DE593123C - Verfahren und Vorrichtung zum Betriebe von durch eine periodisch arbeitende thermische Foerdereinrichtung mit fluessigem Brennstoff gespeisten Bunsenbrennern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Betriebe von durch eine periodisch arbeitende thermische Foerdereinrichtung mit fluessigem Brennstoff gespeisten Bunsenbrennern

Info

Publication number
DE593123C
DE593123C DEE43750D DEE0043750D DE593123C DE 593123 C DE593123 C DE 593123C DE E43750 D DEE43750 D DE E43750D DE E0043750 D DEE0043750 D DE E0043750D DE 593123 C DE593123 C DE 593123C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carburetor
air chamber
air
radiation
burner
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEE43750D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ehrich und Graetz AG
Original Assignee
Ehrich und Graetz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ehrich und Graetz AG filed Critical Ehrich und Graetz AG
Priority to DEE43750D priority Critical patent/DE593123C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE593123C publication Critical patent/DE593123C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
    • F21V37/0004Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for using liquid fuel
    • F21V37/0041Fuel supply
    • F21V37/005Fuel supply using air or gas pressure
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Spray-Type Burners (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Betriebe von durch eine periodisch arbeitende thermische Fördereinrichtung mit flüssigem Brennstoff gespeisten Bunsenbrennern Bei den Versuchen zur Schaffung von Lampen, Öfen, Kochern und ähnlichen Vorrichtungen, deren Brennstofförderung mit Hilfe der neuerdings bekanntgewordenen thermischen Fördereinrichtungen, im folgenden kurz Thermopumpen genannt, erfolgt, zeigte es sich sehr bald, daß Vergaser, die bei der bisherigen Förderweise durch in den Behälter eingepreßte Luft lange Zeit vorzüglich gearbeitet hatten, schon nach kurzer Zeit versagten; da im Innern des Vergasers rußartige Ablagerungen den Weg des Brennstoffes verstopften, d. h. es hatte ein Krackprozeß stattgefunden. Da in jedem Falle, ganz gleich ob Druckluft oder Thermopumpenförderung vorliegt, der Brennstoff im flüssigen Zustande zum Vergaser gefördert wird, so war die Erscheinung zunächst unerklärlich. Aber es ist zu berücksichtigen, daß der Brennstoff die Thermopumpe stark vorgewärmt verläßt und die Möglichkeit, ihn vor dem Eintritt in den Vergaser wieder auf die normale Temperatur herunterzukühlen, wegen einer Sondereinrichtung der Thermopumpen erheblich eingeschränkt ist. Dies ist der Windkessel, der dazu dient, die periodischen Stöße der Thermopumpe zu dämpfen, so daß der Vergaser stets mit gleichmäßigem Dreck den Gasstrahl ausbläst: Es ist eine bekannte Tatsache, daß der durch den Windkessel hindurchtretende flüssige Brennstoff bei Zimmertemperatur mit der Zeit die Luft des Luftpolsters absorbieren würde, so daß der Windkessel seine Funktion nicht mehr erfüllen könnte. Diese Absorptionsfähigkeit des Brennstoffes ist proportional dem Druck, macht sich aber nicht mehr bemerkbar, wenn man das Luftpolster erwärmt. Es ist also nötig, dem oberen Ende des Windkessels während des Betriebes Wärme zuzuführen. Beispielsweise ist dies bei einer bekannten Ausführung einer Lampe dadurch erreicht, daß der senkrecht stehende Vergaser unmittelbar auf das obere Ende des Windkessels aufgesetzt ist und durch Wärmerückleitung dem Luftraum des Windkessels die erforderliche Temperatur gibt. Praktische Ausführungen derartiger Lampen zeigten in dem Vergaser starke Neigung zum Kracken. Die Erklärung ist darin zu suchen, daß der ohnehin in der Thermopumpe bereits stark vorgewärmte Brennstoff durch den Windkessel noch einmal weiter vorgewärmt wird und wahrscheinlich schon teilweise verdampft in den Vergaser eintritt. Natürlich ist die dem Brennstoff jetzt als Überhitzungswärme zugeführte Wärmemenge viel zu reichlich, und eine zu weit getriebene Überhitzung und in Verbindung mit ihr das Kracken sind die unvermeidliche Folge.
  • Durch ein neues Betriebsverfahren, welches den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet, ist es gelungen, den geschilderten Übelstand auf das bei Brennern mit Luftdruckförderung erfahrungsgemäß vorhandene Maß zu beschränken. Erfindungsgemäß sind dazu folgende grundsätzliche Forderungen zu erfüllen: i. Einschränkung der Wärmeübertragung von Windkessel auf den Brennstoff, keine weitere Vorwärmung in der Zuleitung zum Vergaser, 3. niedrige Vergasertemperatur.
  • Durch die Erfüllung dieser Forderungen läßt sich die Bildung von Rückständen im Vergaser auf das bei Druckförderung normale Maß einschränken, wie die unter Berücksichtigung obiger Gesichtspunkte gebauten Kocher, Lampen und Ofen zeigen. Im einzelnen sind zu diesen grundsätzlichen Forderungen noch folgende ergänzende Ausführungen zu machen: i. Diese Forderung läßt sich erfindungsgemäß dadurch erfüllen, daß die Wärmeübertragung auf den Luftraum des Windkessels nicht durch die Wärmeleitung der Umhüllung des flüssigkeitsführenden 'Verbindungsweges von Windkessel und Vergaser, sondern durch andere Wärmeübertragungsmittel geschieht, wie dies weiter unten an einer Reihe von Beispielen gezeigt werden soll. Wendet man diesen Grundsatz praktisch an, so ergibt sich zwangsläufig, daß die Verbindungsstelle von Windkessel und Vergaser nicht mehr an dem höchsten Punkt des ersteren, sondern wesentlich tiefer, etwa in halber Höhe, angeordnet werden muß. Man erhält also zwischen dem glockenförmigen Einsatz und der Hülse ein dünnes Luftpolster und damit eine hinreichend gute Wärmeübertragung auf den Luftraum, ohne daß die Flüssigkeit unmittelbar erwärmt wird.
  • 2. Dadurch, daß nicht mehr die Zuleitung vom Windkessel zum Vergaser den Wärmetransport zum Windkessel besorgt, sondern diesem vielmehr an seinem oberen Ende gesondert Wärme zugeführt wird, ist es möglich geworden, die Zuleitung vom Windkessel zum Vergaser so zu dimensionieren und zu führen, daß der Brennstoff auf seinem Wege vom Windkessel zum Vergaser nicht weiter vorgewärmt wird.
  • 3. Besondere Maßnahmen bezüglich des Vergasers sind in solchen Fällen nötig, wo bisher mit verhältnismäßig hoher Überhitzung gearbeitet wurde. Hier muß erfindungsgemäß dem Vergaser eine entferntere Lage gegeben werden, damit der immerhin noch vorgewärmte und leichter verdampfbare Brennstoff erst auf dem letzten Teil seines Weges durch den Vergaser überhitzt wird. Natürlich kann es nun vorkommen, daß infolge großer Wärmeabfuhr an die Umgebung der Vergaser zu kalt wird; daher tritt in Fällen, wo dies zu befürchten ist, als weitere Forderung hinzu die Ausschaltung der abkühlenden Wirkung der Umgebung. Diese nur bei Außenlampen zu stellende Forderung wird durch geeignete Behälteranordnung erfüllt.
  • Werden also die drei oben aufgestellten Forderungen und _ gegebenenfalls auch die vierte erfüllt, so ergibt sich, daß das neue Betriebsverfahren darin besteht, daß der Brennstoff zwecks Vermeidung einer weiteren schädlichen Vorwärmung nach dem Verlassen der Pumpe durch gegen Wärmeaufnahme geschützte Zuleitungsrohre zum Vergaser geführt wird, daß die Wärmeübertragung auf den Luftraum des Windkessels nicht durch die Wärmeleitung der Umhüllung des flüssigkeitsführenden Verbindungsweges von Windkessel und Vergaser, sondern durch Einschaltung beliebiger anderer, fallweise zu wählender Wärmeübertragungsmittel geschieht, daß gegebenenfalls die Wärmezufuhr zum Überhitzerteii des Vergasers eingeschränkt wird und erforderlichenfalls Mittel zur Erreichung einer immer passenden Umgebungstemperatur angewandt werden.
  • Je nachdem, ob es sich um Lampen, Ofen oder Kocher handelt, müssen die Mittel, mit denen die für die vorliegende Erfindung typischen Wirkungen erreicht werden, mehr oder weniger voneinander abweichen.
  • Als Ausführungsbeispiele sind in Abb. i eine Preßgasglühlichtlampe, Abb.2 ein Strahlungsofen im Querschnitt und in Abb. 3 derselbe im Längsschnitt, . Abb. q. ein Preßgaskocher und in Abb.5 und 6 eine Preßgasglühlichtsturmlaterne dargestellt.
  • In Abb. i bezeichnet i den Behälter, aus dem die Thermopumpe 2 den Brennstoff ansaugt. Durch die Auslaßleitung 3, das Druckventil 4., dessen Austrittsseite mit dem Windkessel 5 in Verbindung steht, und die Zuleitung 6 gelangt der Brennstoff zum Vergaser 7, dessen Überhitzerschleife io zwischen den Schenkeln des U-förmig gebogenen Mischrohres S angeordnet ist. Die Beheizung der Thermopumpe erfolgt durch den vom Mischrohr abgezweigten Hilfsflammenbrenner9. Die Abgase ziehen durch den Schornstein ii und treten zwischen Dachkappe 12 und Windschutzplatte 13 ins Freie. Diese besitzt ein Loch, etwa vom Durchmesser des Windkessels, durch das letzterer hindurchgesteckt ist.
  • Um den Forderungen des neuen Betriebsverfahrens zu genügen, weicht, wie ersichtlich, der Bau der Lampe erheblich von dem bekannter Ausführungen ab. Zunächst ist das Verbindungsrohr 6 mit sehr kleinem Querschnitt ausgeführt, wodurch die Wärmeaufnahme verringert wird. Außerdem ist es aber auch gänzlich aus dem Bereiche sowohl der Abgase als auch der Glühkörperstrahlung herausgenommen. Gegen die an sich zweckmäßige Verlegung dieses Rohres ins Freie sprechen Schönheitsgründe sowie insbesondere die Gefahr mechanischer Angriffe. Außerdem führt die durch die Schornsteinwärme hervorgerufene Luft- Bewegung in dem ringförmigen Mantelraum die Wärme gleichmäßiger ab; als dies bei den schwankenden Außentemperaturen möglich ist.
  • Dies gilt noch mehr für den Unterteil des Windkessels, der eine wirksame Wärmeabfuhr unbedingt benötigt, da sein Luftraum sich erfindungsgemäß im Bereiche der Abgase befindet. Durch diese Anordnung ist Luftabsorption praktisch ausgeschaltet, worauf ja im Falle einer Lampe mit Rücksicht auf Gleichmäßigkeit des Lichtes und lange Brenndauer besonders großer Wert zu legen ist.
  • Besonders schwierig war die Durchbildung des Vergasers für diese Lampen. Nach einer außerordentlich großen Zahl von Dauerversuchen hat sich eine liegende Bauart mit zwischen den Schenkeln des U-förmig gebogenen Mischrohres angeordneter Überhitzerschleife zo für größere Lampen als die beste erwiesen. Gegenüber bekannten Ausführungen ist hierbei die Wärmezufuhr wesentlich verringert, da die Abgase an dieser Stelle schon sehr viel Wärme an das Gehäuse abgegeben haben. In keinem anderen Falle war eine so weit gehende Verringerung erforderlich. Der Grund ist zweifellos darin zu suchen, daß wegen der besonders geschützten Lage des Vergasers die durch die Thermopumpe hervorgerufene leichte Verdampfbarkeit sich am stärksten auswirken kann. Dies gilt allerdings nur unter der Voraussetzung, daß das Brennergehäuse in ausreichendem Maße gegen Abkühlung durch kalten Wind geschützt wird, zweckmäßig dadurch, daß der ringförmige Behälter = das untere Ende des Gehäuses unter Einhaltung eines oben offenen Luftzwischenraumes umgibt. Versuche ergaben die unbedingte Notwendigkeit, den Luftzwischenraum oben offen zu halten, da eine Stauung warmer Luft an dieser Stelle auf zu hohe Gehäuse- und Behältertemperatur führt, wenn die Lampe in warmen Räumen brennt.
  • In den Abb. 2 und 3 ist ein Strahlungsofen dargestellt. Es bezeichnet 1q das Gehäuse, ja den Brennstoffbehälter. Auf diesem sind der Brenner 15, der Windkessel 5 und die Thermopumpe 2 angeordnet. Vom Brenner 15 ist ein Nebenbrenner g zur Beheizung .der Thermopumpe 2 abgezweigt. Von dieser führt die Zuleitung 3 zum Druckventil q., hinter welchem das kurze Verbindungsstück 16 zum Windkessel 5 führt. Die Zuleitung 6 führt zum Vergaser 7a, der im Betriebe von den Glühkörpern 17 beheizt wird. Durch den Reflektor 18 bzw. die Schutzplatte zg und die Klappe 2o sind Windkessel, Pumpe und Behälter gegen die Strahlung der Glühkörper gedeckt. Um das obere Ende des Windkessels 5 ist ein Wärmeleiter 21 gelegt, der an. einen der Glühkörper 17 herangeführt ist.
  • Die Durchführung des neuen Betriebsverfahrens erfordert in diesem Falle außer einem kleinen Querschnitt des zum Vergaser 711 führenden Zuleitungsrohres 6 insbesondere einen guten Schutz dieses Rohres gegen Wärmestrahlung, der sich besonders zweckmäßig durch den Reflektor 18 bzw. die Schutzplatte z9 erreichen läßt. Dasselbe gilt für das Unterteil des Windkessels. Der Schutz gegen Erwärmung ist in diesem Falle so wirksam, daß als besonderes Mittel zur Warmhaltung des Luftpolsters ein Wärmeleiter vorgesehen werden muß. Der Vergaser 7a ist so angeordnet, daß seine Beheizung ausschließlich durch die Strahlung der Glühkörper erfolgt. Diese Anordnung ist zwar an sich auch für Förderung mittels eingepreßter Luft geeignet; ihr besonderer Vorteil, die verhältnismäßig niedrige Dampftemperatur, kommt aber erst bei Thermopumpenförderung insofern zur Geltung, als das nach früheren Erfahrungen zu erwartende stärkere Kracken nicht eintritt.
  • In Abb. q. bezeichnet =b den Behälter eines Kochers, an dem mittels der Flanschplatte 22 die Thermopumpe 2 befestigt ist. Von dem Brenner 75, dessen Brennerkopf 23 eine Kleinstellflamme 24 besitzt, ist das Rohr 95 zur Beheizung der Thermopumpe abgezweigt. Zur Aufnahme der Thermopumpe und des Windkessels 5 dient das Gehäuse 25. Es besitzt Lüftungslöcher 26. Das Auslaßrohr 3 führt zu dem am Windkessel befindlichen Auslaßventil q. der Pumpe. Von dort geht das mit kleinem Querschnitt ausgeführte Zuleitungsrobr 6 zum Brenner.
  • Allgemein ist zu sagen, daß die Anforderungen an einen Kocher der dargestellten Art bezüglich der Betriebsdauer und der Gleichmäßigkeit des Druckes nicht so weitgehend sind wie im Falle der Lampe und des Ofens. Es genügt daher, in diesem Falle das Zuleitungsrohr 6 zum Brenner mit kleinem Querschnitt auszuführen und den Windkessel in das auch die Thermopumpe aufnehmende Gehäuse 25 einzubauen. Die seitlichen Löcher 26 sind so angeordnet, daß sie wohl dem Kondensator und der Ramme der Pumpe und ebenso dem Unterteil des Windkessels eine geringe Kühlung, zu geben vermögen, aber nicht imstande sind, das Luftpolster des Windkessels wesentlich zu kühlen. Da außerdem das Gehäuse verhältnismäßig eng ist und auch wegen des großen Abstandes vom Brenner keine Schornsteinwirkung eintritt, so genügt die Anordnung vollständig, um das Luftkissen des Windkessels für einige Stunden warm zu halten. Die erforderliche niedrige Vergasungstemperatur wird in diesem Falle dadurch erreicht, daß der Brenner mit einem unterhalb des Hauptflammenbrennerkopfes 23 angeordneten Kleinstellbrennerkopf 24 ausgerüstet wird, der allein die Beheizung des Vergasungsraumes besorgt, während bei bekannten Brennern zu diesem Zwecke die Hauptflamme benutzt wird. Hinzuzufügen wäre noch, daß die für die Vergasung auf Grund der Forderungen des neuen Verfahrens getroffenen Maßnahmen im allgemeinen auch bei Druckförderung trotz der, niedrigeren Vergasungstemperatur befriedigende Ergebnisse zeigten. Hierbei ist allerdings die Einschränkung zu machen, daß die bei der Außenlampe getroffene Vergaseranordnung aus leicht verständlichen Gründen für Druckförderung bei kalter und stürmischer Witterung auf keinen Fall ausreichen würde, während entsprechende Versuche mit Thermopumpenförderung erfolgreich waren.
  • .Nur in einem Falle war mit dem normalen Vergaser ein befriedigendes Ergebnis zu erzielen, nämlich bei einer in Abb. 5 und 6 dargestellten Sturmlaterne. Hierbei bedeutet ic den Behälter, 2 die thermische Förderpumpe, 3 die Zuleitung zum Druckventil q., dessen Auslaßseite mit dem Windkessel 5 in Verbindung steht. Die Zuleitung 6 führt zum Vergaser 7c. Der Bau des Brenners mit seinem Mischrohr 8c ist bekannt, mit Ausnahme des abgezweigten Rohres 9°, das zu dem die Thermopumpe beheizenden Hilfsbrenner führt. Der Vergaser besitzt eine Überhitzerschleife io. Das Kondensatorrohr der Thermopumpe ist in ein schornsteinartiges Gehäuse 25e eingeschlossen, das an beiden Enden Lochungen 26c besitzt. Der Laternenuntermantel 27 wird durch den Zwischenboden 28 in seiner Stellung gehalten. Dieser ist mit Hilfe der Mutter 29 an den Windkessel angeschraubt, daß der Luftraum des Windkessels in den Innenraum der Lampe hineinragt.
  • Nach Abb. 6 kann das Ventil q. auch unmittelbar unten am Vergaser 7r angeordnet sein, wobei die Zuleitung 6 entfällt.
  • Wie bei der Hängelampe ist zur Durchführung des neuen Verfahrens auch hier das Zuleitungsrohr 6 mit kleinem Querschnitt ausgeführt und gegen Strahlung durch den Zwischenboden 28 geschützt. Baulich noch einfacher ist die Anordnung der Abb. 6, bei der das Auslaßventil der Pumpe unmittelbar an dem noch verhältnismäßig kalten unteren Vergaserende angeordnet ist. -In beiden Fällen ist das Zuleitungsrohr 3 gegen Strahlung durch das Pumpengehäuse 250 und den Zwischenboden 28 geschützt. Auch der Windkessel steht mit seinem Unterteil in einem verhältnismäßig kühlen Raum, während sein Luftraum in den Innenraum der Lampe hineinragt, also der Strahlung des Glühkörpers ausgesetzt ist. Während des Betriebes wird also der Luftraum durch die ihn aus einiger Entfernung treffende Strahlung des Glühkörpers warm gehalten, so daß Absorption vermieden wird. Der Vergaser unterscheidet sich nicht von dem der bisherigen Lampen mit Druckluftförderung. Die Betriebsergebnisse waren gut. Der Grund ist natürlich darin zu suchen, daß in diesem Falle auch schon früher der Brennstoffdampf nur mäßig überhitzt wurde. Nichtsdestoweniger würde auch in diesem Falle ohne die durch das neue Verfahren bezüglich des Windkessels veranlaßten Maßnahmen in Übereinstimmung mit Beobachtungen an bekannten Lampen ein Mißerfolg eingetreten sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Verfahren zum Betriebe von durch eine periodisch arbeitende thermische Fördereinrichtung mit flüssigem Brennstoff gespeisten Bunsenbrennern, darin bestehend, daß die '\@'armhaltung des Windkesselluftraumes durch Wärmeübertragung vom Brenner her unter Umgehung des Vergasereintrittsendes geschieht.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennstoff zur Vermeidung einer weiteren schädlichen Vorwärmung nach dem Verlassen der Pumpe durch gegen Strahlung und Berührung von Flammen abgedeckte Zuleitungsrohre zum Vergaser geführt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmezufuhr zum Überhitzerteil des Vergasers durch Abrückung des Überhitzers von der Flamme oder durch Zwischenschaltung von rotglühend strahlenden Körpern eingeschränkt wird. 4.. Verfahren nach Anspruch i; dadurch gekennzeichnet, daß zur Erreichung einer richtigen Umgebungstemperatur für den Vergaser der Brenner in mehrfache mit Abstand voneinander angeordnete Umhüllungen eingeschlossen ist. 5. Preßgasglühlichtlampe für das Verfahren nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsrohr von Windkessel und Vergaser kleinen Querschnitt besitzt und außerhalb des Bereiches der Glühkörperstrahlung und der Abgase geführt ist. 6. Preßgasglühlichtlampe nachAnspruch5, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftraum des Windkessels im Bereiche der Abgase, sein Unterteil im Bereiche kühlerer bewegter Luft angeordnet ist. 7. Preßgasglühlichtlampe nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Überhitzerschleife des Vergasers zwischen den Schenkeln des U-förmig gebogenen Mischrohres angeordnet ist. B. Preßgasglühlichtlampe nach Anspruchs bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Erreichung einer richtigen Umgebungstemperatur für den Vergaser der ringförmige Behälter das untere Gehäuseende unter Einhaltung eines oben offenen Luftzwischenraumes umgibt. g. Strahlungsofen für das Verfahren nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsrohr von Windkessel und Vergaser kleinen Querschnitt besitzt und durch den Reflektor bzw. eine Schutzplatte gegen Strahlung geschützt ist. io. Strahlungsofen nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Ende des Windkessels ein metallischer Wärmeleiter befestigt ist, dessen freies Ende im Bereiche einer Flamme oder der Glühkörperstrahlung liegt. ii. Strahlungsofen nach Anspruch 9 und io, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Erreichung einer mäßigen Überhitzung der Vergaser allein durch die Strahlung der reihenweise angeordneten keramischen Heizkörper beheizt wird, deren Flammenmundstücke in tieferer Stellung hinter, aber nicht unter dem Vergaser angeordnet sind. 12. Preßgaskocher für das Verfahren nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß das Zuleitungsrohr vom Windkessel zum Vergaser einen kleinen Querschnitt besitzt. 13. Preßgaskocher nach Anspruch i2, da= durch gekennzeichnet, daß der Windkessel in ein gleichzeitig die Pumpe enthaltendes, verhältnismäßig enges Schutzgehäuse eingeschlossen ist. 1q.. Preßgaskocher nach Anspruch 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß in dem als Kleinstellbrenner mit untenliegender Kleinstellflamme ausgebildeten Brenner der Vergasungsraum unterhalb des Kleinstellbrennerkopfes angeordnet ist, wobei ein Teil des Gasluftgeinisches der Kleinstellflamme durch eine Abzweigleitung zu einem zur Beheizung der thermischen Fördereinrichtung dienenden Hilfsbrenner geführt wird. 15. Sturmlaterne für das Verfahren nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsweg vom Windkessel zum Vergaser gegen Strahlung des Glühkörpers geschützt angeordnet ist. 16. Sturmlaterne nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftraum des Windkessels im Innenraum der Lampe in einem gewissen Abstande vom Glühkörper angeordnet ist.
DEE43750D 1933-01-01 1933-01-01 Verfahren und Vorrichtung zum Betriebe von durch eine periodisch arbeitende thermische Foerdereinrichtung mit fluessigem Brennstoff gespeisten Bunsenbrennern Expired DE593123C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEE43750D DE593123C (de) 1933-01-01 1933-01-01 Verfahren und Vorrichtung zum Betriebe von durch eine periodisch arbeitende thermische Foerdereinrichtung mit fluessigem Brennstoff gespeisten Bunsenbrennern

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEE43750D DE593123C (de) 1933-01-01 1933-01-01 Verfahren und Vorrichtung zum Betriebe von durch eine periodisch arbeitende thermische Foerdereinrichtung mit fluessigem Brennstoff gespeisten Bunsenbrennern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE593123C true DE593123C (de) 1934-02-22

Family

ID=7079601

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE43750D Expired DE593123C (de) 1933-01-01 1933-01-01 Verfahren und Vorrichtung zum Betriebe von durch eine periodisch arbeitende thermische Foerdereinrichtung mit fluessigem Brennstoff gespeisten Bunsenbrennern

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE593123C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1000758B (de) * 1951-11-29 1957-01-17 Bonthron & Ewing Ab Selbsttaetige Pumpe, insbesondere fuer Brenner

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1000758B (de) * 1951-11-29 1957-01-17 Bonthron & Ewing Ab Selbsttaetige Pumpe, insbesondere fuer Brenner

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2519091C2 (de) Vorrichtung zur Beheizung eines Raumes
DE2846120C2 (de) Wasserspeichererhitzer
DE593123C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Betriebe von durch eine periodisch arbeitende thermische Foerdereinrichtung mit fluessigem Brennstoff gespeisten Bunsenbrennern
DE2648490C2 (de) Brennkraftmaschine
DE2115257A1 (de) Wassererhitzer
DE102011052267B4 (de) Hallendeckenheizsystem mit brennwerttechnik
EP0249087B1 (de) Wärmestrahler zur Grossraumbeheizung
DE102018107842B4 (de) Rauchfreie sichere Verbrennungsvorrichtung
DE3046454A1 (de) Heizungskessel
DE102006062535B4 (de) Zusatzeinrichtung für Kaminöfen
DE226446C (de)
DE599815C (de) Heizeinrichtung fuer gasbefeuerte Fluessigkeitsbad-Dampfkochkessel
AT43050B (de) Glühlichtlampe für flüssige Brennstoffe.
DE640206C (de) Gasbeheizter Wassererhitzer mit am oberen Erhitzerende angebrachtem Zugunterbrecher
AT139541B (de) Ofen, Kochherd od. dgl. für Dauerbrand.
DE9105410U1 (de) Zentralheizungskessel
DE592358C (de) Gluehlichtlampe fuer fluessige Brennstoffe
DE492442C (de) Aus verschiedenen Metallteilen zusammengesetzter Sparer
DE109891C (de)
DE690800C (de) Kurz gebautes Gasgeleucht
DE3206572A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum rueckgewinnen von heizwaerme an rauchabgasrohren von mit festen, fluessigen oder gasfoermigen brennstoffen beheizten oefen
AT47177B (de) Invertlampe für Ölgas.
CH251223A (de) Gaserhitzer.
AT397856B (de) Heizungsanlage für heizung und brauchwassererwärmung
DE597606C (de) Kochherd, Ofen o. dgl. fuer Dauerbetrieb