vergrößern. Beides ist aber für eine vollkommene Schaufenstereinrichtung
von Wichtigkeit, weil das Hervorheben einer besonders günstig angebotenen Ware oftmais
von großem Vorteil ist und die Verkleinerung des Schaufensterraumes bei ruhiger Geschäftslage
zur Verringerung der Betriebskosten beiträgt.
Die Erfindung betrifft nun eine Schaufenstereinrichtung,
die beides dadurch ermöglicht, daß die Abstellplatten und die Rückwand voneinander getrennt in Gleitführungen
der Schaufensterseitenwände beliebig einstellbar sind.
Es ist zwar bei Aufbewahrungsschränken be-. kannt, im Schrankinnern einen Schwihgrahmen
mit übereinanderliegenden Abstellplatten aufzuhängen, der durch Öffnen der Tür aus dem
Schrank herausgeschwenkt und beim Schließen der Tür wieder in den Schrank zurückgependelt
wird. Die Abstellplatten sitzen hier aber fest am Schwingrahmen, so daß sie nicht einzeln
für sich beliebig hervorgeholt werden können; ebenso kann auch der Schrankraum nicht verändert
werden, weil die Tür ortsfest an der Seitenwand des Schrankes angebracht sein muß. Die der Erfindung zugrunde liegenden
Zwecke lassen sich mit diesem Schrank nicht ■ erreichen.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in Abb. 1 in einer beispielsweisen
Ausführungsform dargestellt. Die Abb. 2 und 3 zeigen eine andere Ausführungsform im Querschnitt
und Rückansicht. Abb. 4 ist eine schaubildliche Darstellung.
Jede Abstellplatte α aus Glas, Marmor oder irgendeinem anderen Werkstoff ruht auf einer
zweckmäßig metallischen Tragplatte oder einem Rahmen b, die beiderseits durch waagerechte
Führungsschlitze f in innerhalb des Schaufensters vorgesehenen Verkleidungswänden c
hindurchgreift oder in einer an den Außenwänden c1 freiliegend befestigten Gleitführung d
läuft. Die Platten a, b sind mit der Schaufensterrückwand, z. B. mit dem Rahmen e der
Schiebefenster h (Abb. 2 und 3), nicht verbunden, so' daß . jede Platte a, b unabhängig
für sich in ihren Führungsschlitzen f oder Gleitführung d innerhalb des Schaufensters in
der eingezeichneten Pfeilrichtung g gegen seine Scheibe vorgeschoben, zurückgezogen oder herausgenommen
werden kann. Zweckmäßig laufen die Tragplatten b auf Gleitbahnen d, z. B. auf
Kugelreihen, die sich in an den Schaufensterseitenwänden c1 angebrachten Fassungen befinden.
Es kann, wie aus Abb. 1 ersichtlich, nur eine einzige Platte a, b im Schaufenster vorhanden
sein; es können aber auch mehrere solcher Platten (Abb. 2 bis 4) vorgesehen sein, die
dann einen stufenartigen Einbau ergeben. Ebenso können aber auch in jeder einzelnen
Gleitvorrichtung mehrere Platten α hintereinander eingeschoben werden.
Die inneren Verkleidungswände c sind bei Verwendung besonderer Gleitbahnen d entbehrlich.
Die Rückwand, die am günstigsten aus Schiebetüren h in fester Umrahmung e besteht,
ist gleichfalls nach vorn, d. h. gegen die Schaufensterscheibe, verschiebbar, und ermöglicht dadurch
die Verkleinerung des Schaufensterraumes; ebenso kann sie einschließlich ihrer
Umrahmung frei nach rückwärts herausgezogen werden. Abb. 3 zeigt die seitlich am Schiebetürrahmen
e angebrachten, in den Gleitbahnen d laufenden Füße i zum Vor- und Zurückrollen
der Schaufensterabschlußwand k. In Abb. 3 sind Kugehrollen, die zum leichteren Gleiten
der Schiehetürumrahmung dienen. Abb. 1 zeigt eine beispielsweise Verriegelung I, die nach dem
Zurückziehen der Riegel das Herausnehmen der Tragplatten a, h und der Schiebetürenrückwand
e, h, i gestattet. Die Abriegelung kann auch in jeder anderen Form erfolgen.
Der so beschaffene Schaufenstereinbau gibt die Möglichkeit, die auszustellenden Waren
und Gegenstände leicht, übersichtlich und ohne jede Behinderung durch Füße, Stufen und
Schiebetüren auf den Abstellplatten anzuordnen. Es ist kein Durchschieben zwischen den ein-
'" zelnen Abstellplatten bzw. Stufen mehr erforderlich,
denn jede einzelne der letzteren kann beliebig vorgeschoben, zurückgeholt oder herausgenommen
werden. Waren, die besonders bevorzugt und den Beschauern blickfangend vorgeführt werden sollen, ordnet man in zweckentsprechender
Weise auf einer der Abstellplatten an und schiebt diese dann ganz oder teilweise, je nach Art der gewünschten Dekoration,
an die Schaufensterscheibe vor. Einen besonderen Vorteil bietet die Möglichkeit,
mehrere Abstellplatten in einer oder mehreren Gleitführungen unterzubringen, weil dadurch
die Dekoration abwechslungsreich gestaltet werden kann. Auch kann die beim Beschicken der
Platten oder bei der Reinigung hindernde Abschlußwand einschließlich ihrer Umrahmung
ganz herausgenommen werden. Im Bedarfsfalle kann ferner das Schaufenster durch Verschieben
der Abschlußwand je nach Wunsch verkleinert werden.
Die Ausstattung des Einbaues richtet sich je nach Geschmack und Aufwandkosten; die
Metallteile können z. B. vernickelt oder verchromt
und hochglanzpoliert werden.
Claims (1)
- Patentanspruch :Schaufenstereinrichtung mit übereinanderliegenden Abstellplatten und als Schiebetür 0. dgl. ausgestalteter Rückwand, dadurch gekennzeichnet, daß Abstellplatten (a) und Rückwand (h) voneinander getrennt in Gleitführungen (f, d) der Schaufensterseitenwände (c) beliebig einstellbar sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH98768D DE584818C (de) | 1932-09-02 | 1932-09-02 | Schaufenstereinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH98768D DE584818C (de) | 1932-09-02 | 1932-09-02 | Schaufenstereinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE584818C true DE584818C (de) | 1933-09-25 |
Family
ID=7446452
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH98768D Expired DE584818C (de) | 1932-09-02 | 1932-09-02 | Schaufenstereinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE584818C (de) |
-
1932
- 1932-09-02 DE DESCH98768D patent/DE584818C/de not_active Expired
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