DE585501C - Hochdruckzersetzer, insbesondere zur elektrolytischen Herstellung von Wasserstoff und Sauerstoff - Google Patents
Hochdruckzersetzer, insbesondere zur elektrolytischen Herstellung von Wasserstoff und SauerstoffInfo
- Publication number
- DE585501C DE585501C DEE40164D DEE0040164D DE585501C DE 585501 C DE585501 C DE 585501C DE E40164 D DEE40164 D DE E40164D DE E0040164 D DEE0040164 D DE E0040164D DE 585501 C DE585501 C DE 585501C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- high pressure
- electrode
- cylinders
- electrodes
- pressure decomposer
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
- C25B—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
- C25B9/00—Cells or assemblies of cells; Constructional parts of cells; Assemblies of constructional parts, e.g. electrode-diaphragm assemblies; Process-related cell features
- C25B9/13—Single electrolytic cells with circulation of an electrolyte
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
- C25B—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
- C25B11/00—Electrodes; Manufacture thereof not otherwise provided for
- C25B11/02—Electrodes; Manufacture thereof not otherwise provided for characterised by shape or form
- C25B11/036—Bipolar electrodes
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
- C25B—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
- C25B9/00—Cells or assemblies of cells; Constructional parts of cells; Assemblies of constructional parts, e.g. electrode-diaphragm assemblies; Process-related cell features
- C25B9/01—Electrolytic cells characterised by shape or form
- C25B9/015—Cylindrical cells
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
- C25B—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
- C25B9/00—Cells or assemblies of cells; Constructional parts of cells; Assemblies of constructional parts, e.g. electrode-diaphragm assemblies; Process-related cell features
- C25B9/05—Pressure cells
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
- C25B—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
- C25B9/00—Cells or assemblies of cells; Constructional parts of cells; Assemblies of constructional parts, e.g. electrode-diaphragm assemblies; Process-related cell features
- C25B9/17—Cells comprising dimensionally-stable non-movable electrodes; Assemblies of constructional parts thereof
- C25B9/19—Cells comprising dimensionally-stable non-movable electrodes; Assemblies of constructional parts thereof with diaphragms
- C25B9/21—Cells comprising dimensionally-stable non-movable electrodes; Assemblies of constructional parts thereof with diaphragms two or more diaphragms
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
- C25B—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
- C25B9/00—Cells or assemblies of cells; Constructional parts of cells; Assemblies of constructional parts, e.g. electrode-diaphragm assemblies; Process-related cell features
- C25B9/70—Assemblies comprising two or more cells
- C25B9/73—Assemblies comprising two or more cells of the filter-press type
- C25B9/75—Assemblies comprising two or more cells of the filter-press type having bipolar electrodes
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
- C25B—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
- C25B9/00—Cells or assemblies of cells; Constructional parts of cells; Assemblies of constructional parts, e.g. electrode-diaphragm assemblies; Process-related cell features
- C25B9/70—Assemblies comprising two or more cells
- C25B9/73—Assemblies comprising two or more cells of the filter-press type
- C25B9/77—Assemblies comprising two or more cells of the filter-press type having diaphragms
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Electrochemistry (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)
Description
Elektrolytische Zellen z. B. für die Erzeugung von Wasserstoff und Sauerstoff·, besitzen
Zersetzungsspannungen in - der Größe von etwa 2 Volt. In technischen Anlagen schaltet
5- man eine größere Anzahl von elektrolytischen
Einzelzellen oder Gruppen parallel geschalteter Zellen in Serie und erhält damit höhere, für
die Erzeugung.bzw. Zuleitung des elektrischen Stromes wirtschaf tlichereBetriebsspannungen.
Elektrisch am einfachsten sind, solche Anordnungen,
bei denen, innerhalb eip.es: Elektrolyseurs bzw- eines Elektrolytbehälters nur
parallel geschaltete Zellen vorkommen und
eine. Vielzahl derartiger Apparate in Reihe
15. geschaltet sind. Die einzelnen Behälter haben dann keine oder nur geringe durch Elektrolytnachfülleitungen
bedingte Flüssigkeitsverbindungeri, und es sind daher unproduktive elektrolytische
Nebenschlußströme ausgeschlossen.
ao Diese Anordnungen haben aber den Nachteil,
daß· einesehr große Zahl von Einzelelektfolyseuren
,aufgestellt werden müssen. Man ist
• daher bestrebt, in einem Apparat nicht nur parallel geschaltete Zellen unterzubringen,
sondern auch möglichst viele Zellen in Serie zu- schalten. Man erhält dadurch erst die
Möglichkeit, in einem Apparat—und das ist bei Verwendung druckfester Gehäuse besonders
wichtig — große Leistungen unterzu-
30' bringen, ohne wirtschaftlich hohe Stromstärken
anwenden zu müssen^ Macht aber diese Reihenschaltung schon bei der offenen Nieder-
\ druckelektrolyse erhebliche Isolationsschwierigkeiten,· so sind diese bei der Hochdruckelektrolyse
wesentlich größer, weil bei diesen die Behälter unter allen Umständen aus Metall
bestehen und vollständig geschlossen sein müssen.
Es sind Systeme bekannt, bei denen in einem stehenden Druckgefäß Gruppen parallel
geschalteter Elektroden in Serie geschaltet sind; es sind Systeme bekannt, bei denen in
einem liegenden Druckrohr bipolare Elektrodenplatten nach der sog. Filterpressenbauart
verwandt werden. Alle diese Konstruktionen haben gemeinsam, daß das Spannungsgefälle
gleichlaufend ist mit der Richtung- der .Längsachse der aus Festigkeitsgründen stets als
rundes Rohr ausgeführten Druckgefäße. Das bedeutet, daß die Elektroden an dem einen
Ende 'des Druckrohres eine der Serienschaltung entsprechend höhere Spannung besitzen
als die am anderen Ende. Es muß also bei allen diesen Systemen sorgfältig vermieden
werden, daß nicht ein großer Teil des Stromes von den Elektroden an dem einen Ende
des Druckgefäßes zu der Gefäßwand übertritt, von dieser metallisch zum anderen Ende geleitet
wird und von da zu den Elektroden zurückkehrt. Die Isolierung dieser verhältnismäßig
großen Wandfläche verursacht erhebliche Schwierigkeiten. Die angewandte Lösung der
Isolation durch Anordnung einer nicht leitenden Gasschicht'zwischen der Druckgefäßwand
und der eigentlichen Elektrodenkonstruktion bedeutet <
ebenso wie die angestrebte Lösung, die Isolation gegen die Druckgefäßwand mittels
Betons, ~Quäfzes o.'dgl. zu erhalten, eine
erhebliche Raumverschwendung innerhalb· des teuren Gefäßgehäuses und das noch dort, wo
das Gefäß den größten Durchmesser hat und daher für die Unterbringung von Elektroden
am besten ausnutzbar ist. Diesen Nachteil
ίο besitzen in gleicher Welse alle Konstruktionen,
die zwischen Druckgefäßxohrwand und
Elektrodenkonstruktion eine stromhindernde Schicht anordnen.
Ohne auf die Vorteile einer Serienschaltung
von mehreren Zellen innerhalb eines Druckgefäßes zu verzichten, vermeidet die vorliegende
Erfindung die- Isolierung der großen von Elektrolyt benetzten Wand- und Bodenflächen
des Druckgefäßes dadurch, daß die Elektroden in Gefäßform ausgebildet und eine Vielzahl von .. immer kleineren derartigen
Elektrodengefäßen unter Zwischenschaltung von Diaphragmen ineinandergesetzt sind.
Die schematischen Fig. 1 bis 5 zeigen in
zwei senkrechten Mittelschnitten und einigen Querschnitten Ausführungsbeispiele eines
Wasserzersetzers nach vorliegender Erfindung. Konzentrisch mit dem Druckgefäß a
sind _die bipolar arbeitenden Elektrodengef äße &2, bs, &4 usw. angeordnet, zwischen
denen sich die zur Trennung der Gase dienen-
.':; den Diaphragmen C1, C2, C3 usw befinden. Das
Druckgefäß selbst kann als erste Elektrode O1
dienen, so daß ari ihm in einfacher Weise die
eine Stromleitung ex angeschlossen werden kann, während die zweite, e2, an den inneren
·· Kern bk der Elektrodenkonstruktion angelegt
wird, der auf geeignete Art oben oder unten
öder oben und unten isoliert durch das Druekgehäuse hindurchgeführt ist oder, wie Fig. 5
vorsieht, direkt mit dem vom Druckgefäß iso-
"."· lierten Deckel verbunden sein kann. Der Kern
ist zweckmäßig hohl und' umfaßt einen oder mehrere Kanäle f, die" der Zuführung von Er-
♦5 satzflüssigkeit dienen- oder aber auch als
Eückst-römkanäle für den umlaufenden Elelc-
■1"■: trolyt benutzt werderi'können.
■ Die größte Spannung liegt also zwischen dem-Druckgefäß J)1 und dem inneren Kern 5j.
Diese sind aber mit Ausnahme des oberen
und des unteren Endes der Elektrodenkon-
' struktion·· durch'die-Mantelflächen der Elektrödenzylinder
getrennt. Um die Böden der Elektrb'derigefäße am Gasentwickeln zu verhindern,
genügt es an und für sich, sie durch eine geeignete Isolationsschicht zu trennen.
■-"-· Wird jedoch 2. B. Kalilauge als Elektrolyt
verwandt, so ist es' schwierig, haltbare Isoliefmaterialien-zu
finden, die zugleich sfromdfeht· sind. Es werden deshalb vorteilhaft die
Böden der. El'ektrodengefäße dadurch an der
Gasabscheidung verhindert, daß, wie Fig. 1 bei I1, I2, /3 zeigt, außer den durchgehenden
Elektrodengefäßen &!, b2, bs usw. zwischen
diesen noch zahlreiche kurze Zusatzzylinder bzw. -gefäße angeordnet werden, die aus dem
gleichen Material wie die Elektroden oder auch aus irgendeinem anderen Material, etwa
Eisen, bestehen können. Wird die Gesamtanzahl der auf diese Weise dem Stromweg
zwischen Kern und Druckgefäß im Wege stehenden Blechwände so groß gewählt, daß der Wert Gesamtspannung dividiert durch die
Gesamtzahl dieser Mittelleiter kleiner als die zur Gasabscheidung notwendige Polarisationsspannung
bleibt, so kann sich an diesen Stellen kein direkter Strom vom Druckgefäß zum
Innenkern bzw. umgekehrt ausbilden,.
Es entsteht eine Isolation durch Polarisation, deren Wirkung auf folgendem beruht:
Für jede durch eine Flüssigkeit von Elektrode zu Elektrode gehende ,Strommenge muß
eine ganz· bestimmte Menge an zersetztem Stoff auftreten. Voraussetzung hierfür ist
aber, daß bei dieser Zersetzung gleichzeitig
eine solche Spannung zwischen den Elektroden herrscht, daß das Produkt aus Spannung
und Strommenge, also die aufgewandte Energiemenge, der in den zersetzten Stoffen verfügbaren
Energie entspricht. Im Falle der Wasserzersetzung muß also das Produkt aus Spannung und Strommenge der im Wasserstoff
aufgehäuften Energie entsprechen. Ein Ampere kann also nur dann die äquivalente
Gasmenge abscheiden, wenn zum mindesten die der Energiemenge des zur Ausscheidung
kommenden Wasserstoffs entsprechende Spannung vorhanden ist. Die Spannung, bei der
sich Wasserstoff bilden kann, muß mindestens 1,6 Volt sein; denn würde bei noch kleinerer
Spannung elektrischer Strom von Elektrode zu Elektrode fließen und sich dementsprechend
die äquivalente Menge Wasserstoff abscheiden, so wäre in diesem Wasserstoff eine größere
Energie aufgespeichert, als dem Produkt aus Spannung und Strommenge, die die Energie
■ erzeugt haben, entspricht. Dies würde dem Gesetz von der Erhaltung der Energie
widersprechen. Bei einem Spannungsunterschied zwischen den Elektroden kleiner als
1,6 Volt kann demnach nicht die geringste Strommenge übertreten. Die Elektroden laden
sieh dann vielmehr einfach auf eine gewisse Spannung (unterhalb 1,6 Volt) mit einer rein
statischen Elektrizitätsmenge auf.
Diese Art der Polarisationsisolation wird
zweckmäßig analog auch am oberen Ende der Elektrodenkonstruktion verwendet ohne daß
diese Isoliermethode als Voraussetzung für die Verwendung der zylindrischen bipolaren
Elektrodenanordnung zu gelten hat. Vielmehr kann- auch hier jede andere geeignete Isolie-
rungsart gebraucht werden, die sich, den Vorteil
der Meinen zu isolierenden Flächen zunutze^ macht. " .
'.-■ " Die Elektrodenzylinder sind in diesem Äusführungsbeispiel
am oberen Ende der Elektrodeiikonstrüktion
ebenfalls durch dazwischen angeordnete Zusatzzylinder W1, m2, «8 so stark
vermehrt, daß die sich darin ausbildenden Polarisationsspannungen zu einer Gasabscheidung
nicht mehr ausreichen. Wenn die ElektiOdenzylinderenden
kein - Gas abscheiden, brauchen sie auch mit den dazwischenliegenden
Diaphragmen keine Zellenräume mehr zu bilden und werden deshalb, wie die Fig. ι
bis 5 zeigen, vorteilhaft derart erweitert oder verengt, daß sie eine massive Wand, p bilden,
die den Stromdurchgang vom Innenkern zum Druckgefäß O1 verhindert.
Die in der Verengungszone vorhandenen Zwischenräume flrr2, r3 werden zweckmäßig
für die Überleitung der Gase aus den einzelnen: Elektrodenzellen zu den Gasabscheiderräumen
g± bzw, 92 verwendet. Es lassen sich
z. B. vorteilhaft längere oder kürzere Gasrohre oder -kanäleg darin einbetten, .die zur
Verlängerung der sich durch sie ergebenden Nebenstromwege teilweise ein Stück dem
Umfang eines Elektrodenzylinders entlang geführt werden, ehe sie zu Elektrodenzellen
höherer oder geringerer Spannung übertreten. In Fig. 5 sind die Gaskanäle gv g2, ga schematisch
verkürzt eingezeichnet, aber so, daß zu erkennen ist, daß' der Nebenstromweg um so
länger ist, je größer die Spannungsdifferenz zwischen zwei durch ihn in Verbindung
stehenden Elektrodenzellen ist. Analog sind in diesem Ausführungsbeispiel schematisch die
Elektrolytrücklaufkanäle Z1, f2, /3 usw. eingezeichnet
"=■"■."
Die zweckmäßig aus sehr dünnem Blech hergestellten Elektroden müssen möglichst geschlossene
Metailgefäße darstellen, damit z. B. der Strom von der Außenelektrode O1. zur
. Innenelektrode. bk nicht übergehen kann, ohne
ebensooft zu polarisieren, wie Elektroden dazwischengeschaltet
sind. Dabei ist es nicht notwendig, daß die Elektroden mathematische Zylinder mit kreisförmigem Grundriß und
c-:: glatten Mantelflächen sind, vielmehr ist es in
go vielen Fällen vorteilhaft, wie Fig. 7 zeigt, den Elektrodengefäßen zur Vergrößerung der
Elektrodenfläche zahlreiche Ausbuchtungen i zu geben, die beliebige Form haben können,
·;'.:. die z. B. halbkugelig oder länglich, scharfkantig
oder abgerundet sein können. Diese Ausbuchtungen werden zweckmäßig so ausgebildet,
daß sie das Diaphragma stützen bzw. in seiner Lage halten, zu welchem Zweck
; eine größere Anzahl von ihnen noch mit dünnen, zahlreich durchbrochenen Blechbändern
oder Drahtgewebestreifen verbunden werden können. Derartige Blechbänder sind in geeigneter Anzahl kreisförmig oder schraubenförmig
um die Elektrodenzylinder herumgelegf und sind vorteilhaft so gebogen oder
. geformt, daß sie Glasblasen, die sich in der Nähe des Diaphragmas entwickeln oder befinden), von diesem wegleiten..
Statt der Ausbuchtungen können die Elektrodenzylinder auch durchgehende Falten be-■
sitzen, so daß sie, wie Fig. 3 zeigt, nicht kreisförmigen, sondern zahnradähnlichen Grundriß
haben. Die Falten dieser riffelblech- oder wellblechförmigen Elektroden b2, bs usw.
können mit den Diaphragmen ganz oder teilweise umschlossene Kanäle Zi1 und h2 bilden,
die eine geordnete Strömung des aufsteigenden Gas- oder Elektrolytgemiscries gewährleisten,
und zwar so, daß die Kanäle H1 von
dem einen Gas, z.B. Wasserstoff, benutzt werden, während die anderen, h2, in dem Falle
Sauerstoff führen. Es wird dadurch die Gefahr beseitigt, daß an Stelle zufällig geringerer
Stromdichte eine Abwärtsströmung auftritt und sich so lokale Wirbelströmungen ausbilden, die durch Andrängen der Gas- ·.
blasen an die Diaphragmen unter Umständen hohe Gasverunreinigungen zu verursachen
vermögen.
Der gleiche Vorteil kann auch z. B., wie Fig. 4 zeigt, dadurch erreicht werden, daß
man die bipolaren glatten Elektrodenzylinder b2, 53, &4 usw. mit zahlreich gelochten
Wellblechen oder wellblechartig geformten Drahtgeweben du d2 belegt, wodurch gleichzeitig
noch eine außerordentlich starke Vergrößerung der wirksamen Elektrodenfläche
erzielt wird.
• Führt man dagegen die aufgelegten Wellbleche nicht gelocht aus, so ergeben sich außer
den obengenannten Kanälen H1 und h2 noch
von diesen getrennte Kanäle kt und k2, in
denen kein Gas entsteht und die daher vorteilhaft für den im Kreislauf abwärts strömenden
Elektrolyt verwendet werden können.
Die Elektrodengefäße können nahtlos gezogen oder zusammengenietet werden bzw.
gefalzt sein, sie können aber auch aus: ringförmigen schwadh konischen Stücken bestehen,
die ineinandergesetzt sind. Um die gesamte Elektrodenkonstruktion einschließlich der
wichtigen beiden Endstücke einheitlich faforikatorisch besonders einfach herstellen zu können,
erweisen sich Elektrodenzylinder als vorteilhaft, die aus. einem oder mehreren. Blechbändernbestehen,
welche, wie z. B, in der · schaubildlichen Fig. 6 dargestellt ist, schraubenförmig
aufgewickelt bzw. gespult sind, derart, daß sie eine geschlossene Zylinderflache
bilden. Es können eine oder mehrere Lagen gleich- oder gegenläufig gewickelt werden,
wobei sich die Windungen auch teilweise
überlappen können. Die Bänder können-glatt
oder gewellt oder mit Ausbuchtungen bzw.i Prägungen versehen sein, sie können auch,
soweit.es sich um die gesamten Diaphragmenstützen und Elektrodenflächenvergrößerungen
handelt, zahlreich gelocht sein oder aus Drahtgewebe bestehen. Als Elektrodenmaterial wird
zweckmäßig Reinnickel verwendet, es kann aber auch Eisen oder vernickeltes Eisen benutzt
werden.
Die Diaphragmen c bestehen aus nahtlos gewebten oder gepreßten Asbestzylindern,
zweckmäßig werden aber auch sie bandförmig hergestellt und wie die Elektrodenfläche
& in Fig. 6 schraubenförmig in einer oder mehreren Lagen direkt auf die Elektrodenkanten
oder auf besonders dafür vorgesehene Stützen aufgewickelt bzw. gespult, derart, daß eine genügend dichte Diaphragmenfläche
entsteht. Hiermit gewinnt man den Vorteil, daß die bei der Herstellung der Elektrodenkonstruktionbesonders
in den Maßen der Durchmesser leicht auftretende Ungenauigkeiten durch Regulierung der Diaphragmen,
Lagenzahl bzw. Diaphragmenstärke ausgeglichen werden können und so
eine einwandfreie Trennung der Gase gewährleistet
werden kann. In gleicher Weise wird man auch stromundurchlässige Isolierungen, wie sie z. B. an den Enden der Elektrodenkonstruktion
vorgesehen sind, bandförmig und. schraubenförmig aufbringen, so daß' die Herstellung
des gesamten Elektrodenkörpers systematisch nach derselben Methode erfolgen
kann. In Fig. 5 ist gezeigt, wie sich das untere Ende der Elektrodenkonstruktion, das
im Ausführungsbeispiel Fig. 1 aus gezogenen
bzw. gepreßten Böden zusammengesetzt dargestellt ist, ebenfalls wickeln läßt, indem die
4.0 Elektroden- bzw. Einlagezylinder ebenfalls
nach unten verengt werden und zwischen diesen analog zu den Gasabführungskanälen g
hier Elektrolytrücklaufkanäle Jf1, f2, /3 usw.
eingelegt werden.
Claims (12)
- Patentansprüche:i. Hochdruckzersetzer, insbesondere zur elektrolytischen Herstellung von Wasserstoff und Sauerstoff, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden aus mehreren konzentrisch ineinander angeordneten, bipolar mit einem Spannungsgefälle der Serienschaltung senkrecht- zur Längsachse des Druckgefäßes arbeitenden· Metallgefäßen bestehen, die annähernd die gleiche Länge wie die des Druckgefäßes haben und keine oder nur geringe öffnungen besitzen, so daß ein Nebenstrom zwischen den äußeren und inneren Elektroden gar nicht oder nur in beschränktem Maße auftreten kann.
- 2. Hochdrückzersetzer nach Anspruch 1. mit als bipolar arbeitenden Elektroden wirkenden, konzentrisch ineinander angeordneten Metallgefäßen, dadurch gekennzeichnet, daß die Böden der Metallgefäße derartig gewölbt oder trichteraxtijg geformt sind, daß sich eventuell an ihnen ausbildende Gasblasen sich nicht ansammeln können, sondern nach oben abgeleitet werden. -
- 3. Hochdruckzersetzer nach Anspruch ι oder Unteranspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl der ineinander konzentrisch angeordneten Zylinder oder Gefäße an beiden oder einem der beiden Enden der Elektrodenkonstruktion mindestens um so viel vergrößert ist, daß· die sich dann an diesen vermehrten Elektrodenzylindern ausbildende Polarisationsspannung zu einer Gasabscheidung nicht mehr ausreicht.
- 4. Hochdruckzersetzer nach Anspruch 1 oder y Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Gasabscheidung nicht beteiligten· Elektrodienzylinderenden bzw. -boden mit den dazwischenliegenden. Diaphragmen keine Zellen mehr bilden, sondern verengt oder erweitert jeweils fest an den Diaphragmen anliegen und mit diesen zusammen eine massive Isolierwand zwischen der zentralen Stromzuführung und dem zweckmäßig als zweite Stromzuführung dienenden Druckgefäß bilden.
- 5. Hochdruckzersetzer nach Anspruch 1 oder Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den nicht gaserzeugenden Elektrodenzylinderenden Gasbzw. Elektrolytkanäle eingebettet sind.
- 6. Hochdruckzersetzer nach Anspruch 1 und Uhteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden halbkugelige oder längliche Ausbuchtungen haben, die einerseits das zwischen den Elektrodenzylindern befindliche Diaphragma stützen und andererseits zur Vergrößerung der wirksamen Elektrodenflächen beitragen.
- 7. Hochdruckzersetzer nach Anspruch 1 oder Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die als zylindrische Metallgefäße ausgebildeten bipolaren Elektroden aus Riffel- oder Wellblech mit zweckmäßig scharfen Kanten bestehen, derart, daß das gefaltete Elektrodenblech mit dem Diaphragma zusammen eine Vielzahl senkrechter, ganz oder teilweise umschlossener Kanäle bildet.
- 8. Hochdruckzersetzer nach Anspruch ϊ oder Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die als zylindrische Metallgefäße ausgebildeten bipolaren Elektrodenaus zwei konzentrischen gelochten Riffeloder Wellblechzylindern oder ebenso geformten Drahtgeweben mit dazwischenliegenden glatten oder ebenfalls gefalteten Metallzylindern bestehen, derart, daß die durchbrochenen Zylinder sowohl zurElektrodennachenvergrößerung als auch zur Stützung der Diaphragmen dienen.
- 9. Hochdruckzersetzer nach Anspruch 1 oder Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die als zylindrische Metallgefäße ausgebildeten bipolaren Elektroden aus zwei konzentrischen Riffel- oder Wellblechzylindern mit dazwischenliegenden glatten oder ebenfalls gefalteten Metallzylindern bestehen, derart, daß die Falten der äußeren und inneren Zylinder mit dien jeweils anliegenden Diaphragmen senkrechte Kanäle für das auf-ao steigende Gas-Elektrolyt-Gemischi bilden und mit den· Zwischenzylindern Kanäle für 'den abwärts strömenden Elektrolyt ergieben.
- 10. Hochdruckzersetzer nach Anspruch i, oder Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die als zylindrische Metall- -gefäße ausgebildeten "bipolaren Elektroden aus einem oder mehreren dünnen Blechbändern bestehen, die auf einem Kern oder unter Zwischenlage eines Diaphragmas auf bereits vorhandene Elektrodenzylinder derart schraubenförmig in einer oder rhehreren Lagen gleich- oder gegenläufig mit oder ohne Überlappung aufgewickelt sind, daß sie wiederum eine zylindrische, zur Unterlage konzentrische Fläche ergeben.
- 11. Hochdruckzersetzer nach Anspruch 1 oder Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Diaphragmen aus einem oder mehreren Bändern bestehen, die in einer oder mehreren Lagen gleich- oder gegenläufig auf die hierfür vorgesehenen Stützkanten oder Flächen der Elektroden derart schraubenförmig aufgespult sind, daß sie eine geschlossene, zylindrische Fläche ergeben.
- 12. Hochdruckzersetzer nach Anspruch 1 oder Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die zentrale Stromdurchführung hohl ist und einen oder mehrere Kanäle enthält, die für Gas-, Elektrolytoder auch Kühlwasserführung dienen können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE402118D BE402118A (de) | 1929-11-14 | ||
| DEE40164D DE585501C (de) | 1929-11-14 | 1929-11-14 | Hochdruckzersetzer, insbesondere zur elektrolytischen Herstellung von Wasserstoff und Sauerstoff |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE40164D DE585501C (de) | 1929-11-14 | 1929-11-14 | Hochdruckzersetzer, insbesondere zur elektrolytischen Herstellung von Wasserstoff und Sauerstoff |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE585501C true DE585501C (de) | 1934-04-18 |
Family
ID=7078783
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE40164D Expired DE585501C (de) | 1929-11-14 | 1929-11-14 | Hochdruckzersetzer, insbesondere zur elektrolytischen Herstellung von Wasserstoff und Sauerstoff |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE402118A (de) |
| DE (1) | DE585501C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2349286A1 (de) * | 1973-10-01 | 1975-04-10 | Friedrich Dipl Phys Goetz | Vielfachelektrolysezelle zur erzeugung eines gemisches von wasserstoff und sauerstoff |
-
0
- BE BE402118D patent/BE402118A/xx unknown
-
1929
- 1929-11-14 DE DEE40164D patent/DE585501C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2349286A1 (de) * | 1973-10-01 | 1975-04-10 | Friedrich Dipl Phys Goetz | Vielfachelektrolysezelle zur erzeugung eines gemisches von wasserstoff und sauerstoff |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE402118A (de) |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2754668C3 (de) | Wasserzersetzungsvorrichtung | |
| DE69431724T2 (de) | Verbesserte elektrolysesysteme | |
| EP1730080B1 (de) | Elektrodenanordnung für eine elektrochemische behandlung von flüssigkeiten mit einer geringen leitfähigkeit | |
| DE2314398C3 (de) | Einrichtung zur Erzeugung von Ozon | |
| DE2644978C3 (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Ozon | |
| DE2240986A1 (de) | Koronaerzeuger | |
| DE1914267C3 (de) | Verfahren zur elektrischen Behandlung von eine hohe elektrische Leitfähigkeit aufweisenden Dispersionen | |
| DE1916878A1 (de) | Hochspannungsbeschleuniger | |
| DE668141C (de) | Elektrolytischer Wasserzersetzer mit konzentrisch angeordneten Elektroden | |
| DE2262166C2 (de) | Verfahren zum Betreiben einer elektrochemischen Zelle | |
| DE202010000025U1 (de) | Desintegrations-Rohrelement und -System | |
| DE1949127A1 (de) | Elektrolysezelle | |
| CH175666A (de) | Hochdruckzersetzer mit bipolaren Elektroden. | |
| DE156531C (de) | ||
| DE2158259C3 (de) | Elektrolysezelle zur Herstellung von Chloraten | |
| DE2122808A1 (de) | Behandlungseinrichtung für flüssige oder gasförmige Medien unter Verwendung konzentrierter elektrischer Felder | |
| EP0063791B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung disperser Phasen aus Dispersionen | |
| AT143131B (de) | Einrichtung zur elektrischen Gasreinigung. | |
| DE2755729C2 (de) | Einrichtung zur Herstellung von Reinstwasser | |
| DE2144989C3 (de) | Elektrolysezelle für Sauerstoffdusche | |
| DE682019C (de) | Elektrolytischer Druckzerstetzer mit konzentrisch angeordneten Elektroden, insbesondere zur Zersetzung von Wasser | |
| AT117009B (de) | Elektrodenanordnung für elektrolytische Zersetzerzellen. | |
| DE2411522C2 (de) | Ozonisator | |
| DE626731C (de) | Elektrolytischer Wasserzersetzer | |
| DE19515243A1 (de) | Ozongenerator mit einer Kondensatorenanordnung aus zwei Elektroden und mit einem Kühlmedium |