DE589059C - Vorrichtung zum Erzeugen eines Auftriebes bei Flugzeugen durch Luftfoerderung - Google Patents

Vorrichtung zum Erzeugen eines Auftriebes bei Flugzeugen durch Luftfoerderung

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DE589059C
DE589059C DEO16182D DEO0016182D DE589059C DE 589059 C DE589059 C DE 589059C DE O16182 D DEO16182 D DE O16182D DE O0016182 D DEO0016182 D DE O0016182D DE 589059 C DE589059 C DE 589059C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C23/00Influencing air flow over aircraft surfaces, not otherwise provided for
    • B64C23/005Influencing air flow over aircraft surfaces, not otherwise provided for by other means not covered by groups B64C23/02 - B64C23/08, e.g. by electric charges, magnetic panels, piezoelectric elements, static charges or ultrasounds

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Description

Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Flugzeug, in dessen Tragflügeln Luftfördereinrichtungen eingebaut sind, die dessen Auftrieb bewirken. Zum Unterschied von Flugzeugen mit ähnlichen Einrichtungen ist hier Wert 'darauf gelegt, daß die Luft von der oberen Seite des Tragflügels nach denen unterer Seite gefördert wird und daß die Luftfördereiiirichtungen ganz in die normale ία günstige Tragflügelform eingebaut sind. Die Öffnungen für den Luftein- und -austritt sind durch der Tragflügelform angepaßte Schieber, Klappen oder ähnliches verschließbareingerichtet. Diese Umstände sichern gegenüber anderen ähnlichen Einrichtungen nicht nur verringerten Kraftbedarf für den Auftrieb, sondern wegen Einhaltung des günstigen Tragflügelprofils auch eine höhere Fluggeschwindigkeit. Die Anordnung und Ausführung der Öffnungsverschlüsse kann dabei für die Sicherung oder Erhöhung der Auftriebswirkung mitbenutzt werden. Die Betätigung der Luftfördereinrichtungen kann so erfolgen, daß die durch sie auf das Flugzeug ausgeübten Drehkräfte sich aufheben und so ihre Schädlichkeit verlieren. Für die Auftriebswirkung ist es notwendig, daß die oberhalb des Tragflügels befindliche Luft nach der Förderung unterhalb des Tragflügels verbleibt und nicht wieder im Kreislauf angesaugt wird, wodurch die Auftriebswirkung aufgehoben werden würde. Zu diesem Zwecke müssen die Gehäuse für die Luftfördereinrichtungen in eine die obere von der unteren Tragflügelseite trennende Wand luftdicht eingebaut sein, wobei die luftdichte Abschließung der Tragflügelobervon der -Unterseite durch die Tragflügelbespannung selbst oder eine besondere Wand im Innern des Tragflügels bewirkt wird.
Als Beispiel für eine Ausführungsart sei auf die Fig. 1 bis 3 verwiesen. In Fig. 1 und 2 bedeutet A den Motor, welcher durch die Zahnräder B und C mittels der mittleren gemeinsamen Welle, auf welcher die Kegelräder// sitzen, die Gebläse G, durch Vermittlung der Kegelräder/, antreibt. D1 ist die obere und die untere Haut des Tragflügels, welche in E Öffnungen für die oberhalb des Tragflügels angesaugte Luft besitzt und in F solche für die unterhalb des Tragflügels durch das Gebläse gedruckte. K ist eine luftdichte Scheidewand zwischen Ober- und Unterseite des Tragflügels. Fig. 1 bedeutet die Seitenansicht, Fig. 2 den Grundriß des Flugzeugs. Fig. 3 zeigt eine anders geartete Anordnung der Luftfördereinrichtungen im Tragflügel mit nach außen schließenden 'Klappen M fürs Saugen und N fürs Drücken, die aber auch nach innen schließend angeordnet sein können. P stellt die Luftfordereinrichtung dar, L eine luftdichte Zwischenwand, R die obere und 5 die untere Seite des Tragflügels.
Als Beispiel für eine weitere Anordnung noch anderer Luftfördereinrichtungsarten seien noch die durch sich selbst verstandlichen Fig. 4 bis 8 für vertikale Antriebsachsen gezeigt. Fig. 4 zeigt .eine turbinenartige Einrichtung mit Leitapparaten, Fig. 5 und 6 eine Windmühlen- oder propellerartige, Fig. 5 in zentralem Schnitt, Fig. 6 dieselbe Einrichtung im Schnitt an der Peripherie, Fig. 7 eine der Fig. 4 ähnliche Einrichtung und Fig. 8 einen -schematischen Grundriß, in welchem jedoch eine größere Anzahl von Luftförderern !untergebracht sein kann. Wichtig ist jedoch, daß die Gehäuse der Luftfördereinrichtungen mit einer Seite der Tragflügelbespannung oder mit beiden luftdicht verbunden sind, um ein Überströmen der Luft von der unteren unter höherem Luftdruck stehenden Tragflügelseite nach der oberen unter Unterdruck stehenden Tragflügelseite zu verhindern und dadurch die Auftriebswirkung möglich Z1U machen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι . Vorrichtung zum Erzeugen eines Auftriebes bei Flugzeugen durch Luftförderung, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftfördereinrichtungen (C, P) innerhalb des Tragflügels angeordnet sind, wobei die Gehäuse der Luftfördereinrichtungen mit einer die obere (.Q1, R) und untere (D-, S) Seite der Tragflügel trennenden Wand (K:, L) luftdicht verbunden sind und die Tragflügelober- und -unterfläche mit durch der Tragflügelform angepaßte Schieber, Klappen o. dgl. verschließbanen Öffnungen (E,Mhzw.F,N) versehen sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung mehrerer Luftfördervorrichtungien diese insgesamt, einzeln oder in Gruppen ab- und eingeschaltet werden können.
    Hierzu i Blatt Zeichnungen
DEO16182D Vorrichtung zum Erzeugen eines Auftriebes bei Flugzeugen durch Luftfoerderung Expired DE589059C (de)

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2423803A (en) * 1943-12-08 1947-07-08 Edward A Stalker High lift device
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DE102016010425A1 (de) * 2016-08-19 2018-02-22 Wolf-Günter Gfrörer Multicopter mit schwenkbaren Lamellen zur Steuerung des Propellerschubs

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DE102016010425B4 (de) 2016-08-19 2019-02-28 Wolf-Günter Gfrörer Multicopter mit schwenkbaren Lamellen zur Steuerung des Propellerschubs

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