DE587429C - Matrizenabfalltrichter fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen - Google Patents

Matrizenabfalltrichter fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen

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DE587429C
DE587429C DEM115909D DEM0115909D DE587429C DE 587429 C DE587429 C DE 587429C DE M115909 D DEM115909 D DE M115909D DE M0115909 D DEM0115909 D DE M0115909D DE 587429 C DE587429 C DE 587429C
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magazines
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DEM115909D
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Mergenthaler Linotype GmbH
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Mergenthaler Linotype GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B11/00Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
    • B41B11/06Storage devices for matrices or space bands

Landscapes

  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

  • Matrizenabfalltrichter für Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen Die Erfindung betrifft einen Matrizenabfalltrichter für Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen, insbesondere solche, bei denen Matrizensätze nebeneinander verwendet werden, die sich bezüglich der Stärke und Zahl der Schriftzeichen voneinander unterscheiden, z. B. die übliche Anzahl von 9o Schriftzeichen für Textsatz oder nur 72 oder 55 Schriftzeichen für Überschrift- oder Auszeichnungszeilen enthalten.
  • Die Magazine hierfür sind bezüglich der Zahl und Anordnung ihrer Matrizenkanäle verschieden, und infolgedessen ist der gewöhnliche Abfalltrichter nicht verwendbar, dessen Zwischenwände nur einem Magazin angepaßt sind.
  • Es ist deshalb bereits vorgeschlagen worden, die Zwischenwände des Matrizenabfalltrichters mit oberen, gelenkig angeordneten Weichenzungen zu versehen, die in verschiedene Stellungen eingestellt werden konnten, und es ist ferner versucht worden, den Abfalltrichter mit zwei um eine gemeinsame Achse drehbaren Teilen auszustatten, die #F erschieden angeordnete Zwischenwände haben, von denen einige an ihren oberen Enden zu einer gemeinsamen Schneide zusammengeführt sind. Diese Anordnungen sind zwar wbhl durchführbar und zufriedenstellend, aber bei der Herstellung teuer; auch erfordern sie Änderungen an dem allgemeinen Aufbau der Maschine.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist es nun, diese Schwierigkeiten zu beseitigen und auch die Notwendigkeit einer Einstellung von Hand zu vermeiden; zu diesem Zweck ist gemäß der Erfindung unter Benutzung des bekannten Gedankens, die Zwischenwände benachbarter Abfallkanäle nach oben in eine gemeinsame Schneide zusammenzuführen, eine neue Anordnung getroffen, bei der zur Verwendung des unverändert zu lassenden Abfalltrichters für Magazine mit verschieden angeordneten Kanälen für Matrizen verschiedener Stärke die spitz zusammengeführten Enden der Zwischenwände an den Stellen liegen, wo die seitlich gegeneinander versetzten Kanäle der beiden Magazine senkrecht übereinanderliegen, wobei, wie an sich bekannt, Führungsrippen und die Krümmung der Rückwand ein Auftreffen der Matrizen auf die Zwischenwände verhindern und sie in ihrer Bewegungsrichtung glatt umlenken.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar ist Fig. r eine Vorderansicht des oberen Teiles des Abfalltrichters nach Entfernung der Deckplatte für ein gewöhnliches, 9z Kanäle enthaltendes Magazin, Fig.2 eine ähnliche Darstellung für ein Magazin mit 73 Kanälen, Fig.3 ein senkrechter Schnitt durch den Abfalltrichter und das untere Ende eines Magazins, Fig. q. eine schaubildliche Darstellung eines Teiles des Abfalltrichters mit einer Matrizenführung; Fig. 5 und 6 sind Ansichten von Teilen des Abfalltrichters für Matrizen mit versetzten Ohren.
  • Bei dem dargestellten Beispiel ist die Maschine mit zwei geneigt angeordneten Magazinen A und Y versehen, die (Fig. i und 2) in der üblichen Weise in einem Schaltrahmen untergebracht sind, um nach Bedarf in die Arbeitsstellung gebracht zu werden. Beide Magazine haben an ihren Ausgangsenden die gleiche normale Breite; das Magazin A ist mit 9r Matrizenkanälen versehen, die durch Nuten a und Rippen a1 gebildet werden, und das Magazin Y mit 73 Matrizenkanälen, die durch Nuten y und Rippen y1 gebildet werden. Die Entfernung der Matrizenkanäle voneinander ist bei den beiden Magazinen eine verschiedene; gewisse Kanäle liegen jedoch bei beiden Magazinen etwa in der gleichen senkrechten Ebene übereinander (vgl. Fig. r und 2).
  • Wenn ein Magazin in der Arbeitslage ist, so liegt es genau bündig mit dem Abfalltrichter B (Fig. 3). Letzterer enthält eine Deckplatte B1, die oben angelenkt ist, und eine Rückenplatte B=, deren oberer Teil B3 die Brücke zu den Magazinkanälen bildet. Außerdem sind eine Anzahl von Zwischenwänden B° zum Führen der Matrizen vorgesehen, deren obere Enden zu 1q. gemeinsamen Schneiden zusammengeführt sind, welche Zwischenwände B°- bilden (vgl. Fig. i und 2).
  • Die Schneiden sind mit Ausnahme derjenigen an der äußersten rechten und linken Seite an die Stellen verlegt, wo Nuten a und y "bzw. Rippen dl und y1 der beiden Magazine A und Y etwa in der gleichen senkrechten Ebene übereinanderliegen. Die Schneiden kommen hierdurch nicht nur in ungleiche Entfernung voneinander, sondern einzelnevon den zwischen ihnen liegenden Kanälen BI haben an der Eintrittsstelle eine größere Breite als die Matrizen, die sich erst nach der Gabelung der Schneiden in zwei Zwischenwände B6 verringert. Die Zwischenwände werden so weit auseinandergezogen, daß in den hierdurch verengten Kanälen B5 die Matrizen weiterhin eine seitliche sichere Führung finden.
  • Die Magazinnuten a und y sind in der Weite voneinander abweichend, und infolgedessen sind die Nuten in den beiden Magazinen nicht überall in genauer Obereinstimmung, so daß, wenn die Zwischenwände B4 bis an das Magazin herangeführt -werden würden, wie dies sonst üblich ist, einige Wände immer noch in dem Weg der Matrizen aus dem einen Magazin lägen und nur die Matrizen aus dem anderen Magazin frei durchließen. Ähnlich liegt es bei Verwendung von Matrizen, deren Ohren nicht bündig mit der einen Seitenfläche liegen, sondern weiter nach der Mitte zu angeordnet sind, wie sie in gewissen gewöhnlichen Matrizensätzen vorkommen. Die Körper dieser Matrizen überragen, wie aus Fig. 5 und 6 zu ersehen ist, die Magazinnuten a an beiden Seiten und würden gerade auf die Zwischenwand auftreffen.
  • Aus diesem Grunde sind die Zwischenwände B4 nicht bis an das Magazin herangeführt wie bei den gewöhnlichen Maschinen, sondern endigen um eine kurze Entfernung unterhalb des Magazinausgangs. Diese Entfernung wird durch Führungsrippen B' überbrückt, welche nur die Ohren der Matrizen führen und so niedrig sind, daß sie den Matrizenkörper nicht berühren.
  • Die Rippen B7, die sich von der bekannten Anordnung, die oben seitlich abgebogene Zwischenwände mit gleichmäßig dünnen seitlichen Fingern enthält, unterscheiden, sind pfeilartig und über die oberen messerartigen Kanten der Zwischenwände B4 gestülpt (Fig. 3); sie spreizen sich zu beiden Seiten der letzteren nach außen. Die Rippen sind mit ihren Lappen b3 in Einschnitte b4 des Brückenteiles B3 hineingesteckt und durch eine waagerechte Stange b= befestigt, die durch Bohrungen der Lappen b3 hindurchgeht. Die spitzen Enden der Rippen (Fig. i und 2) liegen bündig mit der oberen Kante des Brückenteiles B3 und nehmen die Stellung ein, die sonst von den Zwischenwänden B4 eingenommen werden -würde. Die Entfernung zwischen dem oberen Ende der Zwischenwände B4 und dem unteren Ende des Magazins ist kleiner, als die Länge einer Matrize beträgt (Fig. 5 und 6), so daß die unteren Kanten der Matrizen, die durch die Rippen B' geführt -werden, an den oberen Kanten der Zwischenwände B4 bereits vorbei sind, bevor die oberen Ohren die Magazinnuten verlassen. Die Matrizen werden auf diese Weise, wenn sie aus dem Magazin herausgleiten, in wirksamer Weise gegen Umkippen gesichert.
  • 112-t versetzten Ohren versehene Matrizen, die in einer Magazinnut dl untergebracht sind, werden in dem Beispiel der Fig. 6 durch die Führungsrippe B' eiii wenig nach links abgelenkt, so daß sie an der Oberkante der Zwischenwand B4 vorbeikommen, während die Körper der Matrizen, die in der rechts neben der Rippe B7 liegenden Magazinnut untergebracht sind, ohne -weiteres an der Wand vorbeikommen, z. B. wenn die entsprechenden Kanäle a und y der Magazine sich in der Weite voneinander unterscheiden. Bei der dritten und siebenten Zwischenwand . von links und der zweiten von rechts in Fig. i können die Rippen B7 infolge ihrer besonderen Form die Matrizen aus den beiden benachbarten Magazinnuten führen, so daß die Körper dieser Matrizen an den Zwischenwänden B4 vorbeikommen. Diese Bauart ist insbesondere bei dünnen Matrizen vorteilhaft, welche in dicht nebeneinan.derliegenden Kanälen liegen.
  • Um die Matrizen, welche in der Mitte der weiten Kanäle BS austreten und nicht durch die Rippen B' und die Zwischenwände B4 geführt werden, gegen ein seitliches Umkippen zu schützen, ist durch die Übergangskrümmung BI des Brückenteiles B3 (Fig. 3) für ein glattes Ableiten der Matrizen bis in die verengten Abfallkanäle gesorgt.
  • Die Krümmung für die Fläche B8 ist so gewählt, daß sich die geneigte Ebene der unteren Magazinplatte und die senkrechte Ebene der Rückenplatte des Abfalltrichters tangential anschließt, so daß ein plötzlicher Wechsel in der Richtung der durch ihre Schwere herabgleitenden Matrizen, durch den diese aus ihrem Gleichgewichtszustand gebracht werden könnten, vermieden wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Matrizenabfalltrichter für Matrizensetz-und Zeilengießmaschinen, bei dem die oberen Enden der Zwischenwände benachbarter Abfallkanäle in eine gemeinsame Schneide zusammengeführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verwendung des unverändert zu lassenden Abfalltrichters (B) für Magazine (A, Y) mit verschieden angeordneten Kanälen für Matrizen verschiedener Stärke die spitz zusammengeführten Enden der Zwischenwände (B1) an den Stellen liegen, wo die seitlich gegeneinander versetzten Kanäle (a, y) der beiden Magazine senkrecht übereinanderliegen, wobei, wie an sich bekannt, Führungsrippen (B') und die Krümmung der Rückwand (B3) ein Auftreffen der Matrizen auf die Zwischenwände (B°) verhindern und sie in ihrer Bewegungsrichtung glatt umlenken.
DEM115909D 1931-06-30 1931-06-30 Matrizenabfalltrichter fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen Expired DE587429C (de)

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