DE585257C - Antriebsvorrichtung fuer sich drehende Tontraeger, Schallplatten oder Schallwalzen, mit einem Schwungrade - Google Patents
Antriebsvorrichtung fuer sich drehende Tontraeger, Schallplatten oder Schallwalzen, mit einem SchwungradeInfo
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- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B17/00—Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
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-
- G—PHYSICS
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Description
Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für sich drehende Tonträger, Schallplatten
oder Schallwalzen, mit einem Schwungrade.
Bei Antriebsvorrichtungen für Sprechmaschinen ist es bekannt, die Plattenteller
selbst als Schwungmassen auszubilden, um Unregelmäßigkeiten imLauf des Plattentellers,
die durch das Getriebe oder einen stoßweise
»ο .erfolgenden Betrieb des Antriebsmotors verursacht
werden können, möglichst zu vermeiden. Die Inbetriebsetzung der vorgenannten Plattenteller erfordert aber ein verhältnismäßig
großes Drehmoment, so daß der Antriebsmotor der Tonwiedergabevorrichtung nachteilig beeinflußt werden kann. Diese nachteilige
Beeinflussung des Antriebsmotors der Tonwiedergabevorrichtung ist auch in dem Fall nicht vermieden, daß in bekannter Weise
•20 ein Schwungrad zwischen der Antriebsvorrichtung und einer Welle eingeschaltet ist, die
mittels eines Reibrades mit dem Tonträger gekuppelt ist.
Die Erfindung besteht darin, daß die Schallplatte oder Schallwalze oder ihr Tragkörper
zwischen dem Antriebsmotor und dem Schwungrade oder der Schwungscheibe als
deren Antriebsreibglied eingegliedert ist.
Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß die Tonwiedergabevorrichtpng ohne wesentliche
Überlastung des Antriebsmotors in Betrieb gesetzt werden kann. Beim Anlassen des
Antriebsmotors kann nämlich beim Erfindungsgegenstand der umlaufende Tonträger an der mit geringem Druck an ihm anliegenden
Schwungmasse gleiten, so daß die Schwungmasse allmählich mitgenommen und erst nach einer gewissen Zeit auf die normale
Geschwindigkeit gebracht wird. Infolgedessen ist das zum Ingangsetzen der Schwungmasse
erforderliche Drehmoment verhältnismäßig gering.
Es ist bereits bekannt, ein Schwungrad an einen akustischen Film durch Reibung anzuschalten.
In diesem Fall soll jedoch durch die Anschaltung des Schwungrades an den
Film ein Reißen des Tonträgers beim Anlauf verhindert werden, während beim Erfindungsgegenstand
dadurch, daß von der Schallplatte oder Schallwalze oder deren Tragkörper ein Schwungrad durch Reibung
mitgenommen wird, eine Überlastung des Antriebsmotors während der Anlaufperiode verhütet
ist.
Es ist ferner bekannt, von dem Tonträger mittels Reibung einen Fliehkraftregler anzu-
treiben, also eine Vorrichtung, die mit mehreren Schwungmassen versehen ist und bei
welcher im Gegensatz zu dem beim Erfindungsgegenstand verwendeten Schwungrad die Schwerpunkte der einzelnen Schwungmassen
ihre Lage ändern. Die Masse des beim Erfindungsgegenstand benutzten Schwungrades
ist jedoch beträchtlich größer als die Masse eines Fliehkraftreglers. Ein Schwungrad
erfordert daher beim Anlassen ein Drehmoment, das erheblich größer ist als das zum
Anlassen eines Fliehkraftreglers notwendige Drehmoment. Durch die obenerwähnte, nach
der Erfindung vorgesehene Reibverbindung
t5 zwischen dem Tonträger und dem von ihm
angetriebenen Schwungrad ist der Zweck erreicht, das zum Anlassen der Schwungmasse
erforderliche Drehmoment herabzusetzen, was ohne große Bedeutung für die Inbetriebsetzung
2o" eines Fliehkraftreglers ist.
Nach der Erfindung ist zweckmäßig mit dem Schwungrad eine Reibrolle gekuppelt, die
durch eine Feder mit einem leichten, federnden Druck gegen die Kante oder eine der Oberes
flächen des Tonträgers bzw. des Tragkörpers des Tonträgers gedruckt wird.
Die Reibrolle und das mit dieser Rolle gekuppelte Schwungrad sind zweckmäßig auf
einem schwenkbaren, unter Federwirkung stehenden Hebel drehbar gelagert.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform der Erfindung, die in Verbindung
mit einer Sprechmaschine benutzt werden soll, die mittels einer biegsamen Welle von einer der Wellen der kinematographischen
Projektionsvorrichtung angetrieben wird.
Fig. ι zeigt die Vorrichtung in Draufsicht. Fig. 2 ist eine Vorderansicht und
Fig. 3 eine Seitenansicht der Vorrichtung.
Fig. ι zeigt die Vorrichtung in Draufsicht. Fig. 2 ist eine Vorderansicht und
Fig. 3 eine Seitenansicht der Vorrichtung.
Der Plattenteller α der Sprechmaschine weist eine zylindrische, abgedrehte Kante auf.
Die Plattentellerwelle b ist in einem Gehäuse c eines Schneckengetriebes drehbar gelagert,
dessen Welle d aus dem Gehäuse c herausragt.
Auf dem Gehäuse c ist ein Arm e befestigt, der
einen Zapfen f trägt. Auf diesem Zapfen ist ein gabelförmiger Hebel g drehbar gelagert.
Zwischen seinen Armen trägt der Hebel g ein Schwungrad h, dessen Welle i parallel zur
Plattentellerwelle & angeordnet ist. Die Wellet
ist in den Gabelarmen des Hebels g drehbar gelagert und trägt oberhalb der Gabelarme
eine Rolle k. Diese Rolle ist aus vulkanisiertem Kautschuk oder aus einem ähnlichen,
eine gute Reibungsverbindung sichernden Stoff hergestellt oder mit einem solchen Stoff
überzogen.
Der gabelförmige Hebel g wird durch eine Schraubenfeder / oder durch eine in beliebiger
anderer Weise gestaltete Feder gegen den zylindrischen Umfang des Plattentellers a
mit leichtem Druck gedruckt.
Das Gehäuse c des Schneckengetriebes wird mittels Vorsprünge m und durch diese geführter
Bolzen in bekannter Weise auf dem Rahmen der Wiedergabevorrichtung befestigt.
Zwischen das Gehäuse c und den vorgenannten Rahmen ist zweckmäßig eine dicke Kautschukplatte
eingelegt.
Die in der Zeichnung nicht dargestellte biegsame Antriebswelle wird an die Schneckenwelle
d angeschlossen.
Die Rolle k braucht nicht an dem zylindrischen Umfang des Plattentellers α anzuliegen,
sondern kann auch gegen den äußeren Teil seiner Ober- bzw. Unterseite angedrückt werden.
In diesem Falle ist es zweckmäßig, eine an der entgegengesetzten Seite des Plattentellers
anliegende Gegenrolle zu verwenden, um eine schädliche Biegungsbeanspruchung der Welle b zu verhüten.
Die Rolle k kann auch statt gegen den Plattenteller
c gegen die auf diesem liegende Schallplatte o. dgl. gedrückt werden.
Eine entsprechende Regelungsvorrichtung kann naturgemäß auch in Verbindung mit
andersgestalteten Schallträgern, z. B. in Verbindung mit zylindrischen Trägern, verwendet
werden.
Claims (3)
1. Antriebsvorrichtung für sich drehende Tonträger, Schallplatten oder
Schallwalzen, mit einem Schwungrade, dadurch gekennzeichnet, daß die Schallplatte
oder Schallwalze oder ihr Tragkörper (a), wie es für Filme bekannt ist, zwischen
dem Antriebsmotor und dem Schwungrade oder der Schwungscheibe (Ii) als
deren Antriebsreibglied eingegliedert ist.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit dem
Schwungrad Qi) gekuppelte Reibrolle (k)
durch eine Feder (I) mit einem leichten, federnden Druck gegen die Kante oder eine
der Oberflächen des Tonträgers bzw. des Tragkörpers (a) des Tonträgers gedrückt
wird.
3. Antriebsvorrichtung nach den An-_ Sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, uo
daß die Reibrolle (k) und das mit dieser Rolle gekuppelte Schwungrad Qi) auf einem
schwenkbaren, unter Federwirkung stehen-
. den Hebel (§·) drehbar gelagert sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DK585257X | 1929-08-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE585257C true DE585257C (de) | 1933-10-10 |
Family
ID=8151474
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930585257D Expired DE585257C (de) | 1929-08-23 | 1930-08-23 | Antriebsvorrichtung fuer sich drehende Tontraeger, Schallplatten oder Schallwalzen, mit einem Schwungrade |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE585257C (de) |
-
1930
- 1930-08-23 DE DE1930585257D patent/DE585257C/de not_active Expired
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