DE588755C - Muellkraftwagen - Google Patents

Muellkraftwagen

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Publication number
DE588755C
DE588755C DEM114950D DEM0114950D DE588755C DE 588755 C DE588755 C DE 588755C DE M114950 D DEM114950 D DE M114950D DE M0114950 D DEM0114950 D DE M0114950D DE 588755 C DE588755 C DE 588755C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor wheel
tilting
wheel housing
box
garbage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM114950D
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Reif
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority to DEM114950D priority Critical patent/DE588755C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE588755C publication Critical patent/DE588755C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F3/00Vehicles particularly adapted for collecting refuse
    • B65F3/14Vehicles particularly adapted for collecting refuse with devices for charging, distributing or compressing refuse in the interior of the tank of a refuse vehicle
    • B65F3/16Vehicles particularly adapted for collecting refuse with devices for charging, distributing or compressing refuse in the interior of the tank of a refuse vehicle with conveyor wheels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F3/00Vehicles particularly adapted for collecting refuse
    • B65F3/14Vehicles particularly adapted for collecting refuse with devices for charging, distributing or compressing refuse in the interior of the tank of a refuse vehicle
    • B65F3/22Vehicles particularly adapted for collecting refuse with devices for charging, distributing or compressing refuse in the interior of the tank of a refuse vehicle with screw conveyors, rotary tanks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F3/00Vehicles particularly adapted for collecting refuse
    • B65F3/24Vehicles particularly adapted for collecting refuse with devices for unloading the tank of a refuse vehicle
    • B65F3/26Vehicles particularly adapted for collecting refuse with devices for unloading the tank of a refuse vehicle by tipping the tank

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refuse Collection And Transfer (AREA)

Description

  • Müllkraftwagen Die Erfindung bezieht sich auf einen Müllkraftwagen mit Kippkasten, bei dem die Verteilung des Mülls in dem Kasten durch eine frei unter der Kastendecke liegende Schnecke erfolgt, der das Müll durch ein Förderrad zugeführt wird, das in einem hinten am Müllkasten angebrachten Gehäuse mit Einschüttöffnung untergebracht ist.
  • Bei Müllwagen. mit hinterem Förderradkasten ist ,das Abheben dieses Kastens beim Kippen .durch Seilzug bekannt. Jedoch ist .eine derartige Anordnung bei Verwendung einer Verteilerschnecke bisher noch nicht getroffen worden.
  • Die Erfindung hat den Zweck, die Entleerung eines Müllkraftwagens dieser Art durch Kippen des Müllkastens nach hinten zu ermöglichen bzw. die Schwierigkeiten zu beseitigen, die sich dieser Art des Entleerens bisher entgegenstellten.
  • Der angestrebte Zweck wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Decke des nach hinten kippbaren Wagenkastens nebst dem das Förderrad bergenden Gehäuse und der Verteilerschnecke um eine die Schneckenachse in der Nähe ihres vorderen Endes schneidende Achse hochschwenkbar ist.
  • Es wird dadurch erreicht, daß gleichzeitig mit der öffnung des Müllkastens am hinteren Ende die Verteilerschnecke, welche das Herausstürzen des Mülls verhindern könnte, aus dem Müll aus ehoben wird, so_d_aß es nunmehr unge ih# rt herausstürzen l#ann, wenn dem Wagen gekippt -wird.
  • Das Hochschwenken der vorgenannten Teile erfolgt in bekannter Weise mit Hilfe von Zugseilen, von denen j e ein Ende am Rahmen des Fahrgestells und das andere Ende unten am Förderradgehäuse befestigt ist ünd die über Rollen laufen, die am Wagenkasten oberhalb der genannten Befestigungsstellen in der Nähe des oberen Randes der Seitenwände gelagert sind. Die Lage der Befestigungsstellen am Rahmen und die der darüber befindlichen Lenkrollen ist in bekannter Weise dabei so gewählt, daß die Seilstrecke, um die sich der Abstand dieser Rollen von den Befestigungspunkten des Seils bei der Kippbewegung vergrößert, der Strecke entspricht, um die das Förderradgehäuse dem Müllkasten gegenüber angehoben werden muß, um diesen hinten vollständig freizulegen.
  • Da das Förderradgehäuse bei der Kippbewegung um die Schwenkachse in einem Kreisbogen bewegt wird, müssen auch die Seitendichtungsflächen zwischen diesem Gehäuse und den Kastenwänden nach konzentrischen Kreisbögen verlaufen. Würde man dabei aber den Mittelpunkt dieser I%reisbögen in die Schwenkachse legen, so würden die Dichtungsflächen während der ganzen Schwenkbewegung aufeinander reiben. Um dies zu vermeiden, ist der Mittelpunkt der kreisbogenförmigen Dichtungsleisten etwas tiefer gelegt als die Schwenkachse, so daß sich bei der Einleitung der Kipp- und Schwenkbewegungen die Dichtungsleisten des Förderradgehäuses sofort von denen. des Müllkastens abheben und die Schwenkbewegung ohne Reibung erfolgt.
  • Wenn nun auch im allgemeinen bei der Rückführung des Kippkastens in die Normallage eine einwandfreie Dichtung- zwischen. dem Müllkasten und dein Förder radgehäuse . durch das Eigengewicht der schwenkbaren Teile erzielt wird, -so können dadurch, daß auch die -Verteilerschnecke hochschwenkbar ist, doch Undichtheiten bei der Arbeit entstehen. Stößt nämlich die sich drehende Schnecke in dem --Müll - auf einen harten Gegenstand,- der nicht iiächgibt,ur@l,nkcüt;,?%s-.weieht7-so wird-%fü-aie-Schnecke und damit die Decke und das-Förderrad-eliättse-anheben.
  • dr=erschiebungen der Dichtungs1ei# "gegeneinander führen aber schon zum Klaffen und zur Undichtheit.
  • Um derartige Vorkommnisse mit Sicherheit zu vermeiden, sind .erfindungsgemäß am Müllkasten Riegel vorgesehen, die mit Anschlägen am Förderradgehäuse und mit Widerlagern am Rahmen des Fahrgestells so zusammenwirken, daß sie in der Ruhelage des Kippkastens das Förderradgebäuse in seiner Lage sichern, beim Kippen dagegen - z. B. durch dessen Anschläge selbsttätig ausgelöst und bei der Rückhehr in die Ausgangslage selbsttätig wieder angestellt werden, im Gegensatz zu bekannten Verschlüssen, die mit der Hand bedient werden müssen.
  • Auf der Zeichnung ist in Abb. r ein Ausführungsbeispiel eines Müllwagens nach der Erfindung dargestellt. Abb. :2 und 3 zeigen in größerem Maßstab die selbsttätige Verriegelungsvörrichtung im Ruhezustand bzw. während des Kippens.
  • Gemäß Abb. r ist der Kippkasten a auf dem Wagenrahmen b, um die am Ende des Rahmens quer zu ihm verlaufende Achse c kippbar. Das Kippen erfolgt z. B. mit Hilfe einer hydraulischen Kippvorrichtung d. Die zur Verteilung des Mülls dienende, unterhalb der Kastendecke freiliegende Verteiler; schnecke e.- ist in der Nähe ihres rvorderen Endes mit einem Kardangelenk f versehen. Die Kastendecke g ist von- dem Wagenkasten abhebbar und um eine- die Verteilerschneckenachse an der Stelle des Kardangelenks f kreuzende Achse schwenkbar. Fest verbunden mit der Decke g ist das Gehäuse lt, in welchem das Förderrad untergebracht ist, weiches das durch die Einschüttöffnung k eingefüllte Müll der Verteilerschnecke e zuführt. An den Seiten erfolgt die Abdichtung zwischen dem Gehäuse lz, und den Seitenwänden des Müllkastens durch die kreisbogenförmigen Dichtungsleisten 1, m. Der Mittelpunkt der konzentrischen Kreisbögen, nach denen die Dichtungsleisten verlaufen, ist dabei etwas tiefer gelegt als die Schwenkachse bei f.
  • Zum Hochschwenken der Decke g und der damit verbundenen Teile e, lt beim Kippen des Kastens a dienen Zugseile it., welche beiderseits des Wagenkastens vorgesehen sind und von denen jeweils ein Ende am Wagenrahmen-b kurz vor der Kippvorrichtung d festgellegt ist, während das andere-Ende unten an dem Gehänselt für das Förderrad befestigt ist. Die Zugseilen sind dabei über Leitrollen o, p, q geführt, von denen die Rollen o und q oberhalb. der.. Bef.estiguügsstellen der Seile am Rahmen b bzw. an dein Förclerradgehäuse lt liegen.
  • Die Wirkungsweise dieser Anordnung ist aus der gestrichelt dargestellten Lage des Kippkastens und der ihm gegenüber hochschwenkbaren Teile erkennbar.
  • Zur Sicherung der Dichtung zwischen dein Förderradgehäuse 1a und dem Müllkasten a dienen die Riegel r, die in Form zweiarmiger Hebel am Müllkasten, z. B. an beiden Seiten, in der Nähe der Kippachse c gelagert sind (Abb. z und 3). Diese stützen sich mit einem Arm unter dein Einfluß einer Feder s auf ein Widerlager t am Fahrgestelirahmen b, wobei das andere Ende auf einem Anschlag 2c am Förderradgehäuse ruht bzw. in dessen Hubbereich ragt (Abb. 2).
  • Beim Kippen (Abb. 3) sucht sich der auf dem Widerlager t ruhende Arm von diesem abzuheben, wird aber daran durch die Feder s und den hochgehenden Anschlag a@ des Förderradgehäuses lt zunächst gehindert, bis nach einer gewissen Hubstrecke der zweite Arm aus dem Bereich des hochgehenden Anschlages-u gelangt und sich gegen eine Rast v am Müllkasten anlegt. Die Aufwärtsbewegung des Förderradgehäuses wird also beim Kippen durch die Riegel r nicht gehindert. Bei der Rückholbewegung wird der dein Förderradgehäuse zugekehrte Arm der Riegel r entgegen der Wirkung der Feder s wieder von oben gegen den zugehörigen Anschlag 2e des Förderradgehäuses zum -Anliegen gebracht, sobald der andere Arm wieder auf das Widerlager t trifft: Damit ist die dichte Schließlage gesichert, so daß -durch die Riegel s- auch Undichtigkeiten -verhindert -werden, die durch Tanzen des-Förderraclgehäuses bei Fahrt entstehen könnten.

Claims (1)

  1. PATENT ANSI'RÜCIIE: i. Müllkraftwagen mit nach hinten kippbarem Wagenkasten und hinten angeordnetem, mit Einschüttvorrichtung versehenem und ein Förderrad bergendem Gehäuse, das beim Kippen durch Seilzug nach oben bewegt und dem Müll aus dem Wege geräumt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Kastendecke (g) nebst einer in bekannter Weise frei Barunterliegenden an ihr gelagerten Verteilerschnecke (e), welcher das Müll durch das Förderrad zugeführt wird, zusammenhängend mit dem Förderradgehäuse um eine durch ein Kardangelenk in der Nähe des vorderen Endes der Schneckenwelle gehende Achse (f) so hochschwenkbar ist, daß das Förderradgehäuse (h) längs kurvenförmig verlaufender hinterer Kanten der Wagenkastenseiten nach oben abgezogen wird. a. Müllkraftwagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Dichtungsleisten (l, na), welche die Dichtung zwischen dem Förderradgehäuse (lc) und den Kastenseitenwänden herbeiführen, nach konzentrischen Kreisbögen verlaufen, deren Mittelpunkt etwas unterhalb der Schwenkachse (f) der Kastendecke liegt. 3. Müllkraftwagen nach Anspruch i und a, gekennzeichnet durch eine das Förderradgehäuse in der Schließlage sichernde selbsttätige Riegelvorrichtung, die z. B. aus Riegeln (r) in Form doppelarmiger Hebel besteht, welche am Müllkasten in der Nähe der Kippachse (c) zwischen dieser und dem Förderradgehäuse so gelagert sind, daß sie um eine quer zum Kippkasten liegende Achse schwingen können, in der Ruhelage des Kippkastens aber sich mit einem dem Förderradgehäuse (h) abgekehrten Arm unter dem Einfluß von Federn (s) von oben auf ihre I agenänderung beim Kippen zunächst verhindernde Widerlager (t) am Fahrgestellrahmen (b) stützen und mit dem anderen Arm auf Anschlägen (u) am För derradgehäuse (1c) aufliegen, die erst freigegeben werden, wenn beim Kippen nach einem Teilhub des Kippkastens (a) das Förderradgebäuse sich zu leben beginnt.
DEM114950D 1931-04-18 1931-04-18 Muellkraftwagen Expired DE588755C (de)

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DE588755C true DE588755C (de) 1933-11-28

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ID=7328169

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DEM114950D Expired DE588755C (de) 1931-04-18 1931-04-18 Muellkraftwagen

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DE (1) DE588755C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1219388B (de) * 1964-04-24 1966-06-16 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Muellwagen mit zusaetzlicher Foerdervorrichtung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1219388B (de) * 1964-04-24 1966-06-16 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Muellwagen mit zusaetzlicher Foerdervorrichtung

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