DE588672C - Verfahren und Vorrichtung zum Kondensieren von Zinkreduktionsdaempfen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Kondensieren von Zinkreduktionsdaempfen

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DE588672C
DE588672C DEN31349D DEN0031349D DE588672C DE 588672 C DE588672 C DE 588672C DE N31349 D DEN31349 D DE N31349D DE N0031349 D DEN0031349 D DE N0031349D DE 588672 C DE588672 C DE 588672C
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zinc
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New Jersey Zinc Co
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B19/00Obtaining zinc or zinc oxide
    • C22B19/04Obtaining zinc by distilling
    • C22B19/16Distilling vessels
    • C22B19/18Condensers, Receiving vessels

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  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Kondensieren von Zinkreduktionsdämpfen Die übliche Art der Kondensation von Zinkreduktiongdämpfen, dIebekanntlxch wechselnde, aber stets sehr erhebliche Mengen an Kohlenoxyd enthalten, erfolgt -in der Regel dadurch, daß man sie in einem Kondensator bis in die Nähe des Zinkschmelzpunktes abkühlt, so daß sich die Hauptmenge des Zinks in Form eines flüssigen Bades ansammelt. Die Restgase, die noch schwebende Zinktröpfchen enthalten, werden dann in einer intensiv -gekühlten, meist aus Blech gefertigten Verlängerung des Kondensators, _ der sogenannten- Allonge, weitergekühlt, in.. der - der Rest des Zinks - in Form von Zinkstaub anfällt: Der Bedarf an Zinkstaub ist meist nur gering, es ist deshalb erwünscht; so viel Zink wie möglich unmittelbar in flüssiger -Form zu gewinnen, doch ergeben sich hierbei erhebliche praktische Schwierigkeiten, die sich durch bekannte abgeänderte Bauweisen der Kondensatoren nur zum Teil beheben lassen.
  • So hat man schon. vorgeschlagen, einem kammerförmig ausgebildeten Zinkkondensator eine intensivgekühlte metallische Bodenplatte zu geben, doch besteht dabei . die Gefahr, daß die Zinkdämpfe unter den Zinkschmelzpunkt abgekühlt werden, ehe sich die in ihnen enthaltenen Zinktröpfchen zu einem zusammenhängenden Zinkbad vereinigt haben. Ein anderer Vorschlag geht dahin, eine Kondensatorkammer mit gegeneinander versetzten Prallplatten auszusetzen, die die Zinkdämpfe zu einem abwechselnd nach oben und unten gerichteten Zickzackweg zwingen. Die Vereinigung der schwebenden Zinktröpfchen miteinander soll dadurch gefördert werden, doch reicht diese Maßnahme allein, aus Gründen, die im folgenden noch erörtert werden sollen, nicht aus, um das erwünschte Ergebnis zu sichern.
  • Man hat auch schon vorgeschlagen, die Kondensation von Zinkdämpfen m einem langgestreckten Kondensatorschlauch vorzunehmen, durch dessen, Doppelmantel Heizgase hindurchgeleitet werden sollen. Die Kondensationstemperaturen sollen dabei in einer nicht näher bekannten Weise geregelt werden.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt, Zinkredüktionsdämpfe, wie sie in Form eines kontinuierlichen Stromes von modernen Zinkreduktionseinrichtungen, insbesondere aus kontinuierlich betriebenen vertikalen Zinkreduktionsretorten, abgegeben werden, bis auf einen geringen unvermeidlichen Rest an Zinkstaub in Form geschmolzenen Zinks zu gewinnen. Sie beruht auf der Beobachtung, daß die rechtzeitige Vereinigung der Zinktröpfchen miteinander in erheblichem Maße davon abhängt, daß Kohlendioxyd in dem Gas in erheblicher Menge nicht vorhanden ist und auch möglichst wenig Gelegenheit hat, sich nach der Gleichung 2C0---- C+CO.
  • bei Temperaturen von etwa goo bis 700° zu bilden. Es ist anzunehmen, daß in diesem Temperaturintervall die flüssigen Zinktröpfchen sich allmählich mit einem Zinkoxydhäutchen umgeben, das zwar sehr dünn ist, die Vereinigung der Tröpfchen miteinander aber doch erheblich erschwert. Jedenfalls könnte festgestellt werden, daß die Kondensation des Zinks in flüssiger Form ganz erheblich erleichtert wird, wenn die Gase das Temperaturgebiet von etwa goo bis etwa 700° möglichst rasch durchschreiten. Am günstigsten ist es, die rasche Abkühlung der Zinkreduktionsdämpfe noch weiterzutreiben und die Hauptmenge des Zinks in einem Kondensator rasch niederzuschlagen, dessen Kühlung eine sehr lebhafte ist. Prallplatten und sonstige mechanische Hilfsmittel zur raschen Vereinigung gebildeter Zinktröpfchen erweisen sich dabei als sehr wertvoll.
  • Die weitere Kühlung der verbleibenden Dämpfe bis in die, Nähe des Zinkschmelzpunkts soll hingegen sehr langsam erfolgen, denn eine Teiloxvdation ist bei den in Betracht kommenden tieferen Temperaturen nicht mehr zu befürchten, während die Vereinigung der verhältnismäßig wenig dichten Zinknebel eine erhebliche Zeitdauer beansprucht. Auch hier sind mechanische Vorkehrungen zur Vereinigung der Zinktröpfchen empfehlens-,vert.
  • Demgemäß besteht die vorliegende Erfindung in erster Linie darin, daß man den zinkdampfhaltigen Gasstrom durch einen zweiteiligen Kondensator leitet und in dem ersten, verhältnismäßig schwach isolierten Kondensatorteil rasch unter den Taupunkt des Zinks abkühlt. Nach Abscheidung der Hauptmenge des Zinks wird der Dampfstrom nunmehr in einem zweiten, schwächer isolierten, aber auf einer Temperatur über dem Schmelzpunkt des Zinks gehaltenen Kondensatorteil geleitet, in dem die Restkondensation erfolgt. Der Boden des ersten Kondensatorteils kann geneigt sein, und der aus diesem Kondensatorteil abfließende Zinkstrom kann auf dem Boden des zweiten Kondensatorteils aufgesammelt werden. Dieser Boden wird dann zweckmäßig als Sammelgrube ausgebildet.
  • Wie schon erwähnt, ist es zweckmäßig, beide Kondensatorteile mit Prallpl.atten aus-. zustatten, die den Gasstrom zu einem Zickzackweg zwingen und die Vereinigung der schwebenden Zinktröpfchen miteinander beschleimigen. Empfehlenswert ist es, einen waagerechten Zickzackweg vorzusehen, weil dabei nach aufwärts gerichtete Gasbewegungen, die weniger günstig sind, vermieden werden. Auch kann man in einem solchen Fall, in dem man die Prallplatten nicht ganz bis zum Boden des Kondensatorteils reichen läßt, erzielen, daß der flüssige Zinkstrom in der Hauptrichtung des Gasstroms, aber auf einem kürzeren Weg als dieser geführt wird. Die Prallwände können auch verstellbar befestigt sein und mit ihren über die Kammerdecke reichenden Teilen als Kühlrippen wirken.
  • Zweckmäßig ist es ferner, die zweite Kondensatorkammer :etwas tiefer als die erste anzuordnen und in den Kondensatorkammern einen nach abwärts gerichteten Zug aufrechtzuerhalten, indem man die Abgase aus dein zweiten Kammerteil bis zu einer hinreichenden Höhe über den Gaseinlaß in den ersten Kondensatorteil eznporführt.
  • Eine Vorrichtung zur Ausführung der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb, i einen Grundriß und Abb. 2 einen Aufriß eines zweiteiligen Kondensators. Die Abb.3, 4 und 5 sind Schnitte in den Ebenen 3-3, 4-4 und 5-5 der Abb. 2.
  • Der erste Teil io des Kondensators stellt einen geneigt liegenden, im Querschnitt (Abb. 5) etwa quadratischen Kanal dar, dessen Boden 12 und dessen Wände 13 aus verhältnismäßig dünnen Platten, etwa aus Silicüuncarbid, bestehen. Sie sind miteinander durch Nut und Feder vereinigt und mit Siliciumca.rbidzement verkittet. Die Decke dieses Kanals wird von Querplatten 1_E gebildet, die in einigem Abstand voneinander angeordnet sind und Raum für das Einsenken von Prallplatten 24 lassen. Diese reichen nicht ganz bis zum Boden des Kanals io und sind seitlich gegeneinander versetzt; so daß sie dem Dampfstrom einen horizontalen Zickzackweg aufzwingen, das rasche Abfließen des verflüssigten Zinks aber nicht behindern. Deckplatten 26 und 27 verschließen die verbleibenden Fugen. Eine von einem Ziegel 28' bedeckte Reinigungsöffnung 28 ermöglicht die zeitweilige Reinigung. Der Einlaß 17 für die ankommenden heißen Dämpfe ist sorgfältig eingedichtet. Der Kondensatorteil ruht auf Trägern 16, die von einer nicht dargestellten Tragkonstruktion gehalten werden.
  • Die herausragenden Enden der Prallplatten 24 dienen als Kühlrippen; die Kondensation des Zinkdampfes findet demnach nicht nur an den Wänden des Kanals io, sondern auch auf der Oberfläche der Platten 24 statt.
  • Durch einen kurzen Schacht 2o ist die Kammer io mit einem zweiten gemauerten Kondensatorteil i r verbunden, dessen Querschnitt aus der Abb. q. hervorgeht. Die Sohle dieser Kammer ist gewölbt und bildet einen Sumpf für das in beiden Kondensatorteilen gebildete flüssige Zink, das zeitweilig oder auch kontinuierlich durch die Stichöffnung 21 abgelassen werden kann. Diese Öffnung dient auch gleichzeitig der Entfernung gebildeter, wenn auch geringer Zinkstaubmengen.
  • Die Decke der Kammer i i ist ähnlich ausgebildet wie die der Kammer io, doch sind die Prallplatten 29, die ebenfalls seitlich gegeneinander versetzt stehen, in ihrem unteren Teil mit Fortsätzen 29' versehen, die den Kammerquerschnitt annähernd abschließen. Die Kammer ist ferner durch Isolationen 30, 32 und 32' sorgfältig.isoliert, das Ausmaß der Kühlung, das grundsätzlich weit geringer ist als das der Kammer io, hängt im wesentlichen von der Fläche der durch die Isolierschicht hindurchragenden oberen Enden der Prallplatten 29 ab. Um die Temperatur in der Kammer j e nach der zu verarbeitenden Gasmenge regeln zu können, lassen sich die Platten 29 in ähnlicher Weise verstellen wie die Platten 24 der Kammer io.
  • Vom vorderen Ende der Kammer i i führt ein Kanal 23 zu dem Schornstein 22, der seitlich angeordnet ist (Abb. 3), so daß Raum für eine Reinigungsöffnung 38 bleibt. Diese wird mit einer Deckplatte 38' bedeckt gehalten. Die heißen Zinkreduktionsdämpfe, die durch den Einlaß 17 einströmen und beispielsweise 5o % Zinkdampf und weniger als i °/o Kohlendioxyd enthalten, mögen, werden in dem Kondensatorteil io sehr rasch von etwa iooo° bis unter den Taupunkt des Zinks, der etwa bei 65o° liegen mag, abgekühlt. Sowohl an den Wänden der Kammer als vor allem auch an den Prallplatten 24 kondensieren große Mengen Zink, die auf die geneigte Bodenplatte 12 fallen und in Form eines geradlinigen Stroms unmittelbar in die Kammer i i gelangen. Die Gase hingegen sind gezwungen, um die Platten 2q. in horizontalem Zickzackweg herumzustreichen, wobei sie die Hauptmenge der in ihnen enthaltenen Zinktröpfchen abgeben. Sie verlassen die Kammer, nachdem sie die Hauptmenge des in ihnen ursprünglich enthalten gewesenen Zinkdampfes abgegeben haben, über den Kanal 2o und unterliegen nun in der Kammer i i einer weiteren langsamen Nachkühlung bei einer Temperatur, die grundsätzlich noch über dem Schmelzpunkt des Zinks liegen muß und meist q.5o bis 55o° betragen wird. Die Ansammlung größerer Mengen geschmolzenen Zinks auf dem Boden dieser Kammer erleichtert die Sicherung einer solchen Temperatur. Die große Zahl der Prallplatten 29 erleichtert das vollständige Zusammenfließen schwebender Zinktröpfchen, so daß die Gase, die über den Kanal 23 nach dem Schornstein 22 entweichen, trotz ihrer immer noch über dem Schmelzpunkt des Zinks liegenden Temperatur nennenswerte Zinkmengen nicht mehr mit sich führen.

Claims (5)

  1. PATr'NTAIVTSPRÜcHR: i. Verfahren zum Kondensieren von Zinkreduktionsdämpfen in einem aus zwei von den Zinkdämpfen nacheinander durchströmten Teilen bestehenden Kondensator, dadurch gekennzeichnet, daß der zinkdampfhaltige Gasstrom in dein ersten, schwächer isolierten Kondensatorteil rasch unter den Taupunkt des Zinks abgekühlt und nach Abscheidung der Hauptmenge des Zinks in einen zweiten, stärker isolierten und auf einer Temperatur über dem Schmelzpunkt des Zinks gehaltenen Kondensatorteil geleitet wird, dessen Boden zweckmäßig als Sammelgrube für das aus dem ersten Kondensatorteil kontinuierlich abfließende Zink benutzt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, draB der Gasstrom durch Prallwände im horizontalen Zickzackweg geführt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der flüssige Zinkstrom in der Hauptrichtung des Gasstroms, aber auf einem kürzeren Wege als dieser geführt wird. q..
  4. Verfahren nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgase zur Erzeugung eines nach abwärts gerichteten Zuges in den Kondens-atorkammern aus den zweiten Kammerteil bis zu einer hinreichenden Höhe über dem Gaseinlaß in den ersten Kondensatorteil emporgeführt werden.
  5. 5. Zinkkondensationseinrichtung mit Prallwänden zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i bis q., gekennzeichnet durch einen zweiteiligen Kondensator mit zweckmäßig verstellbaren Prallwänden in beiden Kondensatorteilen, die nur bis in die Nähe der Sohle hinabreichen.
DEN31349D 1929-10-16 1929-12-25 Verfahren und Vorrichtung zum Kondensieren von Zinkreduktionsdaempfen Expired DE588672C (de)

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DE (1) DE588672C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE905320C (de) * 1943-03-13 1954-03-01 Nat Smelting Co Ltd Verfahren zum Kondensieren von Zinkdaempfen
DE943726C (de) * 1943-03-13 1956-06-01 Nat Smelting Co Ltd Verfahren zur Gewinnung von Zink

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE905320C (de) * 1943-03-13 1954-03-01 Nat Smelting Co Ltd Verfahren zum Kondensieren von Zinkdaempfen
DE943726C (de) * 1943-03-13 1956-06-01 Nat Smelting Co Ltd Verfahren zur Gewinnung von Zink

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