DE588501C - Anschwaenzapparat - Google Patents
AnschwaenzapparatInfo
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- DE588501C DE588501C DE1930588501D DE588501DD DE588501C DE 588501 C DE588501 C DE 588501C DE 1930588501 D DE1930588501 D DE 1930588501D DE 588501D D DE588501D D DE 588501DD DE 588501 C DE588501 C DE 588501C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12C—BEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
- C12C7/00—Preparation of wort
- C12C7/14—Lautering, i.e. clarifying wort
- C12C7/16—Lautering, i.e. clarifying wort by straining
- C12C7/17—Lautering, i.e. clarifying wort by straining in lautertuns, e.g. in a tub with perforated false bottom
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
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- C12C7/161—Lautering, i.e. clarifying wort by straining in a tub with a perforated false bottom
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Description
- Anschwänzapparat Der Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft einen Anschwänzapparat zum gleichmäßigen Aufgießen von heißem Anschwänzwasser auf die Treberoberfläche im Läuterbottich für Brauereien. Derartige Vorrichtungen sind bekannt und bestehen im allgemeinen aus sogenannten Schwimmkisten, rotierenden Segnerschen Drehkreuzen, festen Spritzkränzen, Brausen u. dgl. ,Es sind auch zwangsläufige Anschwänzer bekannt, die vor oder hinter - der Schrieidmaschine . eingebaut sind. . .: :...
- Diese bekannten Anschwänzer zeigen verschiedene Nachteile, welche das Auslaugender Treber ungünstig beeinflussen. So treten z. B. beim periodischen Anschwänzen auf trockene Treberoberflächen sehr häufig Nachfärbestörungen und schädliche Oxydasen -auf infolge der zu langen. Berührung der Treber mit der Luft. - Weiter fällt das Anschwänzwasser tropfen- oder strahlenförmig aus größerer Höhe auf die Treber, wodurch nicht nur die unerwünschte Sauerstoffaufnahme begünstigt, sondern auch durch die lebendige Kraft des Wasserstrahles -ein Aufwirbeln der Treberoberfläche herbeigeführt wird. Die Folgen sind ein nachteiliges dauerndes Mischen des Oberwassers mit der in der Treberoberschicht liegenden Extraktlösung und dadurch ein schädliches Anreichern des Oberwassers mit Extraktmengen und infolgedessen eine nachteilige Beeinflussung der Ausbeute bzw. längere Läuter- und Eindampfzeit. Der Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft einen zwangsläufigen Anschwänzer, unterscheidet sich jedoch von den bekannteh Ausführungen durch eine besonders zweckmäßige, sozusagen schwimmende Anordnung der Anschwänzerrohre, wodurch das Auftreten von Strömungen und Wirbeln und ein nach-..teiliges Heben von Extrakt ins Oberwasser vermieden wird. Dadurch wird ein richtiges, beschleunigtes und gleichmäßig zunehmendes Auslaugen der Treber auf dem Sättigungsweg, ein schnelleres Abläutern bzw. eine höhere Ausbeute erreicht.
- Es ist schon erkannt worden, daß die Übelstände der Oxydasenbildung durch das Aufwirbeln der Trebermassen gefördert wurde. Um dies zu vermeiden, wurden sogenannte Läuterdruckregler eingebaut, die das Flüssigkeitsgefälle. bzw. die Kraft der Flüssigkeit mildern sollten. Der Erfindungsgegenstand beseitigt jedoch diese Mängel nicht durch einen Läuterdruckregler, sondern dadurch, daß er der Läutervorrichtung ein Sammelgefäß vorschaltet, das sich in gleichbleibender Höhe befindet und aus welchem U-förmig bis dicht an die Wasseroberfläche verlegte Rohre gespeist werden. Dadurch wird dem austretenden Wasserstrahl die Möglichkeit genommen, die Treber aufzuwühlen und aufzurühren. In den Rohren kommen weder'Pttmpen- noch Wasserleitungsdrucke zur Geltung, sondern lediglich der Druck zwischen Austrittsöffnung und Sammelgefäß. Damit ist `aber auch die Strahlgeschwindigkeit und lebendige Kraft des austretenden Strahles genommen, denn das Wasser kann nicht im freien Fall auf die Treber herunterplantschen.
- Der Anschwänzapparat gemäß vorliegender Erfindung ist zu diesem Zweck in der Mitte des Läuterbottichs oben auf der zweiteiligen Nabe der von unten angetriebenen Aufhack-und Austrebermaschine fest aufgesetzt, und sind die mittels einer nicht dargestellten Vorrichtung schwenk- und einstellbaren Anschwänzerrohre so angeordnet, daß sie unmittelbar über die Treber bzw. in die Oberwasserschicht zu liegen kommen. Dabei kann das Anschwänzwasser zuerst auf eine als Stoßfänger wirkende Auslaufrinne von anrähernd teller- bzw. trichterartigem Querschnitt geleitet werden, wobei die Oberkante der Auslaufrinne annähernd mit dem Wasserspiegel auf gleicher, Höhe liegt, um hohe Austrittsgeschwindigkeiten und hohes Gefälle zu vermeiden und ein bewegungsloses Aufschütten und ein gleichmäßiges Verteilen des Nachgußwassers zu erreichen. Durch diese einfache und billige Anordnung werden alle erwähnten Nachteile der Bewegungs- und Beregnungsanschwänzer vermieden und auch gegenüber den im Betrieb umständlichen Schwimmkisten wesentliche Vorteile erreicht. Weiter ist die Einbringung von größeren Wassermengen in kürzester Zeit ermöglicht, wodurch ein hoher Läuterdruck und infolgedessen ein beschleunigtes Abläutern und eine bessere Diffusion erzielt wird.
- Auf der Zeichnung ist der Gegenstand vorliegender Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise gezeigt, und es stellen dar: Fig. i eine Seitenansicht und F ig. 2 eine Draufsicht, Fig. 3 einen Querschnitt.
- Die im Läuterbottich i angeordnete, von unten mittels stehender Welle 3 angetriebene Aufhackmaschine 2 trägt den aus einem Einlauftrichter ¢, einem hohlen Sockelstück 5 und zwei Anschwänzerrohren 6 und 7 bestehenden Anschwänzapparat. Am Sockelstück 5 sind beiderseits zwei Rohrverschraubungen o. dgl. 8 und 9 für den Anschluß der Anschwänzerrohre 6 und 7 so vorgesehen, daß ein Verschwenken der U-förmig nach abwärts geführten Rohre 6, 7 möglich ist. Kurz hinter den Verschraubungen 8, 9 sind die Anschwänzerrohre 6, 7 nach abwärts gebogen, laufen annähernd in Höhe des Wasserspiegels waagerecht und ungefähr parallel zu den Tragarmen der Aufhackmaschine 2 entlang und steigen an den äußeren Enden der Maschinenarme wieder hoch, wo sie in gleicher Höhe mit den Verschraubungen 8, 9 schwenk- und einstellbar gelagert sind. Die Anschwänzerrohre 6, 7 sind mittels Kappen mit Bajonettverschluß abgeschlossen. Durch in entsprechender Anzahl zweckmäßig auf der Rohroberfläche vorgesehene Ausgußlöcher tritt das Anschwänzwasser in die als Stoßfänger wirkenden Auslaufrinnen io von annähernd teller- bzw. trichterartigem Querschnitt. Die Oberkanten der Auslaufrinnen liegen annähernd auf gleicher Höhe mit dem Spiegel des Oberwassers.
- Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist ohne weiteres deutlich ersichtlich.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Anschwänzapparat, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschwänzerrohre (6, 7" beiderseits U-förmig nach abwärts bis annähernd in Höhe des Oberwasserspiegels geführt und auf beiden Seiten mit als Stoßfänger wirkenden Auslaufrinnen (io) von annähernd teller- bzw. trichterförmigem Querschnitt versehen sind.
- 2. Änschwänzapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschwänzerrohre (6, 7) mittels einer an sich bekannten Vorrichtung schwenk- und einstellbar vorgesehen sind.
- 3. Anschwänzapparat nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgußlöcher der Anschwänzerrohre (6, 7) zweckmäßig auf der Rohroberfläche vorgesehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE588501T | 1930-05-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE588501C true DE588501C (de) | 1933-11-25 |
Family
ID=6572390
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930588501D Expired DE588501C (de) | 1930-05-16 | 1930-05-16 | Anschwaenzapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE588501C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3942980A1 (de) * | 1989-01-21 | 1990-07-26 | Bernhard Lenz | Drehbare zufuehreinrichtung fuer das anschwaenzwasser in laeuterbottichen zur wuerzeerzeugung bei der bierherstellung |
-
1930
- 1930-05-16 DE DE1930588501D patent/DE588501C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3942980A1 (de) * | 1989-01-21 | 1990-07-26 | Bernhard Lenz | Drehbare zufuehreinrichtung fuer das anschwaenzwasser in laeuterbottichen zur wuerzeerzeugung bei der bierherstellung |
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