DE593111C - Schlagarm fuer Unterschlagwebstuehle - Google Patents

Schlagarm fuer Unterschlagwebstuehle

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DE593111C
DE593111C DEG82939D DEG0082939D DE593111C DE 593111 C DE593111 C DE 593111C DE G82939 D DEG82939 D DE G82939D DE G0082939 D DEG0082939 D DE G0082939D DE 593111 C DE593111 C DE 593111C
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Germany
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looms
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slider
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DEG82939D
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/24Mechanisms for inserting shuttle in shed
    • D03D49/26Picking mechanisms, e.g. for propelling gripper shuttles or dummy shuttles
    • D03D49/38Picking sticks; Arresting means therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Schlagarm für Unterschlagwebstühle Die vielen Unfälle, welche bei Unterschlagstühlen durch herausfliegende Schützen entstehen, werden hauptsächlich durch unregelmäßigen. und ungleichen Lauf (Holpern) der Schützen hervorgerufen. Dieser ungleichmäßige Lauf ist meistens bedingt durch die nach kurzem Gebrauch entstehende Aushöhlung des Schlägers an der Treiberangriffsstelle.
  • Schon seit Einführung des mechanischen Webstuhles hat man versucht, der vorgenannten Stelle am Schläger eine erhöhte Haltbarkeit zu geben, um dadurch dien unregelmäßigen Lauf des Schützens, Schlagwerkverklemmungen, Brüche im Schlagwerk und Unfälle zu vermeiden. Treiber und Schützen sind durch die zwangsläufige Führung angewiesen:, sich waagerecht zu bewegen, während der Schläger um seinen festen Drehpunkt schwingt. Durch diese verschiedenartige Bewegung ist eine erhebliche Reibung zwischen Treiber und Schläger vorhanden.
  • Vielerlei Versuche, den starken Schläger-und Treiberverschleiß bzw. die vorzeitige Einbuchtung des Schlägers durch Besetzen mit Lederstreifen zu vermindern, haben die vorgenannten hbelstände nicht beseitigen können.
  • Auch hat man zu diesem Zwecke schon zwischen. Schläger und Treiber Gleitstücke aus besonders gegen Abnutzung widerstandsfähigem Material eingesetzt, welche den Treiber an der Oberseite und Unterseite mit Nasen übergreifen. Diese Gleitstücke weisen oberhalb und unterhalb der Nasen die Gleitfläche vergrößernde Schenkel auf. Da diese Gleitstücke am Schläger weder gehalten noch geführt sind, ist ihre Wirkung unsicher, und durch die Bewegungen des Schlägers mit der Lade seitlich zur Schlagrichtung sowie bei der geringsten Lockerung zwischen Schläger und Treiber setzen sie sich schief und fliegen ab oder führen sonstige Störungen herbei. Da außerdem ihre Schenkel verhältnismäßig kurz sind, wird die Auflagefläche der Gleitstücke nicht wesentlich vergrößert. Sie verlangsamen zwar die Aushöhlung am Treiber, sie können sie _jedoch auf längere Zeit nicht verhindern.
  • Bei der Erfindung ist .ebenfalls zur Verminderung der Abnutzung des Treibers und Schlägers zwischen diesen an der Vorschlagseite des Schlägers ein Gleitstück aus widerstandsfähigem Material -eingeschaltet, welches mit Nasen über die Ober- und Unterseite des Treibers greift.
  • Das Neue bei der Erfindung besteht gegenüber dem Bekannten darin, daß das Gleitstück einen eine stark verlängerte und vergrößerte Gleitfläche bildenden, nach unten gerichteten langen Sehenkel aufweist und mit diesem am Schlagarm in einem an diesem festen Führungsbügel sehalten und geführt ist.
  • Hierdurch erhält man sehr große aufeinandergleitend:e Flächen, wodurch die Abnutzung auf ein Mindestmaß herabgesetzt wird. Gleichzeitig wird durch den Führungsbügel ein Schiefsetzen oder Abfliegen des Gleitstückes vermieden und eine durchaus sichere -Wirkung erzielt.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen Abb. i und 2 einen Schlägeroberteil mit einem Gleitstück von zwei Seiten gesehen, Abb.3 einen Schnitt nach Linie A-B der Abb. i in der Pfeilrichtung gesehen, Abb. .a. eine Einzelansicht des Gleitstückes, Abb.5 einen gemäß der Erfindung ausgebildeten Schläger in verschiedenen Lägen.
  • An dem Schläger a ist in geeigneter Höhe mittels Schrauben ein U-förmige;- Führungsbügel b aus Metall befestigt. Dieser bildet eine Schleife zur Aufnahme des Gleitstükkes c. Der Schlägera besteht vorzugsweise aus Holz und das Gleitstück c aus Hartgummi. Das Gleitstück c hat einen erweiterten Teil mit den Treiber an der Ober- und Unterseite übergreifenden Nasen d und f. Von diesem erbreiterten Teil erstreckt sich nach oben ein kurzer Fortsatzlt und nach unten ein langer Schenkel!, welcher durch den Führungsbügel b am Schläger geht.

Claims (1)

  1. PATEN TAN SPRUCH Schlagarm für Unterschlagwebstühlemit einem-den Treiber an der Oberseite und Unterseite mit Nasen übergreifenden Gleitstück, dadurch gekennzeichnet, daß das Gleitstück (c) einen eine stark verlängerte und vergrößerte Gleitfläche bildenden, nach unten gerichteten langen Schenkel (i) aufweist und mit diesem am Schlagarm (a) in einem an diesem festen Führungsbügel (b) gehalten und geführt ist.
DEG82939D Schlagarm fuer Unterschlagwebstuehle Expired DE593111C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1041906B (de) * 1955-07-19 1958-10-30 Carl Amm Metallwarenfabrik Waschgeraet

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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