DE594109C - Fahrbares Kinokamerastativ - Google Patents

Fahrbares Kinokamerastativ

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DE594109C
DE594109C DEP63646D DEP0063646D DE594109C DE 594109 C DE594109 C DE 594109C DE P63646 D DEP63646 D DE P63646D DE P0063646 D DEP0063646 D DE P0063646D DE 594109 C DE594109 C DE 594109C
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B3/00Focusing arrangements of general interest for cameras, projectors or printers
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
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    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein fahrbares Kinokarnerastativ mit einer Vorrichtung zur selbsttätigen Fokuseinstellung.
Es ist bereits bekannt, ein fahrbares Kinokamerastativ mit der Einrichtung zur Fokuseinstellung so Z1U kuppeln, daß die Einstellung selbsttätig erfolgt. Die Erfindung betrifft eine besondere Ausbildung einer derartigen Vorrichtung, durch die bewirkt wird, daß beim Fahren nach sämtlichen Richtungen nur bei Bewegung auf den Gegenstand hin das Objektiv verstellt wird.
Die Erfindung besteht darin, daß dasjenige der Stativräder, dessen Achse durch Zahnradübertragumg auf die Objektiveinstellung wirkt, an seinem Radkranz mit Laufrädern versehen ist. Die Einstelleinrichtung wird durch das Rad nur betätigt, wenn der senkrechte Abstand zwischen der Kamera und dem Gegenstand geändert wird, bei Parallelverschiebung der Kamera zum Aufnahmegegenstand wird die Einstelleinrichtung dagegen nicht betätigt, da hierbei nur die Laufräder in Drehung versetzt werden. Denkt man sich also bei einer gewöhnlichen Verstellung den zurückgelegten Verstellweg in seine Komponenten zerlegt, so wird infolge der Raddurchbildung nach der Erfindung eine Fokusverstellung nur in Richtung der senkrechten Komponente bewirkt, während in Richtung der anderen Komponente keine Verstellung erfolgt.
Die beim Verschieben der Kamera auftretende Radbewegung wird erfindungsgemäß durch eine teleskopartige Stange auf die Objektiveinstellvorrichtung übertragen. Hierdurch ist es möglich, die Kamera gegenüber dem Kameragestell zu heben und zu senken.
Zum Objektiveinstellen der Kamera hat man schon eine Welle in gleichmäßigem Winkelabstande mit schräg gestellten Schubflügeln ausgestattet, die mit vorspringenden Dornen des Objektivteiles zusammenwirken. Nach der Erfindung ist hierfür eine Trommel vorgesehen, die an ihrem Umfange mit einer schraubenartigen Nut veränderlicher Steigung versehen ist, um die Drehung des Radkranzes in eine selbsttätige Objektiveinstellung zu übersetzen.
Weitere Erfindungsmerkmale gehen aus den Zeichnungen und der dazugehörigen Beschreibung hervor. Es zeigen: Die
Abb. ι und 2 eine Vorder- bzw. Seitenansicht der Vorrichtung gemäß der Erfindung mit einer Kamera und einem dazugehörigen Traggestell,
Abb. 3 ein Diagramm, das die Zerlegung der Bewegung in Komponenten darstellt,
. 2
Abb. 4 eine Seitenansicht des planimetrischen Rades, teilweise im Schnitt, und zwar gemäß der Linie 4-4 der Abb. 5, Abb. 5 einen Schnitt nach der Linie 5-5 der Abb. 4,
Abb. 6 eine Seitenansicht eines Teiles des Übertragungsgetriebes,
Abb. 7 einen Schnitt nach der Linie 7-7 der Abb. 6,
ίο Abb. 8 einen Schnitt gemäß der Linie 8-8 der Abb. 6,
Abb. 9 eine Einzelheit.
Aus den Abb. 1 und 2 ist die Apparatur zu ersehen, die eine auf einer Stativsäule 2 ruhende Kamera 1 umfaßt. Das Stativ ist mit Rädern 3 und 4 ausgestattet. Das Rad 4 ist um eine horizontale Achse 5 drehbar. Die Achse 5 wird durch einen Hebel 6 getragen. Der Hebel 6 läßt sich um einen Zapfen 7 verschwenken, der auf der Plattform der Stativsäule 2 angeordnet ist. Die Drehbewegung des nach der Erfindung durchgebildeten Laufrades 4 wird auf das Kaineralinsensystem über eine teleskoparti.ge Welle 8 und eine aus einem Übertragungsmechanismus 9 bestehende Einrichtung (s. die Abb. 1, 6, 7 und 8) übertragen, so daß eine selbsttätige Einstellung der Linse erhalten wird.
Das Rad 4 ist in seinen Einzelheiten in den Abb. 4, 5 und 9 dargestellt. Es umfaßt, wie die Zeichnungen erkennen lassen, eine Nabe aus zwei kegeligen Teilen 11 und 12.
Außerdem ist ein mittlerer zylindrischer Teil 13 vorhanden. Die erwähnten Teile sind gleitbar auf der Spindel 5 mit einem Keil 14 aufgekeilt.
Der mittlere zylindrische Teil 13 der Nabe • ist am Umfang mit Nuten 15 (Abb. 4) versehen. Diese Nuten dienen zur Aufnahme der inneren Enden der Speichen 16. Die Schrägflächen 17 der Speichen 16 ruhen auf den kegeligen Oberflächen der Kegel 11 und 12. Die Kegeln und τ2 sind zwischen Lagerkörpern 18 und 19 angeordnet; sie werden mit Hilfe von Muttern 20, 20' an Ort und Stelle gehalten. Eine Schulter 21 an der Spindel liegt zwischen dem Kegel 11 und dem Lager 18. Die Speichen 16 sind von einer kreisförmigen Achse 22 umgeben, die in Nuten 23 die Speichen trägt. Zwischen den Speichen 16 sitzen auf der Ringachse 22 Lauf räder 24, die quer zum Rad 4 drehbar sind.
Die Achse 22 kann aus einem gebogenen Metalldraht bestehen, dessen Enden mit Gegengewinde ausgestattet sind. Die Enden 22', 22" werden durch eine Mutter 24' mit Doppelgewinde aufgenommen (s. Abb. 9). Dadurch entsteht an der Zusammenstoßstelle der Drahtenden ein Lager für eines der Laufräder 24, Mit dieser Mutter 24' kann der j LTmfang der ringförmigen Achse eingestellt werden. Die anderen Räder 24 sind mit einfachen Hülsen frei drehbar auf der Achse 22 angeordnet. Bei Bewegung des Rades 4 in Richtung der Achse 5 läuft es ohne Drehung der Achse 5 auf den Rädern 24. Das gilt entsprechend auch für die der Achse 5 parallele Komponente einer Schrägbewegung. Die Komponente senkrecht zum Aufnahmegegenstand, beispielsweise die Komponente ab' der Verstellung αb nach dem Diagramm in Abb. 3, welche die Änderung des Abstandes der Kamera von der Aufnahmeebene bestimmt, ruft eine Drehung des Rades 4 mit der Achse 5 hervor.
Der an die Stativplattform angelenkte Arm 6, der das Rad 4 trägt, steht mit den oberen Lagerteilen 25, 26 und dem Gehäuse 27 (Abb. 5) in Verbindung. Der untere Gehäuseteil 29, der mit dem oberen Teil 25, 26, 27 mittels Schrauben 30 in Verbindung steht, besitzt eine Öffnung 31, durch die die Räder 24 mit dem Boden in Berührung gelangen.
Der Kegel 11 hat ein Kegelzahnrad 39 (Abb. 5), das mit einem Kegelzahnrad 40 in Eingriff steht. Das Zahnrad 40 steht mit einer Welle 52 in Verbindung, die mit einer Universalkupplung 53 an eine Hohlwelle 54 angelenkt ist.
Diese Welle nimmt eine gleitbar angeordnete, gegen Drehung gesicherte Achse 55 auf. Die Teile 54, 55 bilden auf diese Weise eine teleskopartige Welle von veränderlicher Länge, die in Abb. 1 insgesamt mit 8 bezeichnet ist. Hierdurch ist ein Heben und Senken der Kamera ermöglicht. Die Achse 55 ist mit einer zweiten LMversalkupplung 56 ausgestattet und kann über diese Kupplung ein an der Kamera angebrachtes Getriebe 9 betätigen, das in den Abb. 6, 7 und 8 dargestellt ist.
Nach Abb. 7 und 8 hat das Getriebe eine Welle 57, auf der eine Schnecke 66 sitzt, die mit einem Schneckenrad 67 in Eingriff steht. Das Schneckenrad 67 greift mit einem Kupplungsteil 69 in einen Kupplungsteil 70, der mit einer Welle 68 durch einen Keil 71 vereinigt ist. Das Schneckenrad 67 wird gegen den Kupplungsteil 70 durch eine Feder 72 gepreßt. Auf der Welle 68 ist in der Nähe des Kupplungsteils 70 eine Trommel 76 fest angeordnet. Die Trommel ist an ihrem Umfange mit einer schraubenförmigen Nut 77 ungleichmäßiger Steigung ausgestattet. 1x5
Das Ende 81 der Welle 68 trägt einen gerändelten Knopf 82, dessen Umfang mit einer Skala 83 ausgestattet ist. Dieser Knopf läßt eine Drehung der Welle 68 und der Trommel 76 von Hand zu, wobei die Reibungskupplung 69,70 überwunden wird. Der Knopf 82 ermöglicht eine Drehung der Welle 68
und der Trommel j6 von Hand, ohne daß die Welle 57 gedreht wird und ohne daß die ganze Einrichtung über dem Boden bewegt werden muß. Durch Verstellen des gerändel-'5 ten Knopfes kann die Linsenverstellung von Hand bewirkt werden. Man kann somit den Linsensatz der Bewegung des Objektes entsprechend einstellen. Hierbei werden das Laufrad und die ganze Einrichtung nicht bewegt. Den Abstand kann man auf der Skala 83 auf dem Knopf ablesen. Hierdurch kann man die Kamera anfänglich genau einstellen.
In, einer Nut 84 in dem Deckel 85 des
Schraubengehäuses 58 ist eine gleitbare Stange 87 geführt, die zur Regelung der Fokuseinstellung des Objektivs dient. Die Stange ist mit einem Nippel. 88 ausgestattet,, welcher mit der schraubenartigen Nut 77 in Eingriff steht. Eine Drehung der Trommel ruft eine Längsbewegung der Stange hervor. Die Stange 87 weist eine Skala auf, an der mit Hilfe einer Markierung am Finger 89 der Fokusabstand des Objektivs entsprechend jeder Einstellung der Stange abgelesen werden kann (Abb. 6). Die Verstellung der Stange 87 wird durch die Form der Nut JJ bestimmt.
Die Stange 87 weist eine Verzahnung auf, die mit einem Ritzel 90 kämmt (Abb. 1).
Das Ritzel 90 wirkt auf das Linsensystem der Kamera ein.
Die Objektiveinstellung wird durch das Laufrad betätigt, wenn die Kamera in einer solchen Richtung bewegt wird, bei der sich der Abstand zwischen der Kamera und dem Gegenstand ändert. Bei der Bewegung über den Boden wirkt nur fokusverstellend die Komponente in Richtung zum Gegenstand.
In der Diagrammdarstellung in Abb. 3 stellt die Linie A-A die Aufnahmeebene dar. Die gebrochene Linie a-b-c-d-e-f versinnbildlicht beispielsweise eine Anzahl von aufeinanderfolgenden Verstellungen der Kamera in bezug auf die Aufnahmeebene. Die Linie B-B verläuft senkrecht zu der Ebene A-A, in ihr erfolgen die Abstandsänderungen der Kamera, die bei der Bewegung der Kamera von einem Punkt zu einem anderen hervorgerufen werden. Bewegt sich die Kamera von α nach b, so wird sich das Rad 4 um einen Winkel drehen, der proportional zu der Projektion a, V der Strecke α, & auf BB ist. Erreicht die Kamera nacheinander die Punkte c, d, e, f, so sind die Umdrehungen des Rades 4 jedesmal proportional den Projektionen b'c', c'a und ea. Infolgedessen dreht sich das Rad 4 stets im Verhältnis zu der senkrechten Abstandsänderung der Kamera in bezug auf die Aufnahmeebene, unabhängig von dem jeweils durchlaufenen Wege..Da das Rad 4 mit dem Linsensystem der Kamera in Verbindung steht, so wird bei jeder Einstellung des Rades eine entsprechende Bewegung des Linsensystems und eine gänzlich selbsttätige und vollkommene Fokuseinstellung der " Kamera vorhanden sein. Sollte in der Praxis das Linsensystem in ein System mit anderer Fokuslänge geändert werden, so ist nur eine andere schraubenförmige Nut JJ notwendig.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Fahrbares Kinokamerastativ mit Vorrichtung zur selbsttätigen Fokuseinstellung, dadurch gekennzeichnet, daß dasjenige der Räder, dessen Achse durch Zahnradübertragung auf die Objektiveinstellung einwirkt, an seinem Radkranz (4) mit lose um den Radkranz drehbaren Laufrädern (24) versehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung der Radbewegung auf die Objektiveinstellvorrichtung durch eine teleskopartige Stange erfolgt, die die Kamera gegenüber dem Kameragestell heben und senken läßt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (22) der Laufräder (24) durch den -Radkranz gebildet wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine an ihrem Umfange mit einer schraubenartigen Nut (Jj) ungleichmäßiger Steigung versehene Trommel (76) die Drehung des Radkranzes (4) in eine selbsttätige Objektiveinstellung übersetzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEP63646D 1930-08-06 1931-08-05 Fahrbares Kinokamerastativ Expired DE594109C (de)

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FR594109X 1930-08-06

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