DE586477C - Verfahren zur Herstellung eines Radiumemanation enthaltenden Heilmittels - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Radiumemanation enthaltenden HeilmittelsInfo
- Publication number
- DE586477C DE586477C DEE42820D DEE0042820D DE586477C DE 586477 C DE586477 C DE 586477C DE E42820 D DEE42820 D DE E42820D DE E0042820 D DEE0042820 D DE E0042820D DE 586477 C DE586477 C DE 586477C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- emanation
- medicinal product
- preparation
- product containing
- containing radium
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61K—PREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
- A61K51/00—Preparations containing radioactive substances for use in therapy or testing in vivo
- A61K51/12—Preparations containing radioactive substances for use in therapy or testing in vivo characterised by a special physical form, e.g. emulsion, microcapsules, liposomes, characterized by a special physical form, e.g. emulsions, dispersions, microcapsules
- A61K51/1296—Radioactive food, e.g. chocolates, drinks
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61K—PREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
- A61K51/00—Preparations containing radioactive substances for use in therapy or testing in vivo
- A61K51/12—Preparations containing radioactive substances for use in therapy or testing in vivo characterised by a special physical form, e.g. emulsion, microcapsules, liposomes, characterized by a special physical form, e.g. emulsions, dispersions, microcapsules
- A61K51/1213—Semi-solid forms, gels, hydrogels, ointments, fats and waxes that are solid at room temperature
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61K—PREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
- A61K51/00—Preparations containing radioactive substances for use in therapy or testing in vivo
- A61K51/12—Preparations containing radioactive substances for use in therapy or testing in vivo characterised by a special physical form, e.g. emulsion, microcapsules, liposomes, characterized by a special physical form, e.g. emulsions, dispersions, microcapsules
- A61K51/1282—Devices used in vivo and carrying the radioactive therapeutic or diagnostic agent, therapeutic or in vivo diagnostic kits, stents
- A61K51/1289—Devices or containers for impregnation, for emanation, e.g. bottles or jars for radioactive water for use in radiotherapy
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61K—PREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
- A61K2121/00—Preparations for use in therapy
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Optics & Photonics (AREA)
- Epidemiology (AREA)
- Medicinal Chemistry (AREA)
- Pharmacology & Pharmacy (AREA)
- Dispersion Chemistry (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Heart & Thoracic Surgery (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Nutrition Science (AREA)
- Medicines That Contain Protein Lipid Enzymes And Other Medicines (AREA)
Description
- Verfahren zur Herstellung eines Radiumemanation enthaltenden Heilmittels Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines radioaktiven Heilmittels. Als Träger von Emanationen, ist bisher fast ausschließlich Wasser begutzt worden, das durch Bade-, Inhalations- und Trinkkuren auf den Körper zur Einwirkung gebracht wurde. Den letzteren kommt, weil sieden besten Wirkungsgrad haben, die hauptsächlichste Bedeutung zu. Jedoch -erfordern sie, weil das Wasser schnell die Organe des Körpers durchläuft, eine sorgsame Beachtung insoweit, als das radioaktive Wasser in gleichmäßigen Zeitabständen eingenommen werden muß. Diese Kurven sind daher lästig, weil sie ,die Lebensweise beeinträchtigen. Der Wirkungsgrad von Wasser als Emanationsträger hat sich jedoch als sehr gering herausgestellt, weil es die Emanation schwer aufnimmt und sie auch insbesondere bei Erwärmung und, auch beim Schütteln schnell wieder abgibt. Beides ist nicht zu vermeiden; denn das getrunkene Wasser wird im Körper schnell erwärmt und wurde beim vorherigen Versenden selbstverständlich geschüttelt.
- Diese Betrachtung zeigt gleichzeitig, daß bei Wasser die Dosierung der zur Kur vorgeschriebenen Zmanationsmenge unbeherrschbar ist.
- Man hat ferner schon gelegentlich der Beschreibung eines Emanierungsverfahrens für Flüssigkeiten vorgeschlagen, Öl als Träger von Emanation zu verwenden. Öl nimmt zwar etwas mehr Emanation .auf und hält sie auch bereits etwas fester als Wasser; jedoch gibt es diese infolge des Schüttelns beim Versand leichter wieder ab. Öl kann daher ebenfalls nicht als Träger angesprochen werden, der :die Emanation längere Zeit festhält.
- Man hat .die Einführung des Emanationsträgers in die Verdauungsorgane des Körpers als wirksamsten Weg erkannt. Erfindungsgemäß werden bei gewöhnlicher Temperatur feste, knetbare Speisefette verwendet.
- Solche, bei gewöhnlicher Temperatur feste Speisefette nehmen die ihnen zugemessene Emanationsm.enge leicht auf. Schüttelbewegungen beim Transport aber können nicht wie bei den Flüssigkeiten den Austritt der Emanation:steilchen, herbeiführen, weil die Emanjationsteilchen sich nicht aus dem mehr oder weniger festen Zwange des knetbaren Fettgefüges lösen können, sich also etwa wie in Eis eingefrorene Luftbläschen verhalten. Daher ist,die Dosierbarkeit in hohem Maße gewährleistet. Die Fette geben die Emanation erst, wenn sie in den Körper gelangt sind, während der Verdauung wieder ab und bieten ihrer Natur nach die Gewähr dafür, daß sie sehr lange im Verdauungsorganismus verweilen, also auf einem sehr langen Wege wirken und an die Stellen des Körpers befördert werden, wo eine besonders wirksame Einwirkung auf den Körper gewährleistet wird, so d.aß die Emanationsmenge also auch. in möglichst hohem Maße ausgenutzt wird.
- Von Bedeutung ist noch, daß die Emanation ein Edelgas ist, also sich nicht chemisch bindet. Eine Einwirkung .auf das Fett, wodurch der Geschmack beeinfußt werden könnte, tritt nicht ein. Beispiel Es sollen einem Patienten in einem Speisefett für 3 Tage etwa 2ooo ME als Dosis gegeben werden. Es ist festgestellt worden, daß in 24 Stunden I g Radium eine Emanationsmenge von 4oo ooo ooo ME (Mache-Einheiten), mithin I mg 400 ooo ME ergibt.
- Will man diese Menge Emanation, die ja bekanntlich ein Gas ist, in ein Speisefett überführen, so geschieht das z. B. folgendermaßen: Es soll zur Gewinnung dieser Menge Emanation ein Emanator benutzt werden, der 2 mg Radium enthält, mithin also in 24 Stunden 8oo ooo ME liefert. Es ist also möglich, bei der gewünschten Stärke mit dieser Menge Emanation 800 000 : 2000 - 400 Patienten zu versorgen. Man nimmt hier, wenn jeder Patient seine Menge Emanatiön in je ioo g Fett bekommen soll, 400 X Ioo g, also 4o kg des betreffenden, Speisefettes, füllt dieses in einen Mischapparat, schließt .diesen dicht und führt z. B. durch ein Rohr aus dem Emanator die Emanation in den Behälter, z. B. unten, ein und mischt dann. Da das Fett die Emanation sehr begierig aufnimmt, ist die Emanation sehr schnell an das Fett gebunden, und, man hat dann nur noch einige Zeit den Mischapparat gehen zu lassen, damit die Mischung eine gleichmäßige wird. Nach Beendigung dieses Vorganges kann man dann unmittelbar aus dem Mischer ,die Portionen für jeden Patienten; entnehmen.
- Mit der gleichen Menge Radium bzw. Emanation kann man aber auch Soo Patienten je Iooo ME oder Zoo Patienten je 4ooo ME in je ioo g Speisefett geben; im ersten Falle muß der Mischapparat 8o kg, im zweiten Falle 2o kg aufnehmen können. Man ist aber nicht an diese Dosierungen gebunden; sondern kann jede geeignete Stärke herstellen. Man hat dann eben nur entsprechend der gewünschten Stärke die nötige Menge Speisefett zu errechnen. Soll ein Patient 3750 ME in drei Tagen bekommen, so muß er im obigen Falle 375 g von diesem Speisefett zu sich nehmen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCI3: Verfahren zur Herstellung eines Radiumemanation enthaltenden Heilmittels unter Verwendung von dem Verdauungsorganismus zuträglichen Ölstoffen als Träger ,der Emanation, - dadurch gekennzeichnet, daß ein bei gewöhnlicher -Ternperatur festes Speisefett als En ianationsträger verwendet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE42820D DE586477C (de) | 1932-05-13 | 1932-05-13 | Verfahren zur Herstellung eines Radiumemanation enthaltenden Heilmittels |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE42820D DE586477C (de) | 1932-05-13 | 1932-05-13 | Verfahren zur Herstellung eines Radiumemanation enthaltenden Heilmittels |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE586477C true DE586477C (de) | 1935-11-16 |
Family
ID=7079389
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE42820D Expired DE586477C (de) | 1932-05-13 | 1932-05-13 | Verfahren zur Herstellung eines Radiumemanation enthaltenden Heilmittels |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE586477C (de) |
-
1932
- 1932-05-13 DE DEE42820D patent/DE586477C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2103387A1 (en) | Compns of glucosamine hydrochloride and anti-rheumatic - agent - for treatment of arthrosis and arthritis,with reduced toxicit | |
| DE2062715C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von oral applizierbaren Arzneimittelzubereitungen mit protrahierter Wirkstoffabgabe und Arzneimittelzubereitung | |
| DE1140394B (de) | Schaedlingsbekaempfungsmittel | |
| Sato et al. | Über die Atmungsfarbstoffe von Paramecium | |
| DE960579C (de) | Verfahren zur Herstellung eines in der Hitze sterilisierbaren Adrenocorticotropin-Praeparates | |
| DE646651C (de) | Verfahren zur Herstellung eines hochwirksamen Auszuges aus Sennesblaettern | |
| DE566871C (de) | Verfahren zur Herstellung einer schwerzerfallbaren Pastille | |
| DE466740C (de) | Verfahren zur Herstellung eines zu Arzneizwecken verwendbaren, nicht zerfliesslichen Jodcalciumpraeparats | |
| Grüneisen | Wenn Gegenübertragung schwer erträglich wird. | |
| AT92656B (de) | Verfahren zur Herstellung eines Antistoffes gegen Syphilisspirochäten. | |
| DE631085C (de) | Verfahren zur Herstellung eines radiumemanationhaltigen Heilmittels | |
| DE531561C (de) | Verfahren zur Ruebennematodenbekaempfung | |
| AT105093B (de) | Verfahren zur Herstellung von leicht resorbierbaren, intern anzuwendenden Arzneimitteln aus Substanzen, welche an sich schwer resorbierbar sind. | |
| Hopf | Über eine patho-anatomische Sonderform der Chorea | |
| DE559278C (de) | Verfahren zur Herstellung trocken haltbarer kosmetischer und pharmazeutischer Zubereitungen in Pulverform | |
| DE19733602C2 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Wasseraufbereitungsmittels in der Aquaristik und Wasseraufbereitungsmittel | |
| Preuss | Generativität und Identität: Die Perspektive eines gealterten Sexualtherapeuten auf die gesellschaftlichen Prozesse um geschlechtliche Diversität. | |
| Abe | Irreduzibilität und absolute Irreduzibilität der Matrizensysteme | |
| Tomita et al. | Weitere Mitteilung über die feinere Struktur der Erythrozyten von Säugetieren mit der neuen Silberimprägnationsmethode mit besonderer Berücksichtigung von der Existenz der feineren Struktur in den Menschen= Erythrozyten | |
| 菊田武 et al. | Wirkung der Blausäure auf die Harnbildung | |
| DE2062080A1 (de) | Mineral vegetables Medikament, ins besondere zur Behandlung der Struma | |
| Kikuta et al. | Wirkung der Blausäure auf die Harnbildung Studien über Flüssigkeitsaustausch. Mitteilung XVIII | |
| DE545629C (de) | Verfahren zur Herstellung von Zahnersatz aus plastischen Stoffen unter Verwendung von Zelluloseaethern | |
| Krausse | Das sechste Buch des Simplicissimus—Fortsetzung oder Schluß | |
| DE367555C (de) | Verfahren zur Herstellung eines Antistoffes gegen Syphilisspirochaeten |