DE589670C - Verfahren zur Verbesserung der Waermebehandlung von Schmelzen, z. B. von Eisen - Google Patents

Verfahren zur Verbesserung der Waermebehandlung von Schmelzen, z. B. von Eisen

Info

Publication number
DE589670C
DE589670C DEM118999D DEM0118999D DE589670C DE 589670 C DE589670 C DE 589670C DE M118999 D DEM118999 D DE M118999D DE M0118999 D DEM0118999 D DE M0118999D DE 589670 C DE589670 C DE 589670C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heat treatment
iron
melts
improving
melt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM118999D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GUSTAV MEYERSBERG DR ING
Original Assignee
GUSTAV MEYERSBERG DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GUSTAV MEYERSBERG DR ING filed Critical GUSTAV MEYERSBERG DR ING
Priority to DEM118999D priority Critical patent/DE589670C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE589670C publication Critical patent/DE589670C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C21—METALLURGY OF IRON
    • C21C—PROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C1/00—Refining of pig-iron; Cast iron

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)

Description

  • Verfahren zur Verbesserung der Wärmebehandlung von Schmelzen, z. B. von Eisen Zur Wärmebehandlung und Raffination von Metallschmelzen, wie z. B. Eisenschmelzen, «-erden neuerdings drehbare und mit Kohlenstaub befeuerte Trommelöfen benutzt, die den bisherigen Öfen in mehrfacher Beziehung überlegen sind. Das in diesen Öfen erzeugte Schmelzgut ist jedoch nicht in wünschenswertem Maße frei von Verunreinigungen, insbesondere von Schwefel, weil die Schmelze aus den in erheblichem Maße schwefelhaltigen Heizgasen der Stein- oder BraunkohlenstaubflammeSchwefel und andere schädliche Stoffe aufnimmt, was durch die Bewegung der Schmelze infolge der Drehung der Trommel begünstigt wird- Zudem findet noch eine Anreicherung der Schmelze an schädlichen Stoffen durch die Kohlenstaubasche statt, falls die Kohlenstaubflamme nicht vorher aschefrei gemacht wird. Letzteres erfordert bei Steinkohle oder Braunkohle die Anordnung einer besonderen Vorkammer und bringt damit eine ungünstige Wärmeausnutzung und andere \achteile mit sich. Auch die Zuführung der Verbrennungsluft unter einem derartig hohen Druck, daß die Achse durch den Ofen geblasen wird, bietet nicht genügend Schutz, weil die Übertragung von Schwefel und anderen Verunreinigungen aus den Heizgasen dadurch nicht verhindert wird. Bei empfindlichen Stoffen, wie z. B. Glasflüsseii. ist dies \-on großer Bedeutung.
  • In vielen Fällen ist man daher bemüht, die durch die Beheizung der Schmelze in diese hineingekommenen Verunreinigungen durch besondere 'Maßnahmen wieder zu beseitigen, was Kosten und Zeitverluste verursacht. Auch bereitet dieses Verfahren Schwierigkeiten, weil bei der weiteren Wäruiebehandlung oder Raffination mit den Heiznasen und der Asche des Brennstoffs immer wieder neue Verunreinigungen in die Schmelze hineingebracht werden. Daher hat man versucht, den letzten Teil der Wärmebehandlung nicht durch Befeuerung mit Kohlenstaub, sondern durch zusätzliche Ölbrenner durchzuführen. Die Beschaffung schwefelfreien Öles verursacht jedoch ebenfalls große Kosten.
  • Die sonst sehr vorteilhafte Anwendung drehbarer Trommelöen kann bei diesen bekannten Verfahren sogar eine Vergrößerung der Schwierigkeiten bewirken. da die Schmelze infolge der Bewegung der Trommel oft an den Wänden über das Bad hinaus mitgenommen wird, was die Aufnahme von Verunreinigungen noch begünstigt. Die großen Vorteile, die die Verwendung des drehbaren Trommelofens sonst mit sich bringt, «erden durch diese Umstände beeinträchtigt, was vor allein darin ins Gewicht fiillt, wenn es sich um empfindliche Stoffe handelt.
  • Es ist auch bekannt, zur Beheizung von drehbaren Schmelzöfen aschenarmen Kohlenstaub mit nicht über io bis 15 % Asche zu verwenden. Aber auch die Verwendung eines Kohlenstaubes, welcher nur einen geringen Prozentsatz an Asche aufweist, genügt noch nicht, um die beschriebenen Mängel der Wärmebehandlungsdauer und Verschlechterung des Erzeugnisses zu beheben.
  • Ihre Beseitigung gelingt vielmehr erfindungsgemäß erst dann vollkommen, wenn (las Bad in dem an sich bekannten sich drehenden Trommelofen mittels eines schwefelfreien, staubförmigen Brennstoffes, beispielsweise durch Holzkohlenstaub, beheizt wird. Die Heizgase und die Asche der Holzkohle besitzen keine schädlichen Verunreinigungen und sind praktisch fast schwefelfrei. ist auch die Aschenmenge sehr gering.
  • Die Schmelze wird daher auch ohne besondere Vorkehrungen, Vorkammern u. dgl., sehr rein und bedarf keiner besonderen Behandlung, wie sie bei der Befeuerung des Ofens mit Stein- oller Braunkohlenstaub meistens erforderlich ist. Bei Verwendung des Verfahrens ist es auch unter Umständen möglich, ohne Schlakkendecke zu schmelzen.
  • Durch die bei diesem Verfahren ermöglichte Schnelligkeit der Durchführung werden nicht nur wärme- und betriebstechnische Vorteile erreicht, sondern auch ein sehr hochwertiges Erzeugnis.

Claims (1)

  1. PATEXITAYSPRUCI3: Verfahren zur Verbesserung und Abkürzung der Wärmebehandlung von Schmelzen, z. B. von Eisen, in einem finit aschenarmem l,7,olilenstaub beheizten Trommelofen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Beheizung des Ofens Holzkohlenstaub benutzt wird.
DEM118999D 1932-03-04 1932-03-04 Verfahren zur Verbesserung der Waermebehandlung von Schmelzen, z. B. von Eisen Expired DE589670C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM118999D DE589670C (de) 1932-03-04 1932-03-04 Verfahren zur Verbesserung der Waermebehandlung von Schmelzen, z. B. von Eisen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM118999D DE589670C (de) 1932-03-04 1932-03-04 Verfahren zur Verbesserung der Waermebehandlung von Schmelzen, z. B. von Eisen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE589670C true DE589670C (de) 1934-06-20

Family

ID=7329198

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM118999D Expired DE589670C (de) 1932-03-04 1932-03-04 Verfahren zur Verbesserung der Waermebehandlung von Schmelzen, z. B. von Eisen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE589670C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1129976B (de) * 1953-10-14 1962-05-24 Mannesmann Meer Ag Verfahren zur Erzeugung einer Eisen-Kohlenstoff-Legierung fuer die Herstellung von Eisenpulver

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1129976B (de) * 1953-10-14 1962-05-24 Mannesmann Meer Ag Verfahren zur Erzeugung einer Eisen-Kohlenstoff-Legierung fuer die Herstellung von Eisenpulver

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2904768A1 (de) Verfahren und anlage zur direkten reduktion von eisenerz
GB1057577A (en) Melting furnace for the production of steel and method of operating the furnace
DE928672C (de) Verfahren zum Desoxydieren von Kupfer
DE419068C (de) Verfahren zur Nutzbarmachung von Gichtstaub, Kiesabbraenden oder anderen eisenhaltigen Stoffen
DE531965C (de) Verfahren zur Erzeugung von Huettenkoks
DE701466C (de) Verfahren zum Herstellen von Gusseisen im Giessereischachtofen
DE458705C (de) Verfahren zur Herstellung von Detektorsteinen
DE364880C (de) Brennstoffbrikett zur Verwendung beim Brennen von Zement oder Schmelzen von Eisen
DE561845C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb von mit Kohlestaub, Gas oder OEl betriebenen Schachtoefen
DE520211C (de) Verfahren zum Schmelzen von Zement in Schachtoefen mit Mischfeuerung
DE865300C (de) Verfahren zum Schwelen und Vergasen von aschenreichen Brennstoffen
DE804448C (de) Verfahren zum Karburieren von Gas
DE857812C (de) Verfahren zur Reduktion von Eisenerz im Drehrohrofen
DE359043C (de) Verfahren zum Schmelzen von gemischten Abfaellen, insbesondere Kehricht und Hausmuell
DE606780C (de) Verfahren zur ununterbrochenen stufenweisen Erzeugung von Heisswind fuer den Betrieb metallurgischer OEfen, z. B. Hochoefen
DE540945C (de) Gewinnung von Zink
DE546149C (de) Verfahren zur unmittelbaren Gewinnung von Eisen im Herdofen
DE356530C (de) Verfahren zur Herstellung reinen Zinkoxydes aus unreinem Rohoxyd durch Umdestillation und Wiederoxydation
SU142318A1 (ru) Способ получени губчатого железа
DE525687C (de) Gewinnung eines zinnhaltigen Flugstaubes aus zinnhaltigen Erzen und Huettenprodukten unter Bildung von Zinnsulfid
DE603735C (de) Verfahren zum Blankgluehen
DE341458C (de) Verfahren zur Verhuettung von eisen- und kohlehaltigen Stoffen auf Roheisen
AT103714B (de) Verfahren zur Gewinnung von Urteer aus bituminösen Schiefern.
DE569135C (de) Verfahren zur Gewinnung von Metallen unmittelbar aus bituminoesen Erzen durch Erhitzung unter Luftabschluss
DE645613C (de) Verfahren zum Betriebe von Giessereischachtoefen