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Tastwerk für Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen Die Erfindung betrifft
ein' Tastwerk für Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen mit Exzentern, deren Ausgangsstellungen
(Drehwinkel) durch verschiedene Lagen ihrer Anschläge den Fallverhältnissen der
Matrizen und Spatien angepaßt sind. Das Kennzeichen der Erfindung besteht in der
leicht vorziznelimenden Versetzung der Anschläge z. B. beim Umschalten der Auslösestäbe
von einem Magazin zum anderen.
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Bei den Setzmaschinen mit festen Magazinen von verschiedener Fallhöhe
für die Matrizen ist die durch die Erfindung vorgesehene Versetzung der Exzenteranschläge
vorteilhaft, weil dadurch ermöglicht wird, daß der Setzer immer mit dem gleichen
Takt arbeitet.
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Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den folgenden Erwägungen:
Es besteht ein ganz bestimmtes Verhältnis zwischen der Fallzeit der Spatienkeile
und der Geschwindigkeit des Sammelriemens, wobei die Erfahrung zeigt, daß es nicht
leicht ist, dieses richtige Verhältnis herzustellen, da Riemenscheiben von verschiedenen
Durchmessern angebracht und nach einiger Abnutzung der die Spatienkeile auslösenden
Stelle der Gummiwalze Exzenter anderer Größe vorgesehen -werden müssen. Ferner ist
der Arbeitstakt bei den Maschinensetzern verschieden, so daß ein zwischen den Fallzeiten
der Spatienkeile und den Ankunftszeiten der Matrizen im Sammler für den einen Setzer
genügendes Verhältnis für einen anderen Setzer ungeeignet sein würde und zu Setzfehlern
führen kann. Besonders dann, wenn das Setzen durch mechanische Mittel, .z. B. gelochte
Streifen, also vollkommen gleichmäßig erfolgt, fallen die Taktunterschiede bei dem
Setzen von dicken und dünnen Matrizen und bei dem Umschalten von einer Schrift zu
einer anderen auf. In allen diesen Fällen sind die durch die Erfindung vorgesehenen
Verstellungen sehr wertvoll.
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Auf der Zeichnung sind drei Ausfühi#ungsformen der Erfindung beispielsweise
veranschaulicht, und. zwar zeigen: Abb. r eine schaubildliche Ansicht eines Exzenters
mit einer Vorrichtung zum Verstellen des Anschlags, Abb. z eine Seitenansicht eines
Exzenters mit dem Anschlag in der das schnelle Wirken des Exzenters sichernden Stellung,
Abb. 3 eine. der Abb. a entsprechende Seitenansicht mit dem Anschlag in einer das
Wirken des Exzenters verzögernden Stellung, Abb. q. eine Vorderansicht der Vorrichtung
zum Auslösen der Spatienkeile, die 'bei dem Umschalten der Auslösestangen von der
für ein Magazin bestimmten. Stellung in eine andere das selbsttätige Verstellen
des zum Auslösen der Spatienkeile dienenden Exzenters vorsieht, Abb. 5 eine Seitenansicht
zu Abb. q.. .
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Abb. 6 und 7 sind der Abb. 5 entsprechende Seitenansichten zu einem
größeren. Maßstabe und ' - Abb. 8 eine der Abb. z entsprechende-Ansicht der in Abb.
q. bis 7 dargestellten Vorrichtung zum Verstellen 'des Exzenter-. anschlags.
Das
in dem Exzenterjoch a gelagerte Exzenter b wird in üblicher Weise von dem Tastbrett
aus durch Drehen der Klinke c ausgelöst und fällt dann auf die rotierende Gummiwalze
d auf, so daß der Exzenterstift e von dem Anschlag f freigegeben und das Exzenter
von der Gummiwalze d einmal herumgedreht wird. Dabei wird das Exzenterjoch a hinaufgeschwungen
und hebt die Aus1ösestange g in bekannter Weise an. Handelt es sich um die Auslösestange
g für die Spatienkeile, so wird ihre Bewegung durch den Hebel h auf die Auslösung
am Keilkasten i übertragen. Bei einer Auslösestange g für die Matrizen wird die
Bewegung auf eine von zwei Reihen von Stangen k, l
übertragen, die zu verschiedenen
Matrizen führen. Das Umschalten der Auslösestangen g für die Matrizen erfolgt .dadurch,
daß der Führungsrahmen m mittels des bei n am Maschinenrahmen angelenkten Handliebels
o vor (Abb.7) oder zurück (Abb.6) geschwenkt wird. In der Stellung gemäß Abb. 7
wirken die Auslösestangen g auf die Stangen k für das obere Magazin, während sie
bei Abb. 6 auf die Stangen Z des unteren Magazins wirken.
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Bei der Ausführungsform der Erfindung gemäß Abb. i ist der Anschlag
f an einem von der Welle p getragenen Arm q angebracht. Die Welle p sitzt
drehbar in dem Rahmen y und trägt an ihrem äußeren Ende ein Segments mit Schlitz
t, in welchem eine Schraube ze an den Rahmen r greift. Durch Schwenken des Segments
s wird der Anschlag f an dem Arm q entweder zum Verkürzen der Auslösezeit
nach hinten (Abb. a) oder zum Verlängern der Auslösezeit nach vorn (Abb. 3) bewegt.
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Damit das Segment s selbsttätig bei dem Umschalten der Auslösestangen
g bewegt wird, ist gemäß Abb. 4 bis 8 der Rahmen zra mit ihm durch einen bei v drehbar
gelagerten zweiarmigen Hebel zu verbunden. Jede Bewegung des Rahmens na bedingt
alsdann auch ein Schwenken des Anschlags f, so daß die Auslösezeit verlängert wird,
wenn das untere-Magazin in der Arbeitsstellung ist (Abb. 6), und verkürzt, sobald
das obere Magazin in die Arbeitsstellung kommt (Abb. 7). An dem Rahmen m ist eine
Lasche x verschiebbar und feststellbar angebracht, die mit einem Stift y
in einen Schlitz des Hebels w greift. Durch Verschieben des Stiftes y in dem Schlitz
des Hebels zu kann die Winkelbewegung des Anschlags f bei dem Umschalten der Auslösestangen
geändert werden.
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Auf der rechten Seite der Abb. 5 ist eine dritte, einfachere Ausführungsform
der Erfindung veranschaulicht, bei der der Anschlag f als eine von Hand verschiebbare
und durch eine Schraube feststellbare Platte ausgebildet ist. Auch bei dieser Ausführungsform
kann die Zeit zwischen dem Auslösen des Exzenters und dem Hinaufdrücken der zugehörigen
Auslösestange g geregelt werden.
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Die Verstellbarkeit des Anschlags f kann sich auf einzelne Exzenter,
z. B. des zum Auslösen der Spatienkeile dienenden allein beschränken oder auch für
sämtliche Exzenter eingerichtet werden..