DE592987C - Mechanische Signaluhr - Google Patents

Mechanische Signaluhr

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DE592987C
DE592987C DEC46203D DEC0046203D DE592987C DE 592987 C DE592987 C DE 592987C DE C46203 D DEC46203 D DE C46203D DE C0046203 D DEC0046203 D DE C0046203D DE 592987 C DE592987 C DE 592987C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B23/00Arrangements producing acoustic signals at preselected times
    • G04B23/02Alarm clocks
    • G04B23/06Alarm clocks adjustable for several preselected times with automatic stopping of the signal

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description

  • Mechanische Signaluhr Die Erfindung betrifft eine mechanische Signaluhr zur Abgabe von Signalen in bestimmten Zeitpunkten und mit einem Organ, das entsprechend den Uhrzeiten, in welchen ein Signalisieren gewünscht wird, mit Auslösekörpern versehen werden kann, die das Signalwerk zu den gewünschten Zeitpunkten, zur Abgabe eines begrenzten Signals auslsen. Bei den bekannten Signaluhren dieser Art erfolgt die Auslösung des Klöppels oder der zugeordneten beweglichen Teile sofort, wodurch die Genauigkeit der Zeitangabe des Signals gestört und insbesondere die Wirkung des Signals als Zeitangabe vereitelt wird. Durch die Erfindung wird dieser Nachteil behoben und das Anschlagen des Klöppels bei der erstmaligen Auslösung vermieden.
  • Erfindungsgemäß sind die Auslöseteile so ausgebildet, daß zunächst eine vorläufige Freigabe eines ähnlich wie bei Uhrschlagwerken im Signalwerk''angebrachten Sperranschlages bewirkt wird, dessen endgültige Freigabe erst dann erfolgt, wenn der. anstoßende Auslösekörper oder das ihn tragende Organ beim Gang der Uhr von dem Auslösewiderstand des Sperrkörpers frei geworden ist.
  • Die Zeichnungen geben einige beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung wieder. Abb. i zeigt schematisch die Vorrichtung zur Vor- und Endauslösung des Signalwerkes. Abb. 2 ist der Schnitt II-II der Abb. i und zeigt die Teile in der Sperrstellung.
  • Abb.3 zeigt die Teile der Abb.2 in der Auslösestellung.
  • Abb. ¢ und 5 zeigen den Auslösehebel in der Sperr- und in der Auslösestellung.
  • Abb.6 ist eine Aufsicht auf den Auslösehebel.
  • Abb. 7 zeigt einen Teil der Steckertrommel in der Abwicklung.
  • Abb.8 ist eine Endansicht der Steckertrommel.
  • Abb. g zeigt die Befestigung der Steckertrommel auf der Stundenachse.
  • Abb. io ist eine schaubildliche Gesamtansicht einer ersten Ausführungsform der Terminuhr der Erfindung. .
  • Abb. ii ist die Vorderansicht einer zweiten Ausführungsform.
  • Das Sperrad i ist mit einem Aufziehflügel 2 versehen und dient dazu, die Feder 3, die mit ihrem freien Ende an dem festen Bolzen 4 befestigt ist, auf ihre Achse aufzuwickeln. Auf der Achse des Sperrades i sitzt lose das Zahnrad 5, das mit einer bei 6 drehbaren Klinke 7 versehen ist und mit einem' Trieb 8 in Eingriff steht; auf der Achse des Triebes 8 sitzt ein Zahnrad g, -das einen Stift io trägt und mit einem Trieb =i kämmt. Die Achse des Triebes iz trägt ein Ankerrad i2, das über den bei i4 drehbar gelagerten Anker 13 auf den am Anker befestigten Arm 15 einwirkt, der mit seinem Klöppel 16 gegen die Schale 17 schlägt. Oberhalb der Platine 18 des Uhrwerkes ist bei 1g der Sperr- und Auslösearm 20 gelagert, der in seiner oberen Stellung (Abb. = und 4) durch eine Feder 21 gehalten wird, die an dem in der Platine 18 befestigten Anschlag 22 anliegt. Der Arm 2o besitzt einerseits einen Haken 23, anderseits einen Finger 24, an dem die Blattfeder 25 befestigt ist (Abb. 2 bis 5), deren normale Stellung in der Abb. 5 wiedergegeben ist. Das freie Ende 26 des Armes 2o ist etwas nach oben abgebogen und hat die Form eines Dreizacks (Abb.1 bis 6), dessen Bedeutung noch erklärt wird. Die Bewegung des durch die Feder 21 nach oben gedrückten Armes 2o ist in dieser Richtung durch einen hakenförmigen Anschlag 27 begrenzt, der in der Platine 18 befestigt ist und hinter die Endverbreitung der Blattfeder 25 hakt. Die Abwärtsbewegung des Armes 2o ist dadurch begrenzt, daß der Haken 23 des Armes 2o sich gegen den Anker 13 legt und diesen festhält.
  • Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende Man zieht mittels des Aufziehilügels 2 das Signalwerk auf. Wenn man den Aufziehschlüssel2 losgelassen hat, so hat die Feder das Bestreben, sich abzurollen und die Räder 1-5, 8-g und 11-12 anzutreiben, um den Klöppel 16 zu bewegen. Jedoch hält der von der Feder 21 nach oben gedrückte Arm 2o mit seiner Blattfeder 25 den auf dem Zahnrad g befestigten Stift 1o fest und sperrt somit das ganze Signalwerk. Die Blattfeder 25 liegt unter dem Druck des Stiftes 1o an dem Finger 24 an, wie in Abb. 4 und 6 dargestellt ist. Wenn man den Dreizack 26 und damit den Arm 2o nach unten drückt (Abb. 3 und 5), kommt das verbreiterte Ende der Blattfeder 25 vom Stift 1o frei, so daß die Blattfeder 25 ihre normale Stellung wieder einnimmt; damit ist der Stift 1o entsperrt. Jedoch hat gleichzeitig der Haken 23 den Anker 13 gesperrt, so daß das Signalwerk noch festgestellt bleibt. Wenn man jetzt den Dreizack 26 freigibt, so daß der Hebel 2o von der Feder 21 in seine Grundstellung zurückgeführt wird, so wird bei 23 das Signalwerk entsperrt. Da der Stift 1o bereits an seinem elastischen Anschlag vorbeigegangen ist, so tritt unter der Wirkung der Feder 3 das Läutewerk in Tätigkeit. Wenn nach einem vollständigen Umlauf des Zahnrades g der Stift 1o von neuem gegen die Blattfeder 25 läuft und diese gegen den Finger 24 drückt, ist das Signalwerk wieder gesperrt.
  • Das Senken des Armes 2o bringt also eine Vorauslösung hervor, indem das Signalwerk entsperrt und sofort wieder gesperrt wird; beim Wiederanheben des Armes 2o erfolgt dann die Endauslösung, die das Signalwerk für eine Umdrehung des Zahnrades g in Tätigkeit setzt.
  • Um die für das Auslösen des Signalwerkes gewünschte Zeit einzustellen, ist eine Trommel 29 vorgesehen (Abb. 7 und 8), die auf dem ganzen Umfang mit einer Zeiteinteilung und mit drei Reihen Löchern versehen ist. Die Lochreihe 3o entspricht z. B. den vollen Vierteln (8 Uhr, 815, 83o... ). Die Lochreihe 31 ist gegen die Lochreihe 30 um einen Betrag, der 5 Minuten entspricht, versetzt (d. h. in Abb. 7 entspricht das erste Loch von oben der Lochreihe 31 der Zeit 8°5 Uhr, das zweite 82° usw.). Die Löcher 32 sind gegen die Löcher 31 ebenfalls um 5 Minuten versetzt (das oberste Loch 32 in Abb. 7 entspräche also 81° Uhr, das zweite 825 usw.). In diese Löcher 30, 31, 32 oder in einem Teil derselben, beispielsweise in diejenigen, die regelmäßig wiederkehrenden Terminen entsprechen, sind Schaltstifte 33 eingesetzt, die ganz hineingedrückt werden können wie der Stift 33' in Abb. g. Die Trommel 29 hat einen diametralen Steg 34, der eine Hohlachse 35 trägt, mittels welcher die Trommel auf der Uhrwerksachse 36 sitzt. Die Verbindung der Trommel z9 mit der Achse 36 ist durch einen Vorsprung 37 der Achse gewährleistet, welcher in einen Ausschnitt der Hohlachse 35 eintreten kann. Die Trommel 29 wird von einer Schraubenfeder 39, die an der Abschlußplatte 40 festsitzt und sich gegen den am Steg 34 befestigten Ring 41 stützt, ständig gegen den Vorsprung 37 gedrückt. Die Hohlachse 35 ist am freien Ende mit Innengewinde versehen, um eine Handhabe 42 aufzunehmen.
  • Die Einstellung der Zeiten, zu denen das Signalwerk in Tätigkeit treten soll, erfolgt folgendermaßen: Am Griff 42 wird die Trommel gegen die Wirkung der Feder 39 nach rechts gezogen. Die Aussparung 38 kommt so von dem Vorsprung 37 frei, und die Trommel 29 kann sich auf der Uhrwerksachse 36 frei drehen. Man kann nun die Trommel drehen und die den gewünschten Zeiten entsprechenden Stifte 33' eindrücken. Beim Betrieb, d. h. bei der Stundenumdrehung der Trommel, laufen die eingedrückten Schaltstifte 33' auf die Zähne des Dreizacks 26 des Armes 28 auf und bewirken das für die Vorauslösung nötige Senken des Armes, während beim Ablaufen dann die Endauslösung erfolgt. Um also für das Einstellen der Stifte die Trommel 29 so auf der Achse 36 drehen zu können, daß keine Auslösung erfolgt, muß die Trommel 29 auf der Achse 36 um eine Zahnbreite des Dreizacks 26 verschoben werden; diese Verschiebung muß gleichzeitig genügen, um den Vorsprung 37 und die Aussparung 38 außer Eingriff zu bringen. Die Stifte 33' werden alsdann bei der Einstelldrehung durch die Zahnlücken des Dreizacks 28 hindurchlaufen und keine Auslösung des Signalwerkes hervorbringen.
  • Nachdem so die gewünschten Zeitpunkte eingestellt sind, wird die Trommel in die Grundstellung zurückgebracht, indem der Vorsprung 37 in den Ausschnitt 38 zurückgeführt wird. Diese Rückführung kann auch selbsttätig erfolgen, indem die Trommel mit einer geeigneten Vorrichtung versehen wird, z. B. mit einer Feder, die sich bei der Drehung der Trommel auf- oder abrollt.
  • Das gesamte Merk der Terminuhr kann in einem Gehäuse 44 (Abb. io) untergebracht werden, das mit einer Schauöffnung versehen ist, vor der die Zeitskala der Trommel an einer festen Marke vorbeiläuft, welche die der Trommelstellung entsprechende Uhrzeit, also beim Betriebe die augenblickliche Uhrzeit, anzeigt. Das Gehäuse 44 kann mit einem mit Scharnieren 48 versehenen Deckel 47 ausgerüstet sein, der sich nach oben öffnet und die Trommel zugänglich macht, um zur Einstellung der Zeitpunkte die entsprechenden Stifte einzustecken und die Stifte der vergangenen Zeitpunkte herauszuziehen.
  • Gemäß Abb. ii ist der umlaufende Schaltstiftträger als Ringscheibe 5o ausgebildet, der das Zifferblatt 51 umgibt; das Ganze ruht auf dem Sockel 52. Dieser Kranz 50 wird von dem Stundenrad mit Hilfe eines nicht dargestellten Umkehrgetriebes angetrieben, so daß er im Sinne des Pfeiles 53 umläuft. Dank dieser Umkehrung kann die Stundeneinteilung auf dem Kranz 5o im selben Sinne verlaufen wie die des Zifferblattes 51, so daß die Ablesung bei Einstellung der Schaltstifte in den Löchern 54 erleichtert und Irrtümer vermieden werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mechanische Signaluhr zur Abgabe von Signalen in bestimmten Zeitpunkten und mit einem Organ, das entsprechend den Uhrzeiten, in welchen ein Signalisieren gewünscht wird, mit Auslösekörpern versehen ist, die das Signalwerk zu den gewünschten Zeitpunkten zur Abgabe eines begrenzten Signals auslösen, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslöseteile so ausgebildet sind, daß zunächst eine vorläufige Freigabe eines ähnlich wie bei Uhrschlagwerken im Signalwerk angebrachten Sperranschlages bewirkt wird, dessen endgültige Freigabe erst dann erfolgt, wenn der durch den anstoßenden Auslösekörper in dem Signalwerk der Uhr bewirkte Auslösungswiderstand beim Gang der Uhr wieder aufgehoben ist.
  2. 2. Mechanische Signaluhr nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen in die Bahn der Auslösekörper vorspringenden, federnden Auslöseann (2o), der einerseits einen federnden Anschlag (25) trägt, gegen den in der Ruhelage des Auslösearmes ein an einem Rad (9) des Signahverkes angebrachter Stift (io) anstößt, anderseits einen Sperrhaken (23) aufweist, der bei Freigabe des federnden Anschlages (25) vom Stift (io), wenn der Auslösearm (2o) mittels eines Steckstiftes .(33) in eine vorläufige Auslöselage gedreht wird, einen hakenförmigen Teil (28) eines zum Tragen des Hammers (16) der Signalvorrichtung dienenden Ankers (13, 28) sperrt, während der Anschlag (25) gleichzeitig hinter den Stift (io) zurückspringt, der erst nach einer Umdrehung des Rades (9) sich wieder gegen den federnden Anschlag legt und die Signalgebung unterbricht.
  3. 3. Signaluhr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Steckstifte (33) tragende synchron umlaufende Auslöseteil (29) als zylindrische Trommel ausgebildet ist, die an der Stundenwelle (36) der Uhr angebracht ist und mit einer Zeitskala sowie längs dieser Skala mit Löchern für die Steckstifte (33) versehen ist und aus dem Eingriff mit der Stundenwelle durch Längsverschiebung gegen eine Feder (39) ausgekuppelt sowie unter Einwirkung einer Rückführungsfeder auf der Welle während des Einsetzens der Steckstifte gedreht werden kann. q.. Signaluhr nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das mit den Steckstiften (33) in Berührung kommende freie Ende des Auslösearmes die Form einer dreizinkigen Gabel (26) hat, deren Zahnlücken (32) den freien Durchgang der zur Wirkung eingesetzten Steckstifte (33) zulassen, wenn die Trommel durch Längsverschiebung ausgekuppelt ist.
DEC46203D 1932-03-11 1932-03-20 Mechanische Signaluhr Expired DE592987C (de)

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